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  Blick in die Bestsellerlisten vom 21. November 2020
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Von dieser Woche an werden wir euch die Neuzugänge auf ausgesuchte deutschsprachige Bücher-Bestsellerlisten etwas anders präsentieren als bisher, nämlich in einem einzelnen umfangreichen Resümee. Wenn ihr euch für die kompletten Bestsellerlisten interessiert, werdet ihr indessen bei den Experten von Charts.de, bei den Bücherwürmern unter dem Dach der BILD und auf der Webseite des Spiegels fündig. Wundert euch nicht, dass dort die Kalenderwochen variieren: Die einen nummerieren nach der durchgezählten Verkaufswoche, die anderen nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der jeweiligen Büchercharts. In dieser Woche werden wir euch von siebzehn Neueinsteigern berichten.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Für ihre Bestsellerliste des Printbereichs beschäftigten sich die Zahlenfüchse von Media Control mit den Verkaufszahlen, die zwischen dem 3. und 9. November zustandekamen. Hier verteidigte Sebastian Fitzek mit seinem Psychothriller »Der Heimweg« den ersten Rang. Hinter ihm rückten Charlotte Links Krimi »Ohne Schuld« und Volker Kutschers aktueller Roman »Olympia« jeweils einen Rang auf und komplettierten dadurch das Siegertreppchen.

Die höchste Neueinsteigerin schaffte es bis auf den achten Rang. Dabei handelt es sich um Sabine Ebert, die mit ihrem Buch »Preis der Macht« ihre Barbarossa-Reihe »Schwert und Krone« abgeschlossen hat. Auf 528 Seiten führt sie ihre Leser in dem Buch ins Jahr 1167, in dem Kaiser Friedrich von einem misslungenen Italien-Feldzug, einer schlimmen Seuche, die unter seinen Männern wütet, und von den Machtkämpfen zwischen Heinrich dem Löwen und den Fürsten gebeutelt wird. Kurzum: Das Machtgefüge im Kaiserreich wankt stark. Der historische Roman aus dem Knaur Verlag ist zum Preis von 19,99 Euro zu bekommen, eine ausführliche Besprechung findet ihr bei Litterae Artesque.

Der zehnte Georg-Dengler-Krimi von Wolfgang Schorlau sicherte sich - passend zur Nummer des Bandes - den zehnten Platz. In »Kreuzberg Blues« reist Dengler nach Kreuzberg, nachdem er von Mieterinnen und Mietern, die von einem Bauunternehmer aus dem Haus geworfen werden sollen, um Hilfe gebeten wird. Bald steckt er mitten im modernen Häuserkampf, der dort von Immobilienhaien und den Bewohnern ausgefochten wird, und es wird erkennbar, dass die Sache viel größere Ausmaße hat, als sich Dengler das vorher vorstellen konnte. Der »Kreuzberg Blues« wird auf 416 Seiten angestimmt. Für das Buch aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch sind 22 Euro zu zahlen, Bloggerin Miss Mesmerized bezeichnete es als »spannend mit hohem Tempo, komplex und mehr als aktuell«.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Im digitalen Bereich zählten die Fachleute von Media Control die zwischen dem 2. und 8. November angefallenen Verkäufe. Hier hat Fitzeks »Heimweg« den ersten Rang eingebüßt, da sich Charlotte Link mit ihrem aktuellen Kate-Linville-Krimi »Ohne Schuld« auf Anhieb nach ganz oben katapultieren konnte. Sie berichtet von zwei Opfern, die es mit der gleichen Waffe zu tun bekommen: Eine Frau wird in einem Zug von London nach York von einem Fremden bedroht und entkommt nur knapp, zwei Tage später stürzt eine andere Dame mit ihrem Fahrrad über einen dünnen Draht, der über den Weg gespannt wurde, und direkt im Anschluss fällt ein Schuss. Die Frauen haben nichts miteinander zu tun, und Kate Linville stößt bei den folgenden Ermittlungen auf ein grausames Geheimnis. Das E-Book aus dem blanvalet Verlag ist umgerechnet 545 Seiten lang und kostet 21,99 Euro.

Auch der dritte Rang wurde von einer Neueinsteigerin belegt: Piper Rayne landete dort mit »Twist of a Love Affair«, dem neuesten Band ihrer »Baileys-Serie« aus dem Hause Forever. Die USA-Today-Bestsellerautorin erzählt darin von einem One Night Stand mit Folgen. Nachdem diese Folge - die kleine Calista - krank wird, ist der einzige Mann, der ihr helfen kann, ihr leiblicher Vater. Protagonistin Harley Sullivan sucht in Alaska nach ihm, und dabei kommt es zu einer großen Verwechslung zwischen ihm und seinem Zwillingsbruder. Im Buch Versum wurden die »erstaunliche Persönlichkeiten« gelobt, »die sofort ans Herz wachsen und nicht mehr los lassen«, und auch in Mandys Lesewelt wurde »Twist of a Love Affair als ein »richtig tolles Werk« eingestuft. Das umgerechnet 352 Seiten starke E-Book kostet 4,99 Euro.

Der schon bei den Printausgaben erwähnte Volker Kutscher schnappte sich bei den E-Books den vierten Platz. In »Olympia« schildert er den neuesten Einsatz von Gereon Rath, den Fernsehfreunde aus »Babylon Berlin« kennen. In »Olympia« hat er einen Todesfall aufzuklären, zu dem es 1936 im Berliner Olympischen Dorf kommt. Ein verdächtiger Kommunist ist schnell gefunden, doch während die SS ihn mit brutalen Mitteln verhört, kommt es zu einem zweiten Mord. Und auch über Ermittler Rath selbst ist bereits ein tödliches Urteil gefällt worden. Der umgerechnet 544 Seiten lange historische Kriminalroman stammt aus dem Piper Verlag und kostet als E-Book 19,99 Euro.

Deutlich friedlicher geht es bei Penelope Ward und Vi Keeland zu, die mit ihrem Liebesroman »Christmas Deal« aus dem LYX Verlag den Neueinstieg auf Rang sechs geschafft haben. Die beiden berichten von einer Frau namens Riley, deren E-Mails regelmäßig bei ihrem Kollegen Kennedy landen, der sie nicht einfach an sie weiterleitet, sondern unangemessen kommentiert. Eigentlich will Riley ihn auf der Firmen-Weihnachtsfeier deswegen endlich mal zurechtstutzen, doch dann unterbreitet er ihr ein unerwartetes Angebot. Bei der Lesebrille wurde der »Christmas Deal« als »eine schöne weihnachtliche Kurzgeschichte, die mit Humor und Romantik punkten kann« eingestuft. Für die umgerechnet 135 Seiten sind 3,99 Euro zu zahlen.

Da wir schon bei den Feiertagen und im LYX Verlag sind: Jennifer Snow holte sich mit ihrem Buch »Alaska Love - Weihnachten in Wild River« den achten Platz. Dessen Protagonsitin - eine schwer beschäftigte Ärztin aus Alaska - wird in den Zwangsurlaub geschickt und möchte eigentlich nur ein wenig Ski fahren, dann aber avanciert sie aufgrund ihrer medizinischen Fähigkeiten zum Teil eines Search-and-Rescue-Teams. Auf diese Weise begegnet sie einem Mann - dem Teamleiter -, der eine außergewöhnliche Anziehungskraft auf sie ausübt. Bei StAnni's Livingbooks zeigte man sich »total gefesselt«, und Corinna's Bücherwelt erkannte in dem Werk »eine besondere Liebesgeschichte in einer beeindruckenden Kulisse«. Für die umgerechnet 367 Seiten fallen 6,99 Euro an.

Last but not least holte sich Mhairi McFarlane mit ihrem Roman »Aller guten Dinge sind zwei« aus dem Hause Knaur die neunte Position. Das Leben von dessen Protagonistin Laurie zerbricht in Scherben, als sich ihr Freund von ihr trennt, sofort eine Neue an seiner Seite hat und diese auch noch schwanger wird, nachdem ihr eigener Kinderwunsch lange Zeit abgebügelt worden war. Alles ändert sich, als sie und ein Kollege eines Abends in einem Fahrstuhl steckenbleiben, denn die beiden erkennen, dass sie einander mittels etwas Schauspielerei eine große Hilfe sein könnten. Für das umgerechnet 432 Seiten lange E-Book müssen 9,99 Euro über den digitalen Ladentisch wandern.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Die Büchercharts der BILD wurden auf Basis der Verkaufszahlen errechnet, die zwischen dem 9. und 15. November bei Amazon zustandekamen. Hier tat sich an der Spitze nur wenig: Sebastian Fitzeks »Heimweg« verteidigte den Platz an der Sonne genau wie in der Vorwoche vor Catherine Shepherds Thriller »Artiges Mädchen«. Eva Eich kehrte mit ihrem Buch »Escape Room - Das Geheimnis des Spielzeugmachers« auf die Liste zurück und landete dabei direkt auf dem dritten Platz. Zumindest gehen wir davon aus, dass es sich um dieses Werk handelt, was jedoch nicht gänzlich gesichert ist, da bei der BILD nur von »Escape Room« die Rede ist, kein Buch verlinkt wurde und die Autorin mehrere Escape-Room-Abenteuer entwickelt hat. Neben Eva Eich schafften auch zwei andere Autorinnen (Jessica Müller mit »Eisenhut und Apfelstrudel« auf dem sechzehnten und Jette Hansen mit »Inseljahre« auf dem neunzehnten Platz) den Wiedereinstieg.

Der höchste Neueinstieg gelang Tara Haigh, die mit ihrem Roman »Das schwarze Gold des Südens« auf dem sechsten Rang eintrudelte. Die Autorin, die wir vor einem halben Jahrzehnt zu einem Interview begrüßen durften - unfassbar, wie die Zeit vergeht -, entführt ihre Leserinnen und Leser ins ausgehende neunzehnte Jahrhundert und schildert dort die Geschichte zweier Schwestern, die sich rund um ein Lakritzimperium abspielt. Die eine der beiden versucht sich in Paris an einer eigenen Confiserie, während sich die pflichtbewusste andere in Kalabrien um den Süßholzanbau kümmern muss und sich dort in den falschen Mann verliebt. Das 477 Seiten starke Werk hat einen Preis von 7,99 Euro, das zugehörige E-Book kostet 2,49 Euro und ist für Abonnenten von »Kindle Unlimited« kostenfrei. Amazon machte das Werk aus dem hauseigenen Verlag »Tinte & Feder« zum Teil seiner »AusLese«, mit der monatlich vier Bücher besonders intensiv beworben werden.

Ein Kinderbuch schaffte es bis auf den neunten Platz: Jeff Kinney landete dort mit »Halt mal die Luft an!«, dem neuesten Band seiner Erfolgsreihe »Gregs Tagebuch« aus dem Baumhaus Verlag. Auf 224 Seiten zuckeln Greg und seine Eltern in einem Wohnmobil durchs Land. Anfangs hört sich dies für den Jungen super an, doch ein Campingplatz bietet schon bald nur Ernüchterungen. Obendrein beginnt es auch noch wie aus Gießkannen zu regnen, so dass sich Greg etwas einfallen lassen muss, wie sich die Zeit besser gestalten lässt. Das Buch kostet 14,99 Euro, für die E-Book-Ausgabe fallen drei Euro weniger an.

Keine Verlagsunterstützung benötigte Roxann Hill, um mit ihrem Thriller »Dein Tod geschehe« auf dem dreizehnten Platz neu einzusteigen. Darin kommen die Ermittler Anne Steinbach und Paul Wagner, deren bisherige Auftritte sich schon 800.000 Mal verkauft haben sollen, zu ihrem neuesten Einsatz. Die Ermittler müssen aktiv werden, nachdem ein Arzt entführt, gefoltert und erstickt wird, und einem Richter wenig später das gleiche geschieht. Beide Tote hielten einen Rosenkranz in den Händen und hatten Brandmale an den Fußsohlen, weshalb ein religiöser Bezug die erste Vermutung ist. Nachdem dann auch noch eine junge Frau abhanden kommt, offenbart sich ein ganz anderes Ausmaß des Falles, und Anne und Paul geraten selbst in Gefahr, alles zu verlieren. Das 348 Seiten starke Buch kostet 11,99 Euro, für die Digitalversion sind 2,99 Euro zu zahlen. Mit einem Kindle-Unlimited-Abo kann man den Thriller kostenlos lesen.

Der große Jeffrey Archer kam mit seinem historischen Kriminalroman »Klang der Hoffnung« aus dem Heyne Verlag unmittelbar hinter Roxann Hill an. Der zweite Band von Archers »Warwick-Saga« führt seine Leser auf 400 Seiten in das London des Jahres 1985, in dem Protagonist William Warwick beim Drogendezernat gelandet ist. Dort erkennt der emsige Polizist, dass höchste Kreise aus Macht und Politik im Drogengeschäft der Stadt mitmischen. Durch die Intrigen eines alten Feindes ist Warwick bald gezwungen, um den Fortbestand seiner Karriere zu kämpfen, und mitten in dieser Phase erhält er eine lebensverändernde Nachricht. »Klang der Hoffnung« kostet 10,99 Euro, die Digitalversion ist einen Euro günstiger.

Cilla Börjlind und Rolf Börjlind gelang es, sich mit ihrem Krimi »Kaltes Gold« direkt hinter Archer zu platzieren. Der Neuzugang aus dem btb Verlag schildert ein neues Abenteuer von Olivia Rönning und Tom Stilton. Die Erstgenannte reist nach Sápmi, wo eine Leiche durch die Schneeschmelze freigelegt wurde. Ihr Hubschrauber gerät jedoch in einen Sturm und stürzt ab, und in der Wildnis stellt ihr jemand nach, der unter allen Umständen verhindern will, dass sie mehr über die Leiche herausfindet. Stilton, der eigentlich in Thailand verweilt, reist daraufhin nach Skandinavien, um ihr zu helfen. »Kaltes Gold« hat einen Umfang von 512 Seiten und einen Preis von sechzehn Euro. Für 12,99 Euro kann man das Buch in digitaler Form lesen.

Last but not least können wir auch noch auf Aurelia Velten hinweisen, die mit ihrem neuesten Boston-Berserks-Roman aus dem Hause Hippomonte Publishing den siebzehnten Platz erreichte. In »Liebe ist ein Risiko« begegnet man dem Basketballprofi Omar Gentry, der seit einem schweren Autounfall mit Narben übersät ist. Der Zwischenfall hat sich schwer in seine Psyche hineingefressen, doch die Begegnung mit der verwitweten neuen Physiotherapeutin, die für die Berserks arbeitet, ändert sich vieles für ihn. Im Buch Versum wurde festgehalten, dass es die Autorin geschafft hat, die Leserschaft »fesselnd, voller emotionaler, nervenzehrender Beschreibungen zu begeistern und intensiv zu bewegen«. Das umgerechnet 477 Seiten lange E-Book kostet 3,99 Euro und ist für Kindle-Unlimited-Nutzer kostenfrei.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Dieser Part ist schnell erzählt, denn es gab in dieser Woche keinen Neueinsteiger in die Top Zwanzig. Und auch an der Spitze hat sich nicht viel bewegt: Sebastian Fitzek konnte mit seinem »Heimweg« auch hier den Platz an der Sonne verteidigen, dahinter tauschten Charlotte Links Krimi »Ohne Schuld« und Volker Kutschers »Olympia« die beiden anderen Ränge auf dem Siegertreppchen.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Der im Abschnitt zur BILD-Bestsellerliste erwähnte Krimi »Kaltes Gold« von Cilla und Rolf Börjlind machte bei den Paperback-Ausgaben einen gewaltigen Satz und katapultierte sich vom zehnten auf den ersten Rang. Jörg Maurers Alpenkrimi »Den letzten Gang serviert der Tod« rutschte dadurch auf die Silberposition hinab. Ellen Sandberg verharrte mit ihrem Roman »Die Schweigende« auf dem dritten Rang.

Der einzige Neueinsteiger kam auf dem achtzehnten Rang durchs Ziel. Dort landete das Buch »Wie Dirk B. lernte, den Kapitalismus zu lieben«, das Stephan Ludwig gemeinsam mit dem selbsternannten Musiker, Poeten, Weltbürger, Kosmopoliten, Steuermann und Freidenker Olaf Schubert zu Papier gebracht hat. Darin beschäftigt sich Schubert mit der von der Macht des Konsums beherrschten Welt, indem er seinen Helden Dirk B. die Prinzipien des Kapitalismus kennenlernen lässt. Mit Hilfe einer mysteriösen App lernt dieser die Zusammenhänge des Systems zu verstehen und versucht mit allen Mitteln, ans große Geld zu kommen. Ob es ihm gelingt, kann man auf 240 Seiten erfahren. Das Buch aus dem Fischer Taschenbuch Verlag ist für 14,99 Euro zu bekommen.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Taschenbüchern haben vier Romane, die in der Vergangenheit schon auf der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels Erfolge gefeiert hatten, dank kürzlich erschienener preisgünstigerer Neuauflagen den Neueinstieg geschafft. Dabei handelt es sich um Maja Lundes Roman »Die Letzten ihrer Art« (Platz elf), um den Millennium-Krimi »Vernichtung« von David Lagercrantz (Platz zehn), um Jussi Adler-Olsens Carl-Mørck-Roman »Opfer 2117« (Platz vier) sowie um Lucinda Rileys Buch »Die Sonnenschwester«. Letzteres schaffte es auf Anhieb bis auf den ersten Platz, wodurch die beiden letztwöchigen Erstplatzierten (Karsten Dusses »Achtsam morden« und Joy Fieldings »Blind Date«) jeweils einen Rang abgeben mussten.

Neben diesen »Quasi-Neueinsteigern« auf die Spiegel-Bestsellerliste haben es jedoch auch zwei »richtige« Neueinsteiger zu den Taschenbüchern geschafft. Am weitesten nach vorn ging es dabei für Anne Jacobs, die - nach mehreren Jahren Pause - mit »Rückkehr in die Tuchvilla« ihre Tuchvilla-Reihe reaktiviert hat. In dem neuen Band der opulenten Familiensaga aus dem blanvalet Verlag geht es in das Augsburg des Jahres 1930, in dem die Tuchfabrik von Marie und Paul Melzer in Folge der schweren Wirtschaftskrise um das Überleben kämpfen muss. Zu allem Überfluss erkrankt Paul an einer schlimmen Herzmuskelentzündung. Das Schicksal der Tuchvilla und damit auch ihrer ganzen Familie fällt dadurch in Maries Hände, zumal auf den Schultern der Melzers hohe Kreditschulden lasten. Anders gesagt: Es gilt einer großen Verantwortung gerecht zu werden. Ob es ihr gelingt, kann man auf 624 Seiten erfahren. Das Taschenbuch hat einen Preis von zwölf Euro.

Den Schlusspunkt hat Jana Lukas gesetzt, die mit ihrem neuen Mühlenschwestern-Roman »Das Glück wartet auf dich« aus dem Heyne Verlag Platz zwölf erhaschte. Sie berichtet von der Mühlenschwester Antonia, die nach dem traumatischen Ende ihrer ersten Beziehung nur noch auf oberflächliche Affären setzt und sich ansonsten auf ihre Arbeit als Hebamme konzentriert. Bei der Hochzeit ihrer besten Freundin soll sie eines Tages als Trauzeugin fungieren, wodurch sie dem anderen Trauzeugen - Xander, dem arroganten Sohn eines fiesen Hoteliers - begegnet. Und dieser attraktive Mann mischt ihr Leben alsbald gehörig auf. Für das 512 Seiten starke Werk sind 10,99 Euro zu zahlen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 21.02.2021 10:44:
» Kate Linville in Höchstform Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe. Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf. „Ohne Schuld“ von Charlotte Link, ist der dritte Teil der Reihe um Kate Linville. Die Teile können unabhängig voneinander gelesen werden. Kate arbeitet in diesem Teil endlich offiziell beim CID …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea
Kommentar zu Das schwarze Gold des Südens vom 09.02.2021 23:13:
» Historisch angelegter Liebesroman Bamberg 1887: Das Familienunternehmen Imhoff handelt mit Süßholz. Während die ältere Tochter Amalie dem Wunsch des Vaters entsprechend einen Mann heiratet, der das Familienunternehmen stützt, besteht die jüngere Tochter Elise darauf, ihren geliebten Ferdinand zu heiraten und flieht deshalb nach Paris. Sie träumt davon, eine eigene Confiserie zu leiten, in dem sie Leckereien mit Süßholz vertreiben kann. Das Buch beginnt als historischer Roman und erzählt einiges über den Anbau des Fuchsbaumes als Ausgangsstoff für Süßholz und somit als Grundlage für die Herstellung von Lakritz. Das fand ich zunächst sehr spannend, und auch die Familiengeschichte der Imhoffs hat gut dazu gepasst. Allerdings verändert sich die Geschichte zunehmend in eine Liebesgeschichte, in der die beiden Schwestern ihr Lebensglück suchen. Spannend angelegt sind die beiden Schwestern: so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Georg Dengler 10 - Kreuzberg Blues vom 04.02.2021 9:56:
» Hochaktuell und äußerst spannend Privatermittler Georg Dengler lässt sich von seiner Freundin Olga überreden, einer Freundin in Berlin zu helfen. Sie wohnt in einer der Häuser des Immobilienhais Sebastian Kröger, der seine Mieter mit allen Mitteln rauszuekeln versucht. Plötzlich stehen Georg und Olga im Berliner Kampf um das Recht auf Wohnen. Dies ist bereits der zehnte Krimi um Georg Dengler, man kann ihn aber durchaus ohne Kenntnis der bisherigen Bände lesen. Spannend und mit politischem Hintergrund sind die Ermittlungen von Privatermittler Georg Dengler, der sich immer wieder in die brenzligsten Situationen begibt, obwohl er ansonsten sehr überlegt agiert. Genauso wie seine Gefährtin Olga, die als Hackerin über magische Finger und ein helles Köpfchen verfügt. Gekämpft wird hier mit harten Bandagen, auf Leben und Tod. So sind auch einige der Szenen in diesem Buch durchaus nichts für zarte Nerven. In …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Aller guten Dinge sind zwei vom 02.02.2021 18:19:
» Schöner Liebesroman Von einem Tag auf den anderen steht die 36-jährige Laurie vor den Scherben ihres ganzen Glücks: Ihre große Liebe Dan trennt sich von ihr. Um sich selbst neu zu finden, wie er sagt – eine Neue hat er allerdings auch schon gefunden. Als wäre das nicht schlimm genug, ist die Neue bald darauf schwanger von Dan, der Lauries Kinderwunsch seit Jahren abgeschmettert hat … Dass Dan und Laurie in derselben Anwaltskanzlei arbeiten und ihre Kollegen bald kein anderes Thema mehr kennen als das Liebes-Aus des einstigen Vorzeige-Pärchens, macht es für Laurie nicht leichter. Ausgerechnet mit ihrem als Weiberheld verrufenen Kollegen Jamie bleibt Laurie eines Abends im Fahrstuhl stecken. Gezwungenermaßen kommen die beiden ins Gespräch – und stellen fest, dass sie einander nützlich sein könnten. Es geht ja nur um ein bisschen Schauspielerei. Oder? Das Konzept von Mhairi McFarlanes neuem Buch „Aller guten Dinge sind zwei“ …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von LadyIceTea
Kommentar zu Georg Dengler 10 - Kreuzberg Blues vom 02.02.2021 14:02:
» Der Immobilienmarkt ist heiß umkämpft und dabei wird nicht immer mit legalen Mitteln gekämpft. Das muss auch Georg Dengler erfahren, als er auf Zureden seiner Freundin Olga in Berlin ermittelt. Alte Bauten sollen luxussaniert werden. Wenn die bisherigen Mieter nicht freiwillig weichen, werden sie mit drastischen Mitteln rausgeekelt. Aber es gibt auch Mieter, die sich wehren. Dann fällt einer der Spekulanten vom Dach eines der umkämpften Häuser und die Lage eskaliert. Dengler und Olga finden sich zwischen all den unterschiedlichen Interessen. Obwohl dies Denglers zehnter Fall ist, war es für mich der erste. Der Autor Wolfgang Schorlau greift ein aktuelles Thema auf, das immer brisanter wird, denn immer weniger Menschen können sich das Wohnen leisten. Außerdem fällt Denglers Ermittlung genau in die Zeit der Corona-Pandemie, doch das ist nicht das vorherrschende Thema. Der Schreibstil liest sich gut und die Geschichte ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Aller guten Dinge sind zwei vom 02.02.2021 0:39:
» Jede Trennung ist zugleich ein Neuanfang Inhalt & Handlung: Nach jahrelanger Beziehung mit ihrer großen Liebe Dan, zerplatzt der Traum der 36jährigen Laurie vom perfekten Familienglück, als Dan ihr plötzlich eröffnet, dass er in dieser Beziehung nicht mehr glücklich ist und sich eingeengt fühlt. Das Ganze trifft Laurie umso härter, da Dan, der immer gegen Kinder war, sich bald in Beziehung mit seiner neuen Flamme befindet, die zu allem Überfluss auch alsbald von ihm schwanger wird. Noch dazu arbeiten sie und Dan nach wie vor in derselben Anwaltskanzlei. Als Laurie kurze Zeit später ausgerechnet mit dem Womanizer Jamie, welcher ebenfalls in jener Anwaltskanzlei arbeitet, in einem Aufzug steckenbleibt, muss sie durch ein Gespräch, das sich aufgrund dieser misslichen Lage zwangsläufig ergibt, feststellen, dass Jamie trotz seines Rufes als Weiberheld ein sehr netter Typ ist. Die beiden verstehen sich so gut, dass sie, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Sheena01
Kommentar zu Die Tuchvilla 4 - Rückkehr in die Tuchvilla vom 01.02.2021 16:06:
» Gelungene Rückkehr Das Cover: Eine perfekte bildhafte und farbliche Anpassung an die vorherigen Bände. Sehr ansprechend und einladend. Zusammen mit dem Klappentext eine Buchpräsentation, die sehr stimmig ist. Die Geschichte: Die Geschichte schreibt sich 1930 fort. Paul und Marie kümmern sich um ihre Geschäfte. Doch die Wirtschaftskrise bringt alles ins Wanken, gefährdet die Tuchfabrik und auch Maries Modeatelier bekommt die wirtschaftlichen Verwerfungen zu spüren. Als dann auch noch Paul schwer erkrankt, muss Marie einspringen. Es geht dann gemeinsam darum, dass die ganze Familie zusammenhält, um die Tuchvilla zu retten. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Buch rund um die Tuchvilla. Die Protagonisten waren schnell wieder vertraut und andere haben sich nahtlos eingeordnet. Die Figuren gestatten mir ganz nah zu sein. Mir hat auch dieses Mal sehr gut gefallen, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 09.01.2021 22:10:
» Kate Linvilles ist auf dem Weg zu ihrer neuen Arbeitsstelle. Sie sitzt in einem Zug und plötzlich wird sie nicht nur Zeugin eines Mordanschlages. Nein, sie rettet auch das Opfer vor dem sicheren Tod. Dass nur zwei Tage nach diesem Abenteuer eine junge Frau nur sehr knapp einen Mordanschlag überlebt, das bringt die Ermittlerin zunächst nicht in einen Zusammenhang. Beide Frauen kennen sich nicht und auch in ihrer Vergangenheit finden sich keine Schnittpunkte. Eigenartig ist allerdings, dass bei den Mordanschlägen eine identische Pistole benutzt wurde. Es ist das dritte Buch von Frau Link, bei dem Kate die Hauptrolle einnimmt. Aber auch dieser Band kann unabhängig von den ersten Folgen gelesen werden. Schon zu Beginn wird Spannung aufgebaut und das hält sich auch eine Weile. Obwohl bereits viele Seiten vor dem Ende klar wird, wer die Mordanschläge verübte nimmt die Spannung nicht ab. Hier stellt sich die Frage, warum die Hauptpersonen so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Der Heimweg vom 08.01.2021 22:52:
» Dieser Thriller geht unter die Haut. Ich liebe es, wenn die Handlung im Laufe des Geschehens andere Seiten aufzeigt. Genau dieses geschieht hier pausenlos. Wie böse der Mensch sein kann, kaum vorstellbar. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen und ist am Ende dann wirklich traurig, weil man das Buch nun kennt . Spannung pur.«
– geschrieben von NicG
Kommentar zu Der Heimweg vom 05.01.2021 14:51:
» Ich habe alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen. Ich muss ehrlich sagen,das mir seine ersten Bücher viel bessr gefallen haben. Das Buch "Heimweg" hat sich endlos in die Länge gezogen,das ich die Lust am lesen verloren habe.Ich war froh,wie es zu Ende war.«
– geschrieben von Anthoula

 
Autorentags: Anne Jacobs, Aurelia Velten, Catherine Shepherd, Charlotte Link, Cilla Börjlind, David Lagercrantz, Ellen Sandberg, Eva Eich, Jana Lukas, Jeff Kinney, Jeffrey Archer, Jennifer Snow, Jessica Müller, Jette Hansen, Jörg Maurer, Joy Fielding, Jussi Adler-Olsen, Karsten Dusse, Lucinda Riley, Maja Lunde, Mhairi McFarlane, Olaf Schubert, Penelope Ward, Piper Rayne, Rolf Börjlind, Roxann Hill, Sabine Ebert, Sebastian Fitzek, Stephan Ludwig, Tara Haigh, Vi Keeland, Volker Kutscher, Wolfgang Schorlau
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