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  Blick in die Bestsellerlisten vom 20. Dezember 2020
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Vorgestern haben wir hier die dieswöchige Bestsellerliste der altehrwürdigen New York Times thematisiert, und dabei galt es fetstzuhalten, dass die Mühlen des Buchmarktes ziemlich eingeschlafen waren, denn es hatte - zum zweiten Mal in Folge - keine Neueinsteiger gegeben. Auch in den deutschsprachigen Bestsellerlisten ging es in dieser Woche ruhig zu. Kein Wunder: Weihnachten ist nah, und es sind in den letzten Wochen nicht mehr allzu viele prominente Neuveröffentlichungen erschienen, da es sich nicht mehr gelohnt hätte, sie so kurz vorm Fest noch schnell in den Handel zu spülen. Oder anders ausgedrückt: Die meisten potenziellen Bestseller waren schon ein paar Wochen eher veröffentlicht worden. Nichtsdestotrotz haben es acht Werke frisch in eine Reihe von ausgesuchten deutschsprachigen Büchercharts geschafft, und diese werden wir euch hier nun vorstellen. Wenn ihr euch nicht nur für die Neuzugänge, sondern für die kompletten Bestsellerlisten interessiert, solltet ihr euch indessen bei Charts.de, auf der Webseite der BILD und natürlich beim Spiegel umsehen.

Print-Verkaufscharts von Media Control

Um ihre Print-Verkaufscharts zu errechnen, zählten die Fachleute von Media Control die Absatzzahlen, die zwischen dem 1. und 7. Dezember zustandegekommen sind. Hier gelang es Thrillerkönig Sebastian Fitzek, mit seinem aktuellen Roman »Der Heimweg« die Spitze zu verteidigen. Kinderbuchautor Jeff Kinney verharrte mit »Halt mal die Luft an!«, dem fünfzehnten Band seiner Erfolgsreihe »Gregs Tagebuch«, auf der zweiten Position ... unterschiedlicher könnten die beiden Erstplatzierten kaum sein. Charlotte Link robbte sich mit ihrem Buch »Ohne Schuld« auf den Bronzerang hoch. Der Krimi wurde in den vergangenen Tagen zum Buch des Monats November der Leserkanone-Besucher gewählt ... doch dazu werden wir euch später am Tag mehr berichten. Was Neuzugänge angeht, so zeigte sich das gleiche Bild wie bei der New York Times: Es gab gar keine. Im Gegensatz zu den amerikanischen Büchercharts gab es aber immerhin einen Rückkehrer, nämlich Volker Kutscher, der mit seinem historischen Kriminalroman »Olympia« wieder auf dem neunten Platz eintraf.

E-Book-Verkaufscharts von Media Control

Bei den E-Books war schon etwas mehr los. Die Media-Control-Leute zählten hierfür die Verkaufszahlen, die zwischen dem 30. November und dem 6. Dezember zusammenkamen. Hier schaffte eine Neueinsteigerin auf Anhieb den Sprung an die Spitze: Corina Bomann landete dort mit dem historischen Roman »Sophias Triumph«, dem finalen Band ihrer Saga über die »Farben der Schönheit« aus dem Hause Ullstein. Auf umgerechnet 528 Seiten entführt sie ihre Leser darin in das New York zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, in der sich der Ehemann von Titelfigur Sophia nach einem Streit freiwillig für den Dienst an der Front meldet. In der Folge versucht sich Sophia mit Arbeit abzulenken. Zum einen könnte sie für Elizabeth Arden eine eigene Pflegeserie entwickeln, sie spielt jedoch auch mit dem Gedanken, ein eigenes Unternehmen aufzuziehen. All dies rückt auf einen Schlag in den Hintergrund, als ihr Mann in Frankreich verschwindet und weitere schlimme Nachrichten aus der alten Heimat folgen. Das E-Book hat einen Preis von 11,99 Euro. Im Bücherblog Meine kleine Welt wurde Corinna Bomanns Werk als »großartiger Abschluss einer wirklich tollen Trilogie« eingestuft.

Wegen des Erfolgs von Frau Bomann musste der Vorwochenerste Sebastian Fitzek mit seinem »Heimweg« in dieser Woche mit der Silberposition Vorlieb nehmen. Charlotte Link verteidigte mit »Ohne Schuld« den dritten Rang. Um die zweite Neueinsteigerin dieser Woche zu finden, muss man derweilen bis zum zehnten Platz hinabstöbern. Auf jener Position stößt man dann auf Helen Harper, die dort mit ihrem Fantasyroman »Verhexte Nächte« durchs Ziel kam. Bei dem Buch aus dem LYX Verlag handelt es sich um den dritten Teil ihrer Reihe über die »Hex Files«. In der umgerechnet 267 langen Geschichte stolpert die Hexe Ivy Wilde in ein neues Abenteuer, was der Tatsache geschuldet ist, dass sie als einziger Mensch auf der Welt mit Toden kommunizieren kann. Durch die schwatzhaften Geister erfährt sie, dass ein Serienkiller umherzieht, der Hexen hasst, und sie entscheidet, es selbst mit dem Unhold aufzunehmen. Dabei gerät sie erwartungsgemäß in große Schwierigkeiten. Das E-Book ist für 6,99 Euro zu bekommen, und die Buchbloggerin von Die Lesebrille bezeichnete es als »lustig, charmant, spannend und einfach eine tolle Unterhaltung«.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Die Top Zwanzig, die in dieser Woche von den Bücherexperten unter dem Dach der BILD-Zeitung veröffentlicht wurde, ermittelte sich aus den Verkaufszahlen, die zwischen dem 7. und 13. Dezember bei Amazon zustandekamen. Hier rangierte der Psychothriller »Der Heimweg« von Sebastian Fitzek einmal mehr ganz oben. Es war bereits das sechste Mal, dass das Buch dort Platz Eins belegte, was für das laufende Jahr einen absoluten Rekord darstellt. Nur wenige Werke schaffen es bei der BILD zwei Wochen lang auf den Platz an der Sonne, alles darüber hinaus kommt nur alle paar Jubeljahre zustande. Jeff Kinney blieb mit seinem Kinderbuch »Halt mal die Luft an!« auf der zweiten Position, dahinter katapultierte sich der schreibende Drogerieketten-Besitzer Dirk Roßmann mit seinem Klimathriller »Der neunte Arm des Oktopus« vom dreizehnten Rang der Vorwoche hoch auf die Bronzeposition.

Der höchste Neueinsteiger der Woche stammt von zwei Autoren. Benjamin von Stuckrad-Barre und Martin Suter sind sich vor einiger Zeit durch Zufall in einem edlen Grand Hotel an der Ostsee über den Weg gelaufen und haben begonnen, sich zu unterhalten. Die damaligen Gespräche wurden vom Diogenes Verlag in dem Buch »Alle sind so ernst geworden« abgedruckt. Auf 272 Seiten kann man darin erleben, wie sich die beiden Starautoren über allerhand Wichtiges und Wichtiges einen Schlagabtausch liefern, unter anderem über Badehosen, Drogen, das Kochen, über Gott und den Teufel, übers Verliebtsein, übers Wiedersehen ... und über so ziemlich alles andere auch, das man sich vorstellen kann. Die Kritiken dazu, die man im Internet finden kann, gehen bis dato sehr weit auseinander. Um sich selbst ein Bild machen zu können, sind 22 Euro zu zahlen, die E-Book-Version ist drei Euro preiswerter.

Delia Owens kehrte mit ihrem Entwicklungsroman »Der Gesang der Flusskrebse« auf der zwölften Position zurück, die nächste »richtige« Neueinsteigerin schaffte es bis auf die fünfzehnte Position. Martina Gercke führt dort eine Stafette von fünf direkt aufeinander folgenden Neuzugängen an. Die Self-Publisherin erzählt in »Eine unperfekte Liebe« die Geschichte einer Innenausstatterin namens Katie, deren Leben in London an sich perfekt läuft, die jedoch einfach partout nicht auf ihren Traummann stoßen will, während ihre biologische Uhr am Ticken ist. Kurz vor Weihnachten begegnet sie einem attraktiven Stripper ... und wie sich bald zeigt, handelt es sich bei diesem um ihren neuen Auftraggeber. Sie selbst hat sich die Regel gesteckt, sich niemals auf Kunden einzulassen. Auf der anderen Seite wird die Geschichte des Schriftstellers Hunter erzählt, der nach einer schmerzlichen Trennung die Nase von Frauen voll hat und sich in das Cottage seiner Großeltern zurückzieht. Dort wird sein häuslicher Frieden alsbald von einer ganz speziellen Innenausstatterin gestört. Für Martina Gerckes Buch sind 12,99 Euro zu zahlen, die E-Book-Ausgabe gibt es für zehn Euro weniger. Abonnenten von »Kindle Unlimited« können »Eine unperfekte Liebe« gänzlich kostenfrei lesen. Das Buch hat einen Umfang von 380 Seiten.

Auf Platz Sechzehn landete der schwedische Bestsellerautor Jonas Jonasson mit seinem aktuellen Roman »Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte«. Den Einstieg in das Buch hatten wir erst vor wenigen Stunden im Rahmen unserer Kolumne Projekt 10 vorgestellt, und in wenigen Tagen werden wir euch eine hauseigene Rezension präsentieren können. Das 400 Seiten starke Werk aus dem C. Bertelsmann Verlag schildert die Geschichte eines Aufeinanderprallens zweier Kulturen: Auf der einen Seite wäre das ein skrupelloser schwedischer Galerist, der Ausländer hasst, Frauen verachtet und für Geld bereit ist, über Leichen zu gehen. Auf der anderen Seite begegnet ihm ein Massai aus Kenia, der sich für vieles interessiert, für Geld jedoch ganz und gar nicht ... vielmehr weiß er nicht mal so recht, worum es sich dabei überhaupt handelt. Ausgerechnet dieser Krieger ist im Besitz eines Gemäldes, mit dem der Galerist jede Menge Geld verdienen könnte. Für das Buch des Schöpfers des »Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand« sind 22 Euro zu zahlen, die Digitalausgabe ist fünf Euro günstiger.

Hinter Jonasson konnte sich keine Geringere als JK Rowling platzierten. Sie holte sich mit ihrem Kinderbuch »Der Ickabog« die siebzehnte Position. In dem Werk, das jungen Bücherwürmern ab einem Alter von acht Jahren ans Herz gelegt wird und 34 Zeichnungen von Kindern enthält, die sich bei einem Wettbewerb durchgesetzt hatten, müssen zwei kleine Helden außergewöhnlich viel Mut beweisen. Es geht nach Schlaraffien, das einst das glücklichste Königreich der Welt war. Einziger Haken an der Sache war das neblige Marschland im Norden, denn dort hauste einer Legende nach ein schreckliches Monster, nämlich der titelgebende »Ickabog«. Eigentlich hieß es, dass es sich dabei aber nur um einen Mythos handelt, der den Zweck verfolgte, kleinen Kindern Angst zu machen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, kann man auf 352 Seiten erfahren. JK Rowlings Buch ist im Carlsen Verlag auf Deutsch erschienen und kann für zwanzig Euro bezogen werden. Die Digitalausgabe hat einen Preis von 12,99 Euro. Laut Booknerds by Kerstin hat die Autorin ihre Geschichte »wunderschön fantasievoll und humorvoll erzählt«, und auch Bloggerin Tine_1980 von nichtohnebuch lobte sie, wenngleich sie anmerkte, dass die »düstere Seite und die brutalen Beschreibungen [..] für ein (Hör)buch ab acht Jahren etwas zu detailliert« seien.

Self-Publisherin Emmi Winter sicherte sich mit ihrem weihnachtlichen Liebesroman »Millionär on Ice« den achtzehnten Platz. Darin begegnet man einer jungen Eiskunstläuferin namens Blanche, deren Karriere seit einem schweren Trainingsunfall in der Schwebe hängt und eine lange Reha absolviert hat. Ausgerechnet als sie zum Heiligabend auf dem Dach des Hochhauses, das den »Millionaires NightClub« beherbergt, ihre Comebackshow abliefern soll, tritt ihr Trainer von allen Ämtern zurück und wird durch einen berüchtigten Playboy ersetzt, der einst selbst große Erfolge als Eiskunstläufer feierte und nun ein attraktiver Millionär ist. Seine Vorstellungen umfassen nicht nur eine spektakuläre Show am Heiligabend, sondern auch noch eine spezielle Kür im Nachhinein. Wie diese aussehen soll, kann man auf 235 Seiten erfahren. Zu bekommen ist das Buch für 10,99 Euro, die E-Book-Fassung hat einen Preis von lediglich 99 Cent. Auch hier sind die Abonnenten von »Kindle Unlimited« von der Zahlung befreit.

Damit kommen wir noch einmal zurück zu Joanne K. Rowling, die nicht nur mit ihrem Kinderbuch unter ihrem richtigen Namen den Weg auf die BILD-Bestsellerliste fand, sondern auch mit dem neuesten Thriller, den sie unter ihrem Alter Ego des »Robert Galbraith« zu Papier gebracht hat. »Böses Blut« ist der fünfte Thriller, den sie über ihren Ermittler Cormoran Strike verfasst hat. Bemerkenswert daran ist, dass das Buch eigentlich erst am 14. Dezember veröffentlicht wurde, also einen Tag, nachdem der Bemessungszeitraum der Bestsellerliste eigentlich schon abgelaufen war. Dass dies möglich ist, dürfte daran liegen, dass man die Sache mit den Veröffentlichungsterminen bei Amazon bisweilen nicht ganz so genau nimmt und Bücher und E-Books regelmäßig schon den einen oder anderen Tag zu früh freigibt. Auf satten 1.200 Seiten erzählt Frau Rowling, wie Strike nach Cornwall reist, um dort seine Familie zu besuchen. Vor Ort wird er von einer Frau angesprochen und darum gebeten, mehr über das Verschwinden ihrer Mutter herauszufinden. Diese ist vierzig (!) Jahre zuvor abhanden gekommen. Obwohl Cold Cases eigentlich nicht gerade Strikes Sache sind, nimmt er sich der Angelegenheit an. Gemeinsam mit seiner Kollegin Robin, die eigentlich aufgrund privater Vorfälle ganz andere Dinge im Kopf hat, nimmt er die Ermittlungen auf und stößt auf suspekte Tarotkarten, auf Psychopathen und auf wenig glaubhafte Zeugen. Ob er es trotz allem schafft, den Fall aufzuklären, kann man für 26 Euro erfahren. Die E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 19,99 Euro.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Sowohl in dieser Spiegel-Liste als auch in allen anderen hat sich in dieser Woche äußerst wenig getan. Sebastian Fitzek holte sich hier einen weiteren ersten Rang, und er hatte diesen auch schon in der Vorwoche inne. Hinter Fitzek tauschten Dirk Rossmanns Thriller »Der neunte Arm des Oktopus« und der von Charlotte Link zu Papier gebrachte Kate-Linville-Krimi »Ohne Schuld« die beiden anderen Positionen auf dem Siegertreppchen. Der einzige Neuzugang dieser Woche ist das von Benjamin von Stuckrad-Barre und Martin Suter gemeinsam verfasste Gesprächswerk »Alle sind so ernst geworden«, das wir schon bei der BILD-Bestsellerliste erwähnt haben. Neben dem einzigen Neuzugang gab es mit Hans Rosenfeldts Thriller »Wolfssommer« noch einen Weidereinsteiger, der auf Platz Zwanzig landete. Das Buch hatte acht Wochen zuvor schon einmal für einen einmaligen Auftritt auf der gleichen Platzierung vorbeigeschaut.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Paperback-Ausgaben stürzte die Vorwochenerste, nämlich die bei den Media-Control-Charts erwähnte Corina Bomann, in dieser Woche mit »Sophias Triumph« sang- und klanglos auf den neunten Platz ab. Arno Strobel kehrte mit seinem Thriller »Die App« nach Rang Zwei in der Vorwoche wieder ganz nach oben zurück. Dort hatte sich sein Buch bereits zwei Monate zuvor schon mal befunden. Luca Di Fulvios historischer Roman »Es war einmal in Italien«, den wir vor einigen Wochen für euch rezensiert haben und der mit seinen Lesern einen Sprung zurück ins Jahr 1870 unternimmt, robbte sich von der dritten auf die zweite Position. Laura Baldini kletterte mit »Lehrerin einer neuen Zeit« von Fünf auf Drei. Neueinsteiger gab es gar keine, aber immerhin zwei Rückkehrer: Ragnar Jónassons zweiter »Hulda«-Krimi »Insel« kam auf der sechzehnten Position durchs Ziel, zwei Ränge weiter unten kehrte Stephanie Schuster mit ihrem Buch »Alles, was das Herz begehrt« zurück. Der Auftakt zur Reihe über die »Wunderfrauen« aus dem Fischer Taschenbuch Verlag war im Sommer Stammgast in der Bestsellerliste, hatte zuletzt jedoch acht Wochen ausgesetzt.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Auch dieser Abschnitt ist schnell erzählt, denn auch hier gab es keine Neueinsteiger, sondern lediglich eine Rückkehrerin in Person von Mariana Leky, deren Dauerbrenner »Was man von hier aus sehen kann« sich Platz Vierzehn sichern konnte. An der Spitze verteidigte Lucinda Riley mit ihrem Roman »Die Sonnenschwester« den ersten Platz vor Karsten Dusses schwer in eine Kategorie einzusortierenden Roman »Achtsam morden«. Dieser ist inzwischen mehr als siebzig Wochen ständig in den Büchercharts vertreten, es hat jedoch bis gestern gedauert, ehe wir euch eine Rezension zu dem Werk präsentieren konnten. John Ironmonger kletterte mit seinem Buch »Der Wal und das Ende der Welt« - wieder mal - vom fünften auf den dritten Rang.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wolfssommer vom 26.01.2021 15:18:
» Die kleine schwedische Stadt Haparanda liegt in der Nähe der finnischen Grenze und hat ihre besten Zeiten hinter sich. Die Staatliche Veterinärmedizinische Anstalt hat tote Wölfe untersucht und dabei menschliche Überreste in deren Magen gefunden. So wird die Polizei von Haparanda eingeschaltet. Die Spuren führen nach Finnland, wo ein Drogendeal aus dem Ruder gelaufen ist. Hannah Wester hat einen Drogendealer in ihrer Stadt im Blick. Die Russen sind hinter den Drogen her und schicken die Killerin Katja. Neben den Ermittlungen hat Hannah auch noch mit ihren persönlichen Problemen zu kämpfen. Dieses Mal hat Hans Rosenfeld ohne seinen Kollegen Michael Hjorth einen spannenden Thriller geschrieben. Es handelt sich um den Auftaktband einer Reihe. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber gut zu lesen. Die Atmosphäre ist recht düster, wie so oft bei Skandinavien-Thrillern. Im Mittelpunkt steht die erfahrene Polizistin Hannah Wester, die alles …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Der neunte Arm des Oktopus vom 22.01.2021 21:59:
» Ernstes Thema in Schwachsinn verschwurbelt. Die bösen brasilianischen Urwaldzerstörer wollen von ihrem frevlerischen Tun nicht ablassen. Da verbünden sich der Russe Putin, der Chinese Xi Jinping und die zum Erscheinungsdatum des Romans noch nicht bestätigte US-Vizepräsidentin Kamala Harris. Diesem besonders militärisch potenten Triumvirat gelingt es natürlich, immer das Ziel der Rettung des Klimas und somit der Menschheit vor Augen, mit ihrer geballten Macht Einhalt zu gebieten. Ein entscheidender Schritt zur Klimarettung ist getan. Die Drei erhalten den Friedensnobelpreis. Putin für sein Engagement in der Ukraine, in Syrien und für die innerrussische Opposition, Xi für die humane Behandlung der Uiguren und die Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong. Wie ich gelesen habe, hat der Autor Putin ein Exemplar mit Widmung zukommen lassen. Das ist ja dann Anlass zur Hoffnung. Der kann ja wenigstens deutsch, die beiden anderen nicht.«
– geschrieben von manbitt
Kommentar zu Der Ickabog vom 17.01.2021 14:04:
» Der Ickabog Ein Märchen, das Werte wie Hoffnung, Freundschaft, Humor, aber auch Intrigen, Machtgier, Manipulation und Eitelkeit vermittelt. Inhalt: Ein sagenumwobenes Ungeheuer, ein Königreich in großer Gefahr und zwei Kinder, die außergewöhnlichen Mut beweisen müssen. In diesem ganz besonderen Märchen geht es um den Sieg von Hoffnung und Freundschaft gegen alle Widrigkeiten, erdacht von einer der besten Geschichtenerzählerinnen der Welt, J.K. Rowling. Fazit: Der Anfang hat mich etwas überrascht, da ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt hatte. Das Cover finde ich zwar einfach, dennoch passend gestaltet. Es sticht sofort ins Auge und ist ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern beliebt sein wird. J.K. Rowling hat bei diesem Buch unglaublich viel Kreativität eingebracht, welche sich bei den Namen, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lesekaiser
Kommentar zu Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph vom 10.01.2021 23:41:
» Ein sehr schöner Abschlussband mit einem bewegenden Ende! Juli 1934. Sophia muss ihr Leben wieder neu überdenken, als sie ihren Job bei Elisabeth Arden verliert und ihre Freundin Henny mit letzter Kraft zu ihr nach New York geflüchtet ist und sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ihr Leben hängt am seidenen Faden und Sophia stellt alle ihre Wünsche hintenan um ihre Genesung vorantreiben zu können. Aus Rücksichtnahme und zur finanziellen Absicherung nimmt sie Kontakt zu Helena Rubinstein auf, die sie mit Kusshand wieder in ihrem Unternehmen aufnimmt, aber erneut Bedingungen an sie stellt, die sie im Laufe der Zeit bis an den Rand der Erschöpfung treiben. Als dann auch noch ihr Ehemann Darren freiwillig in den Krieg nach Europa zieht, bricht für Sophia die Welt zusammen. Mehrere Jahre hört sie nichts von ihm, da er als verschollen gilt. Doch dann kommt endlich eine erlösende Nachricht und sie lässt alles stehen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gina1627
Kommentar zu Kate Linville 3 - Ohne Schuld vom 09.01.2021 22:10:
» Kate Linvilles ist auf dem Weg zu ihrer neuen Arbeitsstelle. Sie sitzt in einem Zug und plötzlich wird sie nicht nur Zeugin eines Mordanschlages. Nein, sie rettet auch das Opfer vor dem sicheren Tod. Dass nur zwei Tage nach diesem Abenteuer eine junge Frau nur sehr knapp einen Mordanschlag überlebt, das bringt die Ermittlerin zunächst nicht in einen Zusammenhang. Beide Frauen kennen sich nicht und auch in ihrer Vergangenheit finden sich keine Schnittpunkte. Eigenartig ist allerdings, dass bei den Mordanschlägen eine identische Pistole benutzt wurde. Es ist das dritte Buch von Frau Link, bei dem Kate die Hauptrolle einnimmt. Aber auch dieser Band kann unabhängig von den ersten Folgen gelesen werden. Schon zu Beginn wird Spannung aufgebaut und das hält sich auch eine Weile. Obwohl bereits viele Seiten vor dem Ende klar wird, wer die Mordanschläge verübte nimmt die Spannung nicht ab. Hier stellt sich die Frage, warum die Hauptpersonen so …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Der Heimweg vom 08.01.2021 22:52:
» Dieser Thriller geht unter die Haut. Ich liebe es, wenn die Handlung im Laufe des Geschehens andere Seiten aufzeigt. Genau dieses geschieht hier pausenlos. Wie böse der Mensch sein kann, kaum vorstellbar. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen und ist am Ende dann wirklich traurig, weil man das Buch nun kennt . Spannung pur.«
– geschrieben von NicG
Kommentar zu Hex Files 3 - Verhexte Nächte vom 08.01.2021 13:50:
» Geisterkommunikation Kaum ist Ivy wieder einigermaßen genesen, kommt das nächste Abentuer mit Tod, Teufel und Katastrophen. Doch sie kann ja nichts dafür, aber nur sie kann mit den Toten reden und die reden sehr viel. Und dann bekommt sie auch ncoh Infos von den Geistern über einen hexenhassenden Serienkiller und muss die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen. Sie ahnt nicht, dass sie große Schwierigkeiten bekommt. Meine Meinung Am Anfang kommt dieses Buch etwas langsam daher obwohl es sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen ließ. Keine Unklarheiten unterbrachen den Lesefluss. Die Spannung kommt erst langsam auf, aber als sie dann da war blieb sie bis zum Ende. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Ivy, die als einzige mit den Geistern reden konnte und ich kann mir ganz gut vorstellen, dass dies eine Belastung ist. In …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph vom 07.01.2021 14:30:
» Ein wunderschöner Abschluss Das Cover: Wie bei den anderen beiden Covers ist auch hier die gut gewählte Anpassung die Basis der Buchpräsentation. Ich finde den Einband sehr gelungen und einladend. Die Geschichte: Sophia kümmert sich rührend um ihre Freundin und deren Gesundung. Beruflich startet sie noch einmal bei Madam Rubinstein durch, weil diese ihr Studium finanziert. Ihr geliebter Mann unterstützt sie sehr. Sie denken alle, dass der Krieg weit weg ist in Europa, doch auch der kommt näher und die Sorgen um Freunde und Familie in Berlin und Paris wird größer. Als ihr Mann in Frankreich als verschollen gilt und sie eine Nachricht von einem Bekannten erhält, trifft sie die Entscheidung, den Beruf nicht an die erste Stelle zu stellen. Aber ihr Traum wird bleiben. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil, der nahtlos an den beiden ersten Büchern ansetzt. Wie schon zuvor in den beiden ersten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar zu Der Heimweg vom 05.01.2021 14:51:
» Ich habe alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen. Ich muss ehrlich sagen,das mir seine ersten Bücher viel bessr gefallen haben. Das Buch "Heimweg" hat sich endlos in die Länge gezogen,das ich die Lust am lesen verloren habe.Ich war froh,wie es zu Ende war.«
– geschrieben von Anthoula
Kommentar zu Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph vom 01.01.2021 18:22:
» Der Abschlussband der Trilogie um die Schönheitsindustrie ist nun wieder flott gelesen. Das Cover passt sich den beiden ersten Bänden an. Die hellen Farben und das gelbe Kleid lassen erahnen, dass für Sophia nun die Sonne aufgeht und sie am Ziel ihrer Träume ist. Ich hätte sie gern noch weiter begleitet. Corina Bomann hat uns 20 Jahre am Leben der Sophia Krohn teilhaben lassen. Ein junges Mädchen, dass sich im Gegensatz zu ihren Geschlechtsgenossinnen, für Chemie begeistert und der es gelingt, einen Studienplatz zu bekommen. Leider lässt sie sich an der Uni in Berlin mit ihrem Professor ein, was nicht ohne Folgen bleibt. So gerät ihr vorgezeichneter Weg aus den Fugen. Für sie beginnt ein langer Kampf mit Wohnungslosigkeit, Existenzangst und der brennenden Frage, lebt ihr Sohn noch. Wurde ihr gezielt das Neugeborene gestohlen? Sie ist stark und verfolgt ihre Ziele, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Internetmaus

 
Autorentags: Arno Strobel, Benjamin von Stuckrad-Barre, Charlotte Link, Corina Bomann, Delia Owens, Dirk Roßmann, Emmi Winter, Hans Rosenfeldt, Helen Harper, Jeff Kinney, JK Rowling, John Ironmonger, Jonas Jonasson, Karsten Dusse, Laura Baldini, Luca Di Fulvio, Lucinda Riley, Mariana Leky, Martina Gercke, Martin Suter, Ragnar Jónasson, Sebastian Fitzek, Stephanie Schuster, Volker Kutscher
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Achtsam morden
Geschrieben von: Karsten Dusse (10. Juni 2019)
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Alle sind so ernst geworden
Geschrieben von: Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre (9. Dezember 2020)
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Cormoran Strike 5 - Böses Blut
Geschrieben von: Robert Galbraith (14. Dezember 2020)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der Heimweg
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (21. Oktober 2020)
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Der Ickabog
Geschrieben von: JK Rowling (10. November 2020)
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Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte
Geschrieben von: Jonas Jonasson (26. Oktober 2020)
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Der neunte Arm des Oktopus
Geschrieben von: Dirk Roßmann (16. November 2020)
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Der Wal und das Ende der Welt
Geschrieben von: John Ironmonger (27. März 2019)
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Die App
Geschrieben von: Arno Strobel (23. September 2020)
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Die Farben der Schönheit 3 - Sophias Triumph
Geschrieben von: Corina Bomann (30. November 2020)
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Die sieben Schwestern 6 - Die Sonnenschwester
Geschrieben von: Lucinda Riley (25. November 2019)
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Die Wunderfrauen 1 - Alles, was das Herz begehrt
Geschrieben von: Stephanie Schuster (1. Juli 2020)
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Eine unperfekte Liebe
Geschrieben von: Martina Gercke (6. Dezember 2020)
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Es war einmal in Italien
Geschrieben von: Luca Di Fulvio (12. Oktober 2020)
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Gereon Rath 8 - Olympia
Geschrieben von: Volker Kutscher (2. November 2020)
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Gregs Tagebuch 15 - Halt mal die Luft an!
Geschrieben von: Jeff Kinney (17. November 2020)
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Hex Files 3 - Verhexte Nächte
Geschrieben von: Helen Harper (1. Dezember 2020)
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Hulda-Trilogie 2 - Insel
Geschrieben von: Ragnar Jónasson (13. Juli 2020)
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Kate Linville 3 - Ohne Schuld
Geschrieben von: Charlotte Link (2. November 2020)
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Lehrerin einer neuen Zeit
Geschrieben von: Laura Baldini (10. August 2020)
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Millionär on Ice
Geschrieben von: Emmi Winter (6. Dezember 2020)
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Was man von hier aus sehen kann
Geschrieben von: Mariana Leky (18. Juli 2017)
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Wolfssommer
Geschrieben von: Hans Rosenfeldt (13. Oktober 2020)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz