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  Blick in die Bestsellerlisten vom 14. Februar 2021
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Auch am heutigen Valentinstag wollen wir einen Blick auf ausgesuchte deutschsprachige Bestsellerlisten werfen und uns anschauen, welche zehn Bücher es im Laufe dieser Woche neu dorthin geschafft haben. Nachdem bei Charts.de in der vergangenen Woche gleich zwei Updates durchgeführt worden waren, kehrt man dort offenbar zum üblichen Veröffentlichungsrhythmus zurück, so dass es in dieser Woche keine neue Media-Control-Bestsellerliste gab, über deren Neuzugänge wir euch etwas erzählen könnten. Daher beschränken wir uns dieses Mal auf die Bestsellerlisten, die von den Bücherexperten der BILD und des Spiegels veröffentlicht wurden. Wenn ihr euch nicht nur für die Neueinsteiger, sondern für die kompletten Listen interessieren solltet, dann werdet ihr an dieser und an dieser Stelle fündig.

Belletristik-Bestsellerliste der BILD

Die Bestsellerliste, die von der BILD veröffentlicht wurde, basierte in dieser Woche auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 2. und 7. Februar bei Amazon erzielt wurden. Auf den beiden Spitzenplätzen hat sich hier nichts getan: John Marrs verteidigte mit seinem Thriller »Wenn Schweigen tötet« vor Tracy Brogans Roman »Eine zweite Chance zum Verlieben« die erste Position. Direkt dahinter kam dann aber auch schon die erste Neueinsteigerin dieser Woche durchs Ziel, nämlich Marah Woolf. Diese landete mit ihrem Buch »Sister of the Night: Von Ringen und Blut«, das ihre »HexenSchwesternSaga« abschließt, auf dem dritten Platz. Im Buch Versum wurde ihr Fantasywerk als »episches Ende mit atemberaubenden und nervenzerreißenden Entwicklungen« beschrieben. Darin haben es Protagonistin Vianne und ihre Schwestern zwar geschafft, aus Morada zu fliehen, doch sie kommen nicht zur Ruhe, denn sie müssen schneller sein als Regulus, ehe sich dieser rächen kann. Aufgrund einer geheimen Botschaft gilt es fortan für Vianne, sich auf eine letzte gefahrvolle Reise zu begeben. »Sister of the Night: Von Ringen und Blut« wurde ohne Verlagsunterstützung veröffentlicht, ist 608 Seiten lang und kostet 21 Euro. Die E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 6,99 Euro, Abonnenten von »Kindle Unlimited« können sie kostenfrei lesen. Ein 16:39 Stunden langes Hörbuch wurde von Schauspielerin und Synchronsprecherin Ann Vielhaben eingelesen, die schon den beiden Vorgängern ihre Stimme geliehen hatte. Um es vorwegzunehmen: Dies wird nicht das letzte Mal sein, dass uns Marah Woolfs Buch in diesem Artikel begegnen wird.

Eine weitere Self-Publisherin, nämlich Rebecca Baker, positionierte sich direkt hinter Marah Woolf. In »Jackpot, Baby!« reist Protagonistin Emma spontan für ein Wochenende nach Las Vegas, gewinnt dort zusammen mit einem Unbekannten jeweils 15.000 Dollar an einem Spielautomaten und teilt mit ihm anschließend das Bett. Ein Jahr später zieht sie mit einer frisch geborenen Tochter im Gepäck nach Los Angeles und stellt dort schockiert fest, dass ihr neuer Chef der Vater ihres Kindes ist. Nun wirkt dieser jedoch vollkommen verändert, und er ignoriert Emma ... und zwar so lange, bis ihr plötzlich eine Einladung auf den Schreibtisch flattert. »Jackpot, Baby!« ist 439 Seiten lang und kostet 12,99 Euro. Die E-Book-Version ist mit nur 99 Cent deutlich preiswerter, Abonnenten von »Kindle Unlimited« können sie sogar ohne Bezahlung lesen.

Im Amazon-eigenen Verlag »Montlake« wurde Lotte Römers Roman »Limoncello und die wahre Liebe« aus ihrer Reihe »Liebe am Gardasee« veröffentlicht, und das Buch schaffte es auf Anhieb bis auf den sechsten Platz. Darin reist die alleinerziehende und schwer gestresste Werbeagentur-Leiterin Elli nach Italien. Auf einer Bergwanderung geschieht ein Unfall, der schwere Folgen hätte haben können, wäre da nicht ein Mann namens Sandro, der ihr zur Seite steht. Obwohl der Mann eigentlich viel zu alt für sie ist, fühlt sich Elli anschließend ziemlich stark zu ihm hingezogen. Während sie zwischen Gefühl und Verstand hin- und hergerissen wird, wird es richtig chaotisch, als ihr Exmann - der Vater ihrer Tochter - zur Situation hinzustößt. In Kerstins Kartenwerkstatt wurde Lotte Römers Buch als »wunderschöne Geschichte, die [...] ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause vor den Kamin [bringt]« beschrieben. Das 251 Seiten starke Buch kostet 9,99 Euro. Für 4,49 Euro kann man es in digitaler Form bekommen, für Kindle-Unlimited-Nutzer ist das E-Book Teil von deren Flatrate.

Den neunten Platz der Bestsellerliste schnappte sich Annie Stone. Dies gelang ihr - ohne Zuhilfenahme eines Verlages - mit ihrem Buch »Tara« aus ihrer Reihe über »The Irishs«. Wie es der Titel des Buchs bereits verrät, geht es dieses Mal um Tara O'Brien, ihres Zeichens eine wahre Krawallschachtel, die Männer nur bis zu einem bestimmten Punkt an sich heranlässt. Dann aber trifft sie auf Jayden Yi, der in der Stadt als enormer Schwerenöter verschrien ist. Die beiden vereinbaren, eine einzige Nacht gemeinsam miteinander zu verbringen und sich anschließend nicht mehr wiederzusehen. Wie sich bald herausstellt, handelt es sich dabei um eine Vereinbarung, an der Tara gerne rütteln würde. Ob es ihr gelingt, wird auf 255 Seiten erzählt. Das Buch kostet zehn Euro, hat für E-Book-Leser einen Preis von 2,99 Euro und kann ebenfalls als Teil der Kindle-Unlimited-Flatrate gelesen werden.

Neben all diesen Neuzugängen kehrten auch noch fünf weitere Werke, die in der Vergangenheit schon mal dabei waren, in dieser Woche auf die Bestsellerliste zurück. Dabei handelt es sich um die von Julia Quinn verfassten historischen Romanzen »Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")« und »Wie bezaubert man einen Viscount?« (Plätze Sieben und Fünfzehn) sowie um Elias Hallers Thriller »Der Luzifer-Killer« (Platz Vierzehn), um Melanie Metzenthins »Die Stimmlosen« aus ihrer Reihe »Leise Helden« (Platz Siebzehn) sowie um Kristin Hannahs inzwischen fünf Jahre alten Dauerbrenner »Die Nachtigall«.

Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels

Auf den vorderen Rängen der Hardcover-Liste des Spiegels tat sich wenig: Haruki Murakami verteidigte mit seiner Kurzgeschichtensammlung »Erste Person Singular« den ersten Platz vor T.C. Boyles Roman »Sprich mit mir«. Sebastian Fitzek rückte mit seinem Psychothriller »Der Heimweg«, der lange auf dem ersten Platz rangiert hatte, mal wieder auf die dritte Position vor. Höchste Neueinsteigerin wurde eine Autorin, die wir etwas weiter oben bereits erwähnt haben: Marah Woolf. »Sister of the Night: Von Ringen und Blut« schnappte sich bei den Spiegel-Bestsellern den sechsten Rang. Bemerkenswert ist dies, weil es außer ihr bis dato noch gar keiner Self-Publisherin gelungen ist, beim Spiegel in die Top Ten vorzustoßen. Zwar dürften erfolgreiche Self-Publisher heutzutage dank Amazon mehr Bücher verkaufen als die meisten Verlagsautoren, in den Listen des Spiegels wird dies jedoch nicht berücksichtigt. Schon im vergangenen Juli hatte Marah Woolf mit ihrem damals aktuellen Werk »Sister of the Stars: Von Runen und Schatten« die Phalanx der Verlagsproduktionen beim Spiegel durchbrochen und es immerhin bis auf Platz Siebzehn geschafft (wir berichteten).

Den zehnten Rang holte sich Matt Haig mit seinem Buch »Die Mitternachtsbibliothek« aus dem Droemer Verlag. Dessen Protagonistin Nora Seed nimmt sich verzweifelt das Leben und gelangt nach ihrem Tod zu einer riesigen Bibliothek, in der sich - in Buchform - all die Leben befinden, die sie hätte führen können. Nun ergibt sich für Nora die Chance, zu erfahren, was geschehen wäre, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätte. Durch jedes Buch in der titelgebenden »Mitternachtsbibliothek« gelangt sie in ein anderes Leben und muss sich neu zurechtfinden, was sie schlussendlich zu der Frage bringt, ob man eigentlich in einem Leben glücklich werden kann, wenn man weiß, dass es gar nicht das eigene ist. Haigs Buch ist 320 Seiten lang und kostet zwanzig Euro. Zwei Euro weniger fallen für die E-Book-Variante an, zudem gibt es ein von Schauspielerin und Komikerin Annette Frier eingelesenes Hörbuch mit einer Spielzeit von 8:21 Stunden. Im Literaturblog cbee talks about books wurde Haigs Werk als »wundervolle Geschichte über das Leben und die Entscheidungen, die uns ausmachen« bezeichnet, und auch Miss Mesmerized zeigte sich sehr zufrieden.

Mit dem neuesten Band ihrer erfolgreichen und beliebten Andrea-Schnidt-Reihe, an der sie nun schon seit den späten neunziger Jahren strickt, holte sich Susanne Fröhlich den zwölften Platz. Das 320 Seiten starke Buch aus dem Knaur Verlag trägt den Titel »Abgetaucht« und wirft Frau Schnidt mal wieder mitten hinein in die Irrungen und Wirrungen des Lebensalltags. Dieses Mal steckt sie mitten in dem Chaos, den eine Patchwork-Lebenssituation mit sich bringt, und sie wird mit Vaterschaftstests, One Night Stands, verwöhnten jungen Erwachsenen und neuen Freundschaften konfrontiert. Ob sie all dies in gewohnter Weise bewältigen kann, kann man für 16,99 Euro erfahren. Die E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 14,99 Euro, zudem hat die Autorin selbst eine auf sieben Stunden gekürzte Hörbuchvariante eingelesen.

Last but not least können wir in dieser Rubrik auch noch Tarkan Bagci erwähnen. Sein erster Roman, der den Titel »Die Erfindung des Dosenöffners« trägt und vom Ullstein Verlag herausgegeben wurde, konnte es sich immerhin auf der neunzehnten Position gemütlich machen. Der Podcaster und Fernsehautor erzählt darin von einem Journalisten, der für ein kleines Provinzblatt arbeitet, obgleich seine Wunschvorstellungen eigentlich viel größere Dimensionen hatten. Auf der Suche nach einer guten neuen Story stößt er auf eine ältere Dame, die behauptet, sie habe einst den Dosenöffner erfunden. Aus der Recherchearbeit erwächst eine ungewöhnliche Freundschaft, und der Protagonist stellt fest, dass Erfolg und Glück zwei grundverschiedene Dinge sind, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen müssen. Ullas Bücherseite attestierte Bagcis Roman »Tiefgang und Humor« und stellte ihm eine Leseempfehlung aus. Das 256 Seiten lange Werk kostet zwanzig Euro, für 16,99 Euro bekommt man es in digitaler Form.

Paperback-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Paperback-Versionen konnte Julie Clark mit ihrem Roman »Der Tausch« einmal mehr die Spitze behaupten. Hinter ihr stürmte Anne Mette Hancock mit ihrem Thriller »Leichenblume« von der elften bis auf die zweite Position vor. Laura Baldinis Buch »Lehrerin einer neuen Zeit« gewann im Vergleich zur Vorwoche einen Rang und holte sich damit den dritten Platz. Obgleich ihr Roman nun schon seit einem halben Jahr kontinuierlich auf der Liste platziert ist, stand er noch nie so gut da wie in dieser Woche.

Neben drei Rückkehrern (»Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« von Dora Heldt auf Platz Dreizehn, »Dunkel« von Ragnar Jónasson auf Platz Sechzehn und »Gerdas Entscheidung« von Lena Johannson auf Platz Neunzehn) haben es zwei Bücher ganz frisch auf die Liste geschafft. Am weitesten nach vorn ging es dabei für Gaby Hauptmann, deren neuester Streich »Unsere allerbeste Zeit« auf Anhieb den sechsten Rang einheimste. Die Moderatorin und Autorin berichtet darin von einer Frau namens Katja, die in Hamburg ein weitgehend zufriedenes Leben führt. Als sie einen Anruf ihrer Freundin Doris erhält, die ihr berichtet, dass sie in ihrer alten Heimat benötigt wird, bricht sie alle Zelte ab und kehrt nach Hause zurück. Dort kümmert sie sich um ihre Mutter, die an Demenz leidet. Der Umzug wird für Katja ein Sprung zurück in ihre Vergangenheit, zu alten Freunden und alter Liebe, und er wird zu einem größeren Abenteuer, als sie es erwarten konnte. »Unsere allerbeste Zeit« ist eine 416 Seiten starke Veröffentlichung des Piper Verlages, die man für fünfzehn Euro bekommen kann. Die E-Book-Version kostet zwei Euro weniger, zudem hat Tanja Fornaro einem 12:45 Stunden langen Hörbuch ihre Stimme geliehen.

Alicia Zett hat im Knaur Verlag den Startschuss in eine neue Reihe abgegeben, die den Titel »Love is Queer« tragen wird. Das erste Buch heißt »Not your Type« und fand sich beim Spiegel auf Platz Neun ein. Der New-Adult-Roman berichtet von einer Studentin namens Marie, die in ihren Kommilitonen Fynn verliebt ist. Dieser teilt ihre Gefühle, verbirgt jedoch ein Geheimnis: Er ist transsexuell. Deshalb geht er davon aus, dass man ihn niemals lieben kann. Alles ändert sich durch einen gemeinsamen Road Trip gen Italien. Auf dem Weg zum Mittelmeer kommen sich die beiden immer näher, und Fynn wird vor die Entscheidung gestellt, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne alles kaputtzumachen. »Not your Type« hat einen Umfang von 368 Seiten und kann für 12,99 Euro bezogen werden. Das zugehörige E-Book kostet 9,99 Euro, außerdem gibt es eine von Dagmar Bittner und Oliver Kube eingelesene Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 11:33 Stunden.

Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels

Bei den Taschenbüchern konnte Delia Owens mit ihrem Entwicklungsroman »Der Gesang der Flusskrebse«, der weltweit unfassbare Erfolge gefeiert hat, den ersten Platz verteidigen. Drei Bücher, die zuvor in anderen Ausgaben erhältlich waren und teilweise auch schon in anderen Bereichen der Spiegel-Bestsellerliste platziert waren, schafften den Neueinstieg: Julia Quinns zwanzig Jahre alter Historienroman »Der Duke und ich«, der seit einigen Wochen durch seine Netflix-Verfilmung in unzähligen Ländern einen zweiten Frühling erlebt, holte Rang Zwei, die frisch erschienene Taschenbuch-Ausgabe von Dörte Hansens »Mittagsstunde« landete auf Platz Sieben, und die kürzlich herausgegebene Taschenbuch-Variante von »Neuleben« aus der Feder von Katharina Fuchs holte sich den elften Rang. Die Originalausgaben der Bücher der Frauen Hansen und Fuchs erschienen vor zweieinhalb Jahren bzw. vor einem Jahr.

Ein ganz neues Werk fand sich aber auch noch zwischen den Taschenbuch-Bestsellern ein: Florian Schwiecker und Michael Tsokos sicherten sich mit dem Kriminalroman »Die siebte Zeugin«, dem Auftaktband ihrer vom Knaur Verlag veröffentlichten neuen Reihe »Eberhardt & Jarmer ermitteln«, den dritten Rang. In unserer hauseigenen Blogger- und Besucherrangliste hatte sich das Buch zwischenzeitlich sogar schon mal auf dem ersten Platz befunden. In dem Buch schießt ein Verwaltungsbeamter und Familienvater aus Berlin in einer Bäckerei plötzlich um sich. Die Folge sind ein Toter und zwei Verletzte, während der Täter schweigt. Für Rocco Eberhardt, den Anwalt des Schießwütigen, erscheint das Ganze vollkommen sinnlos, bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer ganz neue Erkenntnisse in den Fall einbringen kann. Dies führt dazu, dass die beiden Spürnasen alsbald mitten in einem Kampf mit der Berliner Unterwelt stecken. »Die siebte Zeugin« ist 320 Seiten lang und kostet 12,99 Euro. Für die E-Book-Variante sind drei Euro weniger zu zahlen, zudem existiert ein von Josef Vossenkuhl eingelesenes Hörbuch mit einer Spielzeit von neun Stunden. In Helgas Bücherparadies wurde das Buch als »ein grandioser Auftakt zu einer neuen Reihe« bezeichnet, und auch bei Meine kleine Welt und in Giselas Lesehimmel gab es jede Menge Lob für das Gemeinschaftswerk.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Frauen vom Jungfernstieg 1 - Gerdas Entscheidung vom 17.05.2021 12:05:
» Zum Inhalt: Gerda heiratet den erfolgreichen Apotheker Oscar. Die beiden wollen etwas erreichen und sich was aufbauen. Oscar kauft das Labor von Beiersdorf und stürzt sich voller Tatendrang in die Entwicklung neuer Produkte. Er hat es nicht leicht in Hamburg, denn er ist zu modern und auch noch Jude. Wird es den beiden gelingen sich in der Hamburger Gesellschaft zu behaupten? Meine Meinung: Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die weiteren Teile. Die Geschichte finde ich total interessant und gerade auch die Geschichte der Figur Toni hat mir sehr gut gefallen. Wie schwer es doch Frauen hatten und erst recht dann, wenn sie ohne Mann dastanden. Die Sprecherin passt gut zur Geschichte, schön fand ich auch, wenn sie so einen leichten Hamburger Slang in der Stimme hatte. Insgesamt ein sehr gutes Hörbuch. Fazit: Tolles Hörbuch«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 01.05.2021 19:55:
» Nora möchte sterben. Auch wenn nicht alle Hintergründe und tragischen Erlebnisse klar beschrieben werden und es auf den ersten rund 40 Seiten einige Mysterien in ihrer Vergangenheit gibt, macht Matt Haig ihre tiefe Verzweiflung, Traurigkeit und Einsamkeit richtig greifbar. Er öffnet Noras Innenleben und zeigt, wie sie in allen Bereichen ihres Lebens in einer Sackgasse steckt und keinen Ausweg mehr findet. Im persönlichen und beruflichen Leben bricht ihr jeder Halt weg. Nora begeht Selbstmord, der zum Glück nicht grafisch beschrieben wird, und landet in der Mitternachtsbibliothek, einem Ort zwischen den Leben. Hier scheint es endlos viele Bücher zu geben. Dicke und dünne Bücher, die Noras verschiedenste mögliche Lebenswege zeigen. Mit Noras Ankunft schlägt es Mitternacht, ab diesem Zeitpunkt beginnen die Geschichten. Sie kann sich nun eine aussuchen und dieses Leben leben. Wenn sie ein Buch öffnet, liest sie nicht einfach, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lizlemon
Kommentar zu Die Erfindung des Dosenöffners vom 01.05.2021 0:17:
» Humorvoll und herzerwärmend Timur Aslans Traum ist es, als Star-Journalist über die wichtigen Themen der Welt zu berichten. Doch er steckt in der Lokalredaktion einer Kleinstadtzeitung fest, wo er Artikel über Hühnerzüchter und Rentner-Kegelclubs schreiben muss. Als er auf eine vielversprechende Story trifft, hat er zunächst kein Interesse an der Geschichte. Und doch findet er sich dann wieder in einem Abenteuer, das ihm nicht nur eine Super Story beschert, sondern auch eine ungewöhnliche Freundschaft. Mit einem Augenzwinkern erzählt der Autor Tarkan Bagci über den bisher noch verhinderten Star-Journalisten, der fast die Chance seines Lebens vergeigt. Die beiden Hauptakteure sind gut gelungen gezeichnet, ich konnte ihre Motivationen gut nachvollziehen. Dass Annette ein riesiges Geheimnis hütet, das Timur für den Leser aufdeckt, erfährt der Leser nach und nach, und man ist zum Schluss überrascht, wie groß …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 30.04.2021 22:22:
» Realitäten des Multiversums Nora Seed verzweifelt am Leben. Immer wieder versinkt sie in Depressionen. Ihr scheint nichts zu gelingen. Sie verliert ihre Arbeit und ihre heißgeliebte Katze. Die einzige Freundin lebt weit weg in Australien. Der Bruder ist mit ihr zerstritten. Die Eltern sind tot. Das ist nun genug und sie beschließt sich umzubringen, aber es gelingt ihr nicht zu sterben. Nora erwacht in der Mitternachtsbibliothek und die ihr gut bekannte, freundliche Bibliothekarin Mrs Elms heißt sie willkommen. Die Zeiger der Uhr stehen auf 0.00 Uhr und ab da stehen ihr alle Bücher ihrer möglichen Leben zur Verfügung. Matt Haig hat auch mit dieser Geschichte wieder ein zauberhaftes Buch erschaffen. Mit einer einfühlsamen Sprache schildert er Noras Seelenlage und ihre tiefe Qual, nicht das richtige Leben zu führen. Das wird besonders deutlich im „Buch des Bereuens“, denn die junge Frau hat viel zu bereuen. Faszinierend …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Tausch vom 30.04.2021 15:36:
» kein Thriller, aber lesenswert! Zwei Frauen treffen sich scheibar zufällig auf einem Flughafen. Beide sind auf der Flucht vor ihren Männern, tauschen ihre Flugtickets und ihre Identitäten. Eigentlich nicht so einfach heutzutage, geradezu unmöglich. Deshalb war ich sehr gespannt, wie das Ganze funktionieren würde. Die Idee, die dahintersteckt ist jedenfalls interessant. Wobei sich mir am Anfang schon die Frage auftat, warum tauschen, wenn beide in einem Dlemma stecken? Worin besteht der Sinn dieser Aktion?. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Eva und Claire. Während Eva ihre rückblickend erzählt wird, lässt Claire die Leser hautnah daran teilhaben. Es macht Spaß zu lesen und das Buch hat auch eine gewisse Sogwirkung. Aber es ist definitiv kein Thriller. Dazu fehlt ihm die gewisse Spannung, die Gänsehautmomente und die fiesen cliffhanger. Es geht eigentlich mehr darum, dass beide Frauen einen Weg aus ihren Opferrollen suchen.«
– geschrieben von busdriver
Kommentar zu Die Mitternachtsbibliothek vom 28.04.2021 21:56:
» Regt zum Nachdenken an Nora Seed ist depressiv. Alles erscheint ihr so ausweglos und nicht mehr lebenswert. Sie hat beschlossen, dass sie sich das Leben nehmen möchte. Als sie es vollziehen möchte, landet sie in der Mitternachtsbibliothek. Dort bleiben die Uhren immer auf Mitternacht stehen. Jedes Buch dort kann Nora in ein anderes Leben bringen, wo sie dann sieht, was passiert wäre, hätte sie manches anders in ihrem Leben gemacht. Die Frage ist auch, ob sie in einem anderen Leben glücklicher geworden wäre, wenn sie es nicht einmal in ihrem alten geschafft hat. Matt Haig ist hier ein herausragender Roman gelungen. Für Leute, die selbst depressiv sind, ist das Buch nicht so gut, da sie dadurch noch mehr runtergezogen werden könnten. Die Vorstellung des Buches hat mir sehr gefallen, dass man durch unterschiedliche Bücher in ein anderes Leben kommen kann, um da zu sehen, ob man dort glücklicher gewesen wäre. Der Schreibstil …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von esmeralda19
Kommentar zu Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin vom 28.04.2021 10:35:
» Es ist ein Sonntagmorgen wie jeder andere auch. Nikolas Nölting, Verwaltungsbeamter, verlässt das Haus, winkt noch seiner kleinen Tochter Lily zu und begibt sich auf den Weg zur Bäckerei. Dort angekommen überwältigt er erst einen Streifenpolizist und schießt dann in der Bäckerei ohne Vorwand aus heiterem Himmel um sich. Zwei Verletzter und ein Toter. Nikolas schweigt. Seine Frau beauftragt Anwalt Rocco Eberhardt mit dem Fall. Verzweifelt versucht Rocco hinter das Motiv von Nikolas zu kommen. Was hat ihn dazu getrieben aus heiterem Himmel um sich zu schießen? Auch der Rechtsmedizinier Justus Jarmer stößt bei der Obduktion auf eine Überraschung. Sie stoßen in ein Wespennest aus Korruption und Geldwäsche der Berliner Unterwelt. Nimmt alles ein gutes Ende? "Die siebte Zeugin" ist der erste Teil einer neuen Justiz-Krimi-Reihe von dem neuen Autorenduo Florian Schwiecker und Michael Tsokos. Ich bin eher …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Heloise Kaldan 1 - Leichenblume vom 26.04.2021 23:06:
» Interessantes Ermittlerduo und ein rätselhafter Fall Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen Brief von einer gesuchten Mörderin. Heloise beginnt zu recherchieren, warum Anna Kiel gerade an sie schreibt. Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen Hinweis auf die gesuchte Mörderin und rollt die Ermittlungen neu auf. Bald kreuzen sich die Ermittlungen des Kommissars und der Journalistin. Können sie sich gegenseitig vertrauen? Was steckt hinter dem Verhalten Anna Kiels? Obwohl die Zusammenarbeit zwischen einem Kommissar und einer Journalistin nicht immer einfach ist, ergänzen diese beiden sich sehr gut in ihrer Ermittlungen. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin fast durch die Geschichte geflogen. Dass die Briefe an Heloise Details enthalten, die eigentlich niemand wissen kann, heizt die Spannung zusätzlich an, so dass man unbedingt die Zusammenhänge erfassen möchte. Die Hinweise dazu sind geschickt mit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Sprich mit mir vom 06.04.2021 15:39:
» Mensch und Tier Durch Zufall erfährt die Studentin Aimee von Professor Schemerhorn und dem Schimpansen Sam, der mit dem Professor zusammen wohnt und wie ein Kleinkind in dessen Familie umsorgt wird. Sam kann in Gebärdensprache sprechen, es ist ein spannendes Experiment, das der Professor mit dem jungen Schimpansen auf die Beine gestellt hat. Doch dann wird Sam für Tierexperimente an eine andere Universität gebracht. Aimee hat den Schimpansen so sehr ins Herz gefasst, dass sie einen verrückten Plan schmiedet. Wie menschlich ist ein Schimpanse, der Seinesgleichen gar nicht kennt, sondern rein unter Menschen aufgewachsen ist und mit ihnen die Welt begreifen gelernt hat? T.C. Boyle lässt sich Zeit, die Geschichte zu entwickeln und dabei seine Gedanken zu unserem Umgang mit Tieren zur Sprache zu bringen. Nicht immer konnte ich mit den menschlichen Protagonisten in ihren Handlungen mitgehen, vor allem Aimee erscheint mir in vielem zu naiv, andererseits …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Sprich mit mir vom 05.04.2021 11:25:
» Eindrucksvoller Roman Tom Coraghessan Boyle ist bekannt für seine kritischen, stets akribisch recherchierten Romanthemen. In "Sprich mit mir" beschäftigt er sich mit einem Forschungsprojekt, das darauf hinausläuft, einen jungen Schimpansen wie ein menschliches Kind groß zu ziehen und ihm Sprache beizubringen. Sam lernt, sich mit Hilfe einer Gebärdensprache mit seinen menschlichen Bezugspersonen zu verständigen. Die Studentin Aimée, als Helferin in das Unternehmen eingebunden, entwickelt eine große Liebe und Fürsorge für Sam. Doch dann wird das Projekt aus wirtschaftlichen Erwägungen von Sams Besitzer Moncrief abgebrochen und Sam zurück in einen Käfig verbracht. Hier erwartet ihn, ebenso wie die anderen dort lebenden Menschenaffen, der Verkauf an ein Tierversuchslabor. Aimée will das nicht zulassen und schmiedet einen Plan - mit unabsehbaren Folgen. Sehr effektiv beschreibt der Autor die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von solveig

 
Autorentags: Alicia Zett, Anne Mette Hancock, Annie Stone, Delia Owens, Dora Heldt, Dörte Hansen, Elias Haller, Florian Schwiecker, Gaby Hauptmann, Haruki Murakami, John Marrs, Julia Quinn, Julie Clark, Katharina Fuchs, Kristin Hannah, Laura Baldini, Lena Johannson, Lotte Römer, Marah Woolf, Matt Haig, Melanie Metzenthin, Michael Tsokos, Ragnar Jónasson, Rebecca Baker, Sebastian Fitzek, Susanne Fröhlich, Tarkan Bagci, T.C. Boyle, Tracy Brogan
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Andrea Schnidt 11 - Abgetaucht
Geschrieben von: Susanne Fröhlich (1. Januar 2021)
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Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 1 - Lehrerin einer neuen Zeit
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Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
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Bridgerton-Familie 2 - Wie bezaubert man einen Viscount?
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der Heimweg
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (21. Oktober 2020)
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Der Tausch
Geschrieben von: Julie Clark (25. Dezember 2020)
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Die Erfindung des Dosenöffners
Geschrieben von: Tarkan Bagci (1. Februar 2021)
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Die Frauen vom Jungfernstieg 1 - Gerdas Entscheidung
Geschrieben von: Lena Johannson (18. Januar 2021)
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Geschrieben von: Matt Haig (27. Januar 2021)
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Die Nachtigall
Geschrieben von: Kristin Hannah (19. September 2016)
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Eberhardt & Jarmer ermitteln 1 - Die siebte Zeugin
Geschrieben von: Michael Tsokos und Florian Schwiecker (27. Januar 2021)
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Eine zweite Chance zum Verlieben
Geschrieben von: Tracy Brogan (12. Januar 2021)
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Erik Donner 8 & Klara Frost 4 - Der Luzifer-Killer
Geschrieben von: Elias Haller (3. März 2020)
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Erste Person Singular
Geschrieben von: Haruki Murakami (26. Januar 2021)
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Heloise Kaldan 1 - Leichenblume
Geschrieben von: Anne Mette Hancock (1. Januar 2021)
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Hulda-Trilogie 1 - Dunkel
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Las Vegas Lovestories 1 - Jackpot, Baby!
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Leise Helden 2 - Die Stimmlosen
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Liebe am Gardasee 2 - Limoncello und die wahre Liebe
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Love is Queer 1 - Not your Type
Geschrieben von: Alicia Zett (1. Januar 2021)
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Mathilda oder Irgendwer stirbt immer
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Mittagsstunde
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Geschrieben von: Katharina Fuchs (27. März 2020)
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The Irishs 5 - Tara
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Unsere allerbeste Zeit
Geschrieben von: Gaby Hauptmann (1. Februar 2021)
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Wenn Schweigen tötet
Geschrieben von: John Marrs (12. Januar 2021)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz