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  Blick in die Alpen-Bestsellerlisten vom 26. November 2021
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Dreizehn Bücher gilt es heute vorzustellen, die es in dieser Woche in die Bestsellerlisten des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels und des Schweizer Buchhändler-und Verleger-Verbandes geschafft haben. In der vorigen Woche waren es ganze fünfzehn Neuzugänge gewesen, wir hatten sie euch an dieser Stelle präsentiert.

Hardcover-Bestseller in Österreich

Einmal mehr konnte Sebastian Fitzek mit seinem Thriller »Playlist« den ersten Platz bei den österreichischen Hardcover-Bestsellern verteidigen. Rita Falk rutschte mit Franz Eberhofers »Rehragout-Rendezvous« dagegen um einen Rang ab, da sich Jussi Adler-Olsen mit seinem neuen Carl-Mørck-Thriller »Natriumchlorid« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag sofort auf die Zwei schieben konnte. In dem Buch wird ein unaufgeklärter Fall aus dem Jahr 1988 wieder aufgerollt, nachdem eine Frau an ihrem sechzigsten Geburtstag Selbstmord begeht. Bald zeigt sich, dass ein Serienmörder schon seit drei Jahrzehnten am Werk ist und noch nicht gestoppt werden konnte. Diese Aufgabe fällt nun Carl Mørcks Sonderdezernat Q zu ... ein hartes Stück Arbeit, nicht nur aufgrund der Erschwerungen durch die Corona-Maßnahmen.

Der zehnte Fall, den Nele Neuhaus für ihre Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ersonnen hat, sicherte sich den vierten Platz. »In ewiger Freundschaft« ist im Ullstein Verlag erschienen und führt die Leserschaft zunächst nach Bad Soden, wo es in einem Haus zu einem Blutbad gekommen ist. Die Hausherrin ist verschwunden. Sie arbeitete bis vor Kurzem für einen Frankfurter Verlag, wurde jedoch kürzlich entlassen. Daraufhin hatte sie einen der Autoren aufgrund eines Plagiates angeschwärzt. Es dauert nicht lange, dann wird die Leiche der Frau gefunden, und wenig später kommt es zu einem weiteren Mord. Sander und Bodenstein haben also jede Menge Arbeit vor sich. Laut Angis Bücherkiste handelt es sich um einen »Pageturner«, der »fantastische Unterhaltung auf erstklassigem Niveau« bedeutet.

Taschenbuch-Bestseller in Österreich

Bei den Taschenbüchern rutschte die Vorwochenerste Charlotte Link mit ihrem Krimi »Ohne Schuld« auf die Drei ab. Andreas Grubers Thriller »Todesschmerz« und Beate Malys »Mord auf dem Eis« rückten jeweils einen Rang auf und übernahmen die Spitze. Der höchste Neueinsteiger gelangte derweilen bis auf die Neun, nämlich Robert Seethaler mit seinem Roman »Der letzte Satz«. Darin begleitet man den großen Musiker Gustav Mahler auf seiner letzten großen Reise, nämlich einer Schiffsfahrt von New York nach Europa. Auf dieser sinniert er über seine letzten Jahre nach. Das Buch war im vergangenen Jahr im Hanser Verlag als gebundene Ausgabe erschienen, nun hat der Goldmann Verlag eine acht Euro günstigere Taschenbuch-Variante nachgeschoben. Connies Schreibblogg lobte, Seethaler habe in seinem Werk »sehr empathisch und sensibel die historischen Fakten mit Leben versehen«.

Unmittelbar hinter Seethaler tauchte Anne Jacobs mit ihrem historischen Roman »Sturm über der Tuchvilla« aus dem blanvalet Verlag auf. Im nunmehr fünften Band der zugehörigen Familiensaga geht es zurück ins Augsburg des Jahres 1935. Die Tuchvilla gerät darin finanziell in eine prekäre Lage, und die nationalsozialistische Regierung bereitet Familienoberhaupt Paul Kopfzerbrechen. Insbesondere wird er unter Druck gesetzt, sich von seiner Frau scheiden zu lassen, da sie jüdischer Abstammung ist.

Hardcover-Bestseller in der Schweiz

Die letztwöchige Erste Martina Clavadetscher stürzte bei den schweizer Hardcover-Bestsellern mit ihrem Buch »Die Erfindung des Ungehorsams« bis auf die Neun ab. Das Siegerpodest wurde derweilen komplett von Neueinsteigern übernommen. Zwei davon kennen wir bereits aus Österreich: Jussi Adler-Olsen wurde mit »Natriumchlorid« die neue Nummer Eins, Nele Neuhaus landete mit »In ewiger Freundschaft« auf der Zwei. Komplettiert wurde das Spitzentrio durch Silvia Götschi, die mit dem Kriminalroman »Etzelpass« auf der Drei neu einstieg. Valérie Lehmann und die Kantonspolizei Schwyz erledigen darin ihren siebten Einsatz. Dazu kommt es, nachdem eine Kapelle niederbrennt. Ein Mann kommt ums Leben, ein Kreuz Jesu wird entwendet. Dies ist nur der Anfang einer Reihe von Verbrechen, und so sehen sich Valérie Lehmann und ihr Team bald einer Spur von Tod und Zerstörung gegenüber.

Hans-Peter Hammel alias -minu stieg mit seinem Buch »Innocent & Co.«, in dem er Geschichten einer seltsamen Ehe zum Besten gibt, auf Platz Vierzehn ein. In dem Buch aus dem Reinhardt Verlag schildert der Autor mit dem suchmaschinentechnisch katastrophalen Pseudonym verschiedene Kurzgeschichten, die ein Jahr mit zwei Männern, diversen streunenden Katzen, bösen Wildschweinen und einem eigensinnigen Gärtner zwischen Italien, der Schweiz und dem Rhein nacherzählen.

Und dann wäre da noch Sandra Brown zu nennen, deren Thriller »Dein Tod ist nah« aus dem blanvalet Verlag es bis auf die Neunzehn schaffte. Darin versucht FBI-Agent Drex Easton den Betrüger Weston Graham zu stoppen, der innerhalb von drei Jahrzehnten acht wohlhabende Frauen um ihr Vermögen gebracht hat und sie anschließend verschwinden ließ. Da er mit verschiedenen Identitäten unterwegs war, konnte er bisher nie gestoppt werden. Nun besteht der Verdacht, dass er sein neuntes Opfer auserkoren hat. Drex versucht als angeblicher neuer Nachbar des Paares dafür zu sorgen, dass es zu keinem weiteren Verbrechen kommen kann.

Taschenbuch-Bestseller in der Schweiz

Damit kommen wir zu der Liste, in der in dieser Woche am meisten los war. Die letztwöchige Erste (Ella Thompson mit »Eine Liebe unter Sternen«) kam vollkommen abhanden, dafür übernahmen Charlotte Links »Ohne Schuld«, Silvia Götschis »Rigigeister« und »Der Gesang der Flusskrebse« von Delia Owens das Siegerpodest. Obendrein gab es nicht weniger als sechs Neuzugänge.

Jørn Lier Horst und Thomas Enger schafften den höchsten Neueinstieg. »Bluttat« ist ein Buch aus dem blanvalet Verlag und erzählt den dritten Fall, dem sich Alexander Blix und die Kriminalreporterin Emma Ramm gegenübersehen. Dieses Mal gibt es eine Mordserie, von der eine Ermittlerin befürchtet, die Osloer Polizei könne darin involviert sein. Wenig später wird die Ermittlerin Opfer eines Anschlags. Es scheint also, sie könne recht haben. Da Blix nur vier Tage später einen Mann erschießt und Emma Zeugin der Tat wird, entwickelt sich ihre Recherche jedoch in eine ganz andere Richtung als anfangs erwartet.

Zwischen den Plätzen Zehn und Dreizehn kamen vier Neueinsteiger am Stück an. Am weitesten vorn landete dabei Maria Dries mit dem Krimi »Der Kommissar und die Toten im Tal von Barfleur« aus dem Aufbau Taschenbuch Verlag. Darin schildert die Autorin einen neuen Fall für ihre Spürnase Philippe Lagarde. In der Normandie wird die Leiche eines erschossenen Mannes in einem Wald entdeckt. Scheinbar gibt es keinerlei Spuren, dann stößt Lagarde jedoch auf einen Mordfall in einem anderen Wald. Der Vergleich zwischen beiden Taten deckt erschreckende Zusammenhänge auf.

A propos Wälder: Harlan Coben landete mit »Der Junge aus dem Wald« auf der Elf. Der Thriller aus dem Goldmann Verlag ist eigentlich schon mehr als ein Jahr alt, war bis vor Kurzem jedoch nur als Hardcover-Ausgabe erhältlich. Die am 15. November erschienene Taschenbuch-Variante bringt eine Ersparnis von fünf Euro gegenüber der bisherigen Version. Laut Steffi's Bücherwelt - angeltearz liest handelt es sich um »ein großartiges Buch von einem der liebsten Thriller-Autoren« der Bloggerin, und bei Linda liest wurden die Originalität, die spannende Storyentwicklung, die Überraschungsmomente und der Schreibstil gelobt.

Noch älter ist Jens Henrik Jensens Buch »Schwarzer Himmel (Neubearbeitung von "Der Kohlenmann")«, in dem Nina Portland ihren zweiten Fall lösen muss. Das Buch holte sich den zwölften Platz. Ursprünglich hatte es der Piper Verlag schon vor mehr als einem Jahrzehnt auf Deutsch veröffentlicht, doch nachdem Jensens Name inzwischen deutlich mehr Zugkraft hat als damals, veröffentlichte der Deutsche Taschenbuch Verlag es kürzlich unter geändertem Titel aufs Neue. Ein Blitzeinschlag in eine Kohlenhalde bringt darin eine Leiche zum Vorschein. Vor seinem Tod wurde das Opfer, das alsbald als »Kohlenmann« bezeichnet wird, gefoltert. Nina Portland versucht herauszubekommen, wer der Mann ist und was es mit alledem auf sich hat, und sie gelangt dadurch auf die Spur eines Verbrechens von internationalem Ausmaße.

Mit ihrem neuen Buch »Mach dich locker - (K)ein Frauen-Roman« aus dem Aufbau Verlag gelangte Ellen Berg bis auf die Dreizehn. Großes Lob für den Roman gab es kürzlich im Blog nichtohnebuch. Er erzählt von einer Frau namens Marie, die ein wahrer Kontrollfreak ist. Allerdings reagiert ihre Familie zunehmend rebellisch auf ihre Art. Insbesondere von ihrem Mann gibt es Widerstand. Schon bald stellt sich die Frage, wie ihre Ehe nach fünfzehn Jahren Routine noch zu retten ist ... und ob das eigentlich überhaupt sinnvoll ist.

Zuguterletzt sei hier noch Peter Bichsel erwähnt, dessen Buch »Im Winter muss mit Bananenbäumen etwas geschehen« aus dem Insel Verlag den Neueinstieg auf der Sechzehn schaffte. Darin hat die Herausgeberin Adrienne Schneider aus dem Gesamtwerk an Kolumnen und Geschichten des Autors diejenigen zusammengestellt, die am besten zur dunklen Jahreszeit passen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Dein Tod ist nah vom 18.01.2022 18:44:
» FBI-Agent Drex Easton ist seit Jahren auf der Jagd nach Weston Graham. Er hat sich dies quasi zur persönlichen Lebensaufgabe gemacht. Weston Graham hat im Laufe der Jahre mindestens acht Frauen auf dem Gewissen. Er soll diese Frauen um ihr Vermögen gebracht haben und dann verschwanden sie spurlos, vermutlich hat er sie ermordet. Nun sieht Drex Easton endlich die Chance, ihm auf die Spur zu kommen, denn ein gewisser Jasper Ford hat kürzlich die erfolgreiche Geschäftsfrau Talia Shafter geheiratet. Drex vermutet, dass Talia das nächste Opfer sein soll. Er mietet sich in einem kleinen Appartement in direkter Nachbarschaft der beiden ein und gibt vor, Schriftsteller auf Recherchereise zu sein. So erhofft er sich, Jasper/Weston zu überführen und Talia schützen zu können. Aber Talia kommt ihm näher, als gut sein kann. Der Thriller dreht sich im Wesentlichen um die Fragen, ob Jasper tatsächlich der gesuchte Weston ist und ob Drex …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 17.01.2022 11:18:
» Es ist bereits das vierte Buch von Nele Neuhaus, welches ich gelesen habe und es liest sich wieder sehr zügig und ist spannend geschrieben. Ich konnte mich gut in die beschriebenen Situationen, Beschreibungen und Charaktere einfinden. Der Schreibstil ist genauso wie ich ihn mag. Die beiden Ermittler Oliver und Pia wirken sehr vertraut auf mich und ich kann sehr gut mit ihnen fühlen, wie mit alten Freunden. Cosimas Erkrankung hatte Bodenstein vor Augen geführt, dass das Leben zu kurz war, um es mit Dingen zu vergeuden, die man eigentlich gar nicht tun wollte, oder mit Menschen, die einem nicht guttaten. Von einem Tag auf den anderen konnte es vorbei sein... wohl wahr. Das Cover ist in dunklen-bedeckten Farben gehalten und ähnelt den ersten Bücher der Autorin und hat somit Wiedererkennungswert. Es ist sehr ausdrucksstark, auf das Wesentliche beschränkt und hat bei mir spannende Vorfreude ausgelöst. Ich warte begierig auf das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Herzchentante
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 11.01.2022 14:31:
» Diesmal ist Nele Neuhaus das Buch irgendwie anders angegangen als die Vorgänger in der Serie. Ruhiger. Tiefer. Ergreifender. Das, was ich beim letzten Buch Muttertag bemängelt hatte, nämlich der „filmreife Showdown“, ist ausgeblieben. Stattdessen wird die Geschichte einer Clique erzählt, die sich in der Jugendzeit gebildet hat und die Personen immer noch schicksalhaft miteinander verbunden sind. Die Ermittlungen wirken, zumindest bis auf das letzte Viertel, in dem es wieder viele Verdächtige, viele Vernehmungen, viel Knobelei und noch mehr Raterei gibt, eher wie eine Randerscheinung. Bis dahin aber ist das Buch eher ein Roman als ein Krimi, was überhaupt nicht abwertend gemeint ist. Die Geschichte der Clique (und somit auch der/des potentiellen Täter/s?) sowie Pias und vor allem Olivers Privatleben und die Situation im Verlag nehmen einen Großteil der Erzählungen ein. Und das mit einer Tiefe, die man von Krimis eigentlich nicht …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von knappenpower
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 10.01.2022 13:39:
» Die Lektorin Heike Wersch ist verschwunden, kurze Zeit später wird sie tot gefunden. Im Verlagswesen, allem voran in dem Verlag, in dem sie angestellt war, hatte sie sich nicht nur Freunde gemacht. Nicht nur, dass sie als alteingesessene Lektorin mit ihrem neuen Chef Carl Winterscheid nicht zurechtkam. Sie hat zudem Plagiatsvorwürfe gegen einen ihrer unter Vertrag gestellten Autoren erhoben und liegt mit den Nachbarn in einem lange dauernden Nachbarschaftsstreit. Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein von der Kripo in Hofheim sind doppelt gefordert, als ein weiterer Toter gefunden wird. Auch er war in dem Winterscheid Verlag angestellt. Die Handlung spielt größtenteils im Verlagswesen und / oder in seinem Umkreis. Die Autorin kennt ja diese Welt sehr gut und so bekommt man als Leser einen sehr guten Einblick vom Weg eines Buches als Manuskript bis zu seinem Verkauf in einer Buchhandlung. Weiter haben wir es als Leser auch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Igela
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 09.01.2022 11:43:
» Im Taunus wird wieder gemordet Der 10. Band um das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein vermittelt dem Leser einen Einblick in das Verlagswesen, welches die Jugendclique um Götz Winterscheid bereits vor über 30 Jahren fasziniert hat. Götz hat 1983 seine ganzen Freunde zu einem Urlaub auf eine franz. Atlantikküste eingeladen. Dort besitzt die Verleger-Familie ein Feriendomizil. Leider kommt Götz, die große Hoffnung der Familie, in diesem Sommer ums Leben. Seine Freunde finden später alle einen Beruf, der im Winterscheid Verlag angesiedelt ist, oder eng damit verbunden ist. 35 Jahre später überschlagen sich die Ereignisse. Carl, der jüngere Cousin von Götz übernimmt die Leitung des fast bankrotten Verlages und strukturiert einiges um. Das wird nicht von allen gut geheißen und plötzlich gibt es Drohungen und sogar zwei Morde zu beklagen. Die alten Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Pia …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu Mach dich locker - (K)ein Frauen-Roman vom 02.01.2022 9:07:
» Marie hat ihr Leben voll im Griff. Mit ihrem Perfektionismus und Kontrollzwang als Ehefrau, Mutter und im Job macht sie nicht nur sich, sondern auch allen anderen das Leben schwer. Ihr Mann Alexander und ihre Kinder sind nur noch von ihr genervt. Dann tritt Babette und ihre Familie in ihr Leben und Eifersucht plagt sie. Auf einmal macht ihr Rücken nicht mehr mit und sie stellt sich viele Fragen. Elken Berg ist hier ein wunderbarer Roman gelungen. Durch Maries Perfektionismus bleibt ihr Leben dabei auf der Strecke. Irgendwann sieht sie ein, dass sie so nicht mehr weitermachen kann und auch will. Marie gefällt mir sehr gut, vor allem die Wandlung, die sie durchmacht. Überhaupt lebt das Buch von den unterschiedlichen Charakteren. Alexander und die Kinder leiden jahrelang unter Marie. An Alexanders Stelle wäre mir schon lange die Hutschnur gerissen. Robin ist ein Teenager und verfolgt seine Ziele. Babette zeigt, dass es auch anders geht. Sie sind alle …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Søg 2 - Schwarzer Himmel (Neubearbeitung von "Der Kohlenmann") vom 28.12.2021 0:30:
» Im Vergleich zum ersten Teil" Dunkel liegt die See" hat mir" Schwarzer Himmel" besser gefallen. In diesem Buch ist die Protagonistin nicht ganz so getrieben. Auch hier geht es quer durch Europa. Von Dänemark nach Istanbul, von Berlin nach Hannover, doch die Hoffnungslosigkeit ist eine andere. Nina hat sich ihren privaten Problemen gestellt, sie nehmen nicht mehr soviel Raum ein, das hat der Spannung sehr gutgetan. Der Fall ist ebenso verzwickt, wie international, haben doch einige mächtige Menschen ihre Hände (und ihr Geld) im Spiel. Nina beweist öfter den richtigen Riecher und sie lässt nicht locker. All dies ist sehr clever aufgebaut und spannend beschrieben. Der Fall lässt einen als Leser auch nicht mehr los und man rätselt Seite um Seite wie die Auflösung sein könnte. Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und manchmal ebenso eigensinnig wie schlau. Außerdem betritt ein neuer Protagonist das Geschehen und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 18.12.2021 21:25:
» der Titel ist sehr passend, dreht sich doch ein Großteil der Handlung um Freunde und was sie zusammen erlebt haben. Und natürlich, was aus ihnen geworden ist. Dieses Buch ist sehr vielschichtig durch mehrere parallel laufende Handlungsstränge. Die Freunde früher, die Freunde in der Gegenwart, die neuen Mitglieder des Verlages, die eine nicht unerhebliche Rolle spielen und natürlich das Privatleben der Ermittler. Man muss schon ein wenig Ruhe zum Lesen haben, um dieses Buch richtig genießen zu können. Zu Beginn wurde ich ein wenig erschlagen von den ganzen Figuren und parallelen Handlungssträngen, allerdings findet man sehr schnell hinein. Das ganze Buch hat einen sehr straffen Handlungsablauf von einer Woche und die Irrungen und Wendungen sind phänomenal ausgedacht. Man wird als Leser ganz schön in die Irre geführt. Auch Pia und Bodenstein liefern nicht nur wie gewohnt gute ermittlungstechnische Ergebnisse, sondern haben …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von mellidiezahnfee
Kommentar zu Franz Eberhofer 11 - Rehragout-Rendezvous vom 11.12.2021 17:52:
» Diesmal dreht die Oma ab Endlich ist er da, der 11. Fall für Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Natürlich darf auch sein bester Spezl der Birkenberger Rudi nicht fehlen. Denn ohne den läuft ja nix. Aber von vorn: Die ganze Familie Eberhofer sitzt am Heiligen Abend neben dem Christbaum und singt Weihnachtslieder, mehr schlecht als recht. Trotzdem sehr idyllisch, könnte man meinen. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Die Panida, die die Frau vom Leopold ist und seine beiden Kinder weilen bei der Familie in Bangkok, was den Leopold ganz traurig macht. Dann kommt eins zum anderen: der Herr Bürgermeister bricht sich im Skiurlaub die Hüfte und dem Franz seine Susi, die Gmeinwieserin, soll die Stellung halten. Aber Susi hat größeres vor mit der Gemeinde und pudelt sich als Frau Bürgermeisterin ganz schön auf. Die Oma hat vom jahrelangen kochen, backen, putzen und Wäsche machen die Nase voll und will nicht mehr. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von gaby2707
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 10 - In ewiger Freundschaft vom 07.12.2021 17:51:
» Nele Neuhaus zählt zu den großen Namen, wenn es um Krimis geht. Aus den Bestseller-Listen sind ihre Bücher nicht mehr wegzudenken. Nach einem schwierigen Start als Selfpublisherin eroberte sie mit ihren "Taunus-Krimis" die nationalen Bestseller-Listen. Nun präsentiert sie ihr Buch "In ewiger Freundschaft", den zehnten Fall aus der "Kirchhoff-und-Bodenstein"-Reihe, der das deutsche Verlagswesen kritisch beleuchtet und von einem tödlichen Geheimnis erzählt, das in Blut geschrieben zu sein scheint. Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Bücherfairy

 
Autorentags: Andreas Gruber, Anne Jacobs, Beate Maly, Charlotte Link, Delia Owens, Ella Thompson, Ellen Berg, Hans-Peter Hammel, Harlan Coben, Jens Henrik Jensen, Jørn Lier Horst, Jussi Adler-Olsen, Maria Dries, Martina Clavadetscher, Nele Neuhaus, Peter Bichsel, Rita Falk, Robert Seethaler, Sandra Brown, Sebastian Fitzek, Silvia Götschi, Thomas Enger
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Autorin der Meldung: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz