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  Bestseller von Media Control 43/20 mit dem doppelten Sebastian Fitzek
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In dieser Woche haben es zwei Neueinsteiger doppelt auf die Bücher-Bestsellerlisten geschafft, die kontinuierlich auf Basis von Media-Control-Datenmaterial errechnet und bei Charts.de veröffentlicht werden. Zudem gab es auch noch einen »einfachen« Neueinsteiger. Diese Bücher möchten wir euch an dieser Stelle vorstellen.

Für die Printversionen wurden die Verkaufszahlen analysiert, die zwischen dem 20. und 26. Oktober zustandekamen. Der höchste Neuzugang schaffte es dabei auf Anhieb bis auf den ersten Platz, und es handelte sich um einen ersten Platz mit Ansage, denn die Rede ist von niemand anderem als von Sebastian Fitzek. Sein Psychothriller »Der Heimweg« verkaufte sich erwartungsgemäß besser als alle anderen Bücher. In dem Werk aus dem Droemer Verlag begegnet man einem Mann, der am »Begleittelefon« sitzt, einem Service, den Frauen anrufen können, wenn sie sich nachts auf dem Heimweg fürchten und zumidest akustisch »begleitet« werden möchten. Jules Tannberg, so der Name des Mannes am Hörer, spricht mit einer vollkommen panischen Frau. Diese hat dazu auch allen Grund zur Sorge: Sie vermutet, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der damals ihr Todesdatum mit Blut an eine Wand geschmiert hat. Jener Todestag wird in weniger als zwei Stunden beginnen. »Der Heimweg« hat einen Umfang von 400 Seiten und kostet 22,99 Euro.

Komplettiert wurde das Siegertreppchen durch Anne Weber, deren Buch »Annette, ein Heldinnenepos« dank des Gewinnes des Deutschen Buchpreises bis auf den Silberrang hochschnellte, sowie durch Volker Klüpfel und Michael Kobr, deren Kluftinger-Krimi »Funkenmord« dieses Mal auf der dritten Position eintraf. Der Erstplatzierte der Vorwoche (Jörg Maurer) stürzte indessen bis auf Position Sechs ab.

Der zweite Neueinsteiger bei den Printversionen holte sich die vierte Position. Dabei handelte es sich um Ben Aaronovitch, der dort mit seinem Fantasykrimi »Ein weißer Schwan in Tabernacle Street« aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag durchs Ziel kam. In dem 432 Seiten starken Werk, das man für fünfzehn Euro bekommen kann, muss der Londoner Polizist und Zauberlehrling Peter Grant seinen neuesten Fall lösen. Zu diesem kommt es aufgrund des Wirkens der »Serious Cybernetics Corporation«, eines Projekts des genialen Internetgurus Terrence Skinner. In den Tiefen der Organisation schlummert eine magische Technologie, die geradezu historischen Ursprunges ist, aber auch das Potenzial birgt, in der Jetztzeit für große Gefahr für die gesamte Welt zu sorgen. In Peter Grants Händen liegt also alsbald große Verantwortung.

Für die Bestsellerliste der E-Books betrachteten die Zahlenexperten von Media Control die Verkaufsdaten, die zwischen dem 19. und 25. Oktober zusammenkamen. Auch hier triumphierte Sebastian Fitzek: Die 14,99 Euro teure Digitalversion von »Der Heimweg« katapultierte sich in dieser Liste ebenfalls direkt an die Spitze. Dadurch musste Ken Follett mit seinem historischen Roman »Der Morgen einer neuen Zeit«, der eine Woche zuvor noch den ersten Platz belegt hatte, dieses Mal mit Rang Zwei Vorlieb nehmen. Volker Klüpfel und Michael Kobr verharrten mit der E-Book-Ausgabe von »Funkenmord« auf der dritten Position. Ben Aaronovitch tat es indessen Sebastian Fitzek gleich, denn auch er schaffte einen doppelten Neueinstieg: Die 12,99 Euro teure E-Book-Ausgabe von »Ein weißer Schwan in Tabernacle Street« schnappte sich Platz Vier.

Einen letzten Neueinsteiger haben wir noch, und es handelt sich um einen Actionthriller: Das von Clive Cussler ersonnene und von seinem Co-Autor Boyd Morrison zu Papier gebrachte Buch »Das Portland-Projekt« traf auf dem zehnten Rang ein. Das umgerechnet 528 Seiten starke Werk, das im Hause blanvalet veröffentlicht wurde und 9,99 Euro kostet, schildert das neueste Abenteuer, das Juan Cabrillo und seine Crew von der »Oregon« durchstehen müssen. Dazu kommt es, nachdem ein Frachter versenkt wird, der für die CIA im Einsatz war. Ein schwer bewaffnetes Atom-U-Boot wird obendrein von der eigenen Besatzung zum Sinken gebracht. In beiden Fällen befand sich ein Schiff in der Nähe, das der »Oregon« erstaunlich ähnlich sah. Es stellt sich heraus, dass hier ein Verräter am Werk ist, und Cabrillo und seine Leute geraten durch ihn in große Gefahr.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Kingsbridge 4 - Der Morgen einer neuen Zeit vom 24.01.2021 9:48:
» Ken Follett ist ein Meister der Erzählkunst! Ich habe seinen Roman „Die Säulen der Erde“ vor Jahren gelesen und geliebt und bin mit seinem Prequel Kingsbridge auch wieder voll abgeholt worden. Ein bildgewaltiger Roman, mit außerordentlich starken und polarisierenden Charakteren! Was für ein Lesegenuss! Combe, England 17. Juni 997. Voller Vorfreude wartet der 18-jährige Bootsbauer Edgar im Morgengrauen am Strand von Combe auf seine große Liebe Sungifu um mit ihr gemeinsam durchzubrennen, als er plötzlich von Weitem eine Armada von Drachenbooten auf sich zukommen sieht. Sein frühzeitiger Alarm rettet viele Menschenleben, doch zu seinem Leidwesen nicht das von seiner Geliebten. Wikinger morden, plündern und zerstören fast die ganze Stadt. Auch seine Familie bleibt nicht verschont. Sein Vater wurde niedergestreckt und die Werft gleicht einem Trümmerfeld. In Drengs Ferry, einem kleinen Dorf im Landesinnerinnen, versucht er sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gina1627
Kommentar zu Der Heimweg vom 08.01.2021 22:52:
» Dieser Thriller geht unter die Haut. Ich liebe es, wenn die Handlung im Laufe des Geschehens andere Seiten aufzeigt. Genau dieses geschieht hier pausenlos. Wie böse der Mensch sein kann, kaum vorstellbar. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen und ist am Ende dann wirklich traurig, weil man das Buch nun kennt . Spannung pur.«
– geschrieben von NicG
Kommentar zu Der Heimweg vom 05.01.2021 14:51:
» Ich habe alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen. Ich muss ehrlich sagen,das mir seine ersten Bücher viel bessr gefallen haben. Das Buch "Heimweg" hat sich endlos in die Länge gezogen,das ich die Lust am lesen verloren habe.Ich war froh,wie es zu Ende war.«
– geschrieben von Anthoula
Kommentar zu A.I. Kluftinger 11 - Funkenmord vom 28.12.2020 23:48:
» Kluftingers Cold Case Ein Cold Case beschäftigt Kommissar Kluftinger, ein Fall, der eigentlich gelöst schien, aber Klufti ist überzeugt, dass ein Unschuldiger dafür im Gefängnis saß. Während seine Kollegen wenig Interesse daran zeigen, den alten Fall nochmal aufzurollen, erhält er Unterstützung von der neuen Mitarbeiterin, Lucy Beer, auf der Suche nach dem wahren Täter. Zu Hause muss sich der Kommissar damit herumschlagen, dass Erika etwas angeschlagen ist und wenig im Haushalt erledigt. Zudem steht die Taufe des Enkelkindes bevor. Kluftinger ist der berühmteste Sohn der Gemeinde Altusried im Allgäu. Er zeigt wie immer einen scharfen Verstand, auch wenn er mal wieder den grantelnden Kauz herauskehrt. So ist das Buch von so viel Situationskomik gespickt, dass der Fall selbst immer wieder etwas in den Hintergrund gerät. Und doch merkt man, wie sehr ihm dieser Cold Case am Herzen liegt und wie wichtig ihm eine gute …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Peter Grant 8 - Ein weißer Schwan in Tabernacle Street vom 29.11.2020 12:21:
» Seit etlichen Jahren verbucht Ben Aaronovitch viel Erfolg mit seiner Serie um mysteriöse (Mord-)Fälle in London und den magisch begabten Polizisten Peter Grant. In seinem neuen Roman greift der Autor die Idee einer „Analytical Engine“ auf, die Ada Lovelace bereits im 19. Jahrhundert entwickelte, und lässt im modernen Computerzeitalter zwielichtige Gestalten damit experimentieren. Grant, diesmal als Undercoveragent bei der Serious Cybernetics Corporation tätig, ermittelt auf seine gewohnt saloppe Art. Aber seine Gegner sind nicht zu unterschätzen… Wie schon in den früheren Büchern kommen wir auch in seinem neuen Kriminalroman in den Genuss von Aaronovitchs trockenem, recht schwarzen Humor, mit dem er seine Geschichten würzt. Der locker geschriebene Mix aus Krimi, Magie und Zeitgeschichte ist nicht so ohne weiteres in eine Schublade einzuordnen; auf der einen Seite erzeugt der Autor viel Spannung, auf der anderen Seite lässt er ebenso …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von solveig
Kommentar zu Peter Grant 8 - Ein weißer Schwan in Tabernacle Street vom 22.11.2020 10:52:
» Sehr enttäuscht Unser Lieblings-Bobby und Zauberlehrling Peter Grant steht vor neuen Herausforderungen. Sie erfüllen ihn mit Panik und Begeisterung. Er bekommt es beruflich mit dem neuesten Projekt von Terrence Skinner, dem Internet Genie und somit mit der Serious Cybernetics Corporation zu tun, Somit holt die Magie ihn wieder ein. In den Tiefen der SCC gibt es eine magische, geheime Technologie, die sehr weit zurückreicht, nämlich bis ins 19. Jahrhundert. Das ist das Zeitalter von Ava Lovelace und Charles Babbage. Und die ist für die Welt brandgefährlich. Meine Meinung Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht. Ich bin zu keiner Zeit wirklich in die Geschichte reingekommen. Sie holpert so richtig vor sich hin. Es war teilweise ein totales Verwirrspiel. Somit bin ich auch mit den Protagonisten nicht warm geworden, konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Das Buch bot nur wenig Spannung, mal hier ein Tröpfchen mal da eines. Etwas …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Der Heimweg vom 21.11.2020 22:12:
» Raffiniert geschrieben Der Anruf beim Heimwegtelefon in der Nacht soll den Frauen die Angst und Sorgen vor dem alleinigen Weg in der Dunkelheit nehmen. Jules Tannberg hat an diesem Abend Klara am Telefon. Diese will aber eigentlich gar nicht mit ihm sprechen, sie ist in einer viel größeren Zwickmühle. Sie fühlt sich verfolgt, sie hat Angst und große Sorgen um sich und ihre Tochter, aber auch dass ihrem Telefonpartner Jules durch das Gespräch mit ihr etwas geschehen könnte. Klara ist hin- und hergerissen, will das Telefongespräch mit Jules immer wieder abbrechen. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt es Jules das Gespräch mit Klara weiterzuführen. Durch das Gespräch zwischen Klara und Jules erfährt man viel Persönliches und Tragisches aus ihrer beider Leben. Dabei kann ich als Leser behaupten, dass das Gespräch zwischen beiden nicht nur so hin und her plätschert. Sondern unterschwellig ist da eine …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Xanaka
Kommentar zu Peter Grant 8 - Ein weißer Schwan in Tabernacle Street vom 16.11.2020 10:00:
» Ich bin ein großer Fan der Peter Grant-Reihe und war natürlich neugierig, was mich erwartet. Optisch hat mich das Cover absolut überzeugt, es passt perfekt zu den anderen der Reihe, allerdings ist es ein wenig ärgerlich, dass der Verlag beim 8.Teil nun das Format geändert hat – der Buch-Monk weint leise vor sich hin. Die Story hat mir wiederum aber sehr gut gefallen. Actionreich, humorvoll und immer wieder mit skurrilen Noten durchzogen. Trotzdem hatte ich ein paar kleinere Startschwierigkeiten. Vielleicht liegt es an der neuen Übersetzerin oder aber an mir, doch sprachlich war es mir teilweise „zu technisch“. Das betraf einerseits die vielen Details des doch sehr anspruchsvollen Themas. Bei manchen Beschreibungen kam ich einfach nicht so richtig mit und musste es mehrfach lese, das andere waren die Beschreibungen von Personen und Orten. Sie wirkten teilweise sehr nüchtern und irgendwie „reingeklatscht“. Ich persönlich hätte mir …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Martina Suhr
Kommentar zu A.I. Kluftinger 11 - Funkenmord vom 14.11.2020 15:02:
» Enttäuschend In seinem elften Fall rollt Kluftinger einen „Cold Case“ auf. Bei dem lang zurückliegenden Fall ist Kluftinger der Meinung, dass damals der falsche Täter verurteilt wurde und möchte nun den Fall um die Ermordung von Karin Kruse lösen. Auch erhält seine Abteilung Zuwachs mit der jungen Kommissarin Lucy. Die Protagonisten werden mir zu farblos charakterisiert. Gerade Kluftinger wird als eher minderbemittelt dargestellt und die Ermittlungen sind wenig glaubwürdig. Die Handlung plätschert vor sich hin, es ist kaum Spannung vorhanden und das wenigste hat mit dem Fall zu tun. Es werden etliche Klischees bedient und dann wird auch noch eine Thermomix-Verkaufsveranstaltung eingebunden. Der einfache Schreibstil liest sich phasenweise abgehackt und nicht immer flüssig, auch fehlt der Humor, der in den früheren Bänden noch vorhanden war. Wer Band elf lesen möchte, sollte meiner Meinung nach, erst den vorherigen gelesen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von isa21
Kommentar zu Der Heimweg vom 13.11.2020 18:49:
» Jules übernimmt an einem Samstagabend den ehrenamtlichen Dienst am Heimweg-Telefon, einem Service für Menschen, die sich nachts auf ihrem Heimweg alleine unwohl fühlen. Seine erste Anruferin ist Klara, die glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der der Kalender-Killer sein könnte. Er hat mit Blut das Datum ihres Todestags an die Wand im Schlafzimmer gemalt und dieser Tag beginnt in Kürze. Ist jetzt auch Jules in Gefahr, weil sich Klara ihm anvertraut hat? Oder ist alles doch ganz anders? Gleich mit dem Prolog zu diesem Psychothriller ist man innerhalb weniger Seiten von Null auf Hundert und bekommt einen Eindruck, was den Leser im Verlauf der Story noch erwarten könnte. Im Verlauf des Gesprächs erfährt Jules eine Menge über Klara. Sie erzählt ihm immer wieder, was sie in ihrem Leben schon alles erleiden musste. Und da wird es gleich sehr nervenaufreibend, denn das Thema ist hier häusliche und sexuelle Gewalt sowie …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412

 
Autorentags: Anne Weber, Ben Aaronovitch, Boyd Morrison, Clive Cussler, Jörg Maurer, Ken Follett, Michael Kobr, Sebastian Fitzek, Volker Klüpfel
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
A.I. Kluftinger 11 - Funkenmord
Geschrieben von: Volker Klüpfel und Michael Kobr (29. September 2020)
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1,72
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Annette, ein Heldinnenepos
Geschrieben von: Anne Weber (31. August 2020)
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Der Heimweg
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (21. Oktober 2020)
1,50
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Kingsbridge 4 - Der Morgen einer neuen Zeit
Geschrieben von: Ken Follett (15. September 2020)
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Oregon Files 14 - Das Portland-Projekt
Geschrieben von: Clive Cussler und Boyd Morrison (19. Oktober 2020)
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Peter Grant 8 - Ein weißer Schwan in Tabernacle Street
Geschrieben von: Ben Aaronovitch (23. Oktober 2020)
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2,17
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