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  Bestseller von Media Control 42/19 mit Sasa Stanisic und Jussi Adler-Olsen
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Immer montags werden bei Charts.de die neuesten Bücher-Bestsellerlisten veröffentlicht, die auf den von Media Control ermittelten Verkaufsdaten der abgelaufenen Woche basieren. Im Gegensatz zu den Spiegel-Bestsellerlisten, die auch Media-Control-Werte nutzen, wird bei Charts.de zwischen Print- und Digitalausgaben unterschieden. Dieses Mal gab es einen Rückkehr auf den ersten Rang und einige wenige Neueinsteiger.

In den vergangenen zwei, drei Wochen hatte Sasa Stanisic für eine Menge Aufmerksamkeit gesorgt, zum einen dank seiner Statements anlässlich des Gewinns des Nobelpreises für Literatur an Peter Handke, zum anderen durch die Verleihung des Deutscher Buchpreises. Dies führte dazu, dass Stanisics Werk »Herkunft« ein halbes Jahr nach dem Erscheinen nicht nur in die Bestsellerliste zurückkehrte, sondern dies auch direkt auf dem ersten Rang tat. In »Herkunft« berichtet der Autor von seinen Heimaten, von einem ganz besonderen Sommer, von einen traurigen Abschied und von vielen anderen Ereignissen und markanten Punkten seines Lebens, während er seine persönliche Geschichte mit der großen Politik verknüpft. Das Buch ist eine Veröffentlichung des Luchterhand Verlages, hat einen Umfang von 368 Seiten und kann für 22 Euro erworben werden.

Durch Stanisics hohen Wiedereinstieg wurde Jussi Adler-Olsens Thriller »Opfer 2117« auf den zweiten Platz zurückgedrängt, Margit Auers winterliches Kinderbuch »Eingeschneit!« blieb nur noch der dritte Rang. Der einzige »richtige« Neueinstieg bei den Printversionen gelang indessen Maja Lunde. Die norwegische Schriftstellerin und Drehbuchautorin sicherte sich mit ihrem neuen Buch »Die Letzten ihrer Art« den neunten Rang. Das 640 Seiten starke Werk aus dem btb Verlag erörtert die Frage, ob ein Menschenleben ausreicht, um die Welt für alle Lebewesen zu verändern. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, spannt die Autorin rund um drei Familien und eine seltsame Pferderasse eine Geschichte, die im alten St. Petersburg ihren Anfang nimmt und über das Deutsche Reich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges bis ins zukünftige Norwegen führt. Zu haben ist das gebundene Buch für 22 Euro.

Bei den Digitalausgaben verteidigte Jussi-Adler Olsen mit »Opfer 2117« den Spitzenrang, dahinter behauptete Jojo Moyes mit »Wie ein Leuchten in tiefer Nacht« den zweiten Platz der Vorwoche. Auf Platz Drei landete indessen eine Neueinsteigerin, nämlich Maria Nikolai. Ihr Buch »Goldene Jahre« führt die Geschichte über ihre »Schokoladenvilla« in die zweite Runde. Auf 720 Seiten geht es darin ins Stuttgart des Jahres 1926, wo die junge Serafina zu ihrem Halbbruder in die reihentitelgebende Schokoladenvilla zieht. Zunächst vermisst sie dort noch »ihr« Berlin, dann lernt sie zunächst den charmanten Karl Rothmann, dann dessen feinsinnigeren Zwillingsbruder Anton kennen. Während sie sich in den Letztgenannten verliebt, wird das Schokoladenimperium durch Sabotage bedroht. »Goldene Jahre« ist eine Veröffentlichung des Penguin Verlages. Man kann das E-Book für 9,99 Euro bekommen.

Sasa Stanisics »Herkunft« landete bei den E-Books auf Platz Sechs, was einen Neueinstieg bedeutet, denn im Gegensatz zur Printausgabe hatte das digitale Buch noch nie unter den ersten zehn Rängen vorbeigeschaut. Die letzte Neueinsteigerin dieser Woche war Christine Feehan, deren romantischer Fantasyroman »Gefährliches Glück« den Sprung auf den achten Platz vollführte. Hierbei handelt es sich um den fünfzehnten Band von Frau Feehans ellenlanger Reihe über den »Bund der Schattengänger«. An dieser schreibt die fleißige Autorin schon seit einem guten Jahrzehnt. Dieses Mal wird ein charismatischer Schattengänger namens Draden im indonesischen Urwald sterbend zurückgelassen, nachdem er sich mit einem tödlichen Virus infiziert hat. Er begegnet daraufhin der attraktiven Shylah Cosmos, die alles daran setzt, ihn am Leben zu halten, wofür sie eine Menge Gefahren auf sich nimmt. »Gefährliches Glück« ist 528 Seiten lang und kostet 9,99 Euro.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Letzten ihrer Art vom 08.04.2020 23:38:
» "Die Geschichte der Bienen" fand ich gut, "Die Geschichte des Wassers" noch viel besser. Mit "Die Letzten ihrer Art" hat Maja Lunde einen weiteren Klima-Roman geschaffen, der mich ausgesprochen begeistern konnte. In diesem Buch gibt es wieder drei Zeitstränge: 1881, 1992 und 2064. Diesmal dreht es sich um eine Tierart, die man verzweifelt versucht, am Leben zu erhalten: um Wildpferde. Da Pferde nicht zu meinen Lieblingstieren zählen, habe ich mir anfangs noch gedacht: "Oh, nein! Es geht um Pferde ..." Wider Erwarten hat mich die Geschichte aber dennoch sehr mitgenommen und ich habe durchaus interessiert alles über diese Tiere gelesen. In Lundes bisherigen Büchern geht es vor allem darum, wie die Menschen in gewissen Zukunftsszenarien versuchen am Leben zu bleiben. In "Die Letzten ihrer Art" versucht man nun aber, neben dem Menschen, auch eine andere Spezies überleben zu lassen. Nun fragt man sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Janine2610
Kommentar zu Herkunft vom 09.01.2020 14:56:
» Saša Stanišić befasst sich in seinem Roman „Herkunft“ mit seiner eigenen Biografie und er macht es auf eine ungewöhnliche Art, denn es ist ein Sammelsurium von Momentaufnahmen. Ich glaube, wenn man jung ist, denkt man nicht so viel über seine Herkunft nach. Mir ist es jedenfalls so ergangen. In meinen Erinnerungen gibt e auch eine Menge solcher Momentaufnahmen, die ich aber nicht zusammenbringen kann, denn es gibt niemanden mehr, den ich fragen kann. Doch sind diese wirren Erinnerungen ein Teil meiner Biographie. Aber ich könnte das nicht so beschreiben, wie es Saša Stanišić geschafft hat: einfallsreich, wortgewaltig, sogar etwas poetisch. Der Autor schreibt manchmal witzig oder ironisch, ein anderes Mal traurig und melancholisch. Erinnerungen können täuschen und die Wahrheit verschleiern. Allerdings haben mich die Sprünge auch schon mal in meinem Lesefluss gehemmt. Der Autor ist mit seinen Eltern aus Bosnien geflüchtet und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Die Schokoladenvilla 2 - Goldene Jahre vom 21.12.2019 7:57:
» Meine Rezension zu Maria_Nikolai_official DIE SCHOKOLADENVILLA GOLDENE JAHRE Inzwischen führen Judith und Victor die Schokoladenfabrik sehr erfolgreich. Auch Dank der Neuerungen, die die Beiden eingeführt haben. Ihre Tochter Victoria tritt in die Fußstapfen von Judith. Sie ist mit Freude in der Versuchsküche dabei. Mit ihrer Freundin Mathilda probieren sie leckersten Sachen. Allerdings trüben immer wieder verschiedene Vorfälle den Alltag der Familie. Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Serafina gerne die Einladung ihres Halbbruders Victor an und zieht in die Schokoladenvilla. Die inzwischen erwachsenen Zwillingsbrüder Karl und Anton sind von ihr fasziniert. Sie hat aber ganz andere Sorgen, denn sie wird erpresst. Serafina macht sich mit Hilfe von Loulou auf die Suche nach dem Erpresser. Eines Tages geraten Viktoria und Matilda in große Gefahr. Wer hat was gegen die Familie und wird Serafina ihren Erpresser finden? In diesem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Die Schokoladenvilla 2 - Goldene Jahre vom 10.11.2019 16:25:
» Ein großes Highlight meinerseits war die wunderbare Schreibweise. Ich kann mich noch grob daran erinnern, dass sie mir auch im ersten Teil richtig gut gefallen hat und genau das hat sich auch hier wieder durchgesetzt. Die Schreibweise war angenehm und nicht zu einfach, aber auch nicht zu anspruchsvoll und gestelzt. Mir wurde ein schnelles Lesen ermöglicht, ich bin (soweit es meine private Situation zuließ) recht flott mit dem Lesen vorangekommen und wollte das Buch häufig nicht aus der Hand legen. Ich fand es einfach zu schön, wieder in die Welt der Schokoladenvilla und der Schokoladenfabrik einzutauchen. Es gibt viele gute Beschreibungen von Gebäuden und Situationen, die auch eine angenehme Lebendigkeit hatten. So kam für mich Schwung in die Handlung und vieles wirkte greifbarer und authentischer. Dazu empfand ich auch Gefühlsregungen und Überlegungen der Protagonisten richtig gut geschildert, so lässt sich einfacher eine Bindung …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Herkunft vom 30.10.2019 14:37:
» Zum Inhalt: Eigentlich fällt es mir schwer etwas zum Inhalt zu schreiben. Nennen wir es am besten eine Art Sammelsurium an Geschichte, die sicher mit der Herkunft des Autoren zu tun haben, vielfach aber auch nur mit Erlebnissen. In wie weit es sich da wirklich um eigenen Erlebnisse handelt, vermag ich nicht zu sagen. Meine Meinung: Eins ist mal klar, das Buch ist ungewöhnlich. Es hat einen sehr interessanten Sprachgebrauch, der sehr wortgewandt ist und einen auch in den Bann zieht. Was mich aber irgendwie immer wieder aus dem Lesefluss gebracht hat ist, dass zumindest für mich kein roter Faden da war und mich die vielen Zeitsprünge oftmals verwirrt haben. Ein bisschen als hätte irgendwer die Kapitel willkürlich aneinander gereiht. Dennoch fand ich das Buch insgesamt schon gut und kann auch verstehen, warum das Buch prämiert wurde. Fazit: Sehr ungewöhnlich«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Wie ein Leuchten in tiefer Nacht vom 15.10.2019 22:05:
» Die Engländerin Alice verliebt sich in Bennet, den Sohn eines reichen amerikanischen Minenbesitzers, heiratet ihn, folgt ihm in die USA und entflieht somit ihrem strengen, gläubigen Elternhaus. Doch in den USA erwartet sie ein völlig anderes Leben als sie erwartet hatte, denn sie findet sich nicht in einer pulsierenden Großstadt wieder sondern in Baileyville, einem kleinen Ort in den Bergen Kentuckys. Auch ihre Ehe läuft nicht so gut, wie sie sich erhofft hat und ihr strenger Schwiegervater tyrannisiert sie. Sie findet auch nur schwer Anschluss, da sie überall „die Engländerin“ ist und man sich über ihren Akzent lustig macht. Mit der Zeit wird sie sehr unglücklich. Zitat: „Sie hatte, wie ihr zunehmend bewusst wurde, nur ein häusliches Gefängnis gegen ein anderes getauscht.“ (Seite 31) Als das „WPA-Programm der Packhorse Library“ auch Baileyville erreicht, nutzt Alice die Chance und meldet sich, um bei dieser …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412

 
Autorentags: Christine Feehan, Jojo Moyes, Jussi Adler-Olsen, Maja Lunde, Margit Auer, Maria Nikolai, Sasa Stanisic
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Carl Mørck 8 - Opfer 2117
Geschrieben von: Jussi Adler-Olsen (10. Oktober 2019)
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1,98
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Der Bund der Schattengänger 15 - Gefährliches Glück
Geschrieben von: Christine Feehan (14. Oktober 2019)
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Die Letzten ihrer Art
Geschrieben von: Maja Lunde (21. Oktober 2019)
1,85
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1,79
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Die Schokoladenvilla 2 - Goldene Jahre
Geschrieben von: Maria Nikolai (14. Oktober 2019)
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[111 User]
Die Schule der magischen Tiere 11 - Eingeschneit!
Geschrieben von: Margit Auer (5. Oktober 2019)
Herkunft
Geschrieben von: Sasa Stanisic (18. März 2019)
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1,95
[1243 User]
Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
Geschrieben von: Jojo Moyes (1. Oktober 2019)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz