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  Bestseller von Media Control 38/20 mit dem doppelten Ken Follett
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Auch in dieser Woche halten die Bestsellerlisten-Experten von Charts.de neue Büchercharts parat. Dieses Mal gab es ganze sieben Neueinsteiger, von denen wir euch an dieser Stelle berichten möchten. Grundlage der Listen war wie gewohnt Datenmaterial, das Media Control ermittelt hat.

Für die Bestsellerliste im Printbereich wurden die Verkaufszahlen analysiert, die zwischen dem 15. und 21. September zustandegekommen sind. Hier rutschten die beiden Vorwochenersten (Joachim Meyerhoff mit »Hamster im hinteren Stromgebiet« und »Der letzte Satz« von Robert Seethaler) jeweils einen Rang nach unten, da sich ein Neuzugang auf Anhieb auf den ersten Rang katapultieren konnte. Dabei handelt es sich um Ken Follett mit seinem sage und schreibe 1.024 Seiten langen neuen Kingsbridge-Roman »Der Morgen einer neuen Zeit«. Follett führt seine Leser darin an die Küste England des Jahres 997, wo man einem heranwachsenden Mann namens Edgar begegnet. Dieser wird eines Angriffs der Wikinger auf seine Heimatstadt gewahr und versucht die Einwohner zu warnen, kommt jedoch zu spät. Anschließend suchen er und seine Familie einen neuen Platz zum Leben und finden diesen weiter im Landesinneren in einem kleinen Dorf. Jenes Dorf entwickelt sich später zur Stadt Kingsbridge, die man aus »Die Säulen der Erde« und dessen beiden Nachfolgebänden kennt. »Der Morgen einer neuen Zeit« ist eine Veröffentlichung des Lübbe Verlages und kostet 36 Euro.

Auf dem fünften Platz schaffte das auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stehende »Herzfaden« von Thomas Hettche aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch den Neueinstieg. Der Autor schildert darin die Geschichte der Augsburger Puppenkiste, angefangen im Zweiten Weltkrieg, als Schauspieler Walter Oehmichen vom Augsburger Stadttheater in der Gefangenschaft auf einen Puppenschnitzer trifft. Hettche berichtet in der Folge von der Kraft der Fantasie in besonders finsteren Zeiten und von der Wiedergeburt des Theaters nach dem Ende des Krieges, als die Augsburger Puppenkiste zum Teil der DNA eines ganzen Landes wurde. »Herzfaden« ist 288 Seiten stark und kostet 24 Euro.

Der dritte und letzte Neueinsteiger im Printbereich landete unmittelbar hinter Hettche. Dabei handelt es sich um den isländischen Krimiexperten Ragnar Jónasson, der mit seinem Roman »Nebel« aus dem btb Verlag seine »Hulda-Trilogie« vervollständigt hat, die im Laufe dieses Jahres große Verkaufserfolge einfahren konnte. Kommissarin Hulda Hermannsdóttir von der Polizei der isländischen Hauptstadt Reykjavík wird darin in den Osten des Landes beordert, wo ein Bauernhaus in den Weihnachtstagen durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wurde, woraufhin mehrere Leichen darin gefunden wurden. Diesen Fall gilt es zu lösen, außerdem offenbart Jónasson endlich auch das Geheimnis um Huldas eigenes Leben. »Nebel« kostet fünfzehn Euro und ist 352 Seiten stark.

Für die E-Books analysierte Media Control die Verkaufszahlen, die zwischen dem 14. und 20. September angefallen waren. Auch hier stürmte Ken Follett mit der 19,99 Euro teuren Digitalversion seines neuen Kingsbridge-Romans direkt auf Platz Eins. Der Vorwochenerste Daniel Holbe rutschte mit seinem Krimi »Der Flüsterer« allerdings noch einen weiteren Platz ab, da es auch einem zweiten Buch gelang, sich auf Anhieb auf dem Siegertreppchen zu platzieren. Den Silberrang sicherte sich Andreas Gruber mit seinem Thriller »Die Knochennadel« aus dem Goldmann Verlag. Dabei handelt es sich um den neuesten Band aus seiner Peter-Hogart-Reihe. Der Wiener Privatdetektiv möchte darin eigentlich nur eine entspannte Zeit in Paris verbringen, als seine Freundin - eine Kunsthistorikerin - und ein praktisch unbezahlbares Artefakt bei einer Auktion abhanden kommen. Kurz darauf kommt es auch noch zum brutalen Mord an zwei Antiquitätenhändlern. Hogart muss anschließend unter hohem Zeitdruck ermitteln, um seine Freundin zu retten und das Rätsel der »Knochennadel« zu entschlüsseln. Das umgerechnet 395 Seiten lange E-Book kostet 9,99 Euro.

Mit ihrem Liebesroman »It was always love« aus dem Rowohlt Digitalbuch Verlag sicherte sich Nikola Hotel Position Fünf. Dabei handelt es sich um den zweiten und finalen Band ihrer Dilogie über die »Blakely-Brüder«. Protagonistin Aubree fliegt darin nach einer Party von der Uni und flüchtet zu ihrer besten Freundin in New Hampshire. Es gelingt ihr dort jedoch nicht, wie erhofft die Gedanken an die Party und das seitdem im Internet kursierende Foto zu verdrängen, da sie nicht auf Ivy, sondern auf deren Stiefbruder Noah Blakely trifft. Dieser löst ungeahnte Gefühle in ihr aus. Das umgerechnet 416 Seiten lange E-Book ist zum Preis von 9,99 Euro zu bekommen.

Nicht nur Ken Follett sorgte in dieser Woche mit einem historischen Roman über das britische Mittelalter für Furore, sondern auch Bernard Cornwell, der mit seinem neuen Uhtred-Band »Das Königsschwert« bis auf Rang Sieben gelangte. In dem ebenfalls von Rowohlt herausgegebenen E-Book liegt ein König im Sterben, woraufhin seine beiden Nachkommen - die Halbbrüder sind - jeweils die Hälfte von England bekommen sollen. Beide beanspruchen jedoch das komplette Land für sich. Dies führt zum Kampf um die Krone, und Krieger Uhtred ist aufgrund eines Eides an den Älteren der beiden Männer gebunden. Diese Verpflichtung mündet für Uhtred in der schlimmsten Niederlage seines Lebens, die nicht nur Gefangenschaft, sondern auch den Verlust seiner legendären Waffe bedeutet. Das umgerechnet 543 Seiten lange Digitalwerk kostet 9,99 Euro.

Last but not least gelang auch noch einem E-Book aus dem Heyne Verlag der Neueinstieg: Christine Feehan schnappte sich mit ihrem »Highway to Passion« die zehnte Position. Dessen Protagonistin Breezy wuchs in einem Bikerclub auf und wusste daher nie, wie sich ein behütetes Leben anfühlt. Inzwischen hat sie mit Steele ihre große Liebe kennengelernt und fühlt sich erstmals geborgen, doch Steele verlässt sie urplötzlich. Obendrein wird sie aus dem Club verbannt und erfährt, dass sie schwanger ist. Fortan muss sie sich alleine durchschlagen. Als längere Zeit später ihr Sohn entführt wird, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich noch einmal an Steele zu wenden. Das 9,99 Euro teure »Highway to Passion« ist umgerechnet 497 Seiten lang.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Kingsbridge 4 - Der Morgen einer neuen Zeit vom 25.10.2020 17:53:
» Wir schreiben das Jahr 997 n. Chr.. Die Geschichte beginnt mit dem Wikingerüberfall auf die Hafenstadt Combe. Der junge Bootsbauer Edgar sah das nahende Grauen im Morgengrauen als er auf seine Geliebte wartete. Er tat alles um die Bürger noch rechtzeitig zu warnen. Doch es war schon zu spät. Die Sadt ist nach dem Angriff fast völlig zerstört und auch seine Familie bleibt nicht ganz verschont. Der einzige Ausweg: ein verlassender Bauernhof nahe Drengs Ferry, meilenweit weg von Combe. Dorthin zieht er mit seiner Mutter und seinen zwei älteren Brüdern. Während die Familie ums Überleben kämpft, streiten sich andere über die Macht. Darunter der skrupellose Bischof Wynstan und seine Familie, der idealistische Mönch Aldred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen. Deren aller Geschichten mit einander verwoben sind. "Der Morgen einer neuen Zeit" ist der 4. Band der Kingsbridge-Romane, spielt zeitlich jedoch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Annabell95
Kommentar zu Der letzte Satz vom 19.10.2020 15:09:
» Gustav Mahler ist auf seiner letzten Reise unterwegs. Es ist die Überfahrt von New York nach Europa zurück. Er hat große Erfolge gehabt und ist berühmt, aber sein Leben war nicht einfach. Als Erwachsener hat er immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen gehabt und von seinen vielen Kindern sind eine Reihe verstorben. Besonders der Tod seiner geliebten kleinen Tochter hat ihm zugesetzt. Nun ist er an Deck des Schiffes, erträgt die Schmerzen und hängt seinen Erinnerungen nach. Dieser Roman ist mein erstes Buch von Robert Seethaler. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch mich konnte die Geschichte nicht so richtig packen. Die Zeiten wechseln ständig und ich wusste manchmal nicht, in welcher Zeit sich Mahler mit seinen Gedanken gerade befand, zumal er manchmal glaubt, etwas zu sehen, was er gar nicht sehen kann wie seine verstorbene Tochter. Mahler setzte bei seiner Arbeit hohe Maßstäbe an und machte es Orchestern und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Blakely-Brüder 2 - It was always love vom 15.10.2020 17:53:
» Schmerz und Selbstverachtung sind eine toxische Kombination. In Verbindung mit Liebe kann sich alles umkehren und an den rechten Platz rutschen. Endlich bekommen Noah und Aubree ihre Geschichte und schon das Cover zaubert mir ein Leuchten ins Gesicht. Der Einstieg verläuft gewohnt unkompliziert und ich tauche tief in die Story ein. Zur Handlung: Aubree fliegt von der Uni und schlüpft verzweifelt bei ihrer Freundin Ivy unter. Um Aubree herum dreht sich alles. Was zuvor oben war, befindet sich plötzlich unten. Noah, Ivys Bruder, ist quasi Experte in Sachen verdrehte Welt und ist bemüht Aubree zu helfen. Doch wer hilft ihm? Zu den Figuren: Noah Blakely ist 20 Jahre alt, an vielen Stellen tätowiert und steckt im 1. Semester seines Wunschstudiengangs. Er liebt den Reitsport und boxt nebenbei, um sich Geld zu verdienen. Das Verhältnis zu seinem Vater und Bruder Asher, ist angespannt. Noah spricht grundsätzlich zuerst, bevor er nachdenkt, was …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lesehungrig
Kommentar zu Kingsbridge 4 - Der Morgen einer neuen Zeit vom 04.10.2020 19:39:
» „Er staunte oft, wie leicht es war, die Menschen zum Narren zu halten. Besonders wenn man einen gewissen Status hatte.“ Als Edgar der Bootsbauer in England im Jahr 997 im Morgengrauen am Horizont Drachenkopfschiffe entdeckt, weiß er, dass die Wikinger kommen. Er muss sofort handeln. Geistesgegenwärtig rennt er in das nahegelegene Kloster und läutet die Kirchturmglocke. So bewahrt er viele Leben, aber eben nicht alle. Nachdem die Wikinger Combe verlassen haben, ist die Stadt nicht mehr vorhanden. So geht Edgar mit seinen Brüdern und seiner Mutter fort. Es verschlägt sie nach Dreng´s Ferry um dort einen Bauernhof zu übernehmen und ihn zu bewirtschaften. Wie wird es Edgar dem Bootsbauer in diesem kleinen Ort und auf dem Bauernhof ergehen? Dann treffen wir die schöne normannische Grafentochter Ragna. Sie besitzt eine ganz besondere Auffassungsgabe. Sie lernt schon früh von ihrem Vater zu regieren, zu urteilen und eine eigene Meinung …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ginnykatze
Kommentar zu Der letzte Satz vom 23.09.2020 11:44:
» Robert Seethaler schreibt über die Erinnerungen und Gedanken des Komponisten, Dirigenten und Musikdirektors Gustav Mahler. Zu dem Zweck platziert ihn auf ein Schiff und zwar oben am Deck. Der Blick aufs Meer gibt ihm Ruhe, so meint er. Umsorgt wird er von einem Jungen, der immer dann erscheint, wenn Mahler einen Wunsch hat. Unten sitzt seine Frau Anna mit Tochter Alma. Die zweite Tochter starb. Nein, das war kein Buch für mich. Es stand ja auf der Longlist zum „Deutschen Buchpreis 2020“ und der Autor wird immer wieder sehr gelobt. Es war das erste Werk von ihm, welches ich las. Es soll ja ein Roman sein, jedoch ist es eine Aneinanderreihung von teil zusammenhanglosen Sätzen. Immer wieder schweifen die Gedanken des Musikers ab. Die Fäden werden nicht zu einem Zopf zusammengefügt. Dann wiederum gibt es ausführliche Dialoge zwischen Mahler und seiner Frau, die aber nichts vom Ende und den Auswirkungen der Diskussion verraten. Herr Seethaler ist ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Herzfaden vom 14.09.2020 16:07:
» Mit „Herzfaden“ schrieb Thomas Hettche ein Buch über Marionetten, die etliche Generationen zum Lachen und Weinen brachten. Es ist die Geschichte der „Augsburger Puppenkiste“ und deren Gründer, der Familie Öhmichen. Alles begann während des Zweiten Weltkrieges und selbst als die erste Bühne mit ihren Figuren während einer Bombennacht verbrannte, ließen sich die Beteiligten nicht beirren. Sie schnitzten und werkelten neue Figuren, die ihre Geschichten erzählten. Und das war auch gut so. Besonders nach dem Krieg suchten Menschen nach Trost und Zerstreuung. Und als dann das Fernsehen an die Familie herantrat, konnten viele Kinder an jedem Sonntag ihre Freunde von der Puppenkiste sehen. Als ich meinem Mann erzählte, was ich gerade lese, sprudelte es aus ihm heraus. Sämtliche Figuren nannte er und ich war erstaunt. Wer mit über 60 noch genau weiß, wie die Figuren seiner Lieblingssendung hießen, der hat gute Filme …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Der letzte Satz vom 04.09.2020 23:12:
» Als ich "Der letzte Satz" zum ersten mal in der Hand gehalten habe, habe ich befürchtet, dass Robert Seethaler es nicht schaffen wird, in so einem kurzen Buch wirklich viel von Mahlers Leben darzustellen. Leider haben sich diese Befürchtungen teilweise bewahrheitet. Seethaler berichtet in "Der letzte Satz" nur von einem eher kurzen Ausschnitt aus Mahlers Leben, mit einigen wenigen Rückblicken dabei. Wenn man sich also nicht schon ein wenig mit Gustav Mahlers Biografie auskennt, wird man durch das Buch vermutlich verwirrter zurückgelassen als man vorher war. Auch Seethalers Prosa enthält zwar den einen oder anderen zitierungswürdigen Satz, ist grundsätzlich aber eher durchschnittlich. Außerdem hätte er für meinen Geschmack gerne etwas mehr über Mahlers Beziehung zur Musik darstellen können, da dies ja ein bedeutender Punkt in dessen Leben war. Stattdessen bezieht sich Seethaler sehr auf Mahlers …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Der Bücherwald
Kommentar zu Der letzte Satz vom 03.09.2020 16:57:
» „Der Letzte Satz“ von Robert Seethaler erzählt von den letzten Stunden im Leben eines der größten Komponisten und Dirigenten der Spätromantik – Gustav Mahlers. Der Roman zeigt den totkranken Musiker, der sich allmählich von seinem Leben verabschiedet, indem er sich die markantesten Ereignisse durch den Kopf gehen lässt. Es sind Erinnerungen, die ihn als eine private Person, als Komponisten und einen erfolgreichen Dirigenten zeigen, der ständig auf der Suche ist, sein Werk perfektioniert und dabei manche Rückschläge bekommt, vor allem als Vater und Ehemann. Die Idee des Romans fand ich sehr interessant, allerdings habe ich mir davon ein bisschen mehr versprochen. Einzelne Szenen, Erinnerungen, die der Autor aufs Papier legt, sind zum Teil recht spannend, bei anderen habe ich nur durchgelesen, ohne dass sie bei mir einen Eindruck hinterlassen haben. An manchen Stellen haben mir der rote Faden und die emotionale Entwicklung gefehlt. Erst …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Danion
Kommentar zu Der letzte Satz vom 02.09.2020 21:00:
» DIE LETZTE REISE - EINE REISE INS ICH „Der letzte Satz“ ist ein schmales Buch von 126 Seiten, in dem Gustav Mahler (1860 - 1911), ein bedeutender Komponist und berühmter Dirigent seiner Zeit am Ende seines nicht sehr langen Lebens dargestellt wird. Es kann daher nur eine Momentaufnahme seines wechselvollen Lebens sein. Robert Seethaler fängt sein Büchlein an mit einem Zustandsbericht, der sich bis zum Ende hin durchzieht. Mahler befindet sich auf dem Sonnendeck der „Amerika“, mitten auf hoher See, auf seiner letzten Schiffsreise von New York nach Wien. Sein Körper bereitet ihm wie stets Schmerzen, Fieberschübe verzehren ihn. Er resümiert über sein gesamtes Dasein, über sein kompositorisches, musikalisches Schaffen, über seine Beziehung zu Alma, den schmerzlichen Verlust seiner Tochter Maria... Wie im Wahn oder wegen des nahen Todes (?) schweifen seine Gedanken und Erinnerungen ab. Deshalb erscheint die Handlung oft sprunghaft, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der letzte Satz vom 02.09.2020 14:24:
» Zum Inhalt: Auf seiner letzten Reise verbringt Gustav Mahler viel Zeit auf dem Deck des Schiffes und sinniert über sein Leben. Er weiß, dass er sterben muss. Er hat Schmerzen und manchmal möchte er sogar über die Reling springen, aber er tut es nicht. Meine Meinung: Das ist so ein Buch, bei dem man zunächst denkt, was soll das bringen, die paar Seiten. Aber in diesen wenigen Seiten steckt so viel drin. Das Portrait eines sterbenden Mannes, der an die guten und auch schlechten Zeiten zurück denkt. Man spürt auch, dass der Autor sich ausgiebig mit Gustav Mahler auseinander gesetzt hat. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie die Worte gewählt wurden passt gut zu der erzählten Geschichte. Viel weiß ich nicht über Gustav Mahler, aber dieses Buch lockt einen dazu, sich mal ein wenig mehr mit ihm zu beschäftigen. Fazit: Beeindruckt«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Andreas Gruber, Bernard Cornwell, Christine Feehan, Daniel Holbe, Joachim Meyerhoff, Ken Follett, Nikola Hotel, Ragnar Jónasson, Robert Seethaler, Thomas Hettche
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
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Julia Durant 20 - Der Flüsterer
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Kingsbridge 1 - Die Säulen der Erde
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Peter Hogart 3 - Die Knochennadel
Geschrieben von: Andreas Gruber (14. September 2020)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz