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  Bestseller von Media Control 35/20 mit Robert Seethaler und Ulrike Renk
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Eine vergleichsweise ruhige Woche liegt hinter der Welt der Bücher, wenn man den Verkaufslisten Glauben schenken darf, die auf Basis von Media-Control-Daten ermittelt wurden und bei Charts.de veröffentlicht wurden. Wir berichten euch bekanntlich Woche für Woche, welche Neueinsteiger es auf die dortigen Listen geschafft haben, und dieses Mal gibt es lediglich zwei Bücher, von denen wir euch erzählen können.

Für die Bestsellerliste der Printversionen wurden die Verkaufsdaten analyisiert, die zwischen dem 25. und 31. August zusammengekommen sind. Hier verteidigte Robert Seethaler mit seinem historischen Roman »Der letzte Satz« aus dem Verlag Hanser Berlin ein weiteres Mal die Spitzenposition. Hinter ihm tauschten das Buch »Zeiten des Sturms« von Nele Neuhaus sowie Stephenie Meyers fünfter »Twilight«-Roman »Bis(s) zur Mitternachtssonne« die beiden anderen Ränge auf dem Siegertreppchen (mit besserem Ausgang für Nele Neuhaus).

Die einzige Neueinsteigerin bei den Printausgaben gelangte bis auf die neunte Position. Dabei handelt es sich um Eva Völler und ihren historischen Roman »Ein Gefühl von Hoffnung«, mit dem sie ihre »Ruhrpott-Saga« in die zweite Runde geführt hat. In dem Buch aus dem Lübbe Verlag führt die Autorin ihre Leser zurück in das Ruhrgebiet der ausgehenden fünfziger Jahre, in der langsam ein Sterben der Zechen einsetzt, die dem Gebiet über lange Zeit ihren Stempel aufgedrückt hatten. Während sich Protagonist Johannes nach einem schweren Unfall in seiner Rolle als Gewerkschafter für die Arbeiter einsetzt, versuchen die Schwestern Inge und Bärbel auf unterschiedliche Weise ihren Platz im Leben zu erkämpfen. Dabei entstehen viele Konflikte, aber auch eine große (und schwierige) Liebe. »Ein Gefühl von Hoffnung« ist 448 Seiten lang und kann für 14,90 Euro erworben werden.

Für die Bestsellerliste der E-Books betrachteten die Analysten von Media Control die Verkaufszahlen, die zwischen dem 24. und 30. August zustandekamen. Hier rutschte der Vorwochenerste Daniel Holbe mit seinem Julia-Durant-Krimi »Der Flüsterer« auf die dritte Position zurück. Jeweils einen Platz nach oben haben sich Ulrike Renks Buch »Träume aus Samt« und der Roman »Zeiten des Sturms« von Nele Neuhaus geschoben, die damit die Spitzenpositionen bekleiden konnten.

Auch bei den E-Books gab es nur eine einzige Neueinsteigerin, nämlich Linda Winterberg mit ihrem Werk »Schicksalhafte Zeiten« aus dem Aufbau Digitalverlag. Dabei handelt es sich um den dritten und vorletzten Teil ihrer »großen Hebammen-Saga«. Die Autorin unternimmt mit ihren Lesern in dem Werk eine Zeitreise ins Berlin des Jahres 1942, das vom Zweiten Weltkrieg erschüttert wird. Während Protagonistin Edith auf Glück jenseits der eigenen Heimat hofft, hört Hebamme Luise in Neukölln vom schlimmen Schicksal der Babys von Zwangsarbeiterinnen und beschließt, trotz allen Risikos einzugreifen. Protagonistnin Margot, die in einem Frauengefängnis arbeitet, versucht indessen einer schwangeren Widerstandskämpferin zu helfen, die zum Tode verurteilt wurde. Das umgerechnet 382 Seiten lange E-Book wandert für 9,99 Euro über den digitalen Ladentisch.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der letzte Satz vom 23.09.2020 11:44:
» Robert Seethaler schreibt über die Erinnerungen und Gedanken des Komponisten, Dirigenten und Musikdirektors Gustav Mahler. Zu dem Zweck platziert ihn auf ein Schiff und zwar oben am Deck. Der Blick aufs Meer gibt ihm Ruhe, so meint er. Umsorgt wird er von einem Jungen, der immer dann erscheint, wenn Mahler einen Wunsch hat. Unten sitzt seine Frau Anna mit Tochter Alma. Die zweite Tochter starb. Nein, das war kein Buch für mich. Es stand ja auf der Longlist zum „Deutschen Buchpreis 2020“ und der Autor wird immer wieder sehr gelobt. Es war das erste Werk von ihm, welches ich las. Es soll ja ein Roman sein, jedoch ist es eine Aneinanderreihung von teil zusammenhanglosen Sätzen. Immer wieder schweifen die Gedanken des Musikers ab. Die Fäden werden nicht zu einem Zopf zusammengefügt. Dann wiederum gibt es ausführliche Dialoge zwischen Mahler und seiner Frau, die aber nichts vom Ende und den Auswirkungen der Diskussion verraten. Herr Seethaler ist ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt vom 19.09.2020 11:59:
» Als die Lage in Deutschland für die jüdischen Familien immer schlimmer wurde, haben die Meyers so darauf gehofft, dass sie nach Amerika reisen dürfen. Aber Karl hatte zu lange gezögert und dann hing alles von Ruth ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in England, sind die Meyers nun auf dem Weg nach Amerika. Die Hoffnung, dass sie dort zur Ruhe kommen können, war groß, doch schon bald stellt sich Ernüchterung ein. Auf der Überfahrt hat sich Karl übers Ohr hauen lassen und es ist auch nicht leicht, in Chicago Fuß zu fassen, obwohl die Freunde der Meyers alles vorbereitet haben. Aber Ruth und Karl finden sehr schnell eine Arbeit, trotzdem müssen sie den Gürtel enger schnallen. Außerdem machen sie sich Sorgen um die Zurückgebliebenen in Deutschland. Zudem kommt auch in Amerika der Krieg wieder näher. Ruth lernt Eddie kennen, der Soldat ist und schon bald eingezogen wird. Werden Ruth und Eddie eine gemeinsame …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt vom 16.09.2020 11:46:
» Ein tolles Finale Es ist August 1940. Ruth Meyer hat es endlich geschafft, mit ihren Eltern und Schwester Ilse nach Amerika zu auszureisen. Ob man sie als Juden in der Fremde willkommen heißen wird? Zunächst sieht es nicht so gut aus, denn Ruths Vater fällt auf einen Betrüger herein. Sie wollen nach Chicago, denn dort wohnen inzwischen Freund von ihnen. Ruth versucht sich einzurichten doch sie brauchen auch eine Arbeit. Und immer muss sie an die in Deutschland Zurückgebliebenen denken. Doch dann hat sie bald andere sorgen, denn ein junger Mann macht ihr den Hof. Doch leider ist er Soldat und muss in den Krieg ziehen. Meine Meinung Auch bei diesem vierten Band betone ich, dass er zum einem großen Teil auf Wahrheit beruht. Natürlich ist auch Fiktion dabei, das geht gar nicht anders, wenn der Protagonist das Buch nicht selbst schreibt bzw. geschrieben hat. Ulrike Renk kann sich auf die Tagebücher der Protagonistin Ruth Meyer berufen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Sheridan Grant 3 - Zeiten des Sturms vom 14.09.2020 14:32:
» Das große Finale der Sheridan Grant-Trilogie Zunächst glaubt Sheridan, nun endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben: Paul. Die baldige Hochzeit soll das Glück vollenden. Doch es kommen Zweifel in ihr auf. Ist Paul wirklich der Richtige für sie? Als sich eine unverhoffte Möglichkeit bietet, dass sie ihre Träume verwirklichen kann, ergreift sie die Chance. Doch je weiter sie auch von Nebraska flieht, ihre Vergangenheit wird immer ein Teil von ihr bleiben. Im dritten Band trifft man viele der bekannten Charaktere wieder, lernt aber auch viele neue interessante Personen kennen. Besonders spannend war für mich, in das Musikbusiness einzutauchen. Der dritte Band gefällt mir mit Abstand am besten. Auch wenn der zweite Band (Straße nach Nirgendwo) bereits weit spannender als der erste Teil (Sommer der Wahrheit) war, ist das Finale großartig gelungen. Nele Neuhaus hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine sehr talentierte Autorin ist. Gerne mehr Romane von ihr!«
– geschrieben von Schlaflos
Kommentar zu Die Hebammen-Saga 3 - Schicksalhafte Zeiten vom 13.09.2020 11:26:
» Handlung: Berlin 1942 Der Kriegsschrecken nimmt immer mehr zu und hinterlässt seine Spuren in der Stadt und im Privatleben vieler Menschen. Luise, Margot mussten Edith ziehen lassen, der Judenhass Hitlers hätte irgendwann auch die Hebamme erreicht. Sie wartet nun ungeduldig das Ende des Krieges ab und freut sich auf den Moment, in dem sie wieder nach Berlin ziehen und ihre Freundinnen in die Arme schließen kann. Luise arbeitet noch in der Frauenklinik Neukölln, doch das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen nimmt sie mit und sie beschließt, den Frauen zu helfen. Margot arbeitet mittlerweile in einem Frauengefängnis, wo sie schwangere, zum Tode verurteilte Frauen betreut. Dabei lernt sie verschiedene Frauen kennen, die im Widerstand gekämpft haben und ein Entschluss reift in ihr, der auch für Margot schwere Folgen haben kann... Meinung: Auf den ersten Blick hat mich das Cover an die anderen beiden, bisher erschienen Teile erinnert. Im oberen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie
Kommentar zu Die Hebammen-Saga 3 - Schicksalhafte Zeiten vom 06.09.2020 20:29:
» Es sind zehn Jahre vergangen. Die jungen Frauen sind mittlerweile gestandene Hebammen und haben ihren Platz gefunden. Jedoch die äußeren Umstände führten dazu, dass nicht alles so gekommen ist, wie erhofft. Es ist 1942 und Berlin leidet unter fast täglichen Bombenangriffen. Auch die altbekannten Gesichter der Klinik sind nun nicht mehr da. An ihrer Stelle sind es linientreue Menschen, die an den Endsieg Adolf Hitlers glauben. Die bekannten Heldinnen der Vorgängerbücher sind zum Glück alle noch am Leben. Edith ist mit ihrer Familie gerade noch rechtzeitig in die Schweiz gegangen. Als Jüdin hätte sie es wohl in Berlin nicht überlebt. Luise und Margot arbeiten beide unter erschwerten Bedingungen in der Frauenklinik und versuchen die werdenden Mütter so gut es geht zu unterstützen. Konfrontiert werden die beiden aber auch mit Zwangssterilisationen an jungen Frauen, bei denen man meint, dass sie auf keinen Fall gesund …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Xanaka
Kommentar zu Der letzte Satz vom 04.09.2020 23:12:
» Als ich "Der letzte Satz" zum ersten mal in der Hand gehalten habe, habe ich befürchtet, dass Robert Seethaler es nicht schaffen wird, in so einem kurzen Buch wirklich viel von Mahlers Leben darzustellen. Leider haben sich diese Befürchtungen teilweise bewahrheitet. Seethaler berichtet in "Der letzte Satz" nur von einem eher kurzen Ausschnitt aus Mahlers Leben, mit einigen wenigen Rückblicken dabei. Wenn man sich also nicht schon ein wenig mit Gustav Mahlers Biografie auskennt, wird man durch das Buch vermutlich verwirrter zurückgelassen als man vorher war. Auch Seethalers Prosa enthält zwar den einen oder anderen zitierungswürdigen Satz, ist grundsätzlich aber eher durchschnittlich. Außerdem hätte er für meinen Geschmack gerne etwas mehr über Mahlers Beziehung zur Musik darstellen können, da dies ja ein bedeutender Punkt in dessen Leben war. Stattdessen bezieht sich Seethaler sehr auf Mahlers …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Der Bücherwald
Kommentar zu Der letzte Satz vom 03.09.2020 16:57:
» „Der Letzte Satz“ von Robert Seethaler erzählt von den letzten Stunden im Leben eines der größten Komponisten und Dirigenten der Spätromantik – Gustav Mahlers. Der Roman zeigt den totkranken Musiker, der sich allmählich von seinem Leben verabschiedet, indem er sich die markantesten Ereignisse durch den Kopf gehen lässt. Es sind Erinnerungen, die ihn als eine private Person, als Komponisten und einen erfolgreichen Dirigenten zeigen, der ständig auf der Suche ist, sein Werk perfektioniert und dabei manche Rückschläge bekommt, vor allem als Vater und Ehemann. Die Idee des Romans fand ich sehr interessant, allerdings habe ich mir davon ein bisschen mehr versprochen. Einzelne Szenen, Erinnerungen, die der Autor aufs Papier legt, sind zum Teil recht spannend, bei anderen habe ich nur durchgelesen, ohne dass sie bei mir einen Eindruck hinterlassen haben. An manchen Stellen haben mir der rote Faden und die emotionale Entwicklung gefehlt. Erst …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Danion
Kommentar zu Der letzte Satz vom 02.09.2020 21:00:
» DIE LETZTE REISE - EINE REISE INS ICH „Der letzte Satz“ ist ein schmales Buch von 126 Seiten, in dem Gustav Mahler (1860 - 1911), ein bedeutender Komponist und berühmter Dirigent seiner Zeit am Ende seines nicht sehr langen Lebens dargestellt wird. Es kann daher nur eine Momentaufnahme seines wechselvollen Lebens sein. Robert Seethaler fängt sein Büchlein an mit einem Zustandsbericht, der sich bis zum Ende hin durchzieht. Mahler befindet sich auf dem Sonnendeck der „Amerika“, mitten auf hoher See, auf seiner letzten Schiffsreise von New York nach Wien. Sein Körper bereitet ihm wie stets Schmerzen, Fieberschübe verzehren ihn. Er resümiert über sein gesamtes Dasein, über sein kompositorisches, musikalisches Schaffen, über seine Beziehung zu Alma, den schmerzlichen Verlust seiner Tochter Maria... Wie im Wahn oder wegen des nahen Todes (?) schweifen seine Gedanken und Erinnerungen ab. Deshalb erscheint die Handlung oft sprunghaft, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der letzte Satz vom 02.09.2020 14:24:
» Zum Inhalt: Auf seiner letzten Reise verbringt Gustav Mahler viel Zeit auf dem Deck des Schiffes und sinniert über sein Leben. Er weiß, dass er sterben muss. Er hat Schmerzen und manchmal möchte er sogar über die Reling springen, aber er tut es nicht. Meine Meinung: Das ist so ein Buch, bei dem man zunächst denkt, was soll das bringen, die paar Seiten. Aber in diesen wenigen Seiten steckt so viel drin. Das Portrait eines sterbenden Mannes, der an die guten und auch schlechten Zeiten zurück denkt. Man spürt auch, dass der Autor sich ausgiebig mit Gustav Mahler auseinander gesetzt hat. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie die Worte gewählt wurden passt gut zu der erzählten Geschichte. Viel weiß ich nicht über Gustav Mahler, aber dieses Buch lockt einen dazu, sich mal ein wenig mehr mit ihm zu beschäftigen. Fazit: Beeindruckt«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Daniel Holbe, Eva Völler, Linda Winterberg, Nele Neuhaus, Robert Seethaler, Stephenie Meyer, Ulrike Renk
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Schicksal einer Familie 4 - Träume aus Samt
Geschrieben von: Ulrike Renk (18. August 2020)
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Der letzte Satz
Geschrieben von: Robert Seethaler (3. August 2020)
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Die Hebammen-Saga 3 - Schicksalhafte Zeiten
Geschrieben von: Linda Winterberg (18. August 2020)
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Die Ruhrpott-Saga 2 - Ein Gefühl von Hoffnung
Geschrieben von: Eva Völler (28. August 2020)
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Julia Durant 20 - Der Flüsterer
Geschrieben von: Daniel Holbe (17. August 2020)
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Sheridan Grant 3 - Zeiten des Sturms
Geschrieben von: Nele Neuhaus (3. August 2020)
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Twilight-Saga 5 - Bis(s) zur Mitternachtssonne
Geschrieben von: Stephenie Meyer (4. August 2020)
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