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  Bestseller von Media Control 33/19 mit der doppelten Rita Falk
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Auch an diesem Montag hat Media Control aktuelle Bücher-Bestsellerlisten veröffentlicht, und man kann sie durch einen Klick hier finden. Im Gegensatz zu den Spiegel-Bestsellerlisten, die nach dem Format der Printversion unterschieden werden, wird bei charts.de zwischen Print- und Digitalausgaben differenziert. In dieser Woche gab es in beiden Teillisten die gleiche Erstplatzierte, abgesehen davon schafften viele Bücher den Neueinstieg.

An der Spitze der Liste der Printversionen hat sich nichts getan: Rita Falk konnte ihr »Guglhupfgeschwader« auch dieses Mal in größerer Zahl an den Mann bringen als es alle anderen Autoren mit ihren Werken schafften. Direkt dahinter hat sich jedoch eine Neueinsteigerin auf den zweiten Platz gemogelt: Ursula Poznanski, die in der vergangenen Woche die Hardcover-Bestsellerliste des Spiegel eroberte, landete mit »Erebos 2« auf dem zweiten Rang. Hier zeigt sich übrigens, was den Unterschied zwischen den Bestsellerlisten ausmacht: Da der Spiegel Rita Falks Buch dem Paperback-Bereich zurechnet, sind die beiden Romane dort keine direkte Konkurrenz, hier hingegen werden ihre Verkaufszahlen gegeneinander aufgerechnet. »Erebos 2« wurde vom Loewe Verlag veröffentlicht und ist die Fortsetzung des Werks, das vor vielen Jahren den deutschen Jugendliteraturpreis und andere Auszeichnungen gewann. Das Computerspiel, das damals für Gefahr sorgte, ist nun im Smartphone-Zeitalter mit all seinen Neuerungen, etwa den deutlich bedeutsameren sozialen Netzwerken, angekommen. Und es geschieht, was geschehen muss: Es wird wieder gefährlich. »Erebos 2« ist 512 Seiten stark und kostet 19,95 Euro.

Der Vorwochenzweite Jean-Luc Bannalec wurde mit seinem Krimi »Bretonisches Vermächtnis« dieses Mal nur noch Dritter. Den zweithöchsten Neueinsteiger findet man indessen auf dem fünften Rang. Andreas Föhr platzierte dort seinen neuesten Wallner- und Kreuthner-Krimi, der den Titel »Tote Hand« trägt. Jene tote Hand gehört dem Miesbacher Schafkopf-Champion Johann Lintinger. Durch eine Schrottschere wird ihm das gute Stück vom Körper abgetrennt. Nach all den Erfolgen, die ihm seine Hand im Kartenspiel bescherte, soll das gute Stück wenigstens ein anständiges Begräbnis bekommen, und so beginnt »Leichen-Leo« Leonhardt Kreuthner, ein Grab auszuheben. Dabei macht er eine überraschende Entdeckung: Er stößt auf einen verscharrten Leichnam. »Tote Hand« wurde im Knaur Verlag veröffentlicht, ist 379 Seiten lang und kann für 14,99 Euro erworben werden.

Ein drittes und letztes Buch hat es neu in die Liste der meistverkauften Printausgaben geschafft: Delia Owens landete dort mit »Der Gesang der Flusskrebse«, dem Roman, der in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr in mehr Haushalten landete als jedes andere Buch, das veröffentlicht wurde. Die Autorin führt ihre Leser an die Küste von North Carolina, genauer gesagt in ein unwirtliches Gebiet mit einem riesigen Marschland. Dort lebt die als »Marschmädchen« bezeichnete Kya Clark, und zwar ganz allein, nachdem ihre Geschwister und ihre Eltern die heimische Hütte nacheinander auf Nimmerwiedersehen verließen, als sie noch ein kleines Kind war. Die Leser begleiten die außergewöhnliche Kya beim Erwachsenwerden. Obendrein kommt es in dem Gebiet zu einem Mordfall, und vieles spricht dafür, dass Kya die Schuldige ist. »Der Gesang der Flusskrebse« wurde im Verlag hanserblau veröffentlicht, ist 464 Seiten stark und kostet 22 Euro.

Bei den E-Books war Karin Lindberg mit ihrem Roman »Sommer auf Schottisch« zuletzt auf den ersten Platz geklettert, dieses Mal blieb ihr nur der Bronzerang übrig. Rita Falks »Guglhupfgeschwader« rangiert nun auch hier auf der Spitzenposition. Direkt dahinter schaffte Daniel Holbe mit »Der Panther« den Neueinstieg, dem neuesten Band der einst von Andreas Franz erdachten Julia-Durant-Reihe. Die Ermittlerin muss dieses Mal zur Tat schreiten, nachdem im Frankfurter Stadtwald ein Pärchen ermordet wird und wenig später ein zweiter Doppelmord geschieht, was dazu führt, dass die Medien die Geschichte aufblähen und sich eine Bürgerwehr bildet. Kurz darauf kommt es in einem anderen Bundesland zu einer weiteren Tat, die ins Muster passt. »Der Panther« ist ein E-Book des Knaur Verlags, es hat einen Umfang von umgerechnet 416 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Zwei weitere E-Books haben es neu in die Liste geschafft. Eines davon ist die Digitalausgabe des bereits erwähnten Andreas-Föhr-Krimis »Tote Hand«, das andere ist der Roman »Schattendämmerung«, der Mittelband der Schatten-Trilogie von Erfolgsautorin Nora Roberts. Das Buch schaffte es bis auf den sechsten Platz. In dem Werk aus dem Heyne Verlag trägt Protagonistin Fallon Gaben in sich, die es ihr ermöglichen würden, die Welt vom Bösen zu befreien, wenn sie dafür ihre Familie hinter sich lässt und zu einer Kriegerin wird. Um es wirklich mit den dunklen Mächten aufnehmen zu können, die die Welt bedrohen, ist es notwendig, dass sie durch eine harte Schule geht und dort lernt, ungeahnte Kräfte zu mobilisieren. »Schattendämmerung« ist ganze 592 Seiten stark und kann für 9,99 Euro erworben werden.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Erebos 2 vom 18.09.2019 23:51:
» Schon ein würdiger Nachfolger für den ersten Erebos-Band. Daß das Finish nicht ganz perfekt ist, wurde hier ja schon geschrieben. Da kann ich nicht widersprechen, aber trotzdem war es klasse noch mal zu erleben wie sich Erebos perfide Dinge ausdenkt. Außerdem finde ich es einfach super, wenn man nach langer Zeit noch mal auf lieb gewonnene Romanfiguren trifft. Ich war also sehr zufrieden.«
– geschrieben von Fannie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Erebos 2 vom 15.09.2019 14:51:
» Das Buch kommt für mich nicht ganz an den ersten Teil ran, auch wenn da vielleicht ein bißchen nostalgische Verklärung eine Rolle spielt. Daß der Täter für sein Motiv ausgerechnet Erebos eingeschaltet hat ist schon ein bißchen weit hergeholt, anstatt sich mal gemeinsam zusammenzusetzen und vorher darüber nachzudenken oder mal zurückhaltend bei der Polizei anzufragen. ;) Aber egal, der Weg ist oft das Ziel, und hier ist der Weg ja wieder schön spannend geworden so daß sich das Buch auf jeden Fall lohnt.«
– geschrieben von Patr1c1a
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Erebos 2 vom 12.09.2019 13:58:
» Mir fehlt ein Epilog... Nick Dunmore glaubt zuerst an einen Zufall, als er das Icon von Erebos auf seinem Smartphone entdeckt. Zehn Jahre ist Erebos jetzt her, warum wieder? Warum hat es ihn wieder gefunden? Dann ist da noch der sechzehnjährige Derek, der von Erebos vorher noch nie etwas gehört hatte, weshalb er auch nicht misstrauisch ist, als er das Zeichen auf seinem Handy aufleuchten sieht. Dass er selbst eine Spielfigur geworden ist, begreift er zu spät. Und es geht um viel mehr als er sich vorstellen kann… Meine Meinung Vor vielen Jahren habe ich Erebos gelesen und nie gedacht, dass es da irgendwann einen zweiten Band geben könnte. Aber Ursula Poznanski hat sich wohl breitschlagen lassen einen zweiten Band zu schreiben. Zumal die Technik natürlich heutzutage viel weiter ist, als damals. Und doch ist Erebos ein Fantasy-Roman, den ich jedoch sehr gerne gelesen habe. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lerchie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Sommer auf Schottisch vom 02.08.2019 11:59:
» Schmelz, ein rund um gelungenes Buch, der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt wunderbar spritzig, total locker leicht und flüssig zu lesen. Sie zieht sofort ihre Leser in den Bann und erweckt die Story mit ihren herrlichen Protagonisten. Man hat das Gefühl, man liest über sehr gute Freunde, daher fiebert und leidet man mit den Protas extrem mit. Durch die kleinen Auf und Ab's der Story sorgt sie dabei für wohltuende Unterhaltung. Die Charaktere sind immer sehr authentisch, warmherzig und hinter rauen Schalen warten weiche Herzen zum Verlieben. Daher haben sich die Hauptprotagonisten sehr schnell in mein Herz geschmuggelt. Ellie hat mir sehr gut gefallen, was für eine taffe junge Frau sie hat genaue Vorstellungen, was sie möchte und boxt diese trotz Widrigkeiten durch. Und dann ist, da noch Kenneth ein richtiger Griesgram zumindest kommt es einen am Anfang so vor. Hierbei stimmt jedoch der Spruch harte Schale weicher Kern. Die Landschaft ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von engelchen
Kommentar zu Sommer auf Schottisch vom 27.06.2019 12:54:
» Jetzt steht Ihr Job auf der Kippe denn Ihr Chef wurde verhaftet GELDWÄSCHE sagt man. OK zum Glück hat Ellie ja Urlaub und so fährt sie mit Ihrem Freund Alexander nach Schottland zum zelten. Allerdings sagt Alexander Ihr unterwegs das er eine Affaire hatte und Ellie schmeißt Ihn raus. Nun ist sie in Schottland alleine und sieht ein tolles Bootshaus – das wäre das Perfekte Haus für ein eigendes Lokal. Leider sieht der Besitzer das anders und er schmeißt sie von seinem Grund und Boden. Ellie gibt nicht auf und arbeitet als Zimmermädchen im Schloß bis Kenneth sie dort in der Küche erwischt. Er denkt aber das sie eingebrochen ist nur das gute Essen zuliebe zeigt er sie nicht an und schmeißt sie auch nicht raus. Irgendwie muß Kenneth auch damit fertig werden das Ihm das Schloß jetzt gehört. Willer es denn oder will er lieber seinen Beruf weiter machen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von elke1205

 
Autorentags: Andreas Föhr, Andreas Franz, Daniel Holbe, Delia Owens, Jean-Luc Bannalec, Karin Lindberg, Nora Roberts, Rita Falk, Ursula Poznanski
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Clemens Wallner und Leonhardt Kreuthner 8 - Tote Hand
Geschrieben von: Andreas Föhr (15. August 2019)
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
Erebos 2
Geschrieben von: Ursula Poznanski (14. August 2019)
78/100
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Franz Eberhofer 10 - Guglhupfgeschwader
Geschrieben von: Rita Falk (12. August 2019)
90/100
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Georges Dupin 8 - Bretonisches Vermächtnis
Geschrieben von: Jean-Luc Bannalec (25. Juni 2019)
Julia Durant 19 - Der Panther
Geschrieben von: Daniel Holbe (15. August 2019)
Schatten-Trilogie 2 - Schattendämmerung
Geschrieben von: Nora Roberts (12. August 2019)
Sommer auf Schottisch
Geschrieben von: Karin Lindberg (24. Juni 2019)
100/100
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