Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
43.213 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Götz Häusler«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Bestseller von Media Control 11/20 mit Lutz Seiler und Klaus-Peter Wolf
Werbung:
Auch in dieser Woche waren die Bestsellerlisten-Experten von Charts.de ganz schön flugs, denn die neuesten Listen der am häufigsten verkauften Bücher sind dort bereits erschienen. Wie gewohnt basieren sie auf dem Datenmaterial von Media Control. Dieses Mal gab es - zumindest was Neueinsteiger angeht - eine recht ruhige Woche.

Die Bestsellerliste der Printausgaben basiert auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 10. und 16. März zustandekamen. Während die beiden Erstplatzierten der Vorwoche - Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo mit ihrem Kriminalroman »Der freie Hund« - weit abstürzten, nämlich auf den siebten Platz, hat sich Lutz Seiler an die Spitze geschoben. Nachdem er für seinen Roman »Stern 111« den Preis der Leipziger Buchmesse abgeräumt hatte, schnellte dieser vom sechsten auf den ersten Platz.

Direkt hinter Seiler fand sich die höchste Neueinsteigerin dieser Woche ein. Dabei handelt es sich um Erfolgsautorin Dora Heldt, die dort mit ihrem neuen Werk »Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« ins Ziel kam, das kürzlich im Deutschen Taschenbuch Verlag das Licht der Welt erblickt hatte. Sie führt ihre Leser darin in das fiktive Dörfchen Dettebüll in Nordfriesland, wo man der schon im Buchtitel erwähnten Mathilda begegnet. Diese kümmert sich seit vierzig Jahren um den Zusammenhalt ihrer Familie und kann mit Veränderungen nichts anfangen. Die Stimmung im Dorf verändert sich allerdings drastisch, nachdem Männer in dunklen Anzügen auftauchen und Interesse an den großen Wiesen auf dem Gemeindegebiet bekunden. Nachdem es im Dorf unruhig wird, kommt es bald zu einem Todesfall: Mathildas Mutter kommt ums Leben, und sie wird nicht die einzige bleiben, die ihren letzten Atem aushaucht. Dora Heldts Roman ist 464 Seiten stark und hat einen Preis von 16,90 Euro.

Bis auf den achten Rang schaffte es der zweite Neueinsteiger, nämlich David Safier mit seinem Roman »Aufgetaut« aus dem Kindler Verlag. Darin tauen eine Steinzeitfrau namens Urga und ein Baby-Mammut in der Gegenwart auf, nachdem sie zehntausende Jahre in einem Eisblock tiefgekühlt worden waren. Der erste Blick auf die heutige Menschzeit stößt Urga übel auf, dennoch entschließt sie sich, im Hier und Jetzt ihr Glück zu finden. Was folgt, ist eine Irrfahrt von Buthan bis nach Finnland, während welcher sie von einem App-Entwickler, dessen Tochter und einen Kapitän begleitet wird, und während der ihr fiese Wissenschaftler ans Leder wollen. »Aufgetaut« ist 336 Seiten lang und hat einen Preis von sechzehn Euro.

Die Bestsellerliste der Digitalausgaben fußt auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 9. und 15. März eingefahren wurden. Krimiexperte Klaus-Peter Wolf konnte hier mit seiner »Ostfriesenhölle« die Spitze verteidigen, dahinter kam Juli Zeh mit ihrem kürzlich verfilmten Roman »Unterleuten« an. Die oben schon erwähnte Dora Heldt stieg auf dem Bronzerang neu ein, die E-Book-Ausgabe von »Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« kann man für 14,99 Euro bekommen.

Von einer letzten Neueinsteigerin können wir heute noch berichten: Christine Brands Roman »Die Patientin« aus dem Hause blanvalet kam bei den E-Books auf dem neunten Rang durchs Ziel. Die Autorin erzählt darin den zweiten Fall, in dem ihre Journalistin Milla Nova ermittelt. Der Leser bekommt es hier mit dem blinden Nathaniel und dessen Patensohn Silas zu tun, die in jedem Monat die Komastation des Berner Spitals besuchen, wo seit vier Jahren Silas' Mutter liegt, welcher Nathaniel einst das Leben gerettet hatte. Nun ist die Dame plötzlich verschwunden, und der zuständige Oberarzt behauptet, sie sei verstorben. Nathaniels gute Freundin Milla Nova erfährt daraufhin, dass sie nicht die einzige verschwundene Komapatientein der Schweiz ist. Wenig später werden Leichen am Ufer der Aare gefunden, und es zeichnet sich ab, dass die Mutter von Silas zwar lebt, aber in großer Gefahr ist. »Die Patientin« ist umgerechnet 480 Seiten stark und kostet momentan nur 4,99 Euro. Vermutlich wird sich der Preis ändern, sobald die Printausgabe des Krimis zum Monatsende erschienen sein wird.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Aufgetaut vom 22.03.2020 20:33:
» Aufgetaut war das erste Buch, welches ich vom Autor David Safier las. Hier geht es um eine Frau, die in der Steinzeit lebte. Das unglückliche Zusammentreffen einiger „Zufälle“ führte dazu, dass sie für eine unvorstellbare Zeit (33.000 Jahre) in einem Eisblock eingeschlossen war. Zum Glück hatte sie Gesellschaft, sie hielt ein Baby-Mammut auf dem Arm. Ein junger Selbstständiger namens Felix Sommer ist vom Pech verfolgt. Er will einfach mal abschalten und bucht mit seiner Tochter eine Seereise. Dabei wird ein großer Eisklotz entdeckt und wer sich darin befindet, das wissen Sie bereits. Der junge Mann und seine Tochter sind dabei, als Urga, die Steinzeitfrau und ihr kleiner Begleiter aus der Erstarrung befreit werden. Urga möchte am liebsten gleich ins Meer springen und der kleine Mammut hinterher. Zum Glück gelingt ihnen das nicht und die Leser begleiten Urga samt Freund ins Leben nach der Steinzeit. Aufgetaut wurde in zwei Zeiten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu Aufgetaut vom 19.03.2020 8:49:
» Nachdem Urga aus Enttäuschung und der Suche nach mehr ihren Stamm verlässt und auf ein Mini Mammut trifft wird sie von einem Eissturm erfasst und eingefroren. Nun, über dreiunddreißigtausend Jahre später wird sie geborgen und aufgetaut. Doch sind die Menschen der Neuzeit ihr gut gesinnt und wird sie hier das Glück finden können?.... Cover: Man erkennt sofort von wem das Buch ist, denn seine Reihe hat immer ein orange-gelbes Cover. Gefällt mir sehr gut. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil ist wie von David Safier gewohnt sehr flüssig und sehr gut zu lesen. Das Ganze hat nur einen Fehler - Mit Mieses Karma hat der Autor so eine Steilvorlage geliefert dass er daran kaum anschließen kann. Die Handlung ist sehr schön und sinnhaft - die Suche nach dem Glück. Und das nicht nur für Urga und ihr Mammut sondern auch für einen alten grießgrämigen Kapitän und einen Vater mit Tochter und ein paar …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SaintGermain
Kommentar zu Der freie Hund vom 18.03.2020 21:35:
» Inhalt Commissario Antonio Morello wurde nach Venedig versetzt, weil er in Sizilien auf der Todesliste der Mafia steht. Er mag aber Venedig so gar nicht, selbst sein geliebter Espresso doppio schmeckt in Sizilien besser. Sein erster Mordfall führt ihn in den Kampf gegen die Kreuzfahrtschiffe die Venedig zerstören. Meine Meinung Das Cover passt gut zum Buch. Ich mochte den Schreibstil, das Buch war flüssig zu lesen. Morello ist ein moralisch, aufrechter Polizist, er gefiel mir als Charakter. In einigen Rückblicken erfährt man über seine Arbeit gegen die Mafia und nun dadurch sein Leben bedroht. Es wurden eine Themen in der Story verarbeitet wie die Gefahr der Kreuzfahrtschiff für Venedig und der Kampf gegen die Mafia. Ich fand es spannend geschrieben, hat aber ssicher noch ein wenig Luft nach oben. Mein Fazit Alles in allem ein lesenswertes Buch und ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
– geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar zu Aufgetaut vom 18.03.2020 9:48:
» Der liebenswerte Visionär Felix Sommer hat bereits zwei Start-ups, mit denen er die Welt verbessern wollte, in Grund und Boden gemanagt. Nun hält er sich als Vortragsredner, zum Thema "Scheitern führt zum Erfolg", auf einem Kreuzfahrtschiff knapp über Wasser. Obwohl Felix sich im Innersten eingesteht, dass die Vorträge eigentlich in "Scheitern führt zum überzogenen Dispo" umbenannt werden müssten. Felix hat seinen Traum, die Welt fundamental mit seinen Ideen zu verändern, noch nicht aufgegeben. Auf der Kreuzfahrt kommt ihm der Gedanke, dass er die Menschen glücklich machen möchte. Eine App, die sie dazu anleitet, ist Felix neueste Idee, die er unbedingt entwickeln möchte. Als dann ein Eisblock gefunden wird, in dem die Steinzeitfrau Urga und ein Baby-Mammut namens Trö, dreiunddreißigtausend Jahre eingefroren waren, ergreift Felix die Chance, Urga bei der Suche, ihr ganz persönliches …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von KimVi
Kommentar zu Der freie Hund vom 25.02.2020 10:37:
» Der Commissario Morello wird zu seiner eigenen Sicherheit strafversetzt, denn er hat sich selbst auf die Abschussliste der Mafia gesetzt. Er der auf seiner Heimat Insel Sizilien stetig gegen die Mafia gekämpft hatte ,steht nun auf der Todesliste von der Mafia und das könnte böse für ihn Enden. Deswegen kommt er ja auch nach Venedig, auch als Commissario. Und was soll ich sagen, es gefällt ihm so gar nicht in Venedig, denn dort herrschen andere Kulturen und Sitten als bei Ihm in Sizilien. Kaum angekommen macht sich das größte Problem, der Massentourismus bemerkbar und zwar in Form von den unbeliebten Kreuzfahrtschiffen. Die natürlich in seinem ersten Fall eine große bedeutende Rolle spielen. Commissario Morello erweist sich als einer mit allen Wassern gewaschenen Commissario, der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, schließlich hat er ja Mafia Erfahrungen. Es ist so schön beschrieben die Schönheit von der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Schlafmurmel
Kommentar zu Der freie Hund vom 18.02.2020 14:28:
» Zum Inhalt: Kommissar Morello, bekannt als "der freie Hund" wurde nach Venedig versetzt, weil er nach Verhaftung von korrupten Politikern auf der Todesliste der Mafia steht. Und er mag Venedig nicht, zu voll, zu dreckig, selbst der Kaffee schmeckt ihm nicht. Aber ihm bleibt nichts übrig, er muss bleiben und hat gleich den ersten Fall zu lösen. Meine Meinung: Ich kannte schon Bücher von Herrn Schorlau und sie haben mir gefallen, obwohl sie extrem kühl erzählt werden. Dieser Roman ist deutlich lebhafter und wenig kühl und extrem packend erzählt. Ein wenig habe ich anfangs mit den vielen italienischen Begriffen gefremdelt, aber das gab sich doch relativ schnell und das Buch entwickelte einen richtigen Sog. Der Schreibstil ist mitreißend und liest sich nach Eingewöhnung dann auch richtig gut. Fazit: Packend erzählt«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Unterleuten vom 01.05.2016 0:04:
» Juli Zeh ist mit "Unterleuten" ein richtiges Kunstwerk gelungen, ein Gesellschaftsroman, wie er in dieser Zeit eigentlich kaum noch anzutreffen ist. Und was für eine strahlkräftige Sprache, Sätze, die wie in Stein gemeißelt daherkommen ... schon jetzt ein zukünftiger Klassiker!«
– geschrieben von mineralwasser
Kommentar zu Unterleuten vom 31.03.2016 13:52:
» Die Idee zum Buch empfand ich als absolut großartig, allerdings ist Juli Zehs Art zu schreiben irgendwie doch gewöhnungsbedürftiger, als ich es erwartet hätte. Dennoch muss man ihr zugestehen, dass sie ein riesiges Talent dafür hat, bis ins kleinste Detail ins bürgerliche Leben hineinzustoßen und die Gesellschaft zu entblößen. Nur so richtig spannend geschrieben ist das alles nicht. ;)«
– geschrieben von Schlapperplapper
Kommentar zu Unterleuten vom 17.03.2016 17:09:
» Juli Zeh ist in ihrem Buch eine exzellente Analyse von Mensch und Gesellschaft gelungen, ein nachdenklich stimmendes und in vielerlei Hinsicht nicht sehr optimistisch auf den Zustand der Menschheit bzw. der Deutschen blickendes Buch. Hervorragend konstruierte Konflikte, die aus scheinbaren Nichtigkeiten heranwachsen und sich verselbständigen, feine Figuren, rohe und gute Dialoge ... das ist einfach geradezu perfekt, was sie da auf die Beine gestellt hat.«
– geschrieben von Hosenträger

 
Autorentags: Christine Brand, Claudio Caiolo, David Safier, Dora Heldt, Juli Zeh, Klaus-Peter Wolf, Lutz Seiler, Wolfgang Schorlau
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Ann Kathrin Klaasen 14 - Ostfriesenhölle
Geschrieben von: Klaus-Peter Wolf (20. Februar 2020)
1,71
[266 User]
Aufgetaut
Geschrieben von: David Safier (10. März 2020)
2,20
[79 User]
Der freie Hund
Geschrieben von: Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo (13. Februar 2020)
1,50
[2 Blogs]
2,36
[132 User]
Mathilda oder Irgendwer stirbt immer
Geschrieben von: Dora Heldt (12. März 2020)
1,00
[1 Blog]
2,12
[93 User]
Milla Nova ermittelt 2 - Die Patientin
Geschrieben von: Christine Brand (1. März 2020)
Stern 111
Geschrieben von: Lutz Seiler (2. März 2020)
1,98
[112 User]
Unterleuten
Geschrieben von: Juli Zeh (8. März 2016)
2,00
[1 Blog]
1,67
[136 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz