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  Bestseller des Spiegel 45/19 mit Sebastian Fitzek, Lucinda Riley und Julia Engelmann
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In den drei Listen der Spiegel-Bestseller, die wir hier wöchentlich betrachten, gab es in dieser Woche einen neuen Spitzenreiter und satte elf Neueinsteigern. Finden könnt ihr die lesenswerten Tabellen wie immer durch einen Klick hier.

Los geht es mit der Hardcover-Bestsellerliste, und dort ist ein Neueinsteiger direkt auf den ersten Platz geschossen. Wer die Neuveröffentlichungen der letzten Tage verfolgt hat, der wird sich schon denken können, um welches Buch es sich dabei handelt: um »Das Geschenk«, den neuesten Thriller von Sebastian Fitzek. Darin hält ein junger Mann mit seinem Rad gerade an einer Ampel, als ein Auto neben ihm zum Stehen kommt, auf dessen Rücksitz ein Mädchen sitzt, das einen Zettel an die Seitenscheibe presst. Milan Berg, wie der junge Mann heißt, gehört ungünstigerweise zu den sechs Millionen Deutschen, die Analphabeten sind, weswegen er die Botschaft nicht entziffern kann, die das Mädchen auf das Blatt geschrieben hat. Angesichts ihres verstörten Anblicks heftet er sich ihr trotzdem an die Fersen, da er davon ausgeht, dass etwas nicht stimmt. Ein Entschluss, der eine Kette verstörender Ereignisse in Gang setzt, an deren Ende Milan erkennen muss, dass es manchmal besser ist, Dinge niemals zu erfahren. »Das Geschenk« ist eine Veröffentlichung des Droemer Verlags und hat einen Umfang von 360 Seiten. Das Buch kostet 22,99 Euro, für die E-Book-Variante müssen 14,99 Euro gezahlt werden. Ein Hörbuch mit einer Spielzeit von 8:20 Stunden wurde von Simon Jäger eingelesen.

Fitzek verdrängte den Vorwochenersten Sasa Stanisic mit dessen Buch »Herkunft«, das mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, auf den zweiten Rang. Jussi Adler-Olsen rutschte mit seinem Thriller »Opfer 2117« auf den Bronzerang.

Der zweithöchste Neueinstieg gelang in dieser Woche Cecelia Ahern, deren neuer Roman »Postscript - Was ich dir noch sagen möchte« im Fischer Verlag Krüger veröffentlicht wurde. Sie schaffte es mit dem Buch, das ihren Weltbestseller »P.S. Ich liebe dich« fortsetzt, bis auf den fünften Platz. Darin sind inzwischen sieben Jahre vergangen, seitdem Holly Kennedy ihren Mann an den Krebs verloren hat und durch eine Reihe von hinterlassenen Briefen durch die Trauer begleitet wurde. Nun, da sie sich ein neues Leben aufgebaut hat, wird sie von einigen Menschen angesprochen sind, die ebenfalls unheilbar krank sind und sich von der Geschichte des verstorbenen Mannes inspirieren lassen möchten. Sie bitten Holly, ihnen zu helfen, was bedeutet, dass sie wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. »Postscript - Was ich dir noch sagen möchte« ist 432 Seiten stark und kostet zwanzig Euro. Die E-Book-Ausgabe ist drei Euro günstiger, für die 10:23 Stunden lange ungekürzte Hörbuchausgabe hat Schauspielerin und Sprecherin Merete Brettschneider ihre Stimme zur Verfügung gestellt.

Bis auf Platz Zwölf schaffte es Spionagethriller-Experte John le Carré mit seinem neuesten Streich »Federball«. Darin erhält ein in die Jahre gekommener altgedienter Spion einen allerletzten Auftrag. Um seinen Kopf frei zu bekommen, spielt er nebenher Federball. Als Gegner dient ihm dabei ein jüngerer Mann, der nicht nur eine wahre Herausforderung am Racket ist, sondern ihn auch jenseits des Platzes fordert. Der deutlich liberaler als er selbst eingestellte Mann bringt den alten Spion dazu, seine Positionen und seine Haltung zum eigenen Land deutlicher zu hinterfragen, und er bringt ihn zu einer Entscheidung, die schwerwiegende Folgen haben könnte. »Federball« ist eine Veröffentlichung des Ullstein Buchverlags und 352 Seiten stark. Es kostet 24 Euro, die E-Book-Ausgabe ist fünf Euro preiswerter. Achim Buch hat eine Hörbuchversion mit 9:47 Stunden Spielzeit eingelesen.

Auf dem Siegertreppchen des Paperback-Bereichs hat sich in dieser Woche nichts getan: Lucinda Rileys Roman »Das Schmetterlingszimmer« verteidigte die Spitzenposition vor Arno Strobels Thriller »Offline« und vor dem »Guglhupfgeschwader« von Rita Falk.

Ellen Sandberg holte sich mit ihrem neuen Buch »Das Erbe« aus dem Penguin Verlag den sechsten Platz. Die Autorin, die wir vor vier Jahren zu einem Interview hier bei Leserkanone.de begrüßen durften, berichtet darin von einer Frau namens Mona, die anno 2018 auf einen Schlag zu Reichtum kommt, indem sie von ihrer Großtante Klara ein großes Münchner Haus erbt. Dort angekommen, stößt sie jedoch auf eine Intrige, die sich um das Haus und ihre Familie rankt. Achtzig Jahre zuvor belauschte die inzwischen verstorbene Klara ein Gespräch ihres Vaters und seines jüdischen Vermieters, in dem es um die Auswanderung von dessen Familie und um ein geheimes Abkommen ging. »Das Erbe« ist 513 Seiten stark und kostet fünfzehn Euro. Die E-Book-Version ist für 9,99 Euro zu haben, ein 14:38 Stunden langes Hörbuch wurde von Schauspieler, Sprecher und Dozent Thomas M. Meinhardt eingelesen.

Direkt hinter Ellen Sandberg trudelte Eva García Sáenz ein. In »Das Ritual des Wassers«, das vom Fischer Verlag Scherz herausgegeben wurde, schildert die spanische Autorin den zweiten Fall ihres Inspektors Ayala. Dessen einstige erste Liebe wird ums Leben gebracht, und die ganze Inszenierung deutet auf einen Ritualmord hin. Zu allem Überfluss war sie schwanger. Wenig später sterben weitere werdende Mütter und Väter. Ayala nimmt also die Ermittlungen auf ... und dabei steht er unter Zeitdruck, da auch seine Chefin schwanger ist, und das Kind unter Umständen das seine ist. »Das Ritual des Wassers« ist 544 Seiten lang und kostet fünfzehn Euro. Für 12,99 Euro ist es als E-Book erhältlich, einer 13:32 Stunden langen Hörbuchversion hat Uve Teschner die Stimme geliehen.

Colleen Hoover schaffte auf Platz Fünfzehn den Neueinstieg. Ihr Roman »Was perfekt war« wurde vor wenigen Tagen im bold-Programm des Deutschen Taschenbuch Verlages veröffentlicht. Darin begegnet man Quinn und Graham, die sich unter problematischen Bedingungen kennenlernten, sich lieben lernten und ein Jahr später heirateten. Nun sind acht Jahre vergangen, und obwohl die beiden immer noch große Liebe füreinander verspüren, lastet auf ihrer Beziehung ein großes Problem, das die gemeinsame Zeit zu zerfressen droht. »Was perfekt war« hat einen Umfang von 304 Seiten und ist für 14,90 Euro zu haben. 12,99 Euro kostet die E-Book-Ausgabe, ein 8:42 Stunden langes Hörbuch wurde von Carolin Sophie Göbel eingelesen. Die Schauspielerin und Synchronsprecherin, die unter anderem auch schon für die altehrwürdige Augsburger Puppenkiste im Einsatz war, heimste 2016 den Hörbuch-Nachwuchssprecher-Preis von Audible ein.

Auf dem neunzehnten Platz stieg Peter James neu ein. Bei seinem aktuellen Thriller »Du stirbst für mich« handelt es sich um den dreizehnten Band seiner Reihe um Inspektor Roy Grace, an welcher der britische Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Schriftsteller nun schon seit anderthalb Jahrzehnten bastelt. Dieses Mal berichtet der Diamond-Dagger-Award-Gewinner von einem besonders kniffligen Fall für Grace, obwohl es zunächst gar nicht danach ausschaut, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Ihr brutaler Ehemann scheint ein maßgeschneideter Verdächtiger zu sein, doch es gab auch einen Liebhaber, der die Frau zwei Jahre lang über seine Absichten belog, und schlussendlich geht der Fall in eine ganz andere Richtung, als es Grace zunächst dachte. »Du stirbst für mich« wurde im Fischer Verlag Scherz veröffentlicht und ist 464 Seiten stark. Der Thriller kostet 15,99 Euro, das E-Book ist einen Euro günstiger.

Bei den Taschenbüchern schnellten Julia Engelmanns neueste Gedankenspiele, die unter dem Titel »Keine Ahnung, ob das richtig ist« veröffentlicht wurden, vom 23. auf den ersten Platz und stürzten den von Nele Neuhaus verfassten Krimi »Muttertag« aufs Silberpodest. Auf dem dritten Platz landete indessen eine Neueinsteigerin: Donna Leon. Die Gewinnerin des von der Boulevardzeitung B.Z. vergebenen Berliner Bären erzählt in »Heimliche Versuchung« den 27. Fall ihres Commissarios Brunetti. Das Buch wurde eigentlich schon im vergangenen Frühjahr veröffentlicht, damals war es jedoch nur als 24 Euro teure Hardcover-Ausgabe zu bekommen. Am 23. Oktober hat der Diogenes Verlag nun jedoch eine Taschenbuch-Ausgabe herausgegeben, die mit dreizehn Euro deutlich günstiger ist, was zu dem neuen Schwung bei den Verkäufen geführt hat.

Stephan Ludwig holte sich mit seinem Buch »Tod um Tod« den zwölften Platz. In dem Werk aus dem Fischer Taschenbuch Verlag wird der neunte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und dessen dicken Kollegen Schröder erzählt. Darin kommt ein Mann ums Leben, den Zorn persönlich schon seit einem Vierteljahrhundert kannte. Sonderlich leiden konnte er ihn nicht, doch dass ihn jemand derart hasste, ist dennoch schockierend: Er wurde in seinem Auto gefesselt, mit Löschkalk überschüttet und dann zum Schwitzen gebracht, wodurch der Kalk seine todbringende Wirkung entfaltete. Noch ehe Zorn und Schröder mit ihrer Ermittlung richtig loslegen können, wird ein weiteres Mordopfer gefunden. Eine Spur, die sich bei beiden Toten findet, wird anschließend zu einer echten Prüfung für die Freundschaft der beiden Spürnasen. »Tod um Tod« ist 416 Seiten stark und kostet 10,99 Euro. Die E-Book-Ausgabe kostet einen Euro weniger, David Nathan hat einer Hörbuchausgabe seine wohlbekannte Stimme geliehen.

Einen Rang unterhalb von Stephan Ludwig purzelte Sophie Kinsella in die Bestsellerliste. Ihre Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood (inzwischen Brandon) absolviert - fast zwei Jahrzehnte nach ihrem Auftauchen in der Buchwelt - in »Christmas Shopaholic« den neunten Auftritt. Inzwischen ist sie in das kleine Städtchen Letherby gezogen, und da nun die Weihnachtszeit ansteht, scheinen ein paar schöne Tage anzustehen. Dann aber erhält sie von ihrer Mutter den Auftrag, das Weihnachtsfest zu organisieren, was den Auftakt zu einer ganzen Kette von Chaos darstellt, da unzählige Sonderwünsche unter einen Hut bekommen werden müssen. Obendrein taucht auch noch Beckys frühere Flamme Craig in der Stadt auf. Er ist inzwischen Musiker und wirkt obendrein auch noch gehörig cool, und so wächst Becky das Chaos alsbald über den Kopf. »Christmas Shopaholic« wurde vom Goldmann Verlag herausgegeben und ist 512 Seiten stark. Das Buch kostet zehn Euro, Schauspielerin Tanja Fornaro hat ein knapp zwölf Stunden langes Hörbuch eingelesen.

Last but not least gab es mit Bernhard Schlink noch einen letzten Neueinsteiger. Sein Buch »Olga« erschien zu Beginn des vergangenen Jahres als gebundenes Buch, vor rund einer Woche hat der Diogenes Verlag nun eine Taschenbuch-Version herausgegeben. Sie kostet nur dreizehn Euro und bot damit denjenigen, die damals nicht für die teurere Ausgabe tief in die Tasche greifen wollten, eine Möglichkeit, nun doch in den Genuss des Buchs zu kommen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Inspector Ayala ermittelt 2 - Das Ritual des Wassers vom 23.05.2020 15:22:
» Inspector Ayala - alias Kraken - hat den letzten Fall noch nicht ganz weggesteckt, als er schon wieder ermitteln muss. Eine Tote wurde aufgefunden, die nach einem keltischen Ritual in einem historischen Wasserkessel hingerichtet wurde. Diese Frau war Krakens erste Liebe Annabel und sie war gerade schwanger. Es ist also ein sehr persönlicher Fall für Kraken. Doch es gibt weitere Morde und die Opfer waren allesamt werdende Eltern. Die Zeit drängt und Kraken und seine Kollegin Estíbaliz stehen unter Druck, denn ihre Chefin Alba ist auch gerade schwanger und das Kind könnte von Kraken sein. Nachdem mich schon der erste Band „Die Stille des Todes“ total gepackt hatte, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Örtlichkeiten der baskischen Kleinstadt Vitoria sind gut beschrieben und wir erfahren auch etwas über die Kultur und die Historie des Landes. Die Charaktere sind auch sehr gut und authentisch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Das Schmetterlingszimmer vom 08.04.2020 22:58:
» Handlungsort des "Schmetterlingszimmers" ist Admiral House im englischen Suffolk. Wie in allen anderen Büchern von Lucinda Riley, gibt es hier wieder zwei Handlungsstränge: ein gegenwärtiger und einer, der etwa Mitte des 20. Jahrhunderts spielt. In beiden Strängen ist Posy Montague unsere Protagonistin - einmal als junges Mädchen/junge Frau und im Jetzt-Strang als ältere Dame und Großmutter. Wie in ihren bisherigen Romanen schafft Lucinda Riley in "Das Schmetterlingszimmer" ebenfalls ordentlich Spannung, indem sie den Leser relativ bald mit dem Wissen um ein "Geheimnis" aus Posys Vergangenheit konfrontiert. Und dieses Geheimnis, so unwahrscheinlich das auch klingen mag, hat dafür gesorgt, dass ihre Jugendliebe sich von ihr distanzieren musste/wollte, um sie nicht zu verletzen. Als Leser fragt man sich natürlich, was so verheerend verletzend sein kann, dass man deswegen seine große Liebe …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Janine2610
Kommentar zu Postscript - Was ich dir noch sagen möchte vom 23.03.2020 21:30:
» Gelungene Fortsetzung, die mich sehr berührt hat *Klappentext (übernommen)* »Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.« Die überraschende Fortsetzung des Millionen-Bestsellers »P.S. Ich liebe Dich«. Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen. Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von janaka
Kommentar zu Offline vom 23.03.2020 21:15:
» Spannend und grausam, ein Psychopath treibt sein Unwesen in einem abgelegenen Hotel *Klappentext (übernommen)* Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ... *Meine Meinung* "Offline" von Arno Strobel ist ein spannender und gruseliger Psychothriller, der mich von Anfang an fesselt. Der Schreibstil des Autors ist rasant und flüssig zu lesen. Mit seiner bildhaften Sprache schafft Arno Strobel die passende Atmosphäre, ein einsames Hotel in den Bergen, abgetrennt vom Rest der Welt, richtig unheimlich und gruselig. Mir gefällt die Idee, solch ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von janaka
Kommentar zu Inspector Ayala ermittelt 2 - Das Ritual des Wassers vom 22.01.2020 17:14:
» Spannende Fortsetzung Es ist ein ungewöhnlicher Mordfall: An einer historischen Kultstätte im Baskenland hängt eine schwangere Tote an den Füßen an einem Ast. Inspector Ayala alias Kraken ist eigentlich noch krankgeschrieben, doch als er erfährt, dass es sich bei der Toten um seine erste Liebe Annabel handelt, möchte er unbedingt zu den Ermittlungen beitragen. Und es bleibt nicht nur bei diesem einen Mord. Jemand scheint angehende Mütter bzw. Väter zu töten. Wie schon der erste Fall mit Inspector Ayala ist auch dieses Buch sehr umfangreich geraten, und der Leser muss sich mit vielen handelnden Personen zurechtfinden. Hier hilft die Autorin Eva Garcia Saenz dem Leser mit einer Liste der Personen wie auch einem Glossar zu baskischen Begriffen. Es gibt viele Geheimnisse in diesem Buch, die geknackt werden wollen, und die Autorin verpackt sie auf äußerst spannende Weise und verwirrt durch überraschende Wendungen. …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Federball vom 22.01.2020 9:48:
» Nat war viele Jahre für Großbritannien als Agentenführer im Ausland. Nun ist er fast fünfzig und soll in der Londoner Zentrale Schreibtischarbeit verrichten. Endlich kann er sich seiner Familie und dem Federballspiel widmen. Sein favorisierter Gegner ist Ed, mit dem er sich nach dem Spiel auch immer unterhält, wobei Ed mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält. Dann Bekommt Nat doch noch einmal eine wichtige Aufgabe, denn ein Maulwurf hat brisantes Material an die Russen weitergegeben. Ich lese gern die Bücher des Autors; wie so häufig bei John le Carré ist der Einstieg etwas langatmig. Dieses Buch ist kein üblicher Spionageroman, obwohl auch das thematisiert wird, es ist eher ein politischer Roman. Die ganze Zeit über ist die Einstellung des Autors spürbar. Die Thematik ist hochaktuell, die Darstellung entspricht nicht mehr so der Zeit. Der Erzählstil ist anspruchsvoll und überzeugend, allerdings fehlen mir …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Offline vom 19.01.2020 19:47:
» Meine Meinung: Mich hat auf Anhieb das Cover neugierig gemacht. Es ist sehr außergewöhnlich und ich finde es total ansprechend, auch wenn es nun nicht das typische Thriller-Cover ist. Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel und ich muss sagen, dass ich seinen Schreibstil unglaublich gut finde. Von der ersten Seite an war er flüssig und super zu lesen, die Seiten sind sehr schnell verflogen und er schafft es mit Leichtigkeit, dass der Leser automatisch passende Bilder im Kopf hat. Bei den Charaktere hatte ich anfängliche Schwierigkeiten. Dies lag nicht an den Charakteren an sich, sondern leider an der Vielzahl. Ich tue mich aber generell schwer, wenn es ein paar mehr Charaktere auf einmal gibt. Dafür hat Arno Strobel sie aber alle sehr gut ausgearbeitet, so dass keiner blass wirkt. Sie sind ihm perfekt gelungen und ich fand sie auch sehr authentisch. Die Handlung hat mir ganz gut gefallen und ich wollte immer weiter lesen, weil es so interessant …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Charleens Traumbibliothek
Kommentar zu Offline vom 09.01.2020 15:47:
» Horrortrip Eine Gruppe junger Leute trifft sich zu einer fünftägigen Auszeit in einem abgelegenen Bergsteigerhotel, mit dem Ziel, diese Zeit offline zu verbringen – ohne Handy, ohne Internet, ohne jeden digitalen Stress. Bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. So beginnt für alle ein Horrortrip, denn da sie ohne Kontakt nach außen sind und es ohne Unterlass heftig schneit, können sie keine Hilfe von außerhalb erwarten. Und einer von ihnen ist ein Mörder… Mit diesem Setting entlässt der Autor Arno Strobel seine Protagonisten und den Leser in eine Auszeit, die so ganz anders verläuft als geplant, ist sie doch von wahnsinniger Angst geprägt: ein Horrortrip ohne Ausweg. Gekonnt spielt der Autor mit den Urängsten des Menschen, treibt dieses Spiel auch noch weiter, wenn man längst denkt: Jetzt ist dann aber auch mal gut. Wechselnde Verdächtige und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Herkunft vom 09.01.2020 14:56:
» Saša Stanišić befasst sich in seinem Roman „Herkunft“ mit seiner eigenen Biografie und er macht es auf eine ungewöhnliche Art, denn es ist ein Sammelsurium von Momentaufnahmen. Ich glaube, wenn man jung ist, denkt man nicht so viel über seine Herkunft nach. Mir ist es jedenfalls so ergangen. In meinen Erinnerungen gibt e auch eine Menge solcher Momentaufnahmen, die ich aber nicht zusammenbringen kann, denn es gibt niemanden mehr, den ich fragen kann. Doch sind diese wirren Erinnerungen ein Teil meiner Biographie. Aber ich könnte das nicht so beschreiben, wie es Saša Stanišić geschafft hat: einfallsreich, wortgewaltig, sogar etwas poetisch. Der Autor schreibt manchmal witzig oder ironisch, ein anderes Mal traurig und melancholisch. Erinnerungen können täuschen und die Wahrheit verschleiern. Allerdings haben mich die Sprünge auch schon mal in meinem Lesefluss gehemmt. Der Autor ist mit seinen Eltern aus Bosnien geflüchtet und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Postscript - Was ich dir noch sagen möchte vom 04.01.2020 14:10:
» Holly Kennedy hat vor sieben Jahren ihren geliebten Mann Gerry verloren. Gerry, der an Krebs starb, hinterließ ihr eine Reihe von Briefen, die Holly halfen mit ihrer Trauer fertig zu werden. Inzwischen hat sie sich ein neues Leben aufgebaut. Ihre Schwester möchte mit ihr einen Podcast zum Thema Tod machen. Sie ahnen nicht, was sie damit auslösen, denn es bildet sich ein Fan-Club von unheilbar kranken Menschen, die ihren Lieben ein ähnliches Geschenk hinterlassen wollen. Aber Holly ist froh, dass sie die Trauer hinter sich lassen konnte und will sich eigentlich nicht mehr damit beschäftigen. Doch dann hilft sie den Mitgliedern. Der Schreibstil von Cecelia Ahern ist einfühlsam und gut zu lesen. Die Geschichte ist berührend und bringt einen dazu, sich mit einem Thema zu beschäftigen, über das wir uns lieber keine Gedanken machen wollen. Leben wir unser Leben sinnvoll? Was wäre, wenn ich wüsste, dass mein Leben bald zu Ende geht? …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310

 
Autorentags: Arno Strobel, Bernhard Schlink, Cecelia Ahern, Colleen Hoover, Donna Leon, Ellen Sandberg, Eva García Sáenz, John le Carré, Julia Engelmann, Jussi Adler-Olsen, Lucinda Riley, Nele Neuhaus, Peter James, Rita Falk, Sasa Stanisic, Sebastian Fitzek, Sophie Kinsella, Stephan Ludwig
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Carl Mørck 8 - Opfer 2117
Geschrieben von: Jussi Adler-Olsen (10. Oktober 2019)
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Geschrieben von: Ellen Sandberg (28. Oktober 2019)
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Das Geschenk
Geschrieben von: Sebastian Fitzek (23. Oktober 2019)
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Das Schmetterlingszimmer
Geschrieben von: Lucinda Riley (19. August 2019)
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Federball
Geschrieben von: John le Carré (22. Oktober 2019)
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Franz Eberhofer 10 - Guglhupfgeschwader
Geschrieben von: Rita Falk (12. August 2019)
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Herkunft
Geschrieben von: Sasa Stanisic (18. März 2019)
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Inspector Ayala ermittelt 2 - Das Ritual des Wassers
Geschrieben von: Eva García Sáenz (23. Oktober 2019)
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Keine Ahnung, ob das richtig ist
Geschrieben von: Julia Engelmann (21. Oktober 2019)
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Geschrieben von: Arno Strobel (25. September 2019)
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Olga
Geschrieben von: Bernhard Schlink (12. Januar 2018)
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Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag
Geschrieben von: Nele Neuhaus (19. November 2018)
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Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Roy Grace 13 - Du stirbst für mich
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Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood 9 - Christmas Shopaholic
Geschrieben von: Sophie Kinsella (21. Oktober 2019)
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Was perfekt war
Geschrieben von: Colleen Hoover (25. Oktober 2019)
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Zorn 9 - Tod um Tod
Geschrieben von: Stephan Ludwig (23. Oktober 2019)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz