Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.340 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »John Sprenger«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Bestseller des Spiegel 41/19 mit Martin Suter, Rita Falk und Nele Neuhaus
Werbung:
Am Donnerstag hat Spiegel Online wieder neue Ausgaben seiner Bücher-Bestsellerlisten veröffentlicht, und in zwei der drei Teillisten, die wir hier Woche für Woche thematisieren, gab es Neueinsteiger, der es auf Anhieb ganz an die Spitze geschafft haben. Finden könnt ihr die lesenswerten Listen durch einen Klick hier.

Im Hardcover-Bereich gab es zwar nur zwei Neueinsteiger, aber diese landeten direkt an der Spitze der Liste, weswegen die Vorwochenerste Ildikó von Kürthy mit ihrem Roman »Es wird Zeit« in dieser Woche mit dem dritten Rang Vorlieb nehmen musste. Neuer Erstplatzierter ist der schweizer Schriftsteller Martin Suter, der mit seiner Allmen-Krimireihe dieser Tage das halbe Dutzend vollgemacht hatte, indem er »Allmen und der Koi« auf die Buchwelt losließ. In dem Buch aus dem Diogenes Verlag wird Allmen nach Ibiza beordert, wo ein älterer Mann kostbare Koi-Karpfen hält. Der mit einem Preis von fast einer Million Euro wertvollste von ihnen - »Boy« mit Namen - ist verschwunden. Allmen und seine Leute müssen also auf Fischsuche gehen und geraten dadurch mitten hinein in die kuriosesten Winkel der abgekapselten High Society der Mittelmeerinsel. »Allmen und der Koi« ist 208 Seiten stark und kostet 22 Euro. Für drei Euro weniger kann man es als E-Book erwerben, die zugehörige (ungekürzte) Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 4:26 Stunden wurde von Schriftsteller, Journalist und Sprecher Gert Heidenreich eingelesen, der die Reihe schon über die ganzen Jahre mit seiner Stimme begleitet hat.

Auf dem zweiten Platz landete ein historischer Roman aus dem Fischer Verlag Scherz, nämlich Peter Pranges Buch »Am Ende die Hoffnung«, in welchem der Autor seinen Epos über eine »Familie in Deutschland« in die zweite Runde geführt hat. Auf 816 Seiten geht es darin in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Zunächst war dort die Hoffnung im Wolfsburger Land groß, nachdem in der Gegend das Volkswagenwerk erschaffen worden war, das eine gewaltige wirtschaftlichen Aufwertung der Region bedeutete. Doch der Ausbruch des Krieges ändert alles, so auch für die Familie Ising. Horst macht fortan in der NSDAP Karriere, Edda geht mit einer Filmcrew in Richtung Polen auf Reisen, um den Feldzug zu begleiten, und Georg rast mit seinem Volkswagen auf einer Testfahrt quer durch Europa gen Afghanistan. Daheim geht es dem kleinen Willy gar nicht gut, und Charlys Liebe ihres Lebens ist im Chaos des Krieges verschwunden. Und allesamt blicken sie einer ungewissen Zukunft entgegen. »Am Ende die Hoffnung« kostet 24 Euro, für das E-Book fallen vier Euro weniger an. Die Hörbuchversion wurde von Frank Arnold eingelesen, und da das Buch so lang ist, musste er seine Stimme dafür beinahe dreißig Stunden lang ölen.

Peter Prange hat das Kunststück vollbracht, in dieser Woche in zwei unterschiedlichen Spiegel-Bestsellerlisten neu einzusteigen. Der erste Band seiner Geschichte über die Isings, der den Titel »Zeit zu hoffen, Zeit zu leben« trug, ist zwar eigentlich schon ein Jahr alt, anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Bandes erschien nun jedoch eine Taschenbuch-Ausgabe des Buchs. Diese kostet im Gegensatz zur 22 Euro teuren gebundenen Ausgabe nur dreizehn Euro, und so wundert es nicht, dass sie in der Taschenbuch-Bestsellerliste neu einstieg. Dort landete sie auf dem vierzehnten Rang.

Da wir schon die Taschenbuch-Liste angesprochen haben, ziehen wir diese an dieser Stelle vor, anstatt wie üblich mit der Paperback-Liste fortzufahren. Neben Prange schafften es drei Neueinsteiger dorthin, und es sind allesamt günstigere Ausgaben von Romanen, die zuvor schon längere Zeit als gebundene Bücher erhältlich waren. Charlotte Link und Mariana Leky, die mit ihrem Werken »Die Suche« und »Was man von hier aus sehen kann« zuletzt an der Spitze thronten, haben jeweils einen Platz abgegeben, denn die höchste Neueinsteigerin schaffte es auf Anhieb gleich auf den Platz an der Sonne. Dabei handelt es sich um »Muttertag«, den neunten Kriminalroman, den Nele Neuhaus über ihr Ermittler-Duo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff verfasst hatte. Sie stand mit dem Werk Ende des letzten bzw. zu Beginn dieses Jahres schon fünfmal an der Spitze der Hardcover-Liste. Darin verschwindet jedes Jahr an einem Sonntag im Mai eine Frau und kehrt nicht wieder zurück. Und trotz des Todes eines Verdächtigen deutet vieles darauf hin, dass der dafür verantwortliche Serienmörder noch frei herumläuft. Die Taschenbuch-Ausgabe von »Muttertag« kostet 14,99 Euro und hat einen Umfang von 560 Seiten.

Frank Schätzing holte sich mit der Taschenbuch-Ausgabe seines aktuellsten Werkes »Die Tyrannei des Schmetterlings« den vierten Platz. Zu dem Werk hatten wir damals eine Kurzrezension veröffentlicht. In Schätzings Roman stürzt eine Frau unter merkwürdigen Umständen in der kalifornischen Sierra Nevada in eine Schlucht, und die Ermittlungen führen einen Sherrif zu einer seltsamen Forschungsanlage in den Bergen. Es folgen Ereignisse, durch welche die Spürnase schon bald am eigenen Verstand zweifelt, und sogar die Zeit gerät aus den Fugen. »Die Tyrannei des Schmetterlings« ist 736 Seiten stark, wurde vom Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht und kostet (in dieser Ausgabe) vierzehn Euro.

Der von Schauspieler Christian Berkel verfasste Roman »Der Apfelbaum« wurde im vergangenen Oktober erstmals veröffentlicht. Ende September dieses Jahres erschien in den Ullstein Buchverlagen nun eine elf Euro teure Taschenbuch-Version, und diese hat es bis auf den zwölften Rang geschafft. Auf 416 Seiten erzählt der vielseitige Berkel darin in Romanform von seiner Familie. Nach dem Besuch zahlreicher Archive, dem Durchwühlen von Briefen und nach zahlreichen Reisen zu Recherchezwecken erschuf er darin vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts die Geschichte zweier Liebenden über drei Generationen, in welcher er die Leser von Ascona über Berlin, Paris und Moskau bis hin nach Buenos Aires führt.

Damit bleibt noch der Paperback-Bereich übrig, und auch hier hat sich vieles getan. Allerdings nicht ganz oben an der Spitze, denn dort verteidigte das »Guglhupfgeschwader« von Rita Falk einmal mehr seinen Thron vor Lucinda Rileys Roman »Das Schmetterlingszimmer«. Den Bronzerang holte sich dagegen ein Neueinsteiger: Arno Strobel landete dort mit seinem Werk »Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.« aus dem Fischer Taschenbuch Verlag. Er berichtet darin von einer Gruppe von fünf jungen Leuten, die sich dazu entschließt, fünf Tage ganz ohne Internet auszukommen und in ein einsames Bergsteigerhotel auf dem Watzmann zu reisen. Schon am zweiten Tag kommt einer von ihnen abhanden und wird anschließend schwer misshandelt wiedergefunden. Dies bedeutet für das dezimierte Quintett den Auftakt zu einem Horrortrip, denn da sie offline sind, können sie sich an niemanden wenden, der ihnen eine Hilfe wäre. »Offline« hat einen Umfang von 368 Seiten und kostet 14,99 Euro. Für zwei Euro weniger kann man das Buch als E-Book bekommen.

Auf dem siebten Platz stieg Marie Lacrosse neu auf die Paperback-Liste ein. »Tage des Schicksals« ist der dritte Band ihres großen Weingut-Epos. Auf mehr als 700 Seiten geht es darin zurück in das Jahr 1877, wo das einstige Dienstmädchen Irene in der Pfalz eine glückliche Ehe führt. Allerdings bleibt sie in den besseren Kreisen, in die sie durch ihre Hochzeit gekommen ist, ein Fremdkörper. Nachdem ihr Franz immer häufiger auf Reisen geht, vereinsamt sie zudem, weswegen sie sich eine neue Aufgabe sucht und beginnt, sich für Frauenrechte einzusetzen. Durch diese Tätigkeit begegnet sie ihrem einstigen Geliebten wieder, dem Arbeiterführer Josef. Dies führt zu Spannungen in ihrer Ehe, und nachdem Franz dann auch noch ein großes Geheimnis erfährt, nehmen die Herausforderungen an die Beteiligten weiter zu. »Tage des Schicksals« ist eine Veröffentlichung des Goldmann Verlages und kostet dreizehn Euro. Für drei Euro weniger ist es in digitaler Form zu bekommen, eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 21:40 Stunden hat Katrin Fröhlich eingelesen. Die Schauspielerin und deutsche Synchronsprecherin von Cameron Diaz, Gwyneth Paltrow und Heather Locklear hat auch schon den beiden ersten Bänden der Reihe ihre Stimme geliehen.

Neuer Dreizehnter wurde Fantasy-Großmeister Bernhard Hennen, der seine »Chroniken von Azuhr« mit dem dritten Band »Der träumende Krieger« zu ihrem Ende gebracht hat. In dem 688 Seiten starken Werk aus dem Fischer Verlag Tor stehen die Bewohner der Insel Cilia vor großen Problemen, da ihr Land zwischen dem mächtigen Khanat und dem Kaiserreich der Herrscherin Sasmira zerrieben wird. Inmitten des herrschenden Chaos begibt sich eine Reihe von Gefährten auf die Suche nach einem Kloster, in dem hochrangige Erzpriester ausgebildet werden. Auf ihrer Reise stoßen sie auf ein großes Komplott, mit dem sowohl der Khan als auch die junge Kaiserin manipuliert werden sollen. Schon bald scheint ein Kampf unausweichlich, und ein großer Krieger - nämlich der titelgebende träumende Recke - muss ihn entscheiden. Hennens Buch hat einen Preis von 18,99 Euro, für zwei Euro weniger ist es als E-Book erhältlich. Wolfgang Wagner, der schon das Hörbuch zum zweiten Band der Reihe (jedoch nicht zum ersten) beigesteuert hatte, hat eine ungekürzte Vertonung der Geschichte mit einer Spielzeit von 23:21 Stunden eingelesen.

Die vorletzte Neueinsteigerin, von der wir in dieser Woche berichten wollen, landete auf dem vierzehnten Rang. Dabei handelt es sich um Kelly Oram, die mit »Happy End ... und dann?« eine Fortsetzung ihrer Geschichte über »Cinder & Ella« verfasst hat. Durch die Kurzversion des Titels bei Spiegel Online könnte der Verdacht aufkeimen, es würde sich um einen Wiedereinstieg des ersten Bandes handeln, jedoch ist der zweite Teil gemeint. Das titelgebende Paar ist inzwischen zusammengekommen und immer noch heftig ineinander verliebt, doch die Realität des Alltags holt die beiden schnell wieder ein. Dabei sind der übliche Stress und familiäre Probleme nicht die Schwierigkeit, sondern die Tatsache, dass Cinder alias Brian nach wie vor der populärste Schauspieler Hollywoods ist und damit pausenlos im Rampenlicht steht. Kurzum: Ihre junge Liebe ist dem Druck ausgesetzt, dem Ärger des Showbusiness entgegenzustehen. »Happy End ... und dann?« ist 529 Seiten stark und kostet 12,90 Euro. Für 6,99 Euro kann man die Geschichte aus dem Label »One« des Bastei Lübbe Verlages als E-Book lesen, zudem haben Nora Jokhosha und Maximilian Artajo in verteilten Rollen eine Hörbuchversion mit einer Spielzeit von 13:44 Stunden eingelesen.

Last but not least hat es der italienische Thrillerautor Luca D'Andrea auch noch auf die Liste geschafft. Sein aktuelles Werk »Der Wanderer« aus dem Penguin Verlag holte sich den neunzehnten Rang der Paperback-Bestseller. Darin sind zwanzig Jahre vergangen, seitdem die »narrische Erika«, die aus Tarotkarten Weissagungen für die Zukunft herausgelesen hatte, tot an einem unzugänglichen Bergsee gefunden worden war. Damals gingen alle von einem Selbstmord aus. Ihre Tochter Sibylle, die nun plötzlich ein Foto der toten Frau in einem anonymen Brief erhält, begibt sich mit einem Schriftsteller auf Spurensuche. Worauf sie stoßen, ist ein verwirrendes Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, gepaart mit Drogen und Okkultismus sowie einer Menge Wahnsinn. Und bald zeigt sich nicht nur, dass Erika nicht das einzige Opfer dieser unheiligen Melange war, die beiden Nachforschenden selbst geraten auch in große Gefahr. »Der Wanderer« hat einen Umfang von 385 Seiten und kostet fünfzehn Euro. Für fünf Euro weniger ist das Ganze im E-Book-Format zu bekommen, ein neunstündiges Hörbuch wurde von Matthias Koeberlin eingelesen, dem Darsteller der Hauptfigur aus der Verfilmung von Andreas Eschbachs Thriller »Das Jesus-Video«.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Offline vom 13.10.2019 19:39:
» Eine Gruppe junger Leute wollen 5 Tage ohne Handy in einem Bergsteiger Hotel oben auf dem Watzmann verbringen. Das Hotel ist nur zum Teil renoviert und wird für diese Gruppe geöffnet. Andere Gäste gibt es nicht. Schon am zweiten Tag wird Thomas vermisst und schwer misshandelt aufgefunden. Als am nächsten Tag wieder jemand vermisst wird, beginnt ein Szenario mit ungeahntem Ausmaß. Schwere Schneefälle lassen kein entkommen zu und Hilfe kann nicht angefordert werden. Ist der Täter unter ihnen? Werden sie sich gegenseitig misstrauen? Wer hat ein Motiv? Arno Strobel hat hier einen beklemmenden Thriller geschrieben. Das Berghotel wird eindrucksvoll dargestellt. Die düstere und gruselige Stimmung nimmt einen gefangen. Das Misstrauen der Protagonisten ist spürbar. Sie verdächtigen sich gegenseitig und wirken sehr authentisch. Die Nerven liegen blank. Kurze Kapitel mit Cliffhanger tragen zur Spannung bei. Bis zum Schluss …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Helgas Bücherparadies
Kommentar zu Cinder & Ella 2 - Happy End ... und dann? vom 10.10.2019 16:59:
» Ich habe "Cinder & Ella" geliebt, weil es eine bezaubernde und romantische Liebesgeschichte war, die aber auch ernste Momente hatte und unter anderem auch so wichtige Themen wie Mobbing behandelte. Deshalb war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung - auch deshalb, weil die Rezensionen nach Erscheinen bisher sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich absolut nicht enttäuscht war. Die Geschichte setzt sich eine Woche nach dem Ende des vorherigen Bandes fort, für "Durchleser" geht es also gleich in einem Rutsch weiter. Die Handlung wird auch hier wieder aus Brians und Ellas Sicht abwechselnd geschildert. Damit konnte ich mich sehr gut in beider Gedanken und Gefühle versetzen. Man muss dazu sagen, dass es hier nicht superromantisch weitergeht, auch wenn das Buch durchaus solche Momente hatte. Hier geht es eher um das "danach" nach dem Happy End. Mich persönlich hat es …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von bine174
Kommentar zu Es wird Zeit vom 20.09.2019 11:51:
» JUDITH ROGGE IN DER MIDLIFE-CRISIS Ich kann leider nicht in den allgemeinen Tenor der größtenteils euphorischen Zustimmung zum Inhalt des Buches einstimmen. „Was soll jetzt noch kommen?" So fragt sich Judith Rogge, bald 50, Zahnarztgattin aus Wedel bei Hamburg, drei erwachsene Söhne, nach dem plötzlichen Ableben ihrer Mutter. Durch den Tod kommt sie wieder in ihre Heimat ins Rheinland zurück und wird mit der Zeit ihrer Kindheit und Jugend konfrontiert. Sie kümmert sich um die Beerdigung und um ihr Elternhaus, trifft nach 20 Jahren wieder auf ihre beste Freundin Anne, auf eine Jugendliebe und auf das Geheimnis, das sie streng gehütet hatte. Da sie sich eh schon in einer Midlife-Crisis befindet, tragen die Ereignisse dazu bei, dass plötzlich ihr Leben aus den Fugen zu geraten scheint... Nach der Leseprobe wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, weil die Zeilen so witzig, so interessant in einer lockeren, leichten Art des …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Das Schmetterlingszimmer vom 05.09.2019 19:36:
» Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Posy Montague, die kurz vor ihrem 70. Geburtstag steht und allein in ihrem elterlichen Haus „Admiral House“ lebt. Posy liebt dieses riesige Anwesen und hat vor Jahren einen prachtvollen Garten dort angelegt, den sie immer noch pflegt und sehr liebt. Als Kind musste sie ihr Elternhaus verlassen, als ihr Vater starb und sie wuchs dann bei ihrer Großmutter auf, da es ihre Mutter in die Welt zog. Erst als erwachsene Frau kam sie mit ihrer Familie zurück nach Admiral House. Nie wieder betreten hat sie jedoch seit damals das Schmetterlingszimmer ihres Vaters, das sich in einem Turm etwas abseits vom Haupthaus befindet. Zu schlimm sind die Erinnerungen, die sie damit verbindet. Durch einen Zufall begegnet sie im nahe gelegenen Ort Freddie wieder, der vor rund fünfzig Jahren ihre erste große Liebe war und der sie ohne ein Wort oder erkennbaren Grund damals verlassen hatte. Sie ahnt nicht, welches Geheimnis Freddie seit damals …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 05.02.2019 10:43:
» Das Cover ist wie bei allen Nele Neuhaus Büchern sehr ansprechend. Allerdings deutet auch hier nicht unbedingt wieder was auf einen Krimi hin. Aber der Name Nele Neuhaus reicht schon um das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen. Inhalt: In ihrem 9. Fall bekommen es Pia und Oliver mit dem Tod von Theo Reifenrath zu tun. Während sein Tod nach einem natürlichen Tod aussieht entdecken die Ermittler im Hundezwinger weitere Leichenteile. Pia und Oliver beginnen mit ihren Ermittlungen und kommen einer Mordserie auf die Spur, die es in sich hat. Immer wieder verschwinden Frauen an Muttertag und werden einige Zeit später tot aufgefunden. Ins Visier der Ermittlungen geraten schnell die Pflegekinder der Reifenraths. Meine Meinung: Wieder ein Buch von Nele Neuhaus um das Ermittlerduo Sander/Bodenstein, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Zwischendurch gab es diesmal zwar leider etwas langatmige Abschnitte, aber dafür …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 22.01.2019 0:19:
» Muttertag, Kriminalroman von Nele Neuhaus, 560 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag. Die Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein ermitteln wieder gemeinsam, in ihrem bisher 9. Fall. Der ehemalige Industrielle Theodor Reifenrath wird von der Zeitungsfrau, tot in seinem Haus aufgefunden. Doch nicht genug, im Hundezwinger auf dem dazugehörigen Grundstück verstreut finden die Ermittler, menschliche Knochen und die Spurensicherung entdeckt immer mehr Tote. War er ein Serienmörder? Auch seine Frau Rita ist vor zwanzig Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Schnell können einige der Frauenleichen identifiziert werden. Alle sind in den vergangenen Jahren um den Muttertag herum verschwunden und ermordet worden. Pia ist überzeugt, dass der Täter noch auf freiem Fuß ist. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von 13 Tagen, jedes Kapitel erzählt die Geschehnisse von einem Tag, durch Wochentag und Datum …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 18.12.2018 21:48:
» Pia Sanders persönlichster Fall Als die Leiche von Theodor Reifenrath gefunden wird, sind sich die Ermittler nicht sicher, ob es sich um einen natürlichen Tod oder Mord handelt. Jolanda, die Opa Theo gut kannte, bemerkte jedoch sehr schnell, dass Beck's der Hund fehlt. Als sie ihn, fasst verhungert und eingesperrt in seinem Zwinger entdecken, finden die Ermittler dort auch menschliche Knochen. Bei weiteren Untersuchungen tauchen unter der Hütte drei Frauenleichen auf, die relativ schnell identifiziert werden können. Allesamt verschwanden Jahre zuvor immer kurz vor dem Muttertag. Und es tauchen weitere Opfer auf, die alle dieselbe Handschrift tragen. Handelt es sich um einen Serienmörder? Wird er sich vor dem nächsten Muttertag erneut suchen? Auf der Suche nach Spuren, nach Gemeinsamkeiten der Opfer, nach einem Fehler des möglichen Täters tappen die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Erst die Hilfe eines Profilers kann einige …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Xanaka
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 07.12.2018 18:24:
» Darum geht's: Als man Theo Reifenraths Leiche findet, ist er schon ein paar Tage tot. Ist der alte Mann gestürzt oder hat jemand nachgeholfen? Pia Sander und ihr Team sehen sich am möglichen Tatort um und entdecken im Hundezwinger menschliche Knochen. Möglicherweise war Theo Reifenrath nicht nur ein Mordopfer, sondern selbst ein Mörder. Und es bleibt nicht bei diesen Opfern. So fand ich's: Das, was man über Theo Reifenrath erfährt, ergibt ein sehr unterschiedliches Bild. Mehr als ein inzwischen erwachsenes Pflegekind von ihm und seiner Frau sind noch in Kontakt mit ihm gewesen, haben sich gekümmert. Doch ihre Meinungen über das Ehepaar Reifenrath gehen weit auseinander. Waren sie Wohltäter, die Heimkindern ein Zuhause geboten haben oder führten sie doch eher ein unmenschlich strenges Regime? Und als man die gefundenen Knochen vermissten Frauen zugeordnet hat, steht im Raum, dass ein Serienmörder auf dem …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gabis Laberladen
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 05.12.2018 20:17:
» Gut durchdachter und wendungsreicher Krimi > Handlung Fast wäre der Tod von Theodor Reifenrath zu den Akten gelegt worden. Ein alter Mann, der alleine lebt und wohl an den Folgen eines Sturzes stand. Doch dann wird eine grausame Entdeckung gemacht. Unter dem Hundezwinger, in dem ein halb verhungerter Hund liegt, werden menschliche Knochen gefunden. Die Ermittlungen bringen grausige Details über die Pflegeeltern Theodor und Rita Reifenrath zutage. Wurden sie zu Mördern? Und wenn ja, was verbindet die Frauen, die getötet wurden? > Charaktere Bodenstein ist zurück und wieder ganz der alte. Meine Befürchtung, dass er wegen der im letzten Band angekündigten Auszeit in diesem Fall aussetzen würde, hat sich also glücklicherweise nicht bewahrheitet. Pia nimmt in diesem Band eine starke Rolle ein, worüber ich mich sehr gefreut habe. Die Ermittlungen ergeben viele Verdächtige und diese sehr unterschiedlichen Charaktere …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Schlaflos
Kommentar zu Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag vom 05.12.2018 7:57:
» Theodor Reifenrath, der seit dem Tod seiner Frau vor 20 Jahren sehr zurückgezogen lebte, wird tot in seinem Haus aufgefunden. Kriminalhauptkommissarin Pia Sander untersucht diesen Fall und kann einen gewaltsamen Tod nicht ausschließen. Bei der anschließenden Untersuchung des Hauses und des Gartens findet sie im Hundezwinger neben einem fast verhungerten Hund menschliche Knochen verstreut. Die weitere Suche fördert immer schrecklichere Details zutage. Im Ort will niemand glauben das es sich bei ihm um einen Serienmörder handelt. Einige der Opfer, die schon vor Jahren ermordet wurden, können durch Rechtsmediziner Henning Kirchhoff identifiziert werden, es sind alles Frauen und alle verschwanden an einem oder kurz vor einem Sonntag im Mai. Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein sind überzeugt, dass der Mörder noch frei herumläuft und schon sein nächstes Opfer sucht, denn bald ist wieder Mai. Muttertag ist der 9. Teil der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Tanjas Bücherwelt

 
Autorentags: Andreas Eschbach, Arno Strobel, Bernhard Hennen, Charlotte Link, Christian Berkel, Frank Schätzing, Ildikó von Kürthy, Kelly Oram, Luca D'Andrea, Lucinda Riley, Mariana Leky, Marie Lacrosse, Martin Suter, Nele Neuhaus, Peter Prange, Rita Falk
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Allmen 6 - Allmen und der Koi
Geschrieben von: Martin Suter (25. September 2019)
90/100
[1 Blogger]
Cinder & Ella 2 - Happy End ... und dann?
Geschrieben von: Kelly Oram (30. September 2019)
75/100
[4 Blogger]
Das Jesus-Video
Geschrieben von: Andreas Eschbach (1998)
60/100
[1 Blogger]
Das Schmetterlingszimmer
Geschrieben von: Lucinda Riley (19. August 2019)
Das Weingut 3 - Tage des Schicksals
Geschrieben von: Marie Lacrosse (30. September 2019)
Der Apfelbaum
Geschrieben von: Christian Berkel (12. Oktober 2018)
Der Wanderer
Geschrieben von: Luca D'Andrea (1. August 2019)
Die Chroniken von Azuhr 3 - Der träumende Krieger
Geschrieben von: Bernhard Hennen (25. September 2019)
Die Suche
Geschrieben von: Charlotte Link (1. Oktober 2018)
93/100
[3 Blogger]
Die Tyrannei des Schmetterlings
Geschrieben von: Frank Schätzing (24. April 2018)
Eine Familie in Deutschland 1 - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben
Geschrieben von: Peter Prange (24. Oktober 2018)
Eine Familie in Deutschland 2 - Am Ende die Hoffnung
Geschrieben von: Peter Prange (25. September 2019)
Es wird Zeit
Geschrieben von: Ildikó von Kürthy (20. August 2019)
100/100
[2 Blogger]
Franz Eberhofer 10 - Guglhupfgeschwader
Geschrieben von: Rita Falk (12. August 2019)
83/100
[4 Blogger]
Offline
Geschrieben von: Arno Strobel (25. September 2019)
93/100
[3 Blogger]
Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff 9 - Muttertag
Geschrieben von: Nele Neuhaus (19. November 2018)
93/100
[3 Blogger]
Was man von hier aus sehen kann
Geschrieben von: Mariana Leky (18. Juli 2017)
93/100
[3 Blogger]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz