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  Bestseller des Spiegel 16/19 mit Ferdinand von Schirach, Romy Hausmann und Ken Follett
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Der Spiegel hat vor einigen Stunden wieder einmal eine neue Ausgabe seiner Bestsellerlisten veröffentlicht. In den drei Einzellisten, die wir hier wöchentlich unter die Lupe nehmen, gab es zwar nicht sehr viele Neueinsteiger, aber trotzdem einiges an Bewegung. Die kompletten Spiegel-Bestsellerlisten findet ihr auf der Webseite des Nachrichtenmagazins wie gewohnt durch einen Klick hier.

Im Hardcover-Bereich hat der Erstplatzierte der Vorwoche, nämlich Walter Moers mit seinem aktuellen Werk »Der Bücherdrache«, seinen Platz an der Sonne schon wieder verloren und ist auf den zweiten Rang abgerutscht. Ferdinand von Schirach, dessen Buch »Kaffee und Zigaretten« auf dem ersten Platz lag, hat sich wieder an der Reise nach Zamonien vorbeigeschoben. Dritter ist abermals Simon Beckett mit dem Thriller »Die ewigen Toten«.

Einen richtigen Neueinsteiger gab es in der Hardcover-Liste dieses Mal nicht. Anke Stellings Buch »Schäfchen im Trockenen«, das den Preis der Leipziger Buchmesse gemacht hatte, machte den größten Satz nach vorn, denn es schnellte vom 42. auf den vierten Platz. In der vergangenen Woche war es vom zwanzigsten auf den 42. Platz gerutscht, allerdings berichteten einige Medien zeitgleich, dass es aufgrund der kurzfristig gestiegenen Nachfrage zu Nachschubproblemen gekommen war. Dies könnte das abrupte Auf und Ab (bzw. Ab und Auf) erklären.

Da wir Frau Stellings Buch schon vor zwei Wochen an dieser Stelle näher thematisiert haben, wollen wir stattdessen auf den zweiten Roman hinweisen, dem ein großer Sprung nach vorn gelungen ist. Dabei handelt es sich um »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« aus der Feder von Joël Dicker. Nachdem es in der Vorwoche noch auf dem 31. Rang ins Ziel gekommen war, belegte das Buch dieses Mal den siebten Platz. Die darin erzählte Geschichte beschäftigt sich mit einem Mehrfachmord, der sich 1994 in einem Badeort an der amerikanischen Ostküste zutrug. Zwei jungen Polizisten war es damals gelungen, den Schuldigen hinter Gitter zu bringen. Zwanzig Jahre später behauptet nun eine Journalistin - nämlich die im Titel erwähnte Stephanie Mailer -, dass sich die beiden Ermittler geirrt hätten. Unmittelbar danach verschwindet die Frau. Dickers Roman, der vom Piper Verlag veröffentlicht wurde, hat einen stattlichen Umfang von 672 Seiten und kann für 25 Euro erworben werden. Auch eine Hörbuchversion wurde veröffentlicht, diese hat eine Spielzeit von knapp zwanzig Stunden und wurde von Schauspieler und Sprecher Torben Kessler in Szene gesetzt.

Eine neue Nummer Eins gab es im Paperback-Sektor. Romy Hausmann, die es sich auch in unseren Besucher- und Bloggercharts wiederholt auf dem obersten Rang gemütlich gemacht hatte, zog mit ihrem Psychothriller »Liebes Kind« vom zweiten auf den ersten Platz. Jojo Moyes' Werk »Nächte, in denen Sturm aufzieht (Neubearbeitung von "Dem Himmel so nah")«, das die Liste wochenlang dominiert hatte, blieb damit nur noch der Silberrang. Niklas Natt och Dag konnte mit seinem historischen Kriminalroman »1793« den dritten Platz verteidigen.

Im Gegensatz zum Hardcover-Bereich findet man bei den Paperback-Geschichten einige Neueinsteiger. Den höchsten davon sicherte sich der chiniesische Science-Fiction-Star Cixin Liu mit seinem tausendseitigen Werk »Jenseits der Zeit«, das seine Trisolaris-Trilogie abschließt. Zunächst herrscht darin ein halbes Jahrhundert Waffenstillstand zwischen der Menschheit und den Trisolariern. Inzwischen ist der Wohlstand der Erde dank der außerirdischen Technologie gewachsen, und auch die Trisolarier haben sich mit dem Ist-Zustand arrangiert. Dann aber erwacht eine Raumfahrtingenieurin aus dem 21. Jahrhundert aus ihrem Kälteschlaf, und mit ihr kehrt das Wissen über ein seit langer Zeit verlorengegangenes Geheimprojekt wieder ans Tageslicht. Prompt ist der Frieden in Gefahr. »Jenseits der Zeit« wurde vom Heyne Verlag veröffentlicht und kostet 18,99 Euro. Für eine fast 27 Stunden lange Hörbuchausgabe hat sich Mark Bremer den Mund fusselig geredet.

Vier weitere Einsteiger haben sich hintereinander am Ende der Top Zwanzig der Paperback-Bestsellerliste aufgereiht. Auf dem siebzehnten Platz landete Christine Brand, die mit ihrem Buch »Blind« den Startschuss in eine Krimireihe abgegeben hat, die den Titel »Milla Nova ermittelt« tragen wird. Bei jener Milla Nova handelt es sich um eine Journalistin. Diese hat es bei ihrem ersten Auftritt mit einem blinden Mann namens Nathaniel zu tun, der am Telefon den grausigen Schrei der Frau vernimmt, die ihn bis dahin dabei anleitete, das richtige Hemd auszuwählen. Nathaniel ist sich sicher, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer fiel, doch außer seiner Bekannten Milla glaubt ihm niemand. Also begeben sich die beiden selbst auf die Suche nach dem, was geschehen ist. »Blind« wurde im Hause blanvalet veröffentlicht und kostet fünfzehn Euro. Eine Hörbuchausgabe des von Sebastian Fitzek hoch gelobten Werks hat eine Spielzeit von 10:43 Stunden und wurde von Schauspielerin und Sprecherin Martina Treger eingelesen.

Die Einsteiger auf dem achtzehnten und neunzehnten Platz waren zuletzt zwar nicht dabei, sind aber keine Neu-, sondern Wiedereisteiger. Anna Todd und Mona Kasten konnten sich die Ränge sichern. Ganz neu dabei ist hingegen Benedikt Gollhardt mit seinem Thriller »Westwall« aus dem Penguin Verlag. Darin lernt die Polizeischülerin Julia einen attraktiven Herrn namens Nick kennen und entdeckt während der ersten gemeinsamen Nacht, dass der Mann ihr einen falschen Namen genannt hat und auf dem Rücken eine gewaltige Hakenkreuz-Tätowierung trägt. Die Entdeckung bildet den Auftakt zu einer albtraumhaften Verkettung von Ereignissen, und sie führt Julia schlussendlich über die Eifel bis hin zum Westwall, der im Zweiten Weltkrieg der Verteidigung diente. In Chattys Bücherblog wurde der Thriller in einer ersten Besprechung als »echter Knaller« bezeichnet. Das rund 500 Seiten starke Werk kostet fünfzehn Euro, eine Hörbuchausgabe hat Uve Teschner beigesteuert. Diese hat eine Laufzeit von dreizehn Stunden.

Damit bleibt noch der Taschenbuch-Sektor übrig, und hier gab es tatsächlich einen Neueinsteiger auf dem ersten Platz. Ken Follett gelang dies mit seinem dritten Kingsbridge-Roman »Das Fundament der Ewigkeit«. Der inzwischen anderthalb Jahre alte Bestseller, der als gebundene Ausgabe den stattlichen Preis von 36 Euro gekostet hatte, wurde vor wenigen Tagen von Bastei Lübbe in einer günstigeren Taschenbuch-Ausgabe für fünfzehn Euro neu herausgegeben und hat offenbar all diejenigen zum Zuschlagen gebracht, denen das Hardcover damals zu teuer war. Lucinda Riley rutschte mit ihrem Buch »Die Perlenschwester vom ersten auf den zweiten Platz ab, »Kluftinger von Volker Klüpfel und Michael Kobr sicherte sich den Bronzerang.

Wie Ken Follett, so ging es auch Juli Zeh: Im Roman »Leere Herzen« erschien eigentlich schon im Herbst 2017, wurde dieser Tage jedoch in einer deutlich preiswerteren (nämlich nur noch elf Euro teuren) Taschenbuch-Ausgabe zurück in die Buchladenregale gestellt und schnellte damit neu auf die Liste. Für sie ging es allerdings nicht ganz so hoch wie für Follett, ihr blieb am Ende der vierzehnte Platz. Das im Hause btb erschienene Buch entpuppt sich als ein im zukünftigen Deutschland spielender Politthriller, der offenbart, wie leicht die Demokratie doch gefährtdet werden kann. Das Buch ist 352 Seiten stark. Wer lieber auf gesprochene Bücher zugrückgreift, hat die Wahl zwischen einer ungekürzten Ausgabe mit 7:29 Stunden Laufzeit, die von der deutsch-österreichischen Schauspielerin Ulrike C. Tscharre eingelesen wurde, oder aber einem zweistündigen Hörspiel, das von mehreren Sprechern in verteilten Rollen in Szene gesetzt wurde.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 25.06.2019 13:42:
» Mit "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" hat sich Joel Dicker erneut einen Romanort geschaffen, der weit weg von seiner eigenen Schweizer Wirklichkeit entfernt ist. Das Städtchen Orphea steht nicht nur für die angebliche Idylle des amerikanischen Kleinstadtlebens, sondern liegt zudem in den Hamptons, der klassischen Sommeridylle gutbetuchter New Yorker, die den heißen Sommern in Manhattan entkommen wollen. Hierhin verschlägt es den Polizisten Jesse Rosenberg gerade mal eine Woche vor seiner Pensionierung. Orphea war vor 20 Jahren der Schauplatz eines brutalen vierfachen Mordes - der erste Fall für den damals blutjungen und noch unerfahrenen Polizisten und seinen Partner Derrek Brown. Doch ausgerechnet in diesem Fall, für den er beruflich Lorbeeren einheimste und der der Beginn einer Erfolgsgeschichte war, habe er den falschen Täter ermittelt, versichert ihm die junge Journalistin Stephanie Mailer kurz vor ihrem titelgebenden …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 15.06.2019 22:39:
» ein äußerst komplexer Kriminalfall Kurz zum Inhalt: Am 30. Juli 1994, am Tag des allerersten Theaterfestivals, geschieht im beschaulichen Badeort Orphea in den Hamptons ein schrecklicher Vierfachmord: Der Bürgermeister, seine Frau und sein Sohn sowie eine zur Tatzeit vorbeijoggende Einwohnerin von Orphea werden brutalst erschossen. Die beiden jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott übernehmen voller Elan den Fall. Schon bald findet sich ein Verdächtiger. Doch 20 Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass die beiden damals den falschen Täter hatten, und dass sie das Offensichtliche übersehen hätten. Kurz darauf verschwindet Stephanie Mailer und Jesse und Derek nehmen die Ermittlungen von damals wieder auf. Was hatten sie übersehen? Meine Meinung: "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" ist mein erster Roman von Joel Dicker. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat mir der Schreibstil …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 14.06.2019 9:36:
» Zum Inhalt: Im Juli 1994 passiert in Orphea ein mehrfacher Mord, bei dem der Bürgermeister und seine Familie und eine Passantin sterben. Ein Schuldiger wird auch gefunden. 20 Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass sich die Polizisten damals geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau. Meine Meinung: Es gibt Bücher, die ungeheuer gehypt werden, wie auch dieses Buch. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf das Buch. Leider kam ich mit dem Schreibstil des Autoren so überhaupt nicht klar. Die Geschichte an sich war durchaus interessant und auch gut durchdacht, aber ich habe so gekämpft mit dem Schreibstil, dass ich das Buch am Ende nicht wirklich gut fand. Wer mit dem Schreibstil klar kommt, wird hier sicher viel Spaß beim Lesen haben, ich hatte den leider nicht. Fazit: Nicht mein Schreibstil.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 28.05.2019 1:40:
» Es geht in diesem Roman um einen Vierfachmord, der bereits 20 Jahre zurückliegt. Damals wurden der Bürgermeister von Orphea, einem kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste, sowie seine Frau und sein Sohn erschossen. Außerdem wurde auch eine zufällig vorbeikommende Joggerin zum Opfer. Plötzlich, im Sommer 2014, taucht eine Journalistin auf, Stephanie Mailer, und behauptet, dass damals nicht richtig ermittelt worden sei, denn der wirkliche Täter sei nicht ermittelt worden. Zunächst nimmt keiner Stephanies Behauptungen ernst, aber als sie spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, werden die Ermittlungen doch wieder aufgerollt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, und durch die detailreiche Beschreibung des Ortes fühlt man sich mitten in diese Kleinstadt hineinversetzt. Sie wirkt sogar so idyllisch, dass man dort einmal Urlaub machen möchte. Durch den ständigen Wechsel zwischen den Erzählebenen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von EOS
Kommentar zu Liebes Kind vom 25.05.2019 11:23:
» "Dieser Thriller beginnt, wo andere enden." - dieser Satz beschreibt das Buch so perfekt, perfekter geht es nicht. Das Buch beginnt mit einem Zeitungsartikel, in dem von einer jungen Frau namens Lena geschrieben wird, die vor 14 Jahren verschwand. Gegenwart: Eine Frau wird nach einem Unfall in eine Klinik eingeliefert; mit ihr zusammen ihre nicht verletzte Tochter Hannah. Sie sagt, ihre Mutter heißt Lena. Und die Frau sagt, sie heißt Lena. Sie unterhält sich in Gedanken mit Lena. Ist diese Frau Lena? Wenn nein, wer ist sie? In Rückblenden erfahren wir, was geschehen ist. Dass es eine Hütte im Wald gibt, in dem ein Mann eine Frau gefangen hält, mit ihr 2 Kinder hat. Die Frau und die Kinder dürfen die Hütte nicht verlassen, Türen und Fenster sind vernagelt, Sauerstoff kommt aus einer selbst gebastelten Maschine. Der Entführer versorgt seine „Familie“ und stellt Regeln für das Zusammenleben auf, die strikt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von knappenpower
Kommentar zu 1793 vom 24.05.2019 20:46:
» Bei 1793 von Niklas Natt och Dag handelt es sich um einen historischen Roman, der in eben diesem Jahr in Schweden spielt. Der knapp 500 Seiten dicke Roman ist in die vier Jahreszeiten aufgeteilt, allerdings nicht in der richtigen Reihenfolge. Er beginnt im Herbst 1793. Stadtknecht Jean Michael 'Mikkel' Cardell sitzt in der Schänke, als er von ein paar Kindern herausgerufen wird. Sie führen den Kriegsveteranen mit dem Holzarm zum Fatburen, einer Kloake, denn dort schwimmt eine Leiche - ohne Arme und Beine, ohne Zähne und auch die Augen und der Gehörgang wurden zerstochen. Dies wird festgestellt bei der Leichenschau bei der Mikkel den Juristen Cecil Winge unterstützt. Dieser leidet unter der Schwindsucht, die sich bereits im Endstadium befindet. Ihn hält nur eine Frage am Leben: Wer ist der Tote? Er möchte Gerechtigkeit für diesen. Also machen sich die beiden ans Werk. In den Abschnitten Sommer und Frühling erfährt der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Knopf
Kommentar zu 1793 vom 09.05.2019 21:18:
» 1793, Historischer Kriminalroman von Niklas Natt och Dag, 496 Seiten, erschienen im Piper-Verlag. Im Stockholm des Jahres 1793 geht es den Menschen sehr schlecht. Der Krieg hat die Kassen geleert und um den Thron entbrennt ein erbitterter Machkampf. Der Häscher Nickel Cardell, fischt eines Morgens eine, mit höchster chirurgischer Präzision, verstümmelte Leiche aus der Stadtkloake. Zusammen mit Cecil Winge, dem todkranken, genialen Juristen versucht er die Identität des Toten zu ermitteln, je weiter die Recherchen voranschreiten, desto grausiger werden die Entdeckungen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, jeder Teil umfasst eine Jahreszeit, es beginnt im Herbst 1793 mit der Entdeckung des Leichnams, die weiteren Teile Sommer und Frühling 1793 gehen zurück in der Zeit, beim letzten Abschnitt Winter 1793 schließt sich der Kreis und der Mordfall und seine Hintergründe werden geklärt. Für mich etwas ungewöhnlich, da in …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu 1793 vom 03.05.2019 7:50:
» Der „Hamburger Keller“, eine zwielichtige Kneipe, in der die zum Tode Verurteilten den letzten Becher Alkohol vor der Hinrichtung bekommen, ist auch der bevorzugte Unterschlupf des Stadthäschers Jean Mickel Cardell. Der Einarmige versucht im Alkohol seine Schmerzen und seine Trauer zu ersäufen. Gelingen tut ihm das nicht. Als er wieder einmal stockbesoffen am Tisch einschläft wird er unsanft geweckt. Zwei Kinder hätten eine Leiche im Fatburen treiben sehen. Der Fatburen, eigentlich ein See, ist jetzt zu einer Kloake verkommen, aller Müll, Dreck und sämtliche Exkremente landen dort, nun also auch noch eine Leiche, der sämtliche Gliedmaßen sauber amputiert wurden. Dieses ungewöhnliche Verbrechen wird dem Juristen und schwer an Tuberkulose erkrankten Cecil Winge übergeben. Zusammen mit Cardell macht dieser sich daran den Fall aufzuklären. Vier Erzählstränge gliedern diesen historischen Kriminalroman auf. Der erste und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von anyways
Kommentar zu Das Verschwinden der Stephanie Mailer vom 22.04.2019 21:05:
» Überraschend anders Der Vierfach-Mordfall, der 1994 beim 1. Theaterfestival in Orphea geschieht, erschüttert die gesamte amerikanische Ostküste. Die beiden jungen Cops der State Police, Jesse Rosenberg und Derek Scott, bekommen diesen Fall zur Ermittlung. Für beide ist es die Chance sich bei der State Police einen Namen zu machen. Beiden gelingt es, nach intensiver Ermittlungsarbeit den Täter zu ermitteln. Zwanzig Jahre später, beim mittlerweile 20. Theaterfestival in Orphea, behauptet die junge Schriftstellerin Stephanie Mailer, dass beide Cops damals etwas übersehen haben und der wahre Täter nie gefasst wurde. Rosenberg, der eigentlich plant, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen, lässt der Vorwurf keine Ruhe. Als dann auch noch kurze Zeit später Stephanie Mailer verschwindet, beginnt er an den Ermittlungsergebnissen von damals zu zweifeln. Joel Dicker wechselt in seinem Roman immer wieder die Perspektive. Wir springen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Xanaka
Kommentar zu Liebes Kind vom 08.04.2019 19:07:
» Lena ist nicht Lena, nicht wirklich. In Wahrheit heißt sie Jasmin, entführt, um die gekidnappte Lena zu ersetzen. Mit ihr eingesperrt sind Hannah und Jonathan, 13 und 11 Jahre alt. Beide sind die Kinder Lenas und des Entführers, Jasmin soll ihre neue Mutter sein. Unvorstellbar: der Kidnapper spielt Gott: bestimmt alle Regeln, legt sogar Toilettenzeiten fest, reguliert die Luftzufuhr und verhindert jeden Kontakt zur Außenwelt. Dort versuchen Lenas Eltern und die Polizei seit 14 Jahren, Spuren der Entführten zu finden. Vergeblich, bis eines Tages Jasmin die Flucht gelingt, sie von einem Auto angefahren und zunächst für Lena gehalten wird. Damit ist der Horror für sie jedoch noch lange nicht vorbei. Sehr bewegend und emotional werden die Geschehnisse aus Sicht der „Ersatz“-Lena und auch von Matthias, Lenas Vater, erzählt. Erschütternd, zu welchen seelischen und körperlichen Grausamkeiten Jemand fähig ist, bewundernswert, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SanneL

 
Autorentags: Anke Stelling, Anna Todd, Benedikt Gollhardt, Christine Brand, Cixin Liu, Ferdinand von Schirach, Joël Dicker, Jojo Moyes, Juli Zeh, Ken Follett, Lucinda Riley, Michael Kobr, Mona Kasten, Niklas Natt och Dag, Romy Hausmann, Sebastian Fitzek, Simon Beckett, Volker Klüpfel, Walter Moers
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
1793
Geschrieben von: Niklas Natt och Dag (1. März 2019)
84/100
[5 Blogger]
A.I. Kluftinger 10 - Kluftinger
Geschrieben von: Volker Klüpfel und Michael Kobr (27. April 2018)
90/100
[2 Blogger]
Das Verschwinden der Stephanie Mailer
Geschrieben von: Joël Dicker (1. April 2019)
92/100
[2 Blogger]
David Hunter 6 - Die ewigen Toten
Geschrieben von: Simon Beckett (12. Februar 2019)
93/100
[8 Blogger]
Der Bücherdrache
Geschrieben von: Walter Moers (25. März 2019)
Die sieben Schwestern 4 - Die Perlenschwester
Geschrieben von: Lucinda Riley (30. Oktober 2017)
82/100
[2 Blogger]
Die Trisolaris-Trilogie 3 - Jenseits der Zeit
Geschrieben von: Cixin Liu (7. April 2019)
Kaffee und Zigaretten
Geschrieben von: Ferdinand von Schirach (4. März 2019)
85/100
[2 Blogger]
Kingsbridge 3 - Das Fundament der Ewigkeit
Geschrieben von: Ken Follett (12. September 2017)
89/100
[10 Blogger]
Leere Herzen
Geschrieben von: Juli Zeh (13. November 2017)
80/100
[1 Blogger]
Liebes Kind
Geschrieben von: Romy Hausmann (28. Februar 2019)
95/100
[11 Blogger]
Milla Nova ermittelt 1 - Blind
Geschrieben von: Christine Brand (1. März 2019)
83/100
[3 Blogger]
Nächte, in denen Sturm aufzieht (Neubearbeitung von "Dem Himmel so nah")
Geschrieben von: Jojo Moyes (28. Januar 2008)
85/100
[4 Blogger]
Schäfchen im Trockenen
Geschrieben von: Anke Stelling (27. August 2018)
Westwall
Geschrieben von: Benedikt Gollhardt (25. März 2019)
96/100
[5 Blogger]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz