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  Bestseller der New York Times vom 5.11. mit Andrew & Lee Child, John Grisham und James Patterson
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Zwischen all der Berichterstattung über das Zählen von Kreuzchen und würdelose Präsidentenansprachen fand man bei der New York Times auch in dieser Woche die Zeit, eine neue Ausgabe der Bücher-Bestsellerliste zu veröffentlichen. Diese bildet die Verkaufszahlen ab, die zwischen dem 25. und 31. Oktober in den Vereinigten Staaten erreicht wurden. Sieben neue Bücher fanden den Weg in die Charts, und genau diese werden wir euch hier nun vorstellen. Sollten euch indessen sämtliche Ränge interessieren, dann könnt ihr einfach hier nachschauen.

Das Undenkbare ist geschehen: Delia Owens ist nach zwei Jahren auf der Liste mit ihrem Weltbestseller »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) von der Liste gepurzelt. Und schlechte Nachrichten gab es auch für die beiden Bestplatzierten der Vorwoche, denn beide rutschten einen Rang ab. John Grishams Roman »A Time for Mercy«, der im kommenden Mai vom Heyne Verlag als »Der Polizist« auf Deutsch publiziert werden wird, musste sich mit der zweiten Position zufrieden geben, und Nicholas Sparks' Roman »The Return« (auf Deutsch als »Wenn du zurückkehrst« erhältlich) landete nur noch auf dem Bronzerang.

Dass die beiden Bücher abrutschten, lag daran, dass sich ein Neueinsteiger direkt auf den ersten Platz katapultieren konnte. Dabei handelte es sich um »The Sentinel«, den 25. Jack-Reacher-Thriller, den Lee Child verfasst hat. Dabei war er allerdings dieses Mal nicht alleine: Das Ganze geschah unter Mitwirkung seines jüngeren Bruders Andrew Child, der zuvor als Andrew Grant Bücher verfasst hatte. Vermutlich werden noch einige Jahre verstreichen, ehe es »The Sentinel« auf Deutsch geben wird, denn der blanvalet Verlag hatte im Juli mit »Der Bluthund« erst den 22. Band der Reihe herausgegeben. In »The Sentinel« rettet Reacher einen IT-Spezialisten, der von vier Personen attackiert wird. Der Mann war kurz zuvor entlassen worden, nachdem es eine Cyber-Attacke gegeben hatte und seine Beteiligung nicht ausgeschlossen werden konnte. Reacher untersucht die Sache, und er gerät in eine Verschwörung, in der vertuscht und gemordet wird, während der von ihm gerettete Mann gar nicht erkennt, auf was er sich da eingelassen hat.

Schon seit dem 1. Oktober war kein neues Buch von James Patterson mehr neu auf die Bestsellerliste eingestiegen. Fünf Wochen also, was für Patterson außergewöhnlich viel Zeit ist, da neue Werke, die unter seinem Namen veröffentlicht werden, in der Frequenz einer Maschinenpistolensalve auf den Buchmarkt abgefeuert werden. Nun ist er wieder mit einem Thriller auf der Liste aufgetaucht, nämlich mit »Three Women Disappear«, für das ihm dieses Mal Schriftsteller und Filmemacher Shan Serafin als »Co-Autor« zur Seite stand. In dem Buch, das sich den vierten Platz schnappte, wird ein Mann in seinem Haus ermordet. Drei Frauen hätten an den Tatort gelangen können: seine Frau Anna, seine persönliche Köchin Sarah, und sein Dienstmädchen Serena. Nun sind alle drei Frauen verschwunden.

Unmittelbar hinter Patterson landete ein Mann, der es pro Jahr auch mit einer Handvoll neuer Bücher auf die Bestsellerliste der New York Times schafft. Stuart Woods gelang es dieses Mal mit seinem Roman »Shakeup«, dem 55. Band seiner ellenlangen Stone-Barrington-Reihe, an der er nun schon seit drei Jahrzehnten schreibt. Die beiden Folgebände, die »Hush-Hush« und »Double Jeopardy« heißen werden, sind bereits für den 29. Dezember und für den 23. März des neuen Jahres vorangekündigt worden, so dass die nächsten beiden Neueinstiege in die Büchercharts praktisch schon jetzt zeitlich vorbestimmbar sind. In »Shakeup« kehrt Stone Barrington nach einigen aufreibenden Küstenabenteuern nach New York City zurück, und prompt kommt es zu einem grausamen Verbrechen, das sich praktisch direkt vor seiner Haustür abspielt. Bald zeigt sich, dass der Hintermann der Angelegenheit eine Person mit großem Einfluss in der Stadt ist.

Die vier Neueinsteiger dieser Woche, die es nicht bis in die Top Fünf geschafft haben, möchten wir an dieser Stelle im Schnelldurchlauf nennen. Den vier Autoren ist gemein, dass sie alle bereits Bücher verfasst haben, die in die deutsche Sprache übersetzt wurden, ihre letzten Veröffentlichungen jedoch (bislang) nicht mehr. Fannie Flagg holte sich die sechste Position. In ihrem Roman »The Wonder Boy of Whistle Stop« kehrt die für den Oscar nominierte Autorin in die Welt von »Grüne Tomaten« zurück (das im Orginal »Fried Green Tomatoes at the Whistle Stop Cafe« hieß). In dem neuen Buch landet Protagonist Bud Threadgoode zurück in seiner Heimatstadt Whistle Stop und löst dort einige lebensverändernde Ereignisse aus. Karen Kingsbury sicherte sich mit »Truly, Madly, Deeply« die achte Position. Darin verliebt sich ein Achtzehnjähriger, der Polizist werden möchte, in eine junge Frau, die unter einer besonders aggressiven Form von Krebs leidet. Mit dem vierten Buch seiner »Noel Collection« holte sich Richard Paul Evans den elften Rang. In der Vergangenheit wurden schon Weihnachtsbücher von Evans auf Deutsch übersetzt, mit »The Noel Letters« sollte man indessen nicht so schnell rechnen. Last but not least traf Eloisa James mit ihrer historischen Romanze »My Last Duchess« auf der vierzehnten Position ein. Das Buch wurde in diversen Onlineshops als Regency-Roman kategorisiert, spielt jedoch im Jahre 1766 und damit deutlich vor der Regentschaftszeit.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wenn du zurückkehrst vom 07.08.2020 17:42:
» Mein Fazit: Als Fan musste man schon sehr lange auf diesen Roman warten. Sicherlich hatte es seine Gründe, warum es so lange dauerte. Und vielleicht ist es auch wegen des langen Wartens, dass ich nicht so glücklich bin wie sonst bei den Geschichten von Mr. Sparks. Die Einleitung geht schon ziemlich lang. Trevor erzählt aus seiner Sicht die Dinge, die im und um das Haus seines verstorbenen Großvaters passieren. Er lässt sich auch ausführlich darüber aus, warum er sich so gut mit ihm verstand. Der Großvater brachte ihm die Natur näher, entschleunigte sein Leben und zeigte ihm die wesentlichen Dinge. Und Trevor verehrte seinen Großvater für die Unerschütterlichkeit, mit der er seine Frau Rose liebte. Nun, dann tritt plötzlich Natalie in sein Leben. Callie kommt in der ersten Hälfte des Buches kaum vor und wenig Gelegenheit, sich zu präsentieren. Irgendwie suggerierte der Klappentext mir etwas anderes, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ElkeK
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Delia Owens, Eloisa James, James Patterson, John Grisham, Karen Kingsbury, Lee Child, Nicholas Sparks, Richard Paul Evans, Shan Serafin
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Jack Reacher 22 - Der Bluthund
Geschrieben von: Lee Child (27. Juli 2020)
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Wenn du zurückkehrst
Geschrieben von: Nicholas Sparks (22. Juni 2020)
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