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  Bestseller der New York Times vom 30.04. mit David Baldacci, Stephen King und Celeste Ng
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Früh am Donnerstag (unserer Zeit) wurde in der Onlineausgabe der New York Times eine neue Bücher-Bestsellerliste veröffentlicht. Als Grundlage dienten die die Bücher-Verkaufszahlen, die zwischen dem 19. und 25. April in den Vereinigten Staaten erzielt wurden. Dieses Mal gab es vier Neueinsteiger, von denen wir euch berichten können. Wenn ihr euch für die Gesamtliste interessiert, könnt ihr diese hier finden.

Der höchste Neueinsteiger schaffte es auf Anhieb direkt auf Platz Eins. Dabei handelt es sich um »Walk the Wire«, den neuesten Memory-Man-Thriller des regelmäßigen Erstplatzierten David Baldacci. Im letzten Jahr war er mit drei verschiedenen Büchern direkt an die Spitze geschossen, unter anderem auch mit dem Vorgänger von »Walk the Wire«, wie wir euch hier berichteten. Die deutschsprachigen Ausgaben der Reihe hinken ein wenig hinterher, im Januar hatte der Heyne Verlag mit »Exekution« erst das dritte Buch herausgegeben. In dem neuesten Werk geht es in eine kleine Stadt in North Dakota namens London, die aufgrund des dort praktizierten Frackings so stark boomt, dass sich das Ganze wie ein neuer Goldrausch anfühlt. In jener Stadt kommt es zu einem Mordfall, woraufhin »Memory Man« Amos Decker und seine Kollegin Alex Jamison vom FBI dorthin gerufen werden, um die Sache aufzuklären.

Direkt hinter Baldacci landete der König des Horrors Stephen King. Sein neuester Streich »If it bleeds« ist eine Sammlung von vier Kurzromanen. Der Heyne Verlag plant eine Veröffentlichung der deutschen Version für den August, diese wird dann »Blutige Nachrichten« heißen. Das Buch enthält die Novellen »Mr. Harrigan's Phone« über ein Telefon, das mit in ein Grab gelegt wird und weiter funktioniert, »The Life of Chuck« über einen scheinbar biederen Geschäftsmann mit einer weltbewegend wichtigen Rolle, »Rat« über einen Autor, der sich in der Hoffnung auf mehr Erfolg auf einen seltsamen Deal mit einer Ratte enlässt, sowie die titelgebende Geschichte »If it bleeds«. Letztere ist die längste Story im Buch und bildet eine eigenständige Fortsetzung zu dem Roman »Der Outsider«, der vor zwei Jahren im Heyne Verlag erschienen ist.

Celeste Ng musste sich mit ihrem Dauerbrenner »Little Fires Everywhere« (»Kleine Feuer überall«) dieses Mal mit Rang Drei begnügen. Die nächste Neueinstigerin fand sich indessen auf der siebten Position ein, nämlich Sue Monk Kidd mit ihrem Roman »The Book of Longings«. Darin erzählt die Autorin von einer rebellischen jungen Frau namens Ana, die in dem von den Römern besetzten Galiläa aufwächst. Als Sechzehnjährige lernt sie auf einem Markt einen jungen Mann mit dunklen Locken kennen, der ihre wahre Bestimmung werden wird: Jesus aus Nazareth. Das Werk über die fiktive Frau von Jesus wird im August im btb Verlag in deutscher Sprache erscheinen und dann den Titel »Das Buch Ana« tragen.

Eine Neueinsteigerin ist noch übrig: Julia Quinn konnte es sich mit ihrem neuesten historischen Liebesroman »First Comes Scandal« auf dem achten Rang gemütlich machen. Dabei handelt es sich um einen Prequel-Roman zu ihrer erfolgreichen »Bridgerton«-Reihe. Die Autorin entführt ihre Leser darin ins England des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts, wo man einer Frau namens Georgiana Bridgerton begegnet, die vor der Entscheidung steht, entweder zu einer einsamen alte Jungfer zu verkommen, oder aber den Mann zu heiraten, der ihr Leben ruiniert hat.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das Buch Ana vom 27.01.2021 18:42:
» Inhalt: Hier wird die fiktive Geschichte von Ana erzählt, der Frau Jesu. Die Erzählung steigt im Jahr 16 n. Chr. ein im von Rom besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Sie ist für ein Mädchen ungewöhnlich neugierig und rebellisch. Ihrem Vater liegt sie so lange in den Ohren bis er ihr einen Hauslehrer erlaubt. Ana lernt schreiben und lesen und schreibt nach und nach heimlich die Geschichte der vergessenen Frauen der Bibel auf: Eva, Sarah, Rachel, Rebecca und Ruth. Als Ana 14 ist, soll sie an einen alten Witwer verkauft werden. Diesen lernt sie am Markt kennen und ist entsetzt. Ein junger Mann mit dunklen Locken und sanften Augen erkennt ihre Verzweiflung und hilft ihr. Diese Begegnung soll alles verändern. Meinung: Ein wunderbares Buch, auch wenn ich etwas andere Vorstellungen davon hatte. Ich hatte erwartet, dass wir hier erstens Ana an der Seite von Jesus begleiten und zusätzlich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von cbee
Kommentar zu Blutige Nachrichten vom 31.10.2020 1:11:
» Zum Inhalt: Stephen King hat in "Blutige Nachrichten" vier Kurzromane vereint, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In 'Mr. Harrigans Telefon' geht es um eine Freundschaft zwischen einem Jungen und einem reichen alten Mann, bei dem die Verbindung auch über den Tod hinaus bestehen bleibt. 'Chucks Leben' wird rückwärts erzählt und vermittelt einen denkwürdigen Einblick in ein Menschenleben. Der längste Kurzroman 'Blutige Nachrichten' ist als Titelgeber etwas Besonderes, da er an Kings Roman "Der Outsider" anknüpft. Und schließlich wird in 'Ratte' die unheilvolle Geschichte eines Schriftstellers in seiner Schaffensphase erzählt, wobei die Grenzen zwischen Realität und Einbildung allmählich aufgehoben werden.  Meine Leseerfahrung: Ich mag Kurzgeschichten sehr gerne für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Kurzromane hingegen mag ich noch mehr, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Hilou1
Kommentar zu Das Buch Ana vom 21.08.2020 17:20:
» Ana wächst mit ihrem Bruder Judas, ihren Eltern und ihrer Tante in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf, schließlich ist ihr Vater der oberste Berater von Herodes Antipas. Während Judas gegen die Römer hetzt, interessiert sich Ana nur fürs Schreiben, was eigentlich nur Männer können sollen. Als sie mit 14 einen alten Witwer heiraten soll, ist sie am Verzweifeln. Beim Kennenlernen sieht sie allerdings auch Jesus und ist sofort fasziniert von ihm. Als ihr Verlobter stirbt, soll sie eine Konkubine von Herodes werden, doch natürlich will Ana auch dies nicht und heiratet Jesus. Das Cover des Buches passt perfekt zum Buch und ist gut gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden wundervoll dargestellt. Der Spannungsbogen verläuft auf hohem Niveau und man wird einfach hineingezogen in die Welt kurz nach Christi Geburt. Der Schreibstil ist wie in den Evangelien, aber doch viel moderner. Das …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von SaintGermain
Kommentar zu Das Buch Ana vom 17.08.2020 20:09:
» Zum Inhalt: Ana kommt aus wohlhabenden Verhältnissen und lebt mit ihrer jüdischen Familie in Galiläa. Anders als die Frauen ihrer jüdischen Gemeinschaft, lernt sie Lesen und Schreiben. Sie beginnt heimlich, die Geschichten der längst vergessenen Frauen, die in ihrem Leben viel Leid erlebt haben, niederzuschreiben. Überhaupt ist das Schreiben Anas große Leidenschaft und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Schriften eines Tages von Anderen gelesen werden. Doch dann soll sie plötzlich mit ihren grade mal 14 Jahren einen alten Witwer heiraten. Als sie diesem auf dem Markt von ihren Eltern vorgeführt werden soll, begegnet sie dort Jesus von Nazareth und verliebt sich in ihn. Bis sie zueinander finden, muss Ana jedoch einige Hürden überwinden. Meine Leseerfahrung: Sue Monk Kidd schafft mit diesem nahezu perfekt inszenierten historischen Roman, einer besonderen jungen Frau, die zwar fiktiv ist, aber so existiert …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Hilou1
Kommentar zu Der Outsider vom 23.11.2018 19:31:
» Schon oft gesehen und nun auch gelesen, reihe ich mich zu denen ein, die mit viel Spannung an dieses Buch herangingen. Doch konnte es mich überzeugen? Ich sage mal na ja, denn irgendwie wollte die Idee zum Buch nicht so richtig bei mir zünden.  Schon von außen war ich etwas gespaltener Meinung, obwohl ich wusste, wie das Buch aussah, denn ich hätte mir schon gewünscht, dass man sie im Stile der vorangegangen Neuauflagen gestalten würde. Ihnen nun wieder andere Formate und Schreibstile zu verpassen ist gerade für mich als liebevolle Regalgestalterin schon irgendwie schade.  Kommen wir aber nun zum Inhalt, welcher gerade zu Anfang eine sehr ergreifende Stimmung aufbringen konnte. Dies lag besonders daran, das man den größten Teil aus Akten erlesen konnte, was ich seit "Carrie" sehr zu schätzen gelernt habe. Hier wird dann auch die Art des Falles verraten mit welchem wir uns schließlich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Anneja
Kommentar zu Der Outsider vom 14.10.2018 22:00:
» Ich fand das Buch für einen Stephen-King-Roman zwar auch nicht überragend, aber insgesamt war ich doch wieder ganz zufrieden. Spannend wars, in gewohnter Weise überzeugend ausformuliert, gute Charaktere. Nicht überragend wie gesagt, aber so gut wie jeder andere Autor würde sich freuen, so ein Buch hinzukriegen.«
– geschrieben von Amigo
Kommentar zu Der Outsider vom 01.10.2018 23:33:
» Also ich weiß nicht recht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass bei den letzten vier, fünf Büchern von Mister King ein wenig Sand ins Getriebe geraten ist. Die Krimis waren seltsam unpassend, und auch hier wollte für mich der Funke wieder nicht ganz überspringen. Schade drum. Aber bei so vielen Büchern sind Ausrutscher erlaubt, King wird uns schon noch ein paar Dutzend Meisterwerke liefern. ;)«
– geschrieben von Josha
Kommentar zu Der Outsider vom 19.09.2018 22:47:
» Ich war jetzt auch nicht gerade ein Überfan von Mr. Mercedes und den Nachfolgern, aber allein durch ihren Sprachstil waren sie Bücher, die nur King so schreiben konnte. Wie eben auch den Outsider. Wieder ein Buch mit massig guten Ideen und dann eben geschrieben in diesem unvergleichlichen Style der so sehr mitreißt wie es kein anderer Autor kann. Einfach jedes Mal riesig große Klasse.«
– geschrieben von Shyroth
Kommentar zu Kleine Feuer überall vom 28.05.2018 12:55:
» Shaker Heights im US-Bundesstaat Ohio im Jahr 1998: Elena Richardson, eine fast 40-jährige Lokaljournalistin, steht fassungslos vor dem Haus ihrer Familie. In jedem der Schlafzimmer hat jemand ein Feuer gelegt. War es ihre jüngste Tochter, Sorgenkind Isabelle, genannt Izzy? Und, falls ja, warum hat sie so etwas getan? Ihr ganzes Leben lang hat Mrs. Richardson die Erfahrung gemacht, „dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer“. Deshalb passte sie nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, in dem der Anstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie der sonstige Alltag der Bewohner. Ihre Ehe mit Bill, einem Anwalt, verläuft ohne Schwierigkeiten, auch ihre übrigen drei Kinder Trip, Lexie und Moody machen ihr keine Sorgen. Doch mit dem Brand droht Elenas Idylle in Flammen aufzugehen… „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng ist eindrucksvoller Roman über Lügen, Geheimnisse und andere Katastrophen, die ein geregeltes Leben …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon

 
Autorentags: Celeste Ng, David Baldacci, Julia Quinn, Stephen King, Sue Monk Kidd
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz