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  Bestseller der New York Times vom 30.01. mit Jeanine Cummins, Delia Owens, James Patterson und James O. Born
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Vorhin wurde in der Onlineversion der New York Times eine neue Ausgabe der allwöchentlichen Bücher-Bestsellerliste veröffentlicht. Dieses Mal gab es drei Neueinsteiger, einer davon landete sehr weit oben. Die Ausgabe der Büchercharts, um die es hier gehen soll, wird am 9. Februar in der Printversion der Zeitung erscheinen. Sie bildet die Zahl der über den Ladentisch gegangenen Bücher der Verkaufswoche ab, die am 25. Januar zu Ende gegangen ist. Wenn ihr alle fünfzehn Ränge sehen wollt, werdet ihr durch einen Klick hier fündig.

Die in Spanien geborene amerikansiche Autorin Jeanine Cummins hat sich mit ihrem Roman »American Dirt« aus dem Stand sofort auf den ersten Platz katapultiert. Dabei dürfte es eine gewichtige Rolle gespielt haben, dass Oprah Winfrey den Roman direkt am Tag seines Erscheinens für Oprah's Book Club ausgewählt hat. Das Buch wurde allerdings auch in allerhand Medien thematisiert, unter anderem von der New York Times selbst. In ihrem Roman erzählt Jeanine Cummins die Geschichte einer Buchhändlerin und Mutter aus der mexikanischen Pazifikstadt Acapulco. Nachdem ihre Familie einem Drogenkartell zum Opfer fällt, versucht sie, mit ihrem übriggebliebenen Sohn in die Vereinigten Staaten zu fliehen. Inzwischen wurde das Buch, das sich mit dem Durst der Öffentlichkeit nach Schreckensgeschichten über Immigranten - von den US-Medien als »Trauma-Pornos« bezeichnet - beschäftigt, für eine Verfilmung vorgesehen. Der Rowohlt Verlag hat dieser Tage eine deutschsprachige Version veröffentlicht.

Durch den Erfolg von Jeanine Cummins wurde Dauerbrennerin Delia Owens mit ihrem Buch »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) auf den zweiten Platz zurückgedrängt, und auch James Patterson und James O. Born gaben einen Platz ab. Ihr Thriller »Lost« rutschte auf den Bronzerang.

Der zweithöchste Neueinstieg dieser Woche gelang dem in Kanada lebenden amerikanischen Science-Fiction-Autor und Neuromancer-Erschaffer William Gibson. »Agency«, das sowohl eine Art Fortsetzung als auch ein Prequel zu seinem Erfolgswerk »The Peripheral« (2016 vom Tropen Verlag als »Peripherie« in deutscher Sprache veröffentlicht) ist, holte sich den neunten Rang. Darin führt der Autor seine Leser einerseits in ein alternatives San Francisco des Jahres 2017, in dem es Hillary Clinton ins Weiße Haus geschafft hat und der Brexit niemals beschlossen wurde, zum anderen in ein postapokalyptisches London der Zukunft.

Der großen Isabel Allende gelang der letzte Neueinstieg dieser Woche. Ihr Werk »A Long Petal of the Sea« sicherte sich den vierzehnten Rang. Dabei handelt es sich um das Buch, das im vergangenen Jahr als »Dieser weite Weg« vom Suhrkamp Verlag in deutscher Sprache herausgegeben wurde und das es damals in der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels bis auf den Silberrang schaffte. In ihrem Werk betrachtet die chilenisch-amerikanische Autorin, die im Laufe ihrer Karriere schon mehr als fünfzig Millionen Exemplare ihrer Bücher an den Mann bringen konnte, das Leben eines katalanischen Arztes und seiner verwitweten Schwägerin während geschichtlich markanter Episoden des 20. Jahrhunderts.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu American Dirt vom 01.06.2020 9:08:
» Zum Inhalt:  Nachdem fast Lydias gesamte Familievon einem Drogenkartell umgebracht wurde, ist sie mit ihrem kleinen Sohn auf der Flucht und das in einem Land, in dem Gewalt und Korruption normal ist. Wird sie sich und ihren Sohn retten können und wie weit muss sie dafür gehen?  Meine Meinung:  Die Geschichte ist echt interessant und leider auch vorstellbar. Und das Buch war auch durchaus vielschichtiger als ich es erwartet hatte. Dennoch habe ich mich ein wenig schwer getan. Insgesamt fand ich den Schreibstil anstrengend und nicht so leicht lesbar. Teilweise war mir das Buch auch ein wenig langatmig. Ein wenig Straffung hätte es in meinen Augen vertragen können aber das ist nur meine subjektive Meinung.  Fazit:  Der Schreibstil ist etwas anstrengend«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu American Dirt vom 07.05.2020 20:03:
» Es ist Samstag, der 07. April. Lucas´ Cousine Yenifer hat Geburtstag, sie wurde 15 Jahre alt und alle feiern mit ihr. Die ganze Familie ist im Haus der Abuela versammelt. Es ist ein fröhliches Fest, bis, ja bis plötzlich Schüsse knallen und alle auf dem Boden liegen. Nur Lucas und seine Mutter überleben und flüchten vor den Tätern. Es ist eine Flucht um ihr Leben und wer weiß, ob sie wirklich am Ende einer langen Reise dankbar zurückblicken können. Lucas´ Vater ist Journalist und er schrieb einige Artikel über die Kartells von Mexiko. Lag es daran und wer gab den Auftrag für das Massaker? Ein Buch mit vielen Wendungen und spannenden Momenten. Wobei es darauf nicht ankommt. Die Autorin führte mir so klar und bildhaft vor Augen, wie gefährlich das Leben von Migranten aus Mexiko in den USA ist. Sie sind ständig auf der Flucht und es gibt nur wenige Menschen, die ihnen wirklich helfen. Dabei wollen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lielo99
Kommentar zu American Dirt vom 03.05.2020 11:06:
» Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca wollte eine Familienfeier genießen, doch es wird ein Albtraum. Es gibt einen Anschlag auf die Feier und nur sie und ihr Sohn überleben. Ihr Mann war Journalist; er recherchierte und berichtete über die Drogenkartelle. Das aber wollte die sich nicht bieten lassen – sie wollen Rache. Es bleibt Lydia nicht anderes übrig, als mit ihrem Sohn zu fliehen, denn sie hat Angst um ihr Leben. Ihre Flucht beginnt mit dem Güterzug „La Bestia“ nach Norden. Es ist die Route, die viele Flüchtlinge nehmen. Die Reise wird sehr gefährlich und verlangt ihnen viel ab. Werden sie ihren Verfolgern entkommen? Der Schreibstil der Autorin Jeanine Cummins ist fesselnd. Von Anfang an geht es sehr dramatisch zu und dem Leser wird kaum ein Moment zum Luftholen gegönnt. Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Lydia ist eine starke Person. Sie hat fast alles auf einen Schlag verloren, aber sie lässt sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu American Dirt vom 26.04.2020 13:48:
» Ich war neugierig auf dieses Buch, gerade weil es große Diskussionen ausgelöst hat. Wobei ich nicht alles darüber gelesen habe, zu wenig weiß und mir auch deswegen kein Urteil erlauben kann. Daher kann ich auch nur sagen, was das Buch in mir ausgelöst hat. Der Anfang hat mich schon nicht zu Atem kommen lassen und ich wusste vor lauter Fassungslosigkeit kaum noch was geschieht. Der achtjährige Luca und seine Mutter Lydia überleben in Acapulco als einzige ein Massaker. Das Drogenkartell ermordet brutal und kaltblütig sechzehn Familienmitglieder, die sich für eine Geburtstagsfeier im Garten versammelt hatten. Instinktiv weiß Lydia sofort, dass sie mit ihren Sohn fliehen muss, weil auch ihr Leben in Gefahr ist. Sie packt mechanisch die nötigsten Sachen, um sich nicht von der Trauer überwältigen zu lassen und es beginnt eine atemlose Flucht durch Mexiko. Der Schreibstil ist sehr fesselnd, spannend und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu American Dirt vom 21.04.2020 13:38:
» Der Geburtstag ihrer Nichte sollte für Lydias Familie ein fröhliches Fest werden. Doch dann stürmen bewaffnete Männer eines gefürchteten Kartells die Feier und töten die Familienmitglieder kaltblütig. Nur Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca überleben durch einen Zufall. Lydia weiß, dass der Chef des Kartells nicht eher ruhen wird, bis auch sie und ihr Sohn tot sind. Lydia muss unsichtbar bleiben und darf keine Spuren hinterlassen. Eine atemlose Flucht Richtung Norden beginnt. Der Güterzug „La Bestia“ scheint ihre einzige Chance zu sein, dem Kartell zu entkommen. Doch diese Art zu reisen ist äußerst gefährlich, mit einem achtjährigen Kind sogar beinahe unmöglich. Um zu überleben, müssen Lydia und Luca das Risiko eingehen und dabei überaus achtsam sein, denn das Kartell hat seine Augen überall... Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, denn die Autorin versteht es …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von KimVi
Kommentar zu American Dirt vom 21.04.2020 6:08:
» Der 15. Geburtstag ihrer Nicht Yénifer wird für Lydia kein fröhliches Fest, sondern der schlimmste Albtraum: 14 Familienmitglieder werden von dem gefürchteten Kartell Los Jardineros brutal ermordet, nur sie selbst und ihr Sohn Luca können durch einen glücklichen Zufall überleben. Ihr ist klar, dass sie nicht in Acapulco bleiben können, sondern schnellstmöglich fliehen müssen. Der Anschlag galt in erster Linie ihrem Mann Sebastián, der wenige Tage zuvor ein detailliertes Portrait des Leaders Javier veröffentlichte. Aber er war ebenso eine Warnung an sie, denn sie ist es, die Javier seit Jahren kennt und regelmäßig trifft. Zunächst wusste sie nicht, wer der charmante und charismatische Kunde war und selbst nach der Erkenntnis musste sie sich eingestehen, dass er einer ihrer engsten Vertrauten geworden war. Die Liebe zur Literatur hatte die Buchhändlerin mit dem brutalen Killer zusammengebracht. Jetzt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95

 
Autorentags: Delia Owens, Isabel Allende, James O. Born, James Patterson, Jeanine Cummins
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
American Dirt
Geschrieben von: Jeanine Cummins (24. Januar 2020)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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[1 Blog]
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Dieser weite Weg
Geschrieben von: Isabel Allende (27. Juli 2019)
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[187 User]
 
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