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  Bestseller der New York Times vom 29.10. mit John Grisham, Nicholas Sparks und Tana French
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In den vergangenen Wochen haben wir euch auf unserer Seite von allerhand Bestsellerlisten berichtet, die von Neuzugängen überflutet wurden. Kein Wunder: Wenige Wochen vor der Weihnachtszeit werden besonders viele neue Romane besonders prominenter Autoren herausgegeben. Umso überraschender war das, was sich in dieser Woche in den Büchercharts der New York Times zugetragen hat: So gut wie nichts. Ein einziger Neueinsteiger schaffte es auf die Bestsellerliste, ansonsten gab es kaum Bewegung. Auch Delia Owens konnte sich mit ihrem Dauerbrenner »Where the Crawdad Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) noch eine Woche länger in der Liste halten, nachdem es zuletzt so aussah, als wäre für den Longseller doch die Endzeit angebrochen. In der 110. Woche in den Charts kletterte der Entwicklungsroman sogar noch einmal auf den dreizehnten Rang.

Bei uns werdet ihr erfahren, welche drei Bücher sich - erneut - auf dem Siegertreppchen eingefunden haben und wer sich frisch den Weg auf die Liste gebahnt hat. Sofern ihr euch für sämtliche Platzierungen interessiert, könnt ihr indessen hier nachsehen. Grundlage der Charts waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 18. und 24. Oktober in den Vereinigten Staaten zusammenkamen.

Den ersten Rang sicherte sich erneut John Grisham, der in der vergangenen Woche mit seinem Roman »A Time for Mercy« direkt auf dem Platz an der Sonne eingestiegen war. Das Buch wird am 10. Mai des kommenden Jahres vom Heyne Verlag als »Der Polizist« auf Deutsch veröffentlicht werden. Nach »A Time to Kill« und »Sycamore Row« alias »Die Jury« und »Die Erbin« handelt es sich bei dem Werk um den dritten Band der Jake-Brigance-Reihe. Brigance muss dieses Mal als Pflichtverteidiger einen Mann unterstützen, der einen Deputy getötet hat. Während die Öffentlichkeit mehrheitlich die Todesstrafe für den Sechzehnjährigen fordert, stellt sich für Brigance die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Mord oder eher um Notwehr handelte. Um die Wahrheit herauszufinden, gilt es die eigene Reputation in die Waagschale zu werfen, und schlussendlich steht auch die Gesundheit von Brigances Familie auf dem Spiel.

Mit seinem Roman »The Return« konnte Nicholas Sparks den Silberrang verteidigen. Als »Wenn du zurückkehrst« ist das Buch schon seit einer Weile auf Deutsch erhältlich. Darin kehrt ein Mann, der für die Navy in Afghanistan im Einsatz war, nach North Carolina zurück, wo er ein Anwesen wieder auf Vordermann bringt und zwei Frauen begegnet, die sein Leben einschneidend verändern werden. Tana French sicherte sich mit ihrem Buch »The Searcher« derweilen erneut die dritte Position. Die Autorin berichtet von einem ehemaligen Polizisten aus Chicago, der nach seiner Scheidung einen Neuanfang in Irland wagt und auf eine ruhige Zeit hofft, was ihm jedoch nicht vergönnt ist, da ein Junge aus der Gegend spurlos verschwindet.

Der einzige Neueinsteiger dieser Woche war Terry Brooks. Der inzwischen 76jährige Phantastik-Experte landete dort mit seinem Buch »The Last Druid«, dem vierten und letzten Band seiner Saga »The Fall of Shannara«, dem chronologisch letzten (geplanten) Band seines Shannara-Zyklusses. An diesem schreibt er nun bereits seit beinahe einem halben Jahrhundert. Vor Beginn der Tetralogie war sicherheitshalber schon bekanntgegeben worden, dass es sich zwar um den chronologischen Abschluss des Shannara-Epos handeln würde, dass jedoch nicht ausgeschlossen ist, dass weitere Bücher erscheinen werden, die zeitlich irgendwo zwischen den zahlreichen anderen Büchern spielen werden. Von so viel Einsatz können sich andere Erfoglsautoren, die nicht mal mit einer einzelnen Reihe fertigwerden, getrost eine Scheibe abschneiden.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wenn du zurückkehrst vom 07.08.2020 17:42:
» Mein Fazit: Als Fan musste man schon sehr lange auf diesen Roman warten. Sicherlich hatte es seine Gründe, warum es so lange dauerte. Und vielleicht ist es auch wegen des langen Wartens, dass ich nicht so glücklich bin wie sonst bei den Geschichten von Mr. Sparks. Die Einleitung geht schon ziemlich lang. Trevor erzählt aus seiner Sicht die Dinge, die im und um das Haus seines verstorbenen Großvaters passieren. Er lässt sich auch ausführlich darüber aus, warum er sich so gut mit ihm verstand. Der Großvater brachte ihm die Natur näher, entschleunigte sein Leben und zeigte ihm die wesentlichen Dinge. Und Trevor verehrte seinen Großvater für die Unerschütterlichkeit, mit der er seine Frau Rose liebte. Nun, dann tritt plötzlich Natalie in sein Leben. Callie kommt in der ersten Hälfte des Buches kaum vor und wenig Gelegenheit, sich zu präsentieren. Irgendwie suggerierte der Klappentext mir etwas anderes, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ElkeK
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Die Erbin vom 14.03.2014 7:49:
» "Die Erbin" ist endlich mal wieder ein "richtiger" Grisham, also kein Sportbuch oder ähnliches, sondern endlich mal wieder ein schön juristisch geprägter Roman. Spielt dort, wo auch "Die Jury" gespielt hat und weist auch sonst wieder alte Qualitäten auf, die man bei Grisham zuletzt vermissen mußte.«
– geschrieben von theresa144

 
Autorentags: Delia Owens, John Grisham, Nicholas Sparks, Tana French
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,50
[2 Blogs]
1,54
[2192 User]
Die Erbin
Geschrieben von: John Grisham (3. März 2014)
1,50
[2 User]
Die Jury
Geschrieben von: John Grisham (1992)
Wenn du zurückkehrst
Geschrieben von: Nicholas Sparks (22. Juni 2020)
2,80
[5 Blogs]
2,09
[197 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz