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  Bestseller der New York Times vom 27.03. mit Harlan Coben, Patricia Briggs und Kristin Hannah
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Auch in dieser Woche möchten wir - wenn auch mit etwas Verspätung - einen Blick auf die Bücher werfen, die es frisch auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft haben. Es handelt sich dieses Mal um drei Werke. Zwei davon tauchten ganz oben auf, das dritte am Ende der Liste. Sollten euch nicht nur die Neueinsteiger interessieren, sondern die gesamte Liste, dann solltet ihr euch hier umsehen. Grundlage der Liste waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 14. und 20. März in den Vereinigten Staaten zustandegekommen sind.

Auf Anhieb bis ganz nach oben hat es Harlan Coben geschafft. Er katapultierte sich mit seinem neuen Thriller »Win« direkt bis auf den ersten Platz. »Win« ist in diesem Fall die Kurzform von »Windsor Horne Lockwood III«, dem Helden des neuen Romans. In dem Buch sind zwanzig Jahre vergangen, seitdem die Erbin Patricia Lockwood bei einem Raubüberfall auf das ANwesen ihrer Familie entführt wurde, woraufhin sie monatelang in einer kleinen Kammer gefangen gehalten und isoliert worden war. Sie entkam damals, ihre Entführer jedoch auch. Nun kommt der niemals aufgeklärte Fall durch ein gestohlenes Gemälde noch einmal neu ins Rollen, und »Win« nimmt sich der Sache an - vor allem auch deshalb, weil er im Gegensatz zum FBI persönlich in die Angelegenheit verwickelt ist.

Durch Cobens Erfolg verlor Kristin Hannah mit ihrem Buch »The Four Winds« den letztwöchigen Spitzenplatz. Sie rutschte allerdings nicht nur auf den zweiten, sondern auf den dritten Rang ab, denn auch die Silberposition wurde von einem neuen Buch besetzt. »Wild Sign« ist der neueste Roman, den Patricia Briggs im Rahmen ihrer Reihe »Alpha and Omega« zu Papier gebracht hat. Hierzulande wird diese (unter dem gleichen Namen) vom Heyne Verlag herausgegeben und alle fünf vorausgegangenen Bücher wurden schon übersetzt, ein Termin für eine deutsche Version von »Wild Sign« steht jedoch noch aus. Die Autorin führt ihre Leser dieses Mal in den Norden Kaliforniens, wo die gesamten Einwohner einer Kleinstadt verschwunden sind. Charles Cornick und Anna Latham - ihres Zeichens Werwölfe - untersuchen die Ereignisse. Sie stoßen darauf, dass in den Bergen Kaliforniens etwas erwacht ist, das höchst gefährlich ist und das schnell gestoppt werden muss, ehe die Zeit abläuft.

Immerhin bis auf den fünfzehnten und letzten veröffentlichten Rang hat es Madeline Miller mit ihrem Buch »The Song of Achilles« geschafft. Das Werk ist eigentlich schon beinahe ein ganzes Jahrzehnt alt, erlebt jedoch nun plötzlich einen zweiten Frühling, der offenbar einem siebensekündigen TikTok-Video zu verdanken ist, in dem es weiterempfohlen wurde, was dazu geführt hat, dass der Hashtag #songofachilles rund zwanzig Millionen Einblendungen erhielt. Vor vielen Jahren gewann das Buch den renommierten Orange Prize (den heutigen Women’s Prize for Fiction), TikTok hat dem Buch jedoch offenbar zehnmal höhere tägliche Verkaufszahlen beschert als der damalige Award. Hierzulande hat der Eisele Verlag das Buch unter dem Titel »Das Lied des Achill« veröffentlicht. Es handelt sich um eine Neuinterpretation von Homers »Ilias«. Gemessen an den Verkaufsplatzierungen in deutschsprachigen Onlineshops hat sich der TikTok-Trend hierzulande noch nicht in Absatzzahlen niedergeschlagen, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.
Autorentags: Harlan Coben, Kristin Hannah, Madeline Miller, Patricia Briggs
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Lied des Achill
Geschrieben von: Madeline Miller (10. September 2011)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz