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  Bestseller der New York Times vom 25.08. mit Liane Moriarty, Kyle Mills und Colson Whitehead
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Sechs Bücher haben es dieses Mal frisch auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft, und hier werden wir sie euch kurz vorstellen. Den Rest der Rangliste, die auf den Verkaufszahlen basierte, die zwischen dem 12. und 18. September in den Vereinigten Staaten anfielen, findet ihr hier. In der letzten Woche hatte es ebenfalls schon sechs Neueinsteiger gegeben, darüber hatten wir hier berichtet.

Das komplette Siegertreppchen wurde in dieser Woche von Neueinsteigern belegt. Bis ganz nach oben hat es dabei Liane Moriarty geschafft. Ihr gelang dieses Kunststück mit dem Roman »Apples never fall«. Das Buch handelt von einer Familie aus dem Tenniszirkus. Stan und Joy, die Eltern, sind schon seit fünfzig Jahren verheiratet und verkaufen nun ihre berühmte Tennisakademie, um einen ruhigen Lebensabend zu genießen. Nun trägt es sich aber zu, dass Joy verschwindet. Dies ruft ihre Kinder - die Geschwister Amy, Logan, Troy und Brooke, die ihres Zeichens ebenfalls sehr gut im Racketschwingen sind - auf den Plan. Der Vater gerät in Verdacht, am Abhandenkommen von Joy schuld zu sein. Zwei der Kinder bezweifeln das, die anderen beiden sind sich nicht so sicher ... und so kommt es zu jeder Menge Aufruhr in der Familie.

Kyle Mills reihte sich mit seinem neuen Thriller »Enemy at the Gates« unmittelbar hinter Liane Moriarty ein. Das Buch ist der zwanzigste Band der Mitch-Rapp-Reihe, die einst von Vince Flynn ersonnen wurde und seit dessen Tod von Mills weitergeschrieben wird. Hierzulande veröffentlicht der Festa Verlag die Bücher, erst vor wenigen Wochen erschien mit »Lethal Agent: Die Pandemie« der achtzehnte Band auf Deutsch. Ehe es auch »Enemy at the Gates« einmal auf Deutsch geben sollte, werden also gewiss noch ein, zwei Jahre verstreichen. In dem Thriller gilt es für Mitch Rapp, gleichzeitig den ersten Billionär der Welt zu beschützen und einen Verräter zu enttarnen. Dies muss er tun, während er vom neuen Präsidenten mit höchstem Argwohn beäugt wird.

Das neue drittplatzierte Buch gibt es bereits hierzulande: »Harlem Shuffle« des zweifachen Pulizer-Preis-Gewinner Colson Whitehead ist dank des Carl Hanser Verlages im August auf Deutsch veröffentlicht worden. In seinem Roman führt Whitehead seine Leser in das Harlem der sechziger Jahre. Dort begegnet man einem Mann namens Ray Carney, der eigentlich den Anspruch hat, ohne jegliche Betrügerei durchs Leben zu kommen. Da sein Laden jedoch nicht genug abwirft, um den Ansprüchen seiner Schwiegereltern gerecht zu werden, beginnt er ein Doppelleben.

Um auf die nächste Neueinsteigerin zu stoßen, mss man ein ganzes Stück weiter nach unten blicken. Auf dem elften Rang trifft man dann auf Ali Hazelwood, die sich dort mit ihrem Roman »The Love Hypothesis« einfand. Was sich nach dem Titel einer Episode »The Big Bang Theory« anhört, ist in Wirklichkeit die Geschichte eines Professors namens Adam Carlsen, der sich dazu bereiterklärt, den Partner einer Doktorandin namens Olive Smith zu spielen. Was dabei herauskommt, stürzt die Thesen, die die junge Frau bis dahin zum Thema Liebe hatte, in ein gehöriges Chaos.

Den dreizehnten Rang sicherte sich Fantasy-Großmeister Joe Abercrombie mit seinem neuesten Roman »The Wisdom of Crowds«. Dieser wird dank des Heyne Verlages unter dem Titel »Silberklingen« am 13. Dezember auch in deutscher Sprache erscheinen und markiert den bereits zehnten Band des »Klingen«-Epos des Autors. Nachdem das Königreich darin von den Wirren einer blutigen Revolution ergriffen wurde, werden die Karten des Schicksals sowohl für den abgesetzten König als auch für Bürgerin Savine und Häuptlingstochter Rikke neu gemischt.

Last but not least können wir noch einen weiteren Fantasy-Fachmann erwähnen, nämlich Jay Kristoff. Sein Roman »Empire of the Vampire«, mit dem eine neue Reihe ihren Anfang nimmt, holte sich die fünfzehnte Position. Auch hier ist die deutsche Veröffentlichung schon fest eingeplant: Am 29. Juni des kommenden Jahres wird der Fischer Verlag TOR es als »Das Reich der Vampire« herausbringen. In dem Buch sind 27 Jahre vergangen, seitdem die heranreifen wird.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Harlem Shuffle vom 21.09.2021 7:00:
» Zum Inhalt: Ray möchte eigentlich ein ehrliches Leben führen, aber seine Einkünfte aus seinem Laden reichen einfach nicht aus. So versetzt er gelegentlich Dnge, die ihm sein Cousin vorbei bringt. Aber was soll er nur mit dem Raubgut aus dem Raub im Hotel Theresa anfangen. Als dann auch noch die Polizei und ein Gangster in seinem Laden stehen, droht sein Doppelleben aufzufliegen. Meine Meinung: Ich hatte das Buch als Hörbuch und hatte schon so meine Schwierigkeiten mit der Stimme des Sprechers, die ich nicht so angenehm und ein wenig einschläfernd fand. Auch die Story lag mir nicht so richtig. Die Gangsterstory hätte ich mir wahrscheinlich als Film noch ganz gut vorstellen können, als Buch besser gesagt Hörbuch, kam ich nicht wirklich gut damit klar. Mitunter habe ich nach Genuss eines Hörbuchs noch das dringende Bedürfnis auch das Buch zu lesen, dass hatte ich leider nicht. Fazit: Nicht so meins«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Harlem Shuffle vom 28.08.2021 14:23:
» Auf und Ab in Harlem Das für die 60er Jahre authentische Cover, welches eine Straßenszene mit amerikanischen Straßenkreuzern und einer Ampel an einer typischen überirdischen Elektroleitung zeigt, führt gut in die Problematik ein, besonders, da nur dunkelhäutige Bewohner im Sichtfeld des Betrachters stehen. Überall liegen Papierfetzen und Müll herum. Man wird gut in die Problematik eingeführt, denn gleich zu Beginn wird deutlich gemacht, dass hier indirekte Rassentrennung herrscht. Es gibt “weiße” und “schwarze” Geschäfte und die Gegend wird fast ausschließlich von Afroamerikanern bewohnt, die sich untereinander aber oft als “Nigger” beschimpfen. So ist Rassismus und die Existenz als Schwarze Person in einer von Weißen beherrschten Gesellschaft das Rahmenthema. Der Plot macht die zunehmenden Rassenunruhen und die daraus resultierende Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre deutlich. Der Autor zeigt aber auch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ute54
Kommentar zu Harlem Shuffle vom 23.08.2021 10:13:
» New York in den 1950er- und 1960er-Jahren: Ray Carney wohnt mit seiner Frau Elizabeth in Harlem. Die beiden erwarten ihr zweites Kind. Obwohl Ray aus einer kriminellen Familie stammt, verdient er auf ehrliche Weise mit dem Verkauf von Möbeln seinen Lebensunterhalt. Nun jedoch reicht das Geld nicht mehr aus. Über seinen Cousin Freddie droht er, selbst ins kriminelle Milieu abzudriften... „Harlem Shuffle“ ist ein Roman von Colson Whitehead. Meine Meinung: Der Roman besteht aus drei Teilen: der erste spielt im Jahr 1959, der zweite 1961 und der dritte 1964. Diese wiederum sind in jeweils acht beziehungsweise neun Kapitel untergliedert. Ein schlüssiger Aufbau. Der Schreibstil ist eine der Stärken des Romans. Dem Autor gelingt es, mit gelungenen Beschreibungen die Atmosphäre Harlems jener Tage heraufzubeschwören und das Innenleben seiner Figuren anschaulich und nachvollziehbar zu machen. Zudem ist die Sprache des Romans perfekt auf die damalige …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon

 
Autorentags: Colson Whitehead, Jay Kristoff, Joe Abercrombie, Kyle Mills, Liane Moriarty
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Harlem Shuffle
Geschrieben von: Colson Whitehead (23. August 2021)
1,00
[2 Blogs]
1,91
[22 User]
Mitch Rapp 18 - Lethal Agent: Die Pandemie
Geschrieben von: Kyle Mills (17. August 2021)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz