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  Bestseller der New York Times vom 23.07. mit Daniel Silva, Jim Butcher und Brit Bennett
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In dieser Woche bestand ein Drittel der Bestsellerliste der New York Times - also fünf von fünfzehn Büchern - aus Neuzugängen, und diese möchten wir an dieser Stelle kurz vorstellen. Wenn ihr euch indessen die komplette Liste anschauen möchtet, könnt ihr wie immer hier klicken. Als Grundlage der Büchercharts dienten die Verkaufszahlen, die zwischen dem 12. und 18. Juli in den Vereingten Staaten erzielt wurden.

Der höchste Neuzugang dieser Woche schaffte es auf Anhieb auf den ersten Rang. Dabei handelte es sich um Daniel Silva, dem dieses Kunststück mit dem zwanzigsten Band seiner beliebten Gabriel-Allon-Reihe gelang. Hierzulande werden im Hause HarperCollins alljährlich rund um den Herbstbeginn deutsche Übersetzungen der Thriller herausgegeben, in wenigen Wochen wird mit »Das Vermächtnis« der neunzehnte Teil erscheinen. Die Originalausgabe von Band Nummer Zwanzig heißt indessen »The Order« und berichtet vom Tod des (fiktiven) Papstes Paul VII., der urplötzlich und unerwartet eintritt. Dies führt dazu, dass Gabriel Allon kurzerhand den Urlaub in Venedig abbricht, den er mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern absolvieren wollte, und nach Rom reist. Dort gilt es zu ermitteln, ob es sich bei dem Todesfall um einen Mord handelt.

Die Vorwochenerste Brit Bennett rutschte mit ihrem Roman »The Vanishing Half«, der im September im Rowohlt Verlag als »Die verschwindende Hälfte« auf Deutsch erscheinen wird, auf den dritten Rang ab. Dass es nicht mal mehr zur Silberposition reichte, lag an Jim Butcher, dessen Roman »Peace Talks« direkt auf den zweitem Platz in die Bestsellerliste schoss. Dabei handelt es sich um den sechzehnten Band seiner »dunklen Fälle des Harry Dresden«. Eigentlich war der Roman (und auch die damals geplante deutsche Version »Friedensgespräche«) schon vor einem halben Jahrzehnt angekündigt worden, zur Veröffentlichung (der englischen Version) kam es jedoch erst jetzt. In dem Buch kommt es zu einer Art Friedenskonferenz, bei der dafür gesorgt werden soll, dass es nach der Vernichtung des Roten Hofes ein neues Kräftegleichgewicht gibt. Was folgt, sind finstere politische Verwicklungen, die schlussendlich sogar die Existenz von ganz Chicago in Gefahr bringen.

Debbie Macomber sicherte sich mit ihrem neuen Buch »A Walk along the Beach« den achten Platz. In diesem begegnet man den beiden Lakey-Schwestern Willa und Harper, die kaum verschiedener sein könnten. Nachdem ihre Mutter gestorben war und ihr Vater depressiv geworden war, hatte sich Willa um die Erziehung ihrer Schwester und ihres Bruders Lucas gekümmert. Nun sind sie allesamt erwachsen, und die beiden Schwestern müssen lernen, wie sich ihre unterschiedlichen Stärken bündeln lassen, um einen festen Halt im Leben zu erlangen.

Niemand steigt häufiger mit neuen Werken in die Bestsellerliste der New York Times ein als James Patterson, der in mehr oder weniger jedem Monat mindestens einmal mit einem neuen Buch vorbeischaut. Dieses Mal hatte er Tucker Axum als Co-Autor im Gepäck, einen einst international tätigen Special Agent und heutigen Schriftsteller, dessen Onkel während des Zweiten Weltkrieges in Deutschland auf mysteriöse Weise verschwand. Ihr gemeinsam zu Papier gebrachter Thriller trägt den Titel »Cajun Justice« und holte sich den zwölften Platz. In dem Werk, das ausnahmsweise mal nicht Teil einer Buchreihe ist, begegnet man einem einstigen Geheimdienstler aus New Orleans, der nun in Japan unterwegs ist und die Geheimnisse zum Vorschein bringt, die unter Tokios Straßen lauern.

Last but not least können wir noch auf David Mitchell hinweisen, also den britischen Geschichtenschöpfer, der einst die literarische Vorlage für den von Tom Tykwer gedrehten Film »Cloud Atlas« lieferte. Er holte sich mit seinem neuesten Roman »Utopia Avenue« den vierzehnten Rang. Hinter dem Titel verbirgt sich der Name einer fiktiven britischen Band aus den sechziger Jahren, und deren Erfolge und Misserfolge schildert der Autor in dem Buch aus verschiedenen Perspektiven. Dabei kommt es zu diversen Cameo-Auftritten von Musikern, die es auch im »richtigen Leben« gegeben hat.
Autorentags: Daniel Silva, David Mitchell, Debbie Macomber, James Patterson, Jim Butcher
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz