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  Bestseller der New York Times vom 22. Januar 2022 mit Colleen Hoover, Elizabeth George und Taylor Jenkins Reid
Wie in jeder anderen Woche auch, so schauen wir uns auch dieses Mal an, welche Bücher frisch auf die Bestsellerliste der New York Times gelangt sind. Vier sind es dieses Mal an der Zahl, hier werden wir sie euch kurz vorstellen. Die komplette Liste findet ihr indessen auf der Webseite der Zeitung. Als Grundlage dienten die Verkaufszahlen, die zwischen dem 9. und 15. Januar in den Vereinigten Staaten zustandekamen. In der vergangenen Woche hatten wir drei Neuzugänge vorzustellen, ihr findet den zugehörigen Artikel hier.

In der vergangenen Woche hatte Colleen Hoover dank eines aktuellen Trends bei »TikTok« mit ihrem mehrere Jahre alten Buch »It ends with us« (»Nur noch ein einziges Mal«) auf dem ersten Platz gethront, und diesen konnte sie in dieser Woche verteidigen. Die andere Autorin, die zuletzt besonders stark von »TikTok« profitiert hatte (Taylor Jenkins Reid, rutschte mit »The Seven Husbands of Evelyn Hugo« hingegen vom zweiten auf den dritten Platz ab. Das Buch wird der Ullstein Verlag am 31. März als »Die sieben Männer der Evelyn Hugo« in deutscher Sprache herausgeben.

Dass es für Taylor Jenkins Reid abwärts ging, lag daran, dass sich eine Neueinsteigerin direkt auf Platz Zwei hieven konnte ... und das ganz ohne »Tiktok«. Elizabeth George landete dort mit ihrem Roman »Something to Hide«, dem sage und schreibe 21. Band ihrer Inspector-Lynley-Reihe, an der sie nun schon seit den achtziger Jahren schreibt. Er wird am 28. März unter dem Titel »Was im Verborgenen ruht« im Goldmann Verlag in deutscher Sprache erscheinen. Dieses Mal wird eine Polizistin erschlagen, die zuvor in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons ermittelt hatte. Dort begegnen Lynley und DS Barbara Havers bei ihren anschließenden Ermittlungen noch mehr Schweigen und Unverständnis, als sie es ohnehin gewohnt sind. Wer nicht bis zum März warten kann, kann indessen immer noch auf »Wer Strafe verdient« zurückgreifen: Das war der bislang letzte auf Deutsch übersetzte Inspector-Lynley-Roman.

Kein Autor ist häufiger mit Büchern auf der Bestsellerliste der New York Times vertreten als James Patterson, und auch dieses Mal schaffte er einen Neueinstieg. »The Horsewoman« entstand in Zusammenarbeit mit Mike Lupica als »Co-Autor«. Der Titel bezieht sich dabei nicht auf die vier gleichnamigen WWE-Wrestlerinnen, sondern auf tatsächliche Reiterinnen: Maggie Atwood und Becky McCabe, ihres Zeichens Mutter und Tochter, die beide höchst erfolgreich in ihrem Fach sind und sich geschworen haben, niemals gegeneinander anzutreten. Dieses Vorhaben können sie lange erfüllen ... bis die Ausscheidungen anstehen, in denen es um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris geht.

Auf dem neunten Rang landete Hanya Yanagihara mit ihrem Buch »To Paradise«. Dieses ist zeitgleich in englischer und deutscher Sprache erschienen. Hierzulande veröffentlichte der Claassen Verlag es unter dem Titel »Zum Paradies«. Die Autorin entführt ihre Leser darin in drei Zeitepochen: in die Jahre 1893, 1993 und 2093. In allen drei Epochen schildert sie unterschiedliche Versionen des amerikanischen Experiments. In der ersten entzieht sich ein junger Mann zugunsten eines armen Lehrers der Verlobung mit einem standgerechten Verehrer, in der zweiten ist Manhattan von der AIDS-Epidemie erschüttert, und in der dritten in ist die von Seuchen gebeutelte Welt unter autoritäre Kontrolle gefallen.

Last but not least wäre da noch Brad Taylor. Er holte sich mit seinem Thriller »End of Days« den fünfzehnten Platz. Es handelt sich um den sechzehnten Band seiner Pike-Logan-Reihe, an der Taylor nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt werkelt. Hierzulande hatte der Festa Verlag einige Bände veröffentlicht, seit »Von Feinden umzingelt« vor fünf Jahren gab es jedoch keine Übersetzung mehr. In »End of Days« gilt es für Pike Logan, einen geistesgestörten Mörder aufzuhalten, der nicht weniger als die Entfachung eines internationalen Flächenbrandes im Sinn hat.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die sieben Männer der Evelyn Hugo vom 06.06.2022 20:07:
» Monique und Evelyn könnten unterschiedlicher nicht sein: Monique ist eine wenig erfolgreiche Journalistin, frisch getrennt und orientierungslos in Privat- und Berufsleben. Evelyn ist eine weltberühmte Hollywood-Schauspielerin, die auf eine Jahrzehntelange erfolgreiche Karriere und sieben Ehen zurückblickt. Eine interessante Konstellation: Evelyn wählt die ihr scheinbar unbekannte Monique dazu aus, ihre Biografie zu schreiben und verbringt mit ihr viel Zeit, um über ihr Leben zu sprechen. Die Szenen, in denen Evelyn über ihre Karriere und Beziehungen spricht, fließen locker und spritzig dahin. Wir durchleben mit der Hollywood-Legende die vielen emotionalen Auf und Abs ihres Lebens. Etwas anstrengend fand ich hingegen oft die Zwischenspiele in der Gegenwart, in der beide Frauen zusammensitzen. Monique wird als übertrieben eingeschüchtert und unsicher gezeichnet. Vermutlich soll das ihren Wandel zur selbstbewussten Autorin verdeutlichen, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lizlemon
Kommentar zu Die sieben Männer der Evelyn Hugo vom 10.04.2022 14:45:
» Die Welt schenkt einem nichts, man muss es sich nehmen. Spannende Story! Diese Hollywood-Filmikone, verstorben mit 79 Jahren, präsentiert ihr wahres Leben – schillernd, frei von verdrehter Wahrheit und spannend präsentiert, wie von ihr gewünscht in Form einer Biographie, geschrieben von einer jungen, bisher unbekannten Journalistin, Elizabeth Monique Grant, die aus einem ganz bestimmten Grund von der Schauspielerin benannt wird. Die überraschende Begründung dafür erfährt der Leser zum Schluss – emotional bewegend. So wird über die Ehe mit diesen sieben verschiedenen Ehemännern ein sehr farbiger Regenbogen gespannt, um Gedankenspiele über Bisexualität, Lesben und Schwule im Amerika der 50er- bis 70er-Jahre kreisen zu lassen, über wahre Freundschaft, die Wahrheit und Intimität, aber auch über häusliche Gewalt in der Ehe zu reflektieren, weniger über Sex. “ Evelyn, wer war Ihre große Liebe? „ Auf …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von easymarkt3
Kommentar zu Die sieben Männer der Evelyn Hugo vom 31.03.2022 19:12:
» Evelyn Hugo – einer der größten Stars, die Hollywood je hervorgebracht hat und die auch mit fast 80 Jahren noch alle zum Luft anhalten bringt, wenn sie irgendwo auftaucht. Sie will Monique Grant, eine unbekannte Journalistin, um ihre Biografie zu schreiben. Warum ist nicht nachvollziehbar, doch die Diva macht klar: sie oder niemand. Monique besucht sie täglich in ihrem luxuriösen Appartement in Manhattan und lernt eine ganz andere Seite der Frau kennen, die die Öffentlichkeit als Sex Bombe und Gattin von sieben Ehemännern abgespeichert hat. Ein Leben voller Kämpfe, Siegen und Niederlagen – und voller Leidenschaft, die jedoch nur im Verborgenen existieren konnte. Monique ist fasziniert von der Frau, die vor ihr alle Schandtaten und Emotionen ausbreitet – doch es bleibt die Frage: warum sie? Welchen Grund hat die Schauspielerin, ausgerechnet Monique Grant all das anzuvertrauen? „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ ist der Roman, mit dem die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Zum Paradies vom 12.02.2022 15:22:
» Amerika in drei Jahrhunderten: David Bingham, der junge Spross einer angesehenen Familie, verschmäht im Jahr 1893 einen standesgemäßen Verehrer, weil er sich in einen mittellosen Musiklehrer verliebt hat. 100 Jahre später wohnt ein junger Hawaiianer mit einem deutlich älteren, reichen Mann zusammen und verheimlicht ihm seine Familiengeschichte. Im Jahr 2093 möchte Charlie, die Enkelin eines mächtigen Wissenschaftlers, herausfinden, wohin ihr Mann wöchentlich verschwindet. „Zum Paradies“ ist ein Roman von Hanya Yanagihara. Meine Meinung: Der Roman umfasst drei Bücher, die aus unterschiedlich vielen nummerierten Teilen bestehen. Dabei gibt es drei verschiedene Erzählstränge. Der erste spielt in einer alternativen Vergangenheit im späten 19. Jahrhundert, der zweite in den 1990er-Jahren und der dritte in der Zukunft im späteren 21. Jahrhundert. Auch die Schauplätze wechseln, wobei ein Schwerpunkt auf New York …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar zu Zum Paradies vom 09.02.2022 19:17:
» Das Paradies kann auch die Hölle sein Ein altes Haus im viktorianischen Stil in New York am Washington Square und seine Bewohner in den Jahren 1893, 1993 und 2093 – drei Geschichten, die jeweils 100 Jahre auseinander angesiedelt sind. Zuerst geht es um David Bingham, ein homosexueller junger Mann, der seinen Weg noch nicht gefunden hat. Er wohnt bei seinem reichen Großvater, der alles für ihn regelt und bestimmt, und den er einmal beerben soll. Doch dann verliebt er sich in einen armen Musiklehrer von zweifelhafter Herkunft und erhofft mit ihm eine glückliche Zukunft. - Im zweiten Teil geht es wieder um einen homosexuellen jungen Mann namens David, ein Nachfahre der Binghams mütterlicherseits, der in einer Partnerschaft mit einem älteren Mann lebt, der auch alles für ihn regelt. Dass dieser David hawaiianische Wurzeln hat erfährt man durch einen sehr langen Brief des Vaters, indem er seine Lebensgeschichte und die seiner Vorfahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Herbstrose
Kommentar zu Zum Paradies vom 08.02.2022 6:47:
» Wo fängt man an bei einem Roman, der eigentlich aus drei größtenteils unabhängigen Geschichten besteht? Vielleicht genau damit, denn das war es, was mein Gefühl beim Lesen geprägt hat. Zwischen den einzelnen Geschichten liegen jeweils hundert Jahre, sie spielen alle auf dem amerikanischen Kontinent und behandeln alle Themen wie Homosexualität, Armut vs. Reichtum, Krankheit, Sehnsucht. Was mir aber gefehlt hat, ist eine wirkliche Verbindung, die über die thematische hinausgeht. Ja, es gibt einige wenige Anspielungen auf den möglichen Fortgang der jeweils anderen Geschichten, aber im Großen und Ganzen bleiben ihre Enden mehr als offen. Erwartet hatte ich eine Handlung, die sich über drei Jahrhunderte erstreckt, stattdessen musste ich mich gleich dreimal auf völlig neue Geschichten einlassen, die sich in ihrer Weitschweifigkeit verlieren. Dabei macht Yanagihara durchaus deutlich, dass sie schreiben kann. Die Figuren und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Anna625
Kommentar zu Zum Paradies vom 20.01.2022 14:22:
» Unbedingt lesen!!! Drei Geschichten aus drei Jahrhunderten. Das hat mich neugierig gemacht! Alle verbindet ein Thema, dass sich auf unterschiedlichste Art durch die Jahrhunderte zieht. 1893 ist lange her, in den Free States zu denen Amerika gehört, darf dort jeder lieben wie und wen er will. Gleichgeschlechtliche Liebe und Beziehungen sind völlig normal. 1993 steht die AIDS Epedimie im Vordergrund. 2093 wirkt wie eine Dystopie. Der Staat kontrolliert das gesamt Leben. Internet, Nachrichten, Reisen sind verboten. Gleichgeschlechtliche Liebe ebenso. Eine Zeitreise, die zeigt, wie sehr sich Welt verändert, und nicht zum Guten. Drei Namen tauchen immer wieder auf und spielen die Hauptrollen. Wie das alles zusammenhängt? Das muss jeder selber herausfinden! Die Autorin hat einen wunderbaren, detailreichen Schreibstil, der einen von der ersten Seite an fesselt. Vielschichtig, spannend und emotional schildert sie ihre Charaktere, die Zeit und die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lorixx
Kommentar zu Inspector Lynley 20 - Wer Strafe verdient vom 15.10.2018 21:46:
» Hm, leider nicht das beste Buch, das Elizabeth George in ihrer ansonsten wirklich überzeugenden Reihe hingelegt hat. Storytechnisch einfach ganz schön blass und simpel. Das haben Barbara Havers und Inspector Lynley nun wirklich nicht verdient ...«
– geschrieben von Hampelfrau
Kommentar zu Nur noch ein einziges Mal vom 27.01.2018 16:18:
» Ich habe von Colleen Hoover zuvor nur ein Buch gelesen und war durch den Klappentext durchaus neugierig geworden. "Nächstes Jahr am selben Tag" hatte mich total überwältigt und gefesselt und ich hoffte natürlich, dass dieser Roman das auch wieder schaffen würde. Was soll ich nun sagen ? Es fällt mir gerade nicht sehr leicht, denn das Nachwort hat verraten, dass dieser Roman autobiographische Elemente enthält. Das hat mich im Nachhinein alles nochmal mit anderen Augen sehen lassen. Aber trotz allem konnte mich der Roman nicht so erreichen, wie der erste den ich von Colleen Hoover gelesen habe. Woran das gelegen hat ? Ich kann es gar nicht genau benennen, vielleicht ist es der strukturelle Aufbau. Dem Leser wird die Geschichte aus der Perspektive von Lily geschildert, aber nicht nur auf diese Art, sondern auch als Tagebuchform der 16 jährigen Lily. Alles in allem ist es viel Lily und die Textauszüge aus ihrem früheren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Nici´s Buchecke

 
Autorentags: Brad Taylor, Colleen Hoover, Elizabeth George, Hanya Yanagihara, James Patterson, Taylor Jenkins Reid
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Die sieben Männer der Evelyn Hugo
Geschrieben von: Taylor Jenkins Reid (31. März 2022)
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Geschrieben von: Elizabeth George (8. Oktober 2018)
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Nur noch ein einziges Mal
Geschrieben von: Colleen Hoover (10. November 2017)
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Pike Logan 3 - Von Feinden umzingelt
Geschrieben von: Brad Taylor (15. Dezember 2016)
Zum Paradies
Geschrieben von: Hanya Yanagihara (11. Januar 2022)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz