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  Bestseller der New York Times vom 22.10. mit John Grisham, Nicholas Sparks und Tana French
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In dieser Woche hat sich auf der Bestsellerliste der New York Times ein erstaunliches Ereignis angedeutet: Nach 109 Wochen auf der Liste und unzähligen ersten Plätzen steht Delia Owens mit ihrem Roman »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) kurz davor, aus den Charts zu rutschen. Dieses Mal langte es gerade noch so für den fünfzehnten und damit letzten öffentlich sichtbaren Rang. Vier Bücher haben es indessen frisch auf die Liste geschafft, und diese möchten wir euch an dieser Stelle vorstellen. Die gesamten Platzierungen findet ihr durch einen Klick hier. Grundlage der Liste waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 11. und 17. Oktober in den Vereinigten Staaten erzielt wurden.

Ein Neueinsteiger schaffte es auf Anhieb bis auf den ersten Platz. Dabei handelt es sich um John Grisham, der dort mit seinem neuesten Werk »A Time for Mercy« landete, dem dritten Band seiner Jake-Brigance-Reihe. Auch die beiden vorausgegangenen Bände (»A Time to Kill« und »Sycamore Row« alias »Die Jury« und »Die Erbin«) hatten es bis auf den ersten Platz der Liste geschafft. Der Heyne Verlag wird eine deutsche Version von »A Time for Mercy« am 10. Mai des nächsten Jahres unter dem simplen Namen »Der Polizist« herausgeben. Brigance übernimmt darin in einem Aufsehen erregenden Prozess, in dem es um den Mord an einem Deputy geht, die Rolle des Pflichtverteidigers. Sein Mandant, für den die Öffentlichkeit die Todesstrafe fordert, ist erst sechzehn Jahre alt.

Hinter Grisham komplettierten Nicholas Sparks mit seinem Roman »The Return« (»Wenn du zurückkehrst«) und Tana French mit »The Searcher« das Siegertreppchen. Die nächste Neueinsteigerin schaffte es indessen bis auf die achte Position. Dort trudelte Robyn Carr mit ihrem Liebesroman »Return to Virgin River« ein, dem neuesten Band ihrer Virgin-River-Reihe. Zwischen diesem und dem bis dato letzten Band waren geschlagene acht Jahre ins Land gegangen. Irritierenderweise wurde ein älterer Band der Reihe (»Paradise Valley«) auf Deutsch unter dem Titel »Zurück in Virgin River« herausgegeben, also einer 1:1-Übersetzung des englischen Titels des neuesten Buchs. Eine neue Auflage des alten Werks wird gerade jetzt im Dezember erscheinen, so dass es zu einer Verwechslung kommen könnte. »Return to Virgin River« erzählt eine Geschichte über das Neubeginnen, über neue Freunde und über die Magie des Weihnachtsfests.

Ein weiteres weihnachtliches Werk, nämlich Debbie Macombers »Jingle all the Way«, schaffte auf dem neunten Platz den Neueinstieg. Darin erzählt die Autorin die Geschichte einer Frau namens Everly Lancaster, die als eine von fünf Geschwistern aufwuchs und immer davon träumte, ihre Heimatstadt im ländlichen Illinois endlich hinter sich lassen zu können. Schlussendlich schafft sie es nach Chicago, doch der Start ins neue Leben gestaltet sich schwierig, insbesondere da ihr kaum Zeit für Freunde und zum Durchatmen bleibt. Schlussendlich kommt es jedoch auch für sie zu einer erfreulichen lebensverändernden Begegnung.

Die letzte Neueinsteigerin traf direkt hinter Debbie Macomber ein, nämlich Lisa Jewell mit ihrem Roman »Invisible Girl«. Der Thriller ist eigentlich schon ein Vierteljahr alt, wurde bis Mitte Oktober aber offenbar noch nicht in den Vereinigten Staaten, sondern nur in Großbritannien verkauft. Die Autorin berichtet von einem ehemaligen Lehrer namens Owen Pick, der seinen Job verloren hat, nachdem er verdächtigt wurde, jemanden sexuell belästigt zu haben. Er wohnt in der unmittelbaren Nähe einer Familie, zu der ein Kinderpsycholge gehört. Die Familie fühlt sich in Owens Nähe höchst unwohl, und dann verschwindet eine langjährige Patientin des Psychologen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Wenn du zurückkehrst vom 07.08.2020 17:42:
» Mein Fazit: Als Fan musste man schon sehr lange auf diesen Roman warten. Sicherlich hatte es seine Gründe, warum es so lange dauerte. Und vielleicht ist es auch wegen des langen Wartens, dass ich nicht so glücklich bin wie sonst bei den Geschichten von Mr. Sparks. Die Einleitung geht schon ziemlich lang. Trevor erzählt aus seiner Sicht die Dinge, die im und um das Haus seines verstorbenen Großvaters passieren. Er lässt sich auch ausführlich darüber aus, warum er sich so gut mit ihm verstand. Der Großvater brachte ihm die Natur näher, entschleunigte sein Leben und zeigte ihm die wesentlichen Dinge. Und Trevor verehrte seinen Großvater für die Unerschütterlichkeit, mit der er seine Frau Rose liebte. Nun, dann tritt plötzlich Natalie in sein Leben. Callie kommt in der ersten Hälfte des Buches kaum vor und wenig Gelegenheit, sich zu präsentieren. Irgendwie suggerierte der Klappentext mir etwas anderes, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von ElkeK
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Die Erbin vom 14.03.2014 7:49:
» "Die Erbin" ist endlich mal wieder ein "richtiger" Grisham, also kein Sportbuch oder ähnliches, sondern endlich mal wieder ein schön juristisch geprägter Roman. Spielt dort, wo auch "Die Jury" gespielt hat und weist auch sonst wieder alte Qualitäten auf, die man bei Grisham zuletzt vermissen mußte.«
– geschrieben von theresa144

 
Autorentags: Debbie Macomber, Delia Owens, John Grisham, Lisa Jewell, Nicholas Sparks, Robyn Carr, Tana French
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,50
[2 Blogs]
1,53
[2177 User]
Die Erbin
Geschrieben von: John Grisham (3. März 2014)
1,50
[2 User]
Die Jury
Geschrieben von: John Grisham (1992)
Virgin River 07 - Zurück in Virgin River
Geschrieben von: Robyn Carr (Juni 2012)
Wenn du zurückkehrst
Geschrieben von: Nicholas Sparks (22. Juni 2020)
2,80
[5 Blogs]
2,09
[197 User]
 
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