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  Bestseller der New York Times vom 17.12. mit Ernest Cline, John Grisham und James Patterson
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Woche für Woche stellen wir euch bei uns die Bücher vor, die es frisch auf die kombinierte Print- und E-Book-Bestsellerliste der altehrwürdigen New York Times geschafft haben. Bereits in der vergangenen Woche hatte dies einen Haken: Es hatte - zum ersten Mal seit vielen Monaten - schlicht und ergreifend keine Neuzugänge gegeben. Wenigstens hatte es einige kleinere Bewegungen auf dem Siegertreppchen gegeben. Dieses Mal ist der amerikanische Buchmarkt nun noch ein Stückchen weiter erlahmt: Abermals gab es keinen Neueinsteiger, wieder blieben die fünfzehn bestplatzierten Romane unter sich. Hinzu kam dieses Mal, dass sich selbst auf dem Siegertreppchen nichts getan hat, dieses war exakt genauso belegt wie in der Vorwoche. Wenn ihr euch trotzdem die komplette Liste ansehen möchtet, dann werdet ihr unter diesem Link fündig. Grundlage der Liste waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 6. und 12. Dezember in den Vereinigten Staaten erzielt wurden.

Ernest Cline konnte mit seinem Roman »Ready Player Two« eine weitere Woche den Platz an der Sonne genießen. Der Nachfolgeband seines Weltbestsellers »Ready Player One«, der auch auf der Kinoleinwand zu einem großen Erfolg geworden war und mehr als eine halbe Milliarde Dollar eingespielt hatte, wird im kommenden März im Fischer Verlag TOR auch in deutscher Sprache erscheinen. In dem neuen Buch wird im Code der virtuellen Realität »Oasis« eine Technologie entdeckt, welche die ganze digitale Welt noch viel spektakulärer und suchterzeugender machen könnte denn je. Protagonist Wade Watts hat in der Folge ein schweres Abenteuer zu bestehen, bei dem nicht weniger als das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht, und bei dem er es mit einem Feind zu tun bekommt, der vor absolut gar nichts zurückschreckt, um seine Ziele durchzusetzen.

Da wir schon bei Nachfolgebänden sind: Nachdem John Grisham mit »Die Jury« und »Die Erbin« schon zwei Bücher über den Anwalt Jake Brigance verfasst hatte, war vor zwei Monaten in den Vereinigten Staaten mit »A Time for Mercy« ein weiteres Buch über ihn erschienen, und dieses verteidigte den zweiten Platz. Der Heyne Verlag wird es im kommenden Mai unter dem einfachen Titel »Der Polizist« auf Deutsch herausbringen. Brigance hat in dem Roman einen Mann zu verteidigen, der - entweder aus Notwehr oder aus Vorsatz, das gilt es zu klären - einen Deputy ums Leben gebracht hat. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war der Beschuldigte gerade einmal sechzehn Jahre alt. Für die Öffentlichkeit ist die Sachlage klar, weswegen ein kurzer Prozess und die Todesstrafe gefordert wird, Brigance wird hingegen viel tiefer ins Detail blicken.

Und auch der dritte Platz wurde vom gleichen Buch wie in der Vorwoche belegt, und auch hier handelt es sich um den neuesten Band einer Reihe: Das von James Patterson verfasste »Deadly Cross« ist der 28. Band seiner Erfolgsserie über den Ermittler Alex Cross, von der 24 Bände auch schon auf Deutsch herausgegeben wurden. In seinem neuesten Einsatz beschäftigt sich Cross mit einem Doppelmord: Eine aus den Medien bekannte Persönlichkeit und ein Schulleiter wurden gemeinsam in einem Auto gefunden - halbnackt und tot.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Ready Player One vom 05.10.2017 20:35:
» Das Leben in der Zukunft ist relativ trostlos. Die globale Energiekrise hat die meisten Menschen an der Grenze zur Armut zurückgelassen. Um dem grauen Alltag zu entfliehen, ziehen sich fast alle in die "Oasis" zurück, die virtuelle Realität, in der Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt und man sich geben kann, wie man will. Als der Erschaffer der "Oasis" stirbt, hinterlässt er sein Vermögen demjenigen, der als erstes das in der virtuelle "Easter Egg" findet, wodurch bald der ganze Planet auf "Eierjagd" geht. Mittendrin befindet sich der Teenager Wade, der die "Oasis" vor den geldgierigen Konzernen schützen will… Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Wade in der Vergangenheit erzählt. Wade ist der Klischee-Nerd, wie er im Buche steht: picklig, übergewichtig und schüchtern. Da er in der virtuellen Welt sein echtes Gesicht nicht zeigen muss, fühlt er sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Aglaya
Kommentar zu Ready Player One vom 07.05.2017 17:02:
» „Ready Player One“ von Ernest Cline war mir von so vielen Bekannten empfohlen worden, dass ich es kaum erwarten konnte, das Buch in den Händen zu halten. Gerade in der letzten Zeit waren Science Fiction Bücher bei mir viel zu kurz gekommen, was ich dringend ändern wollte. Ernest Cline konnte mich mit diesem Buch auf ganzer Linie überzeugen. Da ich mit vielen Anspielungen aus den 80ern nichts anfangen konnte, hat sich der Einstieg in das Buch etwas gezogen, aber nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen. Im Jahr 2044 hat das Leben auf der Erde einen neuen Tiefpunkt erreicht und der größte Teil der Menschheit lebt in Armut. So auch Wade Watts, der bei seiner Tante in einem Trailerpark lebt. Tag für Tag flüchtet sich Wade in die virtuelle Welt von OASIS, in der sich sein komplettes Leben abspielt. Dort geht Wade virtuell zur Schule, trifft seinen besten Freund und verbessert nebenbei durch das Lösen von Quests …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Selection Books - Nalas Bücherblog
Kommentar zu Ready Player One vom 25.04.2017 11:42:
» Wade Watts lebt im Jahr 2044. Die einst so schöne blaue Erde ist am Ende. Die Ölvorräte sind aufgebraucht, und die vorhergesagte Klimakatastrophe ist eingetreten. Wie der größte Teil der Menschheit versucht auch Wade der bedrückenden Realität so oft wie möglich zu entfliehen. Das Fluchtziel heißt OASIS, ein virtuelles Utopia, in dem selbst die unwahrscheinlichsten Wünsche und Träume wahr werden. Und irgendwo in diesem digitalen Universum liegt ein sagenhafter Schatz verborgen – der Schlüssel zum Reichtum des verstorbenen OASIS-Erfinders James Halliday… Welch wunderbare Hommage an die Videospiel-, Musik-, Film- Serien-, Roman- und Popkultur der 80er Jahre! Wie Ihr in meinem einleitenden Satz schon seht, bin ich von diesem Buch begeistert! Selten hat mich ein Roman so gebannt, verzaubert und in meine eigene Jugend zurückversetzt! Erzählt wird die Geschichte von Wade, einem Teenager, der in den Stacks, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Kopfgestöber
Kommentar zu Die Erbin vom 14.03.2014 7:49:
» "Die Erbin" ist endlich mal wieder ein "richtiger" Grisham, also kein Sportbuch oder ähnliches, sondern endlich mal wieder ein schön juristisch geprägter Roman. Spielt dort, wo auch "Die Jury" gespielt hat und weist auch sonst wieder alte Qualitäten auf, die man bei Grisham zuletzt vermissen mußte.«
– geschrieben von theresa144

 
Autorentags: Ernest Cline, James Patterson, John Grisham
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Die Erbin
Geschrieben von: John Grisham (3. März 2014)
1,50
[2 User]
Die Jury
Geschrieben von: John Grisham (1992)
Ready Player One
Geschrieben von: Ernest Cline (26. März 2012)
1,80
[6 Blogs]
1,67
[3 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz