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  Bestseller der New York Times vom 15.04. mit Amanda Gorman, Kristin Hannah und Delia Owens
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In dieser Woche haben es fünf neue Bücher auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft, und hier werden wir sie euch kurz vorstellen. Wenn ihr euch die gesamte Liste ansehen möchtet, müsst ihr indessen auf der Seite der Zeitung nachschauen. Basis der dieswöchigen Liste waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 4. und 10. April in den Vereinigten Staaten eingefahren wurden.

Ganz oben hat sich nichts getan: Amanda Gorman verteidigte mit ihrem kleinen Büchlein »The Hill We Climb« die Spitze. Dahinter schob sich die mehrmalige Erstplatzierte Kristin Hannah mit »The Four Winds« wieder auf Rang Zwei vor. Mit ihrem Weltbestseller »$Der Gesang der Flusskrebse«, der in den kommenden Wochen verfilmt wird, landete Delia Owens auf dem Bronzerang. Inzwischen befindet sich das Buch schon in der unglaublichen 125. Woche auf der Liste.

Die höchste Neueinsteigerin dieser Woche gelangte bis auf den fünften Platz. Dabei handelt es sich um Cynthia D'Aprix Sweeney, die dort mit ihrem Roman »Good Company« ins Ziel fand. Das Buch erzählt von einem Schauspieler-Paar, das seit über zwanzig Jahren verheiratet ist. Flora und Julian lebten erst mit ihrer Tochter Ruby in Manhattan und kamen gerade so über die Runden, erste kleine Erfolge stellten sich dann nach einem Umzug nach Los Angeles ein. Dort trafen sie auch Floras beste Freundin Margot wieder, die inzwischen ein echter Star geworden war. Als Flora eines Tages einen Umschlag findet, in dem sich der Ehering ihres Mannes befindet, den er angeblich lange Zeit zuvor verloren hatte, werden die Ehe und die Freundschaft zu Margot kräftig durchgeschüttelt.

Den achten Platz eroberte Flynn Berry mit ihrem Buch »Northern Spy«, das unter anderem durch eine Empfehlung im Buchclub von Reese Witherspoon große Aufmerksamkeit erfuhr. Das Werk beschäftigt sich mit dem Nordirland-Konflikt und erzählt von einer BBC-Produzentin namens Tessa, deren Schwester Marian nach einem Überfall auf eine Tankstelle ins Visier der Justiz gerät. Die Polizei glaubt, sie sei der IRA beigetreten, was Tessa stark bezweifelt. Als sich nach und nach die Wahrheit über das zeigt, was Marian widerfahren ist, wird Tessa zu einer Entscheidung zwischen ihren Idealen und ihrer Familie - einschließlich ihres Sohnes Finn - gezwungen.

Auf der elften Position fand sich Haruki Murakami mit seiner Kurzgeschichtensammlung »First Person Singular« ein. Diese wurde vom Dumont Verlag zu Beginn des Jahres als »Erste Person Singular« in deutscher Sprache veröffentlicht und schaffte es zwischenzeitlich sogar zwei Wochen bis auf den ersten Platz der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels (wir berichteten). In Murakamis Buch sind acht Geschichten zusammengefasst, die aus der Ich-Perspektive erzählt werden und von Erinnerungen an die Jugend, Liebschaften, Literatur, Musik und Sport berichten.

Auch die letzten beiden veröffentlichten Ränge der Bestsellerliste wurden von Neuzugängen belegt. Abby Jimenez schnappte sich mit ihrem Buch »Life's Too Short« den vierzehnten Rang. Es handelt sich um den dritten Band ihrer Reihe »Friend Zone«, die hierzulande unter dem Label »bold« des Deutschen Taschenbuch Verlages herausgegeben wird und »Burning Secrets« getauft wurde ... warum auch immer ein einfach zu verstehender englischer Titel durch einen anderen ersetzt werden musste. Im Oktober war mit »Wenn aus Funken Flammen werden« eine deutschsprachige Ausgabe des ersten Bandes veröffentlicht worden, im Juni wird mit »Wenn in mir die Glut entflammt« der zweite Teil folgen.

Rang Fünfzehn ging indessen an Caroline Kepnes mit ihrem Roman »You love me«. Die ersten beiden Bände der Joe-Goldberg-Reihe, die man durch die Netflix-Verfilmung »You - Du wirst mich lieben« auch außerhalb der Buchwelt kennt, wurden hierzulande vom LYX Verlag herausgegeben. Die Veröffentlichung des zweiten Bandes »Hidden Bodies - Ich werde dich finden« liegt schon ein halbes Jahrzehnt zurück, eine deutsche Version von »You love me« wurde bisher noch nicht angekündigt.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Abby Jimenez, Amanda Gorman, Caroline Kepnes, Delia Owens, Haruki Murakami, Kristin Hannah
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Burning Secrets 1 - Wenn aus Funken Flammen werden
Geschrieben von: Abby Jimenez (9. Oktober 2020)
2,00
[2 Blogs]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
1,35
[3 Blogs]
1,52
[3054 User]
Erste Person Singular
Geschrieben von: Haruki Murakami (26. Januar 2021)
2,52
[248 User]
Hidden Bodies - Ich werde dich finden
Geschrieben von: Caroline Kepnes (1. Juni 2016)
The Hill We Climb - Den Hügel hinauf
Geschrieben von: Amanda Gorman (30. März 2021)
2,59
[139 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz