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  Bestseller der New York Times vom 14.01. mit Julia Quinn, Charles Soule und Danielle Steel
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Während ihre Kollegen aus dem Politressort zeitgleich intensiv damit beschäftigt waren, live von der Abstimmung über das neue Trump-Impeachment zu berichten, haben die Literaturexperten unter dem Dach der altehrwürdigen New York Times eine neue Ausgabe ihrer allwöchentlichen Bücher-Bestsellerliste veröffentlicht. Hier werden wir euch die Bücher vorstellen, die es frisch auf die Liste geschafft haben. Wenn ihr euch indessen für sämtliche Platzierungen interessiert, werdet ihr durch einen Klick hier fündig. Basis der Liste waren die Verkaufszahlen, die zwischen dem 3. und 9. Januar in den Vereinigten Staaten erreicht wurden.

Ganz oben an der Spitze hat sich nichts getan: »The Duke and I« von Julia Quinn konnte dank des Erfolgs der zugehörigen Netflix-Verfilmung den ersten Platz behaupten, den das zwei Jahrzehnte alte Buch eine Woche zuvor erobert hatte. Direkt hinter Frau Quinn kam der höchste Neueinsteiger ins Ziel: Charles Soule landete mit seinem Roman »Light of the Yedi« auf dem zweiten Platz, einem Buch aus der Star-Wars-Reihe »The High Republic«, die lange Zeit vor dem Imperium und der ersten Ordnung spielt, als sich die Jedi auf dem Höhepunkt ihrer Macht befanden und man von einem wahrhaft goldenen Zeitalter sprechen konnte. Nun aber wird ein Raumschiff im Hyperraum in Stücke gerissen, und die Jedi müssen ihre Macht so intensiv nutzen, wie es nur geht, um dafür zu sorgen, dass die umherschießenden Splitter keinen massiven Schaden anrichten. Während sie damit beschäftigt sind, braut sich eine Bedrohung zusammen, die selbst den Jedi Angst machen wird.

Die kommerziell erfolgreichste (lebende) Autorin der Welt - Danielle Steel - sicherte sich mit ihrem neuesten Werk, das den Titel »Neighbors« trägt, den Bronzerang. Darin kommt es zu einem Erdbeben, was eine ansonsten schon seit fünfzehn Jahren sehr zurückgezogen lebende Frau dazu bringt, die Türen ihres Hauses für ihre Nachbarn zu öffnen. Normalerweise hat Meredith White - so der Name der einstigen erfolgreichen Schauspielerin - mit diesen nichts zu tun. Nun aber wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, durch die Geheimnisse ans Licht gebracht werden, Beziehungen zerbrechen werden, und Menschen zusammengebracht werden, die sich eigentlich fremd sind, so dass sie starke neue Verbindungen knüpfen können.

«The Wife Upstairs«, ein neuer Thriller von Rachel Hawkins, schnappte sich die sechste Position. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Hundesitterin namens Jane, deren bisheriges Leben nicht unbedingt erfolgreich verlief, die nach einem Umzug in eine neue Stadt nun aber auf einen attraktiven reichen Mann trifft. Eddie, so sein Name, lebt seit dem Tod seiner Ehefrau allein in einem exquisiten Herrenhaus. Man versteht sich blendend, und es scheint, dass Eddie Jane all das bieten könnte, was sie sich schon immer für ihr Leben gewünscht hat. Was die Hundesitterin jedoch nicht ahnt: Es gibt hier eine Ehefrau, die einfach nicht begraben bleiben will, und Eddie hat ein Geheimnis, das tödliche Gefahren birgt.

Ganz knapp in die Top Ten geschafft hat es Anna North. Für die Macher der New York Times dürfte dieser Neueinstieg ein erfreuliches Ereignis sein, denn Anna North ist »eine von ihnen«. Zwischen 2014 und 2017 war sie für die Rubrik »This Week in Hate« zuständig, und sie schrieb allerhand über Donald Trump, insbesondere während dessen erster Präsidentschaftskandidatur. Ihr Roman »Outlawed«, der auf dem zehnten Platz landete, wurde in den Medien als eine Mischung aus »Der Report der Magd« und dem Western »Butch Cassidy und Sundance Kid« beschrieben. Die Autorin erzählt darin die Geschichte einer Frau namens Ada, die Hebammen ausbildet, und die vor die Entscheidung gestellt wird, ob sie einer Gruppe von Gesetzlosen helfen sollte, die ihrerseits eine sichere Stätte für ausgestoßene Frauen errichten wollen.

Die drei übrigen Neuzugänge haben es nicht in die Top Ten geschafft, dennoch möchten wir sie nicht unter den Tisch fallen lassen, sondern sie an dieser Stelle zumindest im Schnelldurchgang erwähnen. Ein neuer Thriller von Jayne Ann Krentz holte sich den dreizehnten Platz. »All the Colors of Night«, so der Name des Thrillers, ist der zweite Band ihrer Reihe »Fogg Lake«. Der erste Band hatte es vor einem Jahr auf Anhieb in die Top Ten geschafft, wie wir euch damals berichteten. Neuer Vierzehnter ist Brad Taylor mit seinem Buch »American Traitor«, dem neuesten Band seiner Pike-Logan-Reihe. Der Festa Verlag hatte vor einigen Jahren die ersten drei Bände der Erfolgsserie auf Deutsch herausgegeben, die Übersetzungen dann aber eingestellt. Last but not least landete Robert Jones Jr. auf Platz Fünfzehn. »The Prophets« ist sein Debütroman.

Wer sich wundert, warum wir dieses Mal nicht thematisiert haben, wann die Bücher auf Deutsch erscheinen werden: Bis dato wurde leider noch keine Übersetzung eines der sieben Neuzugänge angekündigt.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Report der Magd vom 09.10.2019 16:52:
» Dieses Buch wurde bereits 1985 geschrieben und ist immer noch aktuell. Frauen haben dafür gekämpft, dass sie gleichberechtigt sind. Nicht alles war geschafft, aber wir befanden uns auf einem guten Weg. Doch in letzter Zeit wendet verändert sich diese Entwicklung und orientiert sich rückwärts. Es ist erschreckend. Aber genauso erschreckend ist es, was Desfred in der Republik Gilead erlebt. Man hatte sie vor eine Wahl gestellt, die kaum eine war. Entweder sie wurde an der Mauer gehenkt oder sie fügt sich in das Leben als Magd. Als Magd hat sie Kinder zu gebären für Frauen, denen es nicht möglich ist, ein Kind auszutragen. Nur dafür ist sie da, ansonsten hat sie keine Rechte. Alles in Gilead ist Regeln unterworfen und diese Regeln verbieten Frauen, dass sie Lesen und Schreiben dürfen. Sie müssen seltsame Kleidung tragen, an der man erkennen kann, was sie sind und die den Blick einschränkt. Es gibt Wächter, Tanten, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Der Report der Magd vom 02.09.2019 11:20:
» Eigentlich lese ich nicht wirklich Dystopien oder Ähnliches, weshalb ich doppelt so gespannt auf den Roman war. Gleichzeitig hatte ich Angst, dass mich das Buch einfach nicht überzeugen kann und ich mich durch die Handlung quäle. So war es zum Glück nicht, aber richtig umhauen konnte mich das Buch auch nicht. Ich habe extra ein paar Tage gewartet, bis ich die Rezension schreibe. Erst musste ich meine Gedanken sortieren, dann sind mir einige Tage lang keine Worte dazu eingefallen. Mir ist es schwer gefallen, dazu etwas zu schreiben. Herausragend war auf jeden Fall die Schreibweise. Anspruchsvoll, mit vielen Details und tiefen Gedanken, Rückblicke in die Vergangenheit und trotzdem äußerst angenehm zu lesen. Der tolle Schreibstil der Autorin hat stark dazu beigetragen, dass ich das Buch so schnell ausgelesen hatte und das Buch auch recht gerne in die Hand genommen habe. Hier konnte die Autorin viele Pluspunkte sammeln und allein aus diesem Grund …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie

 
Autorentags: Brad Taylor, Charles Soule, Julia Quinn, Rachel Hawkins
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
1,00
[1 Blog]
1,95
[78 User]
Der Report der Magd
Geschrieben von: Margaret Atwood (1987)
2,25
[2 Blogs]
2,67
[15 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz