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  Bestseller der New York Times vom 10.09. mit Louise Penny, Elena Ferrante und Christine Feehan
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Die dieswöchige Bestsellerliste der New York Times war eine außergewöhnliche, denn die obersten vier Ränge wurden allesamt von Neuzugängen bekleidet. Errechnet wurde die Liste anhand der Bücher-Verkaufszahlen, die zwischen dem 30. August und 5. September in den Vereinigten Staaten erzielt wurden. Die kompletten fünfzehn Ränge findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt.

Aus dem Stand bis ganz an die Spitze schaffte es in dieser Woche die vielfach ausgezeichnete kanadische Schriftstellerin Louise Penny mit dem neuesten Band ihrer Reihe über ihren Chief Inspector Armand Gamache von der Sûreté du Québec, die vor einiger Zeit vom Kampa Verlag eine Wiederbelebung in deutscher Sprache erfahren hat, nachdem der Limes Verlag den ersten Versuch einer deutschen Übersetzung vor einem Jahrzehnt eingestellt hatte. »All the Devils are here« ist der bereits sechzehnte Band der in englischer Sprache sehr erfolgreichen Reihe. Gamache muss dieses Mal zur Tat streiten, nachdem es zu einer Attacke auf seinen milliardenschweren Paten Stephen Horowitz kommt. Was folgt, ist die Entdeckung eines mysteriösen Schlüssels und eine Spurensuche quer durch Paris, wo die Gamaches gerade zu Gast sind.

Das Ferrante-Fieber ist in den USA wieder ausgebrochen und hat Elena Ferrantes neues Buch »The Lying Life of Adults« sofort auf den zweiten Platz katapultiert. Der Suhrkamp Verlag veröffentlichte die deutsche Ausgabe des Buchs, die den Titel »Das lügenhafte Leben der Erwachsenen« trägt, vor einigen Tagen zeitgleich zur englischen Version. Darin entführt die italienische Autorin ihre Leser in das Neapel der neunziger Jahre, wo ein aus gut behütetem Hause stammendes Mädchen namens Giovanna langsam in die Pubertät kommt und nicht nur an sich selbst diverse Veränderungen wahrnimmt, sondern auch die Vorgeschichte ihres Vaters kennenlernt und dadurch merkt, dass er aus einem ganz anderen Neapel als dem ihren kommt. Nach und nach durchlebt sie einen Verlust an Vertrauen zu ihren Eltern und steht bald vor der Frage, was ihr eigentlich noch Halt geben soll, oder ob sie womöglich selbst schon Teil des Lügengebildes der erwachsenenen Menschen ist.

Von einer Erfolgsautorin zur nächsten: Christine Feehan schnappte sich in dieser Woche den Bronzerang. Dies gelang ihr mit »Dark Song«, dem sage und schreibe 34. Band ihrer ellenlangen Karpatianer-Serie, mit der sie seit der Jahrtausendwende von einem Vekaufserfolg zum anderen gehastet ist. Hierzulande hat der Bastei Lübbe Verlag zuletzt im Frühjahr mit »Dunkler Wächter des Herzens« den 32. Band herausgegeben, der 33. Teil der Urban-Fantasy-Serie wird im kommenden März als »Dunkle Macht der Leidenschaft« folgen. In »Dark Song« geht die Autorin der Frage nach, ob der Vampir, der Protagonistin Elisabeta gefangen gehalten hatte, der Beziehung zwischen ihr und dem einst emotionslosen und inzwischen gewandelten Krieger Ferro Arany in die Quere kommen wird.

Auf dem vierten Platz stieg der schreibende Pastor Jonathan Cahn mit seinem neuesten Werk in die Büchercharts ein. Er hatte vor knapp zehn Jahren einen großen Erfolg mit dem Buch »The Harbinger« erzielt, in welchem er die Anschläge vom 11. September 2001 mit dem alten Israel und der Zerstörung des Königreichs Israel in Verbindung brachte und sie als göttliche Warnung interpretierte. Das neue Buch ist der Nachfolger zu seinem Erfolgswerk und trägt dementsprechend den schlichten Titel »The Harbinger 2 - The Return«. Darin geht Cahn der Frage nach, ob sich die Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Weg zum jüngsten Gericht befinden und was dem Land bevorstehen könnte.

Die ursprünglich aus Ghana stammende Autorin Yaa Gyasi, die mit ihrem Werk »Heimkehren« vor einigen Jahren einen sehr großen Erfolg erzielte, schnappte sich mit ihrem neuesten Buch »Transcendent Kingdom« den sechsten Platz. Der Roman wurde im Buchklub der Today Show von Jenna Bush Hager als die Empfehlung des Monats September eingestuft, womit ein erneuter großer Verkaufserfolg vorprogrammiert war. In »Transcendent Kingdom« wird die Geschichte einer Frau namens Gifty erzählt, welche die Traumata ihres Lebens zu ergründen versucht und dabei tief in die Geschichte ihrer Familie eintaucht und ganze Generationen über die Kontinente hinweg bis ins dunkle Herz des modernen Amerikas betrachtet. Auf dieser Basis wird eine Geschichte über Liebe und Verlust sowie Sucht und Erlösung erzählt.

Der letzte Neueinsteiger schafft es nicht ganz bis in die Top Ten, aber immerhin bis auf den elften Rang. Timothy Zahn hat in seinem neuesten Werk wieder den Mann im Gepäck, für den ihn die Fans des Star-Wars-Universums schätzen: Großadmiral Thrawn. »Chaos Rising« bildet den Auftakt zu einer neuen Trilogie namens »Thrawn Ascendancy«, die vor den bisherigen Auftritten von Thrawn angesiedelt wurde und sich dementsprechend den Ursprüngen der berühmten Figur widmet.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Legende der Karpatianer 32 - Dunkler Wächter des Herzens vom 31.05.2020 17:07:
» Ich habe bisher alle Bücher der Karpartianer gelesen,aber als Schriftsteller sollte man sich doch etwas an eine Kronologie der Ereignisse halten.In diesem Buch wird erwähnt das Adrian gerade seine Sellengefärtin gefunden hat.Fackt ist Gary wurde erst lange nach diesem Ereignis verwandelt und Der Bruder von Adrians Seelengefährtin Josh ist inzwischen ein junger Mann der Skyler und Dimitri geholfen hat zusammen zu kommen und kein kleiner Junge.Ansonsten ist das Buch wie alle anderen aufgebaut,nur das es jetzt in Amerika und nicht mehr in den Karparten.Es gibt auch die gleiche Rollenverteilung Anführer (Prinz) ,Heiler,Krieger alles das gleiche.Lange verschwundene Frauen tauchen wieder auf,alte Feinde werden mächtiger als gedacht.Alles in allem wird die Serie langsam langweilig. Ich finde sie sollte sie beenden.«
– geschrieben von Nico72
Kommentar zu Heimkehren vom 19.09.2017 18:40:
» Titelbild und Buchtitel passen gut zum hier erzählten Geschehen. Die Lektüre war stellenweise kaum zu ertragen, war einem doch jederzeit bewusst, dass es sich so oder so ähnlich, selbst, wenn wir es hier mit fiktiven Figuren zu tun haben, tatsächlich unzählige Male in der Realität zugetragen hat dass es in den USA gut eineinhalb Jahrhunderte nach Harriet Beecher-Stowe und Abraham Lincoln und gut einem halben Jahrhundert nach Martin Luther King und Robert Kennedy bedauerlicherweise bei weitem keine Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß gibt dass auch in unserem Lande eine Auffassung um sich zu greifen beginnt, es gäbe Menschen erster und zweiter Klasse. Diese Geschichte beginnt mit zwei in Ghana geborenen Halbschwestern, die einander nie kennen lernten, und führt von einem kurzen Schlenker nach London in die USA. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begleiten wir in jeder Generation jeweils einem Vertreter der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von victory
Kommentar zu Heimkehren vom 03.09.2017 16:24:
» Geht einem sehr nah Die Geschichte beginnt im Ghana des 18. Jahrhunderts mit den zwei Halbschwestern Effia und Esi, die einander nie kennen lernen und deren Lebensweg sehr unterschiedlich verläuft. Yaa Gyasi führt den Leser nun durch die nachfolgenden 6 Generationen der Schwestern. Die Geschichte wird nicht in der gewohnten Art einer Familiensaga erzählt. Die junge Autorin hat einen anderen Weg gewählt. Sie lässt uns in kurzen Sequenzen in das Leben der einzelnen Personen blicken. So haben wir es hier eigentlich mit 14 Geschichten zu tun, die uns Einblick in das schwierige, oft demütigende Leben von Schwarzen in einer weißen Welt und von der großen Bedeutung von Heimat und Familie geben. Das Ende stimmt versöhnlich und spannt einen Bogen zum Anfang dieser großartigen Geschichte. Der Stammbaum am Ende des Buches ist ein wichtiges Hilfsmittel, zu leicht würde man sonst den Überblick verlieren. Keine einfache …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MelaKafer
Kommentar zu Heimkehren vom 22.08.2017 17:39:
» Die erschütternde Geschichte eines ganzen Landes: „Während sie sang, sah sie die Noten aus ihrem Mund schweben wie kleine Schmetterlinge, die ein wenig von der Traurigkeit mitnahmen, und sie wusste, dass sie überleben würde.“ (S. 180) Zusammenfassung. Über mehrere Generationen bereitet sich hier die Geschichte einer ursprünglich afrikanischen Familie und irgendwie auch ganzer afrikanischer Stämme aus, die voll von Grausamkeit und Schrecken wie auch Schönheit ist. Dabei wird ein beeindruckender Weg vom Ghana des 18. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit genommen, der zeigt, wie unfassbar wenig selbstverständlich lange vieles war. Erster Satz. In der Nacht, als Effia Otcher in der nach Moschus riechenden Hitze von Fante-Land geboren wurde, wütete ein Feuer durch den Wald direkt vor dem Compound ihres Vaters. Inhalt. Die Geschichte, die wir hier erleben, ist an vielen Stellen so grausam, wie vielleicht nur solche Geschichten …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von bücherbelle

 
Autorentags: Christine Feehan, Elena Ferrante, Louise Penny, Timothy Zahn, Yaa Gyasi
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Die Legende der Karpatianer 32 - Dunkler Wächter des Herzens
Geschrieben von: Christine Feehan (27. März 2020)
1,67
[6 User]
Heimkehren
Geschrieben von: Yaa Gyasi (22. August 2017)
1,00
[2 User]
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz