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  Bestseller der New York Times vom 07.01. mit Julia Quinn, Brit Bennett und Stuart Woods
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Obgleich in der vergangenen Nacht in den Vereinigten Staaten bekanntermaßen ganz andere Dinge geschehen sind, über die berichtet werden musste, fanden die Bücherexperten der New York Times die Zeit, eine neue Bestsellerliste zu veröffentlichen. Wenn ihr euch diese ansehen möchtet, werdet ihr hier fündig. Die Liste basiert auf den Verkaufszahlen, die zwischen dem 27. Dezember und 2. Januar in den Vereinigten Staaten erzielt wurden. Nachdem es im gesamten Dezember sehr ruhig zugegangen war und es so gut wie gar keine Neueinsteiger gegeben hatte, war dieses Mal eine Menge mehr los. Der Vorwochenerste - John Grisham mit seinem Roman »A Time for Mercy« - stürzte bis auf den sechsten Rang ab, und fünf Neuzugänge enterten die Charts. Um welche fünf es sich handelt, werdet ihr hier nun erfahren.

Ein Buch, das in der vergangenen Woche noch nicht dabei war, hat sich auf Anhieb bis auf den ersten Platz katapultiert. Neu ist es jedoch nicht: »The Duke and I« von Julia Quinn erschien bereits vor zwanzig Jahren. Auch eine deutschsprachige Version gibt es seit vielen Jahren. Hierzulande hieß die Geschichte zwischenzeitlich »Wie erobert man einen Herzog?« und »Wie erobert man einen Duke?«, mittlerweile wird sie vom Cora Verlag als »Der Duke und ich« vertrieben. Der neue Erfolg des Buchs kommt nicht von ungefähr: Es handelt sich um den ersten Band der »Bridgerton«-Reihe der Autorin, und die gleichnamige nagelneue Fernsehserie ist seit dem 25. Dezember auf dem Online-Streaming-Dienst Netflix zu sehen. Schon jetzt wurde sie in rund siebzig Millionen Haushalten angeschaut und ist damit eine der erfolgreichsten Netflix-Produktionen überhaupt. In sage und schreibe 76 Ländern der Welt landete sie auf dem ersten Platz der am häufigsten angeschauten Inhalte.

Im ersten Band der Serie historischer Romanzen begegnet man Daphne Bridgeton, die unbedingt heiraten und Kinder bekommen möchte, weshalb sie mit dem heiratsunwilligen Duke of Hastings eine Vereinbarung trifft. Er soll ihr den Hof machen, damit der übrige Adel denkt, er sei ohnehin schon vergeben. Daphne wiederum möchte auf diese Weise mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit gewinnen. Wie man es sich denken kann, entwickelt sich aus diesem Pakt weitaus mehr, als die beiden Beteiligten es anfangs geplant haben.

Der erste Platz von »The Duke and I« ist nicht der einzige Erfolg, den Julia Quinn mit ihrer Regency-Reihe in dieser Woche erreichen konnte. Gleich drei Bände der Bridgerton-Reihe stiegen in die Bestsellerliste ein. »The Viscount Who Loved Me«, der zweite Teil der Reihe, den man hierzulande als »Wie bezaubert man einen Viscount?« lesen kann, schnappte sich den siebten Platz. Auf Platz Dreizehn landete »Romancing Mr. Bridgerton«, der vierte Band der Reihe. Dessen deutscher Titel lautete früher »Wer ist Lady Whistledown?«, später wurde er in »Penelopes pikantes Geheimnis« umgetauft.

Damit zu den anderen Autoren, die in dieser Woche Erfolge feiern konnten: Brit Bennett verteidigte mit ihrem Roman »The Vanishing Half« den zweiten Platz, den sie schon in der letzten Dezemberwoche innehatte. Das Buch wird vom Rowohlt Verlag als »Die verschwindende Hälfte« auf Deutsch verkauft. Direkt hinter ihr landete der nächste Neueinsteiger: Stuart Woods platzierte sich mit »Hush-Hush« auf dem Bronzerang, dem sage und schreibe 56. Band seiner ellenlangen und extrem erfolgreichen Stone-Barrington-Reihe, an der er seit dreißig Jahren schreibt. Stone Barrington gerät dieses Mal in große Gefahr. Eigentlich möchte er in New York City etwas zur Ruhe kommen, als ein anonymer Feind beginnt, ihn zu bedrohen. Die angsteinflößenden Nachrichten haben alsbald auch sehr reale Konsequenzen. Mit Hilfe einiger alter Freunde und einer neuen technisch versierten Bekannten versucht Stone herauszubekommen, was für eine Agenda sein Feind verfolgt, doch er muss schnell erkennen, dass dies nicht einfach wird und dass er bis dahin nirgendwo sicher ist. Mit »Double Jeopardy« und »Class Act« sind die beiden nächsten Bände der Reihe schon für den März und den August vorangekündigt worden, Woods' nächste Chartserfolge werden also nicht lange auf sich warten lassen.

Last but not least können wir an dieser Stelle auch noch auf Marie Benedict hinweisen, die sich mit ihrem neuen Buch »The Mystery of Mrs. Christie« den Weg bis auf den fünfzehnten Rang gebahnt hat. Bei der titelgebenden Frau Christie handelt es sich um niemand geringeren als um Agatha Christie, denn Marie Benedict beschäftigt sich darin - wieder einmal - mit einer starken Frau im Schatten der Weltgeschichte. Unter diesem Banner wurde vor drei Jahren ihr Buch »Frau Einstein« veröffentlicht, und am 15. April wird im Verlag Kiepenheuer & Witsch mit »Lady Churchill« ein Werk über Clementine Churchill erscheinen, die emanzipierte Frau an der Seite von Winston Churchill. »The Mystery of Mrs. Christie« beschäftigt sich indessen mit elf Tagen des Jahres 1926, in denen Agatha Christie einfach verschwand, was zu einer Suchaktion geführt hatte, an der bis zu 16.000 Menschen beteiligt gewesen sein sollen. Wenn ihr mehr über den damaligen Vorfall erfahren möchtet und nicht darauf warten wollt, bis es irgendwann eine deutsche Ausgabe von Marie Benedicts Buch geben wird, können wir euch vorerst diesen Spiegel-Artikel ans Herz legen ... oder aber natürlich die englische Ausgabe von Marie Benedicts Werk.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?") vom 26.02.2021 9:36:
» In " Bridgerton - Der Duke und ich " begegnet Daphne Bridgerton Simon Basset, dem Duke of Hasting auf etwas unkonventionelle Weise. Während Daphne einen Ehemann sucht und sich kaum von den verkuppelversuchen ihrer Mutter, Lady Bridgerton retten kann, ist Simon unwillig diesen Schritt je zu gehen. So kommen beide auf die glorreiche Idee, dass Simon sich um Daphne bemüht, um sie damit interessant für andere, heratswillige Männer zu machen und ihm somit die Mütter weiterer Debütantinnen zu ersparen. Jedoch ahnte keiner der beiden, dass sie zu einem Gespärchsstoff von der Klatschkomunistin Lady Whistledown werden und dazu zum anderen gegenseitige Gefühle entwickeln würden. So steht für Daphne so viel mehr auf dem Spiel, als nur ihr Herz zu verlieren. Denn ihr Ruf ist ebenfalls in Gefahr. Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, dabei bleibt sie spannungsgeladen sowie abwechslungsreich. Man darf mit …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Nisowa
Kommentar zu Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?") vom 20.02.2021 22:03:
» Klappentext Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt – bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon! Meinung Durch den Hype für die Nexflix Serie Die Bridgertons bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Da ich lieber lese als Serien schaue habe ich mir das Buch genommen. Eine humorvolle Liebesgeschichte im gregorianischen England,. Da die Heldin mehrere Geschwister hat gibt es auch dem entsprechend mehrere Romane. Die Bücher sind bereits 2009 …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Petra Wiechmann
Kommentar zu Die verschwindende Hälfte vom 09.10.2020 23:47:
» Zuerst muss ich zugeben, dass Britt Bennett es auf beeindruckende Weise schafft, die Schicksale ihrer Charaktere zu verknüpfen. Diese Charaktere fühlen sich dabei sowohl einzigartig und ausgearbeitet an als auch eng miteinander verbunden. Aus diesen Beziehungen kann der Leser zwischen den Zeilen viel über das Innenleben der Charaktere herauslesen. Der Schreibstil ist angenehm, aber nicht wirklich außergewöhnlich. Das ist auch mein genereller Kritikpunkt an diesem Buch: Es ist eine bewegende Geschichte mit interessanten Charakteren, aber auch nicht wirklich herausragend. Die Story jedoch hat mich zunächst nicht mitgerissen wurde etwa ein Drittel des Buches aber deutlich interessanter, da hier auch mehr Charaktere im Fokus stehen. Zu betonen ist allerdings, dass die Spannung allein durch die Entwicklungen, die die Hauptpersonen durchmachen, entstehen und es daher meiner Meinung nach keinen Höhepunkt gibt auf den die Story …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Der Bücherwald
Kommentar zu Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte 1 - Frau Einstein vom 06.03.2018 14:01:
» Wer ist Mileva Maric? Ich habe diesen Namen noch nie gehört. Alber Einstein dagegen kennt jeder. Die Autorin Marie Bendict stößt durch Zufall auf die Information, dass Albert Einsteins erste Frau auch Naturwissenschaftlerin war und so entsteht dieses fabelhafte Buch über die unbekannte "Frau Einstein". Ende des 19. Jahrhunderts war es für Frauen fast unmöglich zu studieren und eine höhere Ausbildung anzustreben. Doch Mileva war an nichts anderem interessiert, sie war wie vernarrt in Mathematik und Physik. In Zürich gab es die Möglichkeit für Frauen zu studieren, auch wenn nur wenige angenommen wurden. Mileva bekam diese Möglichkeit und so lernte sie auch Albert Einstein kennen. Mileva hat es nicht nur damit zu kämpfen, dass sie eine Frau ist und sich unter Männern durch kämpfen muss, sie ist aus Serbien und diese werden in der Schweiz zu der Zeit schief angeguckt. Albert Einstein ist der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von lesestrickeule
Kommentar zu Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte 1 - Frau Einstein vom 02.03.2018 16:19:
» EIN TRAGISCHES FRAUENSCHICKSAL Mileva Marić wurde 1875 in Serbien (damals zu Österreich/Ungarn gehörend) geboren. Frühzeitig erkannte der Vater ihre außergewöhnliche Begabung und herausragende Intelligenz. Er unterstützte das auffällige Potential seiner Tochter und ebnete ihr den Bildungsweg. Junge Mädchen waren in der Regel in der damaligen Zeit per Gesetz vom Besuch einer höheren Schule ausgeschlossen und damit war der Zugang zu einem Studium verwehrt. 1896 beginnt sie, als einzigste Frau am Polytechnikum in Zürich, Physik zu studieren. Mit Feuereifer stürzte sie sich in das Studium. Nur Albert Einstein schien von allen Mitstudenten der jungen Frau wohlgesonnen zu sein. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, aber beständig nimmt das tragische Schicksal Milevas seinen Lauf... Noch nie vorher hatte ich von Albert Einsteins erster Frau etwas gelesen oder gehört. Marie Benedict verstand es, mir in …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie

 
Autorentags: Agatha Christie, Brit Bennett, John Grisham, Julia Quinn, Marie Benedict
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Bridgerton-Familie 1 - Der Duke und ich (Neubearbeitung von "Wie erobert man einen Herzog?" und "Wie erobert man einen Duke?")
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
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Bridgerton-Familie 2 - Wie bezaubert man einen Viscount?
Geschrieben von: Julia Quinn (2000)
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Bridgerton-Familie 4 - Penelopes pikantes Geheimnis (Neubearbeitung von "Wer ist Lady Whistledown?")
Geschrieben von: Julia Quinn (2002)
Die verschwindende Hälfte
Geschrieben von: Brit Bennett (15. September 2020)
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Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte 1 - Frau Einstein
Geschrieben von: Marie Benedict (15. Februar 2018)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz