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  Bestseller der New York Times vom 02.01. mit Delia Owens, John Grisham und Steven King
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In den vergangenen beiden Wochen war es in der Bestsellerliste der New York Times ziemlich ruhig zugegangen, und es hatte keine Neueinsteiger gegeben. In der ersten Ausgabe, die nun im neuen Jahr veröffentlicht wurde, blieb es abermals recht ruhig, aber - einer neuen Netflix-Serie sei dank - immerhin zwei Romane, die zuletzt noch nicht dabei waren, sind in die Liste eingestiegen. Die Büchercharts, von denen hier die Rede ist, werden am 12. Januar in der Printversion des traditionsreichen Magazins erscheinen. Sie basieren auf den Verkaufszahlen der Handelswoche, die am 28. Dezember zu Ende gegangen war. Wer sich ansehen möchte, wie die kompletten fünfzehn Plätze aussahen, der wird mit einem Klick hier fündig.

Ganz oben an der Spitze hat sich nichts getan. »Der Gesang der Flusskrebse« wird dort auch im neuen Jahr weiter gesungen. In der sage und schreibe 68. Woche auf der Bestsellerliste landete Delia Owens mit ihrem Roman »Where the Crawdads sing« ein weiteres Mal auf der ersten Position. Frau Owens führt ihre Leser darin in das North Carolina der sechziger Jahre, in welchen einer Außenseiterin, die als das »Marschmädchen« bekannt ist, ein Mord vorgewurfen wird. Aber wem sagen wir das: Wer hier bei uns regelmäßig die Bestseller der New York Times verfolgt, der wird um das Buch ohnehin nicht herumgekommen sein. Bei den Spiegel-Bestsellern rangiert es in dieser Woche übrigens auf dem vierten Platz der Hardcover-Bücher, womit es - rund ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung der deutschsprachigen Version - so gut dasteht wie noch nie.

Auf dem zweiten Platz der Bestsellerliste landete - wie auch schon zuletzt - John Grisham mit seinem Roman »The Guardians«, welcher im März als »Die Wächter« vom Heyne Verlag in deutscher Sprache veröffentlicht werden wird. Darin kommt es zum Mord an einem jungen Anwalt, woraufhin einer seiner früheren Klienten verhaftet und zum Tode verurteilt wird. 22 Jahre verstreichen, ehe sein Fall nochmal aufs Neue aufgerollt wird. Stephen King landete mit seinem Roman »The Institute« (»Das Institut«) auf dem Bronzerang. Der König des Horrors berichtet darin von einem Jungen mit einer außergewöhnlichen Begabung, dessen Eltern umgebracht werden. Der Junge selbst wird verschleppt, woraufhin er sich in einer ganz speziellen Einrichtung wiederfindet, in der mehrere Kinder mit telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten festgehalten werden.

Und damit kommen wir auch schon zu den beiden Neueinsteigern. Es sind erst wenige Tage verstrichen, seitdem Netflix die erste Staffel der Fantasyserie »The Witcher« online gestellt hat, die mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet war und die im Internet im Vorfeld als möglicher Ersatz für das im Frühjahr zu Ende gegangene »Game of Thrones« gehandelt wurde. Die Serie basiert nicht nur auf einem gleichnamigen Spiel, sondern auch auf einer Buchreihe, die wiederum dem Spiel als Vorlage diente. Ersonnen wurde die Witcher-Buchwelt des polnischen Fantasy-Masterminds Andrzej Sapkowski in den neunziger Jahren, ins Deutsche schaffte sie es rund ein Jahrzehnt später. Zwei Bücher aus dem Witcher-Universum, nämlich das nicht zur eigentlichen Pentalogie gehörende »The Last Wish« (»Der letzte Wunsch«) sowie der Reihen-Auftaktband »Blood of Elves« (»Das Erbe der Elfen«) schafften es in dieser Woche frisch auf die Bestsellerliste der New York Times. Die beiden Fantasyromane holten sich den vierten und zwölften Rang.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Das Institut vom 30.10.2019 22:20:
» Es gab ein paar Dinge, die mich in dem Buch gestört haben, weil sie mir einfach zu unlogisch erschienen sind. [Spoiler] Was mir zum Beispiel total unlogisch erscheint, ist das so ein kluger Junge wie Luke nicht auf die Idee kommt seinen Computer dazu zu benutzen mit einem Webmailer um Hilfe zu rufen anstatt nur ein paar Zeitungsseiten aufzurufen. Er konnte schließlich heimlich herumsurfen. Und was sind das für sechs schwache Präkognitive, wenn sie alle möglichen Bedrohungen Jahre im Voraussehen können, aber nicht vorhersehen können, was mit dem Institut passiert? Sorry, das paßt nicht zusammen. Trotzdem ein guter Stephen King Roman wenn man von den logischen Lücken absieht.«
– geschrieben von Jack Bone
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Das Institut vom 09.10.2019 7:58:
» Stephen King hat mich schon mit vielen seiner Bücher unglaublich begeistert, sodass ich sein neues Werk unbedingt lesen musste. „Das Institut“ ist ein großartig erzählter Roman, der solide ausgearbeitet wurde und sich ebenso flüssig wie spannend lesen lässt. Einziger Wermutstropfen ist der etwas langatmige Einstieg in die Geschichte. Der Sinn des ersten Erzählstrangs erschließt sich dem Leser erst recht spät und hätte kürzer ausfallen können. Hat man die ersten 63 Seiten hinter sich gebracht, lässt das Buch den Leser nicht mehr los. Eindringlich, fesselnd, intensiv Lukes Leben scheint nahezu perfekt zu sein – bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem sich sein Leben für immer verändert. Der Erzählstrang von Luke hat mir unglaublich gut gefallen, da die Emotionen richtig greifbar sind. Luke hat mich als Charakter begeistert und immer wieder beeindruckt. Seine Erlebnisse im Institut zeugen von …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Selection Books - Nalas Bücherblog
Kommentar zu Das Institut vom 17.09.2019 21:59:
» Ich fand die Bücher, die Stephen King in den letzten Jahren geschrieben hat, ehrlich gesagt nicht immer so richtig top. Da waren ein paar Dinger dabei, die in die Kategorie "okay, das hätte aber auch ein anderer Autor so hingekriegt" gefallen sind. "Das Institut" ist dagegen endlich mal wieder King so, wie man ihn kennt und liebt und vergöttert. Absolut meisterhaft in allen Belangen!«
– geschrieben von SYS 64738
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Andrzej Sapkowski, Delia Owens, John Grisham, Stephen King
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Institut
Geschrieben von: Stephen King (10. September 2019)
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Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Der letzte Wunsch
Geschrieben von: Andrzej Sapkowski (1998)
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Die Hexer-Sage 1 - Das Erbe der Elfen
Geschrieben von: Andrzej Sapkowski (November 2008)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz