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  Bestseller der New York Times 6/19 mit Delia Owens, James Rollins und Heather Morris
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Die New York Times hat vor einigen Stunden wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste online gestellt. In dieser Woche haben sich sechs Neueinsteiger unter den zehn meistverkauften neuen Büchern eingefunden, die Nummer Eins ist aber die alte geblieben. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 10. Februar in der Printversion der Zeitschrift erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 26. Januar zu Ende gegangen war.

An der Spitze der Liste hat sich nichts getan, Delia Owens' Roman »Where the Crawdads Sing« hat sich in seiner zwanzigsten Chartswoche abermals besser verkauft als alle anderen Romane. Direkt dahinter hat sich jedoch bereits ein erster Neueinsteiger eingefunden: James Rollins landete mit seinem Roman »Crucible« auf dem zweiten Platz. Dabei handelt es sich um den dreizehnten Band in Rollins' Sigma-Force-Reihe, die auch hierzulande eine Menge Fans hat. Der zwölfte Band - »Die siebte Plage« mit Namen - wurde erst vor wenigen Wochen vom blanvalet Verlag in deutscher Sprache veröffentlicht. In »Crucible« kehrt Commander Gray Pierce am Heiligen Abend nach Hause zurück und muss dort feststellen, dass seine schwangere Lebensgefährtin verschwunden ist, während Kat - die Ehefrau seines besten Freundes - besinnungslos auf dem Boden liegt. Sie befindet sich in einem semikomatösen Zustand und kann nicht mehr sprechen, bis ein brillianter Neurologe dafür sorgt, dass ihr Verstand kurzzeitig »geöffnet« wird. Was Kat dann zu sagen hat, bildet den Auslöser für eine Jagd, die mit Mythen verknüpft ist, die bis zur Zeit der spanischen Inquisition zurückreichen und sogar etwas mit dem berühmten »Hexenhammer« zu tun haben. Klingt bizarr, ist für die Sigma Force jedoch nur ein weiteres neues Abenteuer.

Der Tätowierer von Auschwitz von Heather Morris hat in der zwanzigsten Chartswoche den dritten Platz gehalten, unmittelbar danach taucht aber auch schon der zweite Neueinsteiger auf. Hier landete Jill Shalvis mit ihrem neuen Roman »Playing for Keeps«, dem siebten Band ihrer Reihe »Heartbreaker Bay«. Der Mira-Taschenbuch Verlag aus dem Hause HarperCollings hatte vor knapp zwei Jahren damit begonnen, die Reihe auch ins Deutsche zu übertragen, und es wurden dort schon drei der Bände veröffentlicht. In »Playing for Keeps« überwinden eine Tattoo-Künstlerin namens Sadie und ein erfolgreicher Industrieller namens Caleb ihre offensichtlichen Unterschiede und beschäftigen sich stattdessen mit ihrer überraschend guten gemeinsamen Chemie.

Auch Alan Bradley hat es in die Liste geschafft. Sein neuester Wurf »The Golden Tresses of the Dead« hat es bis auf den siebten Platz geschafft. Und auch bei diesem Buch handelt es sich um ein Werk aus einer Reihe, die man auf Deutsch lesen kann. Genauer gesagt handelt es sich um eine Geschichte aus der Welt von Flavia de Luce, noch präziser um deren zehnten Teil. Die deutsche Übersetzung wurde bereits angekündigt, sie wird am 24. Juni im Penhaligon Verlag erscheinen und dann den Titel »Todeskuss mit Zuckerguss« tragen. Darin haben die zwölfjährige Flavia und der Diener der Familie ein Detektivbüro gegründet und geraten auf der Hochzeit von Flavias Schwester an ihren ersten Fall, als ein abgetrennter Finger in der Hochzeitstorte auftaucht. Die deutsche Version wird rund 350 Seiten lang sein und als gebundene Ausgabe zwanzig Euro kosten, als E-Book 15,99 Euro. Vorbestellbar ist beides schon jetzt.

Weiter geht es mit den Neueinsteigern auf dem achten Platz. Dort landete John Lescroart mit seinem Buch »The Rule of Law«. Der amerikanische Autor, dessen Namen man »Less-Kwah« ausspricht und der sowohl irische als auch französische Wurzeln hat, erzählt in seinem neuen Werk den bereits achtzehnten Fall seines ehemaligen Polizisten und jetzigen Staatsanwalts Dismas Hardy. Dieses Mal handelt es sich um ein recht persönliches Problem, denn seine langjährige Sekretärin Phyllis wird verhaftet, weil sie einem Mord Vorschub geleistet haben soll. Dismas Hardy versucht daher herauszufinden, was wirklich an der Sache dran ist. Bisher erhielt das Werk des Autors, der nach einer schweren Hirnhautentzündung im Jahre 1989 zum Vollzeitschreiber geworden war, auf amerikanischen Bücherseiten eher durchwachsene Kritiken.

Der nächste Neueinsteiger ist vieles, aber sicher nicht »neu« im Sinne seines Alters, denn auf dem neunten Rang landete Ken Folletts Klassiker »Die Nadel« ... und das mehr als vierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung. Umso frischer ist »We shouldn't«, das vor anderthalb Wochen neu veröffentlichte Buch von Vi Keeland. Darin bildet ein einfaches Knöllchen den Auslöser für eine große Geschichte rund um den schmalen Grat zwischen Hass und Liebe. Das Buch verkaufte sich in dieser Woche am zehntbesten.

Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich hier umschauen.
Autorentags: Alan Bradley, Heather Morris, James Rollins, Jill Shalvis, Ken Follett, Vi Keeland
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Tätowierer von Auschwitz
Geschrieben von: Heather Morris (1. August 2018)
95/100
[4 Blogger]
Die Nadel
Geschrieben von: Ken Follett (1978)
Sigma Force 12 - Die siebte Plage
Geschrieben von: James Rollins (19. November 2018)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz