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  Bestseller der New York Times 49/19 mit David Baldacci, John Grisham und Delia Owens
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Die New York Times hat vor wenigen Stunden die neueste Ausgabe der Onlineversion ihrer Bücher-Bestsellerliste veröffentlicht. Immerhin drei Bücher schafften den Neueinstieg auf die fünfzen Werke umfassende Liste. Finden könnt ihr die wie immer sehr sehenswerten Charts, indem ihr diesem Link folgt. Das Ganze wird am 8. Dezember in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Absatzzahlen aller Bücher in der Verkaufswoche zusammen, die am 23. November vorübergegangen war.

Vor rund einem Jahr veröffentlichte David Baldacci einen Thriller namens »Long Road to Mercy«, in dem eine FBI-Agentin namens Atlee Pine zu ihrem ersten Einsatz kam. Das Buch erlebte eine Berg- und Talfahrt in der Bestsellerliste, stieg auf dem zweiten Platz ein, sackte dann ab, und nach zwei Monaten katapultierte es sich innerhalb von einer Woche vom neunten auf den ersten Platz. Inzwischen wurde das Buch unter dem Titel »Ausgezählt« auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Nun hat Baldacci seine Ermittlerin in ihren zweiten Fall gestürzt. Dieses Mal waren die Buchkäufer offenbar ein Stück besser auf das Erscheinen des Werkes vorbereitet, denn das Buch, das den Titel »A Minute to Midnight« (»Abgetaucht«) trägt, stieg dieses Mal direkt auf dem ersten Platz ein. In dem neuen Thriller reist Atlee Pine zurück in ihre Heimatstadt Georgia, um dort die Entführung ihrer Zwillingsschwester zu untersuchen. Bei ihrer Ermittlung stößt sie auf einen Serienmörder.

Während die Vorwochenerste Janet Evanovich mit ihrem Buch »Twisted Twenty-Six« sang- und klanglos auf den vierten Platz abrutschte, stieg John Grisham mit seinem Thriller »The Guardians« wieder auf den Silberrang. Inwischen hat der Heyne Verlag bekanntgegeben, dass das Buch Anfang März unter dem Titel »Die Wächter« auch hierzulande erscheinen wird. Es ist bereits vorbestellbar. Dauerbrennerin Delia Owens gelangte mit ihrem Buch »Where the Crawdads sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) zurück auf den dritten Platz. Das Buch ist inzwischen schon seit 63 Wochen dabei.

Der zweithöchste Neueinstieg gelang in dieser Woche dem Autor Marc Cameron. Sein Thriller »Code of Honour«, der sich am sechstbesten verkaufte, erschien unter dem Namen des vor einigen Jahren verstorbenen Tom Clancy und gehört zu dessen Jack-Ryan-Universum. Darin wird ein amerikanischer Computerspieledesigner in Indonesien dazu gezwungen, einen Programmcode zur Erschaffung einer künstlichen Intelligenz herauszugeben. Ein Code, der für eine Menge Ärger sorgen könnte, sofern er in die falschen Hände geraten würde. Präsident Jack Ryan hört wenig später von seinem Freund Pat West, dass eine Technologiekrise bevorstehen könnte. Außerdem erfährt er bei der Gelegenheit, dass West in großer Gefahr schwebt. Ryan muss also sowohl die Krise verhindern als auch seinen Freund retten ... und dies wird nicht einfach, denn auch seine Gegner in Washington bekämpfen ihn.

Der dritte und letzte Neueinstieg dieser Woche stammt aus der Feder des Journalisten und Autors Ace Atkins und holte sich Platz Zwölf. Auch hierbei handelt es sich um die Fortführung der Buchreihe eines inzwischen verstorbenen Autors, nämlich um den insgesamt 48. Spenser-Kriminalroman. Der 2010 verstorbene Robert B. Parker hatte ab den siebziger Jahren an der Reihe gearbeitet, seitdem erschien in fast jedem Jahr ein neuer Band. Atkins führt die Reihe seit Parkers Tod fort, »Angel Eyes« ist schon sein achter Beitrag zur Reihe. Dieses Mal bekommt Privatermittler Spenser den Auftrag, nach einer verschwundenen Frau in Hollywood zu suchen. Bei seiner Recherche bekommt er es mit Gegnern zu tun, die über äußerst viel Macht verfügen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Die Wächter vom 05.04.2020 0:07:
» Zum Inhalt: Cullen Post ist Anwalt und Geistlicher zugleich und kämpft bei Guardian Ministries, einer kleinen gemeinnützigen Organisation mit sehr bescheidenen Finanzmitteln, für die zu Unrecht verurteilten armen Seelen, die jahrzehntelang in ihren Todeszellen einsitzen und hilflos auf ihr Ende warten. Quincy Miller ist so ein unschuldiger Häftling, der vor 22 Jahren für einen Mord verurteilt wurde. Angeblich soll er aus Wut seinen damaligen Scheidungsanwalt erschossen haben. Die Beweismittel sind mehr als dürftig gewesen und dennoch entging er mit einer Jury-Stimme ganz knapp dem endgültigen Todesurteil. Für Post beginnt eine Suche nach neuen Beweisen für Millers Unschuld. Doch diesmal begibt er sich auch selbst in Lebensgefahr, als er es mit einem Drogenkartell und korrupten Polizisten zu tun bekommt... Meine Leseerfahrung: Vorweg ist anzumerken, dass dieser Grisham einen eher ungewöhnlichen Schreibstil in der Präsenzform …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Hilou1
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: David Baldacci, Delia Owens, Janet Evanovich, John Grisham
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Atlee Pine 1 - Ausgezählt
Geschrieben von: David Baldacci (10. Juni 2019)
3,00
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Atlee Pine 2 - Abgetaucht
Geschrieben von: David Baldacci (1. Juli 2020)
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
2,00
[1 Blog]
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[1474 User]
Die Wächter
Geschrieben von: John Grisham (2. März 2020)
2,40
[5 Blogs]
2,01
[410 User]
 
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