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  Bestseller der New York Times 45/19 mit Michael Connelly, John Grisham und den DeMilles
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In der neuesten Ausgabe der Bestsellerliste der New York Times gab es sechs Neueinsteiger, vier davon unter den ersten fünf Plätzen. Finden könnt ihr die sehenswerte Liste, indem ihr hier klickt. Die Liste wird am 10. November in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Verkaufswoche zusammen, die am 26. Oktober vorübergegangen war.

Direkt auf dem ersten Platz stößt man auf den ersten Neueinsteiger dieser Woche: Michael Connelly schaffte es mit seinem neuesten Harry-Bosch-Thriller auf Anhieb auf die Spitzenposition. »The Night Fire« ist der 22. Band der Reihe ... zumindest in der Zählweise der Originalausgaben, denn die zuletzt erschienene deutschsprachige Übersetzung wird hierzulande als 21. Bosch-Thriller bezeichnet, während sie im Original die Nummer 19 war. Dies liegt daran, dass hierzulande zwei Thriller, in denen Bosch eine Nebenrolle besetzte, jedoch nicht im Mittelpunkt stand, in der Zählung der Reihe mitgewertet werden, im Original nicht. In »The Night Fire« beschäftigt sich Bosch mit einem Mordfall, der sich schon viele Jahre zuvor zugetragen hatte. Diesen Fall »erbt« er von seinem Mentor, nachdem dieser verstirbt. Bosch muss nun herausfinden, warum sein Mentor den Fall so lange vor ihm verbarg: Weil er damit beschäftigt war, selbst die Wahrheit herauszufinden ... oder weil er sie verbergen wollte.

Durch Connellys Erfolg wurde John Grishams Thriller »The Guardians«, der in der vergangenen Woche triumphiert hatte, auf den zweiten Rang verbannt. Direkt dahinter befindet sich schon der zweite Neueinsteiger dieser Woche. Besser gesagt handelt es sich um zwei Neueinsteiger auf einen Schlag, nämlich um ein aus Vater und Sohn bestehendes Duo. Nelson DeMille und sein Spross Alex holten sich mit »The Deserter« den Bronzerang. Darin verschwindet ein Captain der Delta Force von seinem Posten in Afghanistan, und es ist zunächst unklar, ob er desertiert ist oder verschleppt wurde. Nachdem sich abzeichnet, dass der Mann freiwillig gegangen ist und er ein Jahr später in Venezuela wieder auftaucht, werden zwei Spezialisten ausgesendet, um ihn einzufangen.

Auf dem vierten Platz kam Brent Weeks ins Ziel. »The Burning White« ist der fünfte Band der »Lightbringer«-Saga von Weeks. Auch hier gibt es einen Unterschied in der Zählweise der deutschsprachigen Ausgaben: Da der dritte Band in der Übersetzung auf zwei Bücher aufgesplittet wurde, sind hierzulande schon fünf Teile erschienen. Und auch »The Burning White« wird aufgesplittet werden: Als »Düsterer Ruhm« und »Lichtbringer« wird es im August und November 2020 vom blanvalet Verlag veröffentlicht werden. Nachdem schon zahlreiche Schlachten geschlagen und Intrigen gewoben wurden, kommt es darin zur letzten Schlacht und es wird sich zeigen müssen, ob Kip Guile wirklich der prophezeite große Lichtbringer ist.

John le Carré holte sich mit »Agent Running in the Field« den fünften Platz. Das Buch wurde von den Ullstein Verlagen auch schon auf Deutsch veröffentlicht, hat mit »Federball« allerdings einen etwas unspektakuläreren Titel. Darin erzählt der legendäre Spionagethriller-Autor von einem gealterten Agenten, dem ein letzter Auftrag gegeben wird. Um den Kopf freizubekommen, spielt er gegen einen Mann Federball, der deutlich liberalere gesellschaftliche Ansichten als er selbst hat. Sein Gegner sorgt alsbald dafür, dass er nicht nur auf dem Platz eine echte Herausforderung hat, er wird von ihm auch jenseits des Ganzen auf die Probe gestellt, denn der Mann hinterfragt seine Einstellung zum eigenen Land und bringt ihn zu einer schwerwiegenden Entscheidung.

Die beiden anderen Neueinsteiger trudelten jenseits der Top Ten ein: Susan Mallery wurde mit »Meant to be yours« Zwölfte, dem fünften Buch ihrer Reihe »Happily Inc«. Die ersten vier Bände wurden vom Mira Taschenbuch Verlag schon in deutscher Sprache veröffentlicht, so dass man damit rechnen kann, dass auch dieses Werk alsbald übersetzt werden wird. Direkt hinter Frau Mallery landete »To the Land of Long Lost Friends« von Alexander McCall Smith, das ein Jubiläum markiert: Die Reihe um die »No. 1 Ladies' Detective Agency«, an welcher der britische Schriftsteller mit rhodesischen Wurzeln nun schon seit zwei Jahrzehnten tüftelt, ist damit auf satte zwanzig Bände angewachsen.
Autorentags: Brent Weeks, John Grisham, John le Carré, Michael Connelly, Susan Mallery
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Federball
Geschrieben von: John le Carré (22. Oktober 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz