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  Bestseller der New York Times 44/19 mit John Grisham, Delia Owens und James Patterson
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In der neuesten Ausgabe der Bestsellerliste der New York Times gab es zwar nur drei Neueinsteiger, diese landeten jedoch allesamt unter den ersten fünf Plätzen. Finden könnt ihr die sehenswerte Liste, indem ihr hier klickt. Die Liste wird am 3. November in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Verkaufswoche zusammen, die am 19. Oktober vorübergegangen war.

Der höchste Neueinsteiger dieser Woche schaffte es aus dem Stand bis auf den ersten Platz. Dabei handelt es sich um niemand geringeren als John Grisham, der seine Werke inzwischen mehr als 275 Millionen Mal verkauft hat und seine lange Bibliographie in schöner Regelmäßigkeit einmal jährlich um einen neuen Justizthriller erweitert. Sein neuestes Buch trägt den Titel »The Guardians« und wurde bisher noch nicht als deutsche Übersetzung angekündigt. Bei Grishams vorangegangenen Werk »The Reckoning« hatte es etwa ein halbes Jahr gedauert, ehe es vom Heyne Verlag als »Das Bekenntnis« veröffentlicht wurde. In »The Guardians« berichtet der laut Ken Follett beste lebende Thriller-Autor der Welt von einem Anwalt und Kirchenmann namens Cullen Post, der sich dem Fall eines seit 22 Jahre im Gefängnis sitzenden Mannes widmet, dem zu Unrecht ein Mord angelastet wird. Indem er den Mann freizuboxen versucht, legt sich Post mit einer Reihe äußerst übler und mächtiger Männer an.

Dauerbrennerin Delia Owens kehrte mit ihrem Roman »Where the Crawdads sing« alias »Der Gesang der Flusskrebse« in der 58. Chartswoche auf den Silberrang zurück. Hinter sie rutschten die Vorwochenersten James Patterson und Maxine Paetro mit ihrem Buch »The 19th Christmas«, dem neunzehnten Band in Pattersons ellenlanger Reihe über den »Women's Murder Club«.

Bei der zweithöchsten Neueinsteigerin handelt es sich um Elizabeth Strout, die vor zehn Jahren für ihren Roman »Olive Kitteridge« alias »Mit Blick aufs Meer« den Pulitzer-Preis für den besten Roman des Jahres abgesahnt hatte. Sie sicherte sich mit ihrem neuen Buch »Olive, again« den vierten Platz. Wie der Titel des Romans bereits andeutet, handelt es sich dabei um ein Nachfolgebuch ihres preisgekrönten Bestsellers. Schon damals hatte sie in das Leben von Ehepaaren im kleinen Küstenstädtchen Crosby in Maine hineingeblickt, und diesem Rezept ist sie auch nach all den Jahren weiter vollkommen treu geblieben. Inzwischen haben sich eine Reihe neuer Beziehungen herausgebildet, unter amderen auch eine zweite Ehe.

Damit bleibt noch der dritte und letzte Neueinsteiger dieser Woche übrig, und dieser kam unmittelbar hinter Elizabeth Strout auf dem fünften Rang ins Ziel. Dabei handelt es sich um den inzwischen 81 Jahre alten Stuart Woods, dessen Stone-Barrington-Serie nun schon seit dreißig Jahren immer weiter wächst. »Stealth« ist bereits der 51. Band der Reihe, und die nächsten beiden Bände wurden bereits für den Januar und den März des kommenden Jahres vorangekündigt. Für Nachschub in der Serie über den pensionierten Ermittler, der nun selbständig auf Verbrecherjagd geht, ist also gesorgt. Dieses Mal will sich Stone Barrington eigentlich in Ruhe in einem Resort in England entspannen, wird jedoch in eine großangelegte Angelegenheit hineingezogen, die nichts weniger als die Störung des gesamten Friedens im Lande zum Ziel hat.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Bekenntnis vom 16.03.2019 3:07:
» Das Cover sticht für mich nicht hervor, kann jedes Genre enthalten und deutet keineswegs darauf hin , in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Es gehört nicht zu denen , wo ich inne halten würde um es mir genauer anzusehen.«
– geschrieben von Regina S.

 
Autorentags: Delia Owens, James Patterson, John Grisham, Ken Follett, Maxine Paetro
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Bekenntnis
Geschrieben von: John Grisham (4. März 2019)
60/100
[3 Blogger]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz