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  Bestseller der New York Times 37/19 mit Louise Penny, Delia Owens und David Lagercrantz
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Vorhin hat die New York Times die neueste Ausgabe ihrer allwöchentlichen Bestsellerliste veröffentlicht. Man kann sie wie gewohnt an dieser Stelle finden. Die Liste wird am 15. September in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am letzten Tag des Augusts zu Ende gegangen war. Dieses Mal gab es nicht nur eine neue Nummer Eins, sondern ganze fünf Neueinsteiger.

Jene neue Erstplatzierte ist die kanadische Journalistin und Seriengewinnerin des Anthony Awards und des Agatha Awards Louise Penny. Sie schaffte mit ihrem neuen Krimi »A Better Man« den Direkteinstieg auf der Spitzenposition. Bei dem Buch handelt es sich um den fünfzehnten Band ihrer Reihe um einen Inspektor namens Armand Gamache von der Mordkommission der Provinzpolizei von Québec. Ein paar der Bücher aus der Serie haben es in der Vergangenheit auch ins Deutsche geschafft, jedoch wurde die Reihe nicht kontinuierlich übersetzt. In »A Better Man« verschwindet eine Frau und muss von Gamache und seinen Leuten gesucht werden, während die Flüsse der Gegend über die Ufer treten und der Notstand ausgerufen wird. Während die Wasserspiegel steigen und steigen, wird ein toter Körper gefunden, und der Vater des Opfers denkt wenig später über einen eigenen Mord nach.

Durch den Erfolg von Louise Penny ist die Abonnements-Erste Delia Owens mit ihrem Roman »Where the Crawdads Sing« (das von uns hier rezensierte Werk »Der Gesang der Flusskrebse«) dieses Mal nur Zweite geworden. Neuer Drittplatzierter ist derweilen mit David Lagercrantz ein weiterer Neueinsteiger. Er landete mit seinem Thriller »The Girl Who Lived Twice« auf dem Bronzerang. Dabei handelt es sich um die englischsprachige Ausgabe des sechsten Bands der einst von Stieg Larsson erdachten Millennium-Reihe. Das Buch ist dank des Heyne Verlages mehr oder weniger zeitgleich auch hierzulande erschienen und nennt sich hier »Vernichtung«. Dieses Mal muss Mikael Blomkvist seiner Mit-Serienheldin Lisbeth Salander dabei helfen, ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen, und so stecken beide alsbald in einem neuen lebensgefährlichen Fall.

Auch die neue Viertplatzierte ist eine Neueinsteigerin, nämlich Danielle Steel. Der kommerziell erfolgreichsten noch lebende Autorin der Welt, deren Verkaufszahl des Gesamtwerks sich inzwischen der Schwelle von einer Milliarde Exemplaren nähern dürfte, landete dort mit ihrem neuesten Streich, der den einfachen Titel »The Dark Side« trägt. In dem Werk erzählt die Autorin eine Geschichte von einer finsteren Seite des Mutterseins. Darin begegnet man einer jungen Dame namens Zoe Morgan, deren Kindheit und Jugend von einer Menge Tragik geprägt war, weswegen sie nun ein redliches und aufopferungsvolles Leben führt und selbst nach Möglichkeit eine perfekte Mutter sein will. Allerdings wird Zoe von den Geistern ihrer Vergangenheit eingeholt, so dass ihr scheinbar gelungener Lebensentwurf in einen gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit gedreht wird.

Auf dem fünften Platz folgt schon die nächste Neueinsteigerin ... oder besser gesagt die nächsten Neueinsteiger, nämlich das Schriftsteller-Ehepaar Ilona und Andrew Gordon alias Ilona Andrews. Sie landeten dort mit dem Buch »Sapphire Flames«, dem vierten Band ihrer Reihe »A Hidden Legacy«. Die ersten drei Bände der Reihe wurden vom LYX Verlag auch schon in deutscher Sprache veröffentlicht, und im Dezember wird mit »Kalte Flammen« eine Novelle folgen. In »Sapphire Flames« ist Catalina Baylor schwer gefordert, die den höchsten Rang einer Nutzerin von Magie bekleidet, jedoch schon immer Angst hatte, ihre einzigartigen Kräfte einzusetzen. Nachdem jedoch Menschen ermordet werden, die ihr am Herzen liegen, schreitet sie zur Tat.

Die neue Neunte ist die letzte Neueinsteigerin dieser Woche. Dabei handelt es sich um die inzwischen 86 Jahre alte Fern Michaels, unter deren Namen schon mehr als 150 Bücher veröffentlicht wurden, die es insgesamt auf eine Auflage von etwa 200 Millionen Exemplaren gebracht haben. »Hot Shot«, das Buch, mit dem ihr der Neueinstieg gelang, ist der neueste Band der Reihe »Men of the Sisterhood«, die seit einem halben Jahrzehnt herausgegeben wird. In »Hot Shot« wird der Leser in eine Kommune namens »Happy Village« geführt, einen Ort, der ganz speziell für Senioren errichtet wurde, um dort einen netten Lebensabend genießen zu können. Dummerweise wurde das Ganze auf Gelände gebaut, auf das rivalisierende Gangs einen Anspruch erheben, und so droht eine Menge Ungemach.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Millennium 6 - Vernichtung vom 17.09.2019 21:52:
» „Vernichtung“ ist der 6. und wohl auch letzte Teil der Millenium-Reihe, die seinerzeit von Stieg Larsson begonnen und nach dessen Tod von David Lagercrantz fortgeführt wurde. In einem Videogruß des Autors an seine deutschen Leser teilt Lagercrantz mit, dass es der letzte Band der Reihe und die „finale Schlacht“ zwischen Lisbeth und ihrer bösen Zwillingsschwester Camilla ist. Damit ist auch schon klar, worauf Lisbeth Salanders Hauptaugenmerk in diesem Band liegt. Lisbeth jagt Camilla, die sich in Russland aufhält und dort ihr Syndikat gebildet hat. Aber Camilla will sich nicht jagen lassen und startet den Gegenangriff gegen Lisbeth. Mikael Blomkvist ermittelt im Todesfall des Obdachlosen, in dessen Jacke seine Telefonnummer gefunden wurde. Die Recherchen sind umfangreich und schwierig, denn zunächst muss er herausfinden, wer der Obdachlose war und wieso er offenbar Kontakt zu ihm aufnehmen wollte. Mikael bittet Lisbeth um Hilfe, die sie ihm aus der …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Millennium 6 - Vernichtung vom 08.09.2019 9:21:
» Schon seit Tagen war der obdachlose Alkoholiker in Stockholm negativ aufgefallen und nun ist er tot. Seine Identität ist unbekannt, Papiere konnten nicht bei ihm gefunden werden und offenkundig war er auch eher südostasiatischer denn skandinavischer Herkunft. Einzig eine Telefonnummer hat er bei sich und die führt die untersuchende Gerichtsmedizinerin zu Mikael Blomkvist. Dessen Neugier ist geweckt, vor allem als das genetische Profil des Mannes noch interessanter zu sein scheint als gedacht. Genau das richtige Betätigungsfeld auch für Lisbeth Salander, wo auch immer sie sich aufhält und was sie sonst beschäftigt. Tatsächlich weckt dieser Fall ihre Neugier, aber zu sehr ist sie damit beschäftigt dieses Mal final Rache an ihrer Schwester Camilla zu nehmen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die Schwestern sich gegenüberstehen werden. Lagercrantz ist nicht Larsson und …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von miss.mesmerized
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: David Lagercrantz, Delia Owens, Ilona Andrews, Louise Penny, Stieg Larsson
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
Millennium 6 - Vernichtung
Geschrieben von: David Lagercrantz (26. August 2019)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz