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  Bestseller der New York Times 33/19 mit Delia Owens, Catherine Coulter und David Baldacci
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Natürlich hat die New York Times auch in dieser Woche wieder eine neue Ausgabe ihrer Bücher-Bestsellerliste veröffentlicht. Dieses Mal haben es fünf Bücher, die zuletzt noch nicht dabei waren, unter die Top Fünfzehn geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, die hier besprochen wird, wird am 18. August in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 3. August zu Ende gegangen war. Wer sich die komplette Liste ansehen möchte, der kann sich wie jedes Mal hier umschauen.

An der Spitze lautete das Motto in dieser Woche: Das Imperium schlägt zurück. In der 47. Woche auf der Liste hat es Delia Owens mit ihrem Roman »Where the Crawdads Sing« zurück auf den ersten Platz geschafft, nachdem das Buch zuletzt mehrfach mit dem Silberrang hatte Vorlieb nehmen müssen. Auch in deutscher Sprache entwickelt sich »Der Gesang der Flusskrebse« aus dem Verlag hanserblau laut der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels langsam zu einem Verkaufserfolg. In der Version der Bestsellerliste der New York Times, in der die Verkaufszahlen nicht wöchentlich, sondern monatlich zusammengefasst werden, thront der Roman übrigens schon seit dem Jahreswechsel durchgängig und unangefochten auf dem ersten Rang.

Die höchste Neueinsteigerin der Woche ist direkt hinter Delia Owens ins Ziel gekommen. Catherine Coulter platzierte sich dort mit ihrem neuesten Werk »Labyrinth«. Seit dem Jahr 1988 wurde ausnahmslos jedes neue Buch von Frau Coulter zu einem New-York-Times-Bestseller ... und sie hat verflixt viele Romane in dieser Zeit geschrieben. »Labyrinth« ist der 23. Band in ihrer langen FBI-Thriller-Reihe, an der sie seit Mitte der neunziger Jahre schreibt und beharrlich in jedem Jahr einen neuen Band vorlegt. Nur 2006 hatte sie damit ausgesetzt. In der neuen Geschichte wird Agent Sherlock zunächst in einen Unfall verwickelt und Agent Griffin Hammersmith rettet ein entführtes Kind, dann werden die beiden in einen Fall verwickelt, in dem sie durch ein undurchdringliches Geflecht an Lügen - eben das titelgebende Labyrinth - steigen müssen.

Direkt nach dem letztwöchigen Erstplatzierten David Baldacci, der seinen Thriller »One Good Deed« in dieser Woche immerhin noch auf den Bronzerang rettete, hat sich schon der zweite Neueinsteiger auf der Liste eingefunden. Pierce Brown gelangte mit seinem fünften Red-Rising-Roman, der den Titel »Dark Age« trägt, bis auf den vierten Platz. Nachdem die ersten Bände der Reihe vom Heyne Verlag in deutscher Sprache veröffentlicht worden ware, war der vierte Band im Hause Cross Cult erschienen, und auch dieser fünfte Band wird dort das Licht der deutschsprachigen Buchwelt erblicken. Unter dem Titel »Das dunkle Zeitalter« wird das Werk im kommenden März erscheinen. Nachdem Protagonist Darrow lange Zeit die Revolution anführte, wird er darin von der von ihm selbst gegründeten Republik zum Gesetzlosen erklärt und muss sich selbst beweisen, ob er noch der Held und Kettensprenger von einst ist.

Ganz knapp an den obersten zehn Plätzen vorbeigeschrammt ist die seit dreieinhalb Jahrzehnten wild durch die Genres springende Iris Johansen. Die inzwischen 81 Jahre alte Starautorin landete mit ihrem neuesten Werk »Smokescreen« auf dem elften Rang. Das Buch ist - je nach Zählweise - das 25. oder 26. Werk aus ihrem großen Eve-Duncan-Universum (der im Dezember 2002 erschienene Band »Dead Aim« wird manchmal als fünfter Band, manchmal als »Band 4.5« eingeordnet). Die Reihe erscheint seit mehr als zwanzig Jahren und ist ein Garant für hohe Verkaufszahlen. Im Hause Ullstein sind einst auch einige Bände in deutscher Sprache veröffentlicht worden. Eve Duncan reist in »Smokescreen« nach Afrika, um dort tief im Dschungel Familien zu helfen, die durch eine gewalttätige Attacke auseinandergerissen wurden. Dabei begibt sich die forensische Gesichtsrekonstrukteurin selbst in große Gefahr.

Die beiden letzten Neueinsteiger dieser Woche landeten auf dem dreizehnten und vierzehnten Platz. Lisa Jackson erzählt in »Willing to die« den achten Fall ihrer Ermittler Alvarez und Pescoli, die dank dem Knaur Verlag auch deutschsprachigen Buchlesern wohlbekannt sein dürften. Im November wird das neue Buch unter dem Titel »Opfertier« in den deutschen Buchhandel gelangen. Hinter Lisa Jackson landete Richard Russo, in dessen Roman »Chances are ...« sich drei gealterte Männer in Martha’s Vineyard wiedertreffen, die sich einst aus dem College kannten. Nun sind sie zurück an dem Ort, an dem sich 1971 mysteriöse Dinge ereigneten.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: David Baldacci, Delia Owens, Lisa Jackson, Pierce Brown
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz