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  Bestseller der New York Times 31/19 mit Daniel Silva, Delia Owens und Colson Whitehead
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Vor wenigen Stunden hat die New York Times eine neue Ausgabe ihrer allwöchentlichen Bestsellerliste veröffentlicht, und ganze sechs neue Bücher haben es auf die Liste geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, die hier thematisiert wird, wird am 4. August in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 20. Juli zu Ende gegangen war. Wer sich die komplette Top 15 ansehen möchte, der kann sich wie immer hier umschauen.

Der höchste Neueinsteiger hat es in dieser Woche direkt auf Anhieb hoch auf den ersten Platz geschafft. Dabei handelte es sich um Daniel Silva, der sich die Spitzenposition mit seinem neuesten Roman »The New Girl« schnappte. Bei dem Buch handelt es sich um den neunzehnten Band seiner erfolgreichen Gabriel-Allon-Reihe, an der Silva nun schon seit der Jahrtausendwende schreibt. Mit Ausnahme des Jahres 2001 erschien seit 2000 in jedem Jahr ein neuer Band, und auch in deutscher Sprache erfreut sich die Reihe großer Beliebtheit. Hierzulande sind schon siebzehn Bände der Reihe veröffentlicht worden, im Oktober wird der Verlag HarperCollins mit »Der russische Spion« dann den achtzehnten Band folgen lassen. Mit einer Übersetzung von »The New Girl« kann man vermutlich ein Jahr später rechnen. In dem Roman macht Gabriel Allon, der Chef des israelischen Geheimdienstes, in einer extrem ungewöhnlichen Allianz gemeinsame Sache mit dem saudischen Kronprinzen Khalid bin Mohammed, nachdem dessen Tochter entführt wird.

Die unheimliche Erfolgsserie von Delia Owens' Dauerbrenner »Where the Crawdads sing« hat sich auch in der 45. Chartswoche fortgesetzt, das Buch landete wie zuletzt auf dem zweiten Rang. Unter dem Titel »Der Gesang der Flusskrebse« hat es das Buch vor wenigen Tagen endlich auch ins Deutsche geschafft und uns damit eine Menge Arbeit beschert, denn wir haben es in den inzwischen schier unzähligen Berichten über die Bestsellerlisten der News York Times nachträglich verlinkt.

Mit seinem Roman »The Nickel Boys«, der in deutscher Sprache als »Die Nickel Boys« sogar einige Tage früher erschien als auf Englisch, hat es Colson Whitehead bis auf den dritten Platz geschafft. In dem Werk, das auf einer wahren Begebenheit beruht, entführt Whitehead seine Leser in die frühen sechziger Jahre, wo der dunkelhäutige Elwood einen Platz am College ergattert, dann jedoch durch einen Zufall erst in ein gestohlenes Auto und anschließend - ohne ein vernünftiges Verfahren - in eine Besserungsanstalt gerät. Einen Ort, an dem die Jungen den schlimmstmöglichen Schikanen ausgesetzt sind.

Auch auf dem vierten Platz landete ein Neueinsteiger. Dabei handelt es sich um den Vertreter einer Art, die man sonst so gut wie nie auf der Bestsellerliste der New York Times zu Gesicht bekommt: einen Comic. »Murder on the Rockport Limited!« ist der zweite Band einer Reihe, die auf einem alle zwei Wochen erscheinenden Comedy- und Abenteuerpodcast namens »The Adventure Zone« basiert, der wiederum (sehr) lose im Universum von Dungeons & Dragons angesiedelt ist. Da wir Comics nicht bei Leserkanone thematisieren, werdet ihr über die Reihe und die fünf dahinterstehenden Köpfe bei uns leider nichts finden. Wer sich dafür interessiert, sollte sich daher auf deren offizieller Tumblr-Seite umschauen.

Ein weiterer sehr hoher Neueinstieg ist Debbie Macomber gelungen. Sie platzierte sich mit ihrem neuen Roman »Window on the Bay« auf einem achtbaren sechsten Rang. Darin begegnet man einer Dame namens Jenna Boltz, die sich zwei Jahrzehnte zuvor in einem unschönen Scheidungsverfahren von ihrem damaligen Ehemann - einem Arzt - getrennt hat und ihre beiden Kinder anschließend alleine großzog. Nun ist der Nachwuchs ausgezogen, womit sich für Jenna die Frage stellt, wie es mit ihrem Leben fortan weitergehen soll. Kurz darauf bricht sich ihre Mutter die Hüfte, so dass ein neuer Arzt in Jennas Leben tritt. Zunächst ist sie von der Situation überfordert, doch nachdem es schockierende Neuigkeiten von ihren Kindern gibt, muss Jenna lernen, dass sie sich dem Leben stellen muss, ehe es an ihr vorbeizieht.

Die beiden letzten Neueinsteiger landeten ein Stück weiter hinten. Linda Castillo holte sich mit ihrem Roman »Shamed« den zwölften Rang. Dabei handelt es sich um den neuesten Band aus ihrer Kate-Burkholder-Reihe. Mit »Brennendes Grab« wurde der Vorgänger von »Shamed« passenderweise gerade dieser Tage auf Deutsch veröffentlicht. Autorin Kristina McMorris landete mit »Sold on a Monday«, in dem sie ihre Leser in die Zeit der Weltwirtschaftskrise zu Beginn der dreißiger Jahre führt, auf dem dreizehnten Platz.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 07.03.2020 18:51:
» Berührend Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen…Besonders bewegt …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lissy31
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 02.02.2020 13:29:
» LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR “Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Delia Owens erzählt in ihrem Debüt eine berührende, eindrucksvolle Geschichte vom besonderen Schicksal des "Marschmädchens“. Catherine Danielle Clark, genannt Kya, das Marschmädchen, lebt im Marschland (daher auch der Name) an der Küste von North Carolina. Ihr Lebensraum ist voller seltener Tier- und Pflanzenarten, die sie ein Leben lang begleiten und beschäftigen werden. Bereits mit 6 Jahren wird sie nach und nach von allen verlassen, von der Mutter und ihren vier älteren Geschwistern. Nur der gewalttätige, heruntergekommene Vater bleibt zurück, der allerdings ein verwahrlostes Alkoholikerleben führt. So ist die Kleine auf sich allein gestellt, mit 10 Jahren …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von hennie
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Die Nickel Boys vom 31.08.2019 1:59:
» Wieviel zählt das Leben eines (afro)amerikanischen Jungen? Der sechzehnjährige Elwood lebt in den 1960er Jahren mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee. Er ist ein Bewunderer Martin Luther Kings und schon ganz gespannt auf sein Studium am College. Durch einen dummen Zufall gerät er beim Trampen in ein gestohlenes Auto und kommt in die Besserungsanstalt Nickel Academy. Dort ist er der Willkür der (weißen) Betreuer unbarmherzig ausgeliefert, die Kinder werden dort missbraucht, gepeinigt und ausgenutzt. Nach seinem literarischen Erfolg „Underground Railroad“ hat sich der Autor Colson Whitehead erneut der Geschichte der Afroamerikaner angenommen und erzählt aus dem Leben eines Jungen, der von der Gleichberechtigung der Rassen träumt, doch dann jäh aus diesem Traum gerissen wird. Wie der Autor im Nachwort erläutert, gibt es zwar nicht die Nickel Anstalt, allerdings durchaus ein historisches Vorbild dieser …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Die Nickel Boys vom 22.08.2019 12:15:
» Tallahassee (Südflorida) Anfang der 1960er-Jahre: Der 16-jährige Elwood Curtis lebt bei seiner Großmutter in einem schwarzen Ghetto, nachdem seine Eltern abgehauen sind. Der farbige Jugendliche ist ein glühender Fan von Martin Luther King und träumt davon, aufs College zu gehen. Er legt viel Fleiß an den Tag, um dieses Ziel zu erreichen. Tatsächlich erhält er die Möglichkeit, seinen Traum zu verwirklichen. Doch dann kommt alles ganz anders. Wegen eines Missverständnisses, ausgelöst durch seine Hautfarbe, wird Elwood zum Opfer eines Justizirrtums und landet in der Besserungsanstalt „Nickel Academy“. Dort muss er Tag für Tag Willkür und unvorstellbare Brutalität über sich ergehen lassen. „Die Nickel Boys“ von Colson Whitehead ist ein Roman, der die Themen Rassismus und Gewalt in den Vordergrund stellt. Meine Meinung: Der Roman besteht aus drei Teilen und insgesamt 16 Kapiteln. Vorangestellt ist ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar zu Die Nickel Boys vom 12.08.2019 3:17:
» Elwood träumt von einem besseren Leben, von Freiheit und Gleichberechtigung. Auch ein College will er besuchen, weshalb er sein Glück nicht fassen kann, als er eines Tages über einen ehemaligen Lehrer von kostenlosen Kursen erfährt. Auf dem Weg dorthin träumt Elwood noch von einem besseren Leben und steigt ohne es zu ahnen in ein gestohlenes Auto. Als die Polizei den Wagen stoppt, steht schnell fest, dass Elwood den Wagen gestohlen haben soll. Obwohl Elwood unschuldig ist, wird er verurteilt und in die Besserungsanstalt Nickel eingewiesen. Dort erlebt er nicht nur unvorstellbares Leid, auch sein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Als Jahre später Archäologiestudenten auf dem Gelände einen versteckten Friedhof finden, offenbart sich ihnen die dunkle Vergangenheit der Anstalt, welche die Betroffenen auch heute nie verkraftet haben. Was ist damals hinter den Mauern der Anstalt geschehen und wird es je möglich sein, die …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Lese-katze1992

 
Autorentags: Colson Whitehead, Daniel Silva, Debbie Macomber, Delia Owens, Linda Castillo
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
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Die Nickel Boys
Geschrieben von: Colson Whitehead (3. Juni 2019)
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Kate Burkholder 10 - Brennendes Grab
Geschrieben von: Linda Castillo (24. Juli 2019)
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