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  Bestseller der New York Times 29/19 mit Delia Owens, Elin Hilderbrand und John Grisham
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Vor wenigen Stunden hat die New York Times die 29. diesjährige Ausgabe ihrer allwöchentlichen Bestsellerliste veröffentlicht, und es hat drei Neueinsteiger gegeben, von denen wir an dieser Stelle berichten wollen. Die Ausgabe der Bestsellerliste, die hier thematisiert wird, wird am 21. Juli in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 6. Juli zu Ende gegangen war. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich wie jedes Mal hier umschauen.

Ganz oben hat sich - wie so oft - nichts getan, was bedeutet, dass Delia Owens mit ihrem Dauerbrenner »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) nach wie vor am häufigsten verkauft wurde. Das Buch ist inzwischen schon seit 43 Wochen dabei, und es dürfte schwierig werden, es noch vom Thron des meistverkauften Romans des Jahres 2019 zu verdrängen. Zweite wurde in dieser Woche Elin Hilderbrand mit ihrem Buch »Summer of '69«, dahinter komplettierte John Grisham mit »The Reckoning« das Siegertreppchen. Sein Roman wurde im März unter dem Titel »Das Bekenntnis« vom Heyne Verlag auch in deutscher Sprache herausgegeben.

Bis auf den vierten Rang hat es die höchste Neueinsteigerin dieser Woche geschafft. Dabei handelt es sich um Linda Holmes, die vor allem durch ihre Arbeit als Korrespondentin und Moderatorin des National Public Radio bekannt war, wo sie für Popkultur zuständig ist. »Evvie Drake Starts Over« ist ihr erster Roman. Die titelgebende Evvie Drake wird durch den Tod ihres Ehemannes aus ihrem eingefahrenen Leben herausgerissen und steht als Witwe nun vor einem Neubeginn. Ihr bester Freund Andy erkennt nach einer Weile, dass Evvie neue Impulse benötigt, und so lädt er den (inzwischen abgestürzten) ehemaligen großen Baseballstar Dean Tenney zu ihnen nach Maine ein. Dort bezieht Dean ein Apartment an der Rückseite von Evvies Haus und vereinbart mit ihr einen Deal: Er soll mit ihr nie über ihren verstorbenen Ehemann sprechen, und sie soll ihn umgekehrt nie danach fragen, wieso seine Baseballkarriere den Bach hinuntergegangen ist. Nach und nach beginnt sich eine Freundschaft zu entwickeln. Ob diese jedoch stark genug ist, um Evvie und Dean dazu zu bringen, von ihrer Vergangenheit loszulassen und dem Leben eine neue Chance zu geben, muss sich erst zeigen.

Bis auf den siebten Platz der Bestsellerliste schaffte es Mary Balogh mit ihrem Werk »Someone to Honor«, dem sechsten Band ihrer im Regency-Zeitalter angesiedelten Westcott-Reihe. Die walisisch-kanadische Schriftstellerin, die es zuvor bereits mit 35 verschiedenen Büchern auf die Liste der New York Times geschafft hatte, erzählt darin die Liebesgeschichte von Abigail Westcott und Gilbert Bennington: Abigail, die nach dem Tod ihres Vaters erfuhr, dass ihre Eltern niemals wirklich verheiratet waren und nun - sechs Jahre später - ein vergleichsweise unabhängiges Leben führt. Gil hingegen kämpfte mit ihrem Bruder Harry in den Napoleonischen Kriegen und brachte ihn nach Hause, als er in einer Schlacht verletzt wurde. Nachdem ihr erstes Aufeinandertreffen nicht gerade vorteilhaft verläuft, lernen beide im Laufe der Zeit, wie falsche erste Eindrücke sein können.

Ganz knapp hat es auch die Autorin Nancy Thayer auf die Bestsellerliste geschafft. Die Autorin, die in den letzten vierzig Jahren mehr als dreißig Romane verfasst hat und in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde, landete mit ihrem neuesten Streich »Surfside Sisters« auf dem fünfzehnten Platz. Sie erzählt darin von einer Frau namens Keely Green, die ursprünglich von der Insel Nantucket stammte und zu einer erfolgreichen Schriftstellerin in New York wurde. Nach vielen Jahren voller Glamour stellt sich bei ihr Ernüchterung ein. Der Arzt, den sie datet, erweist sich nicht als der Mann fürs Leben, und ihr Verleger lehnt ihren neuesten Roman ab. Entnervt entschließt sie sich, nach Nantucket zurückzukehren. Dort begegnet sie ihrer einstigen besten Freundin Isabelle wieder. Einst konnte die beiden nichts trennen ... bis ein Mann zwischen sie kam: Tommy, der ehemalige Highschool-Freund von Keely. Durch ihre Rückkehr wird Keely nicht nur wieder an den Betrug erinnert, den sie damals empfand, sie lernt auch das gemeinsamen Leben kennen, das sich Tommy und Isabelle inzwischen aufgebaut haben und das auch ihr eigenes Leben hätte sein können. In einem erstaunlichen Sommer wird Keely mit ihren eigenen früheren Fehlern konfrontiert, und ihr wird eine neue Chance gegeben, wahre Zufriedenheit und eine Heimat zu finden.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Das Bekenntnis vom 16.03.2019 3:07:
» Das Cover sticht für mich nicht hervor, kann jedes Genre enthalten und deutet keineswegs darauf hin , in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Es gehört nicht zu denen , wo ich inne halten würde um es mir genauer anzusehen.«
– geschrieben von Regina S.

 
Autorentags: Delia Owens, Elin Hilderbrand, John Grisham, Mary Balogh
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Das Bekenntnis
Geschrieben von: John Grisham (4. März 2019)
60/100
[3 Blogger]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz