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  Bestseller der New York Times 25/19 mit Delia Owens, Christine Feehan und James Patterson
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Auch in dieser Woche hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste veröffentlicht. Nachdem es in den letzten Wochen eher ruhig zugegangen war, wurde die Liste dieses Mal kräftig durchgeschüttelt: Sieben der fünfzehn Ränge wurden von Neueinsteigern eingenommen, und von den sechs bestplatzierten Büchern waren ganze fünf in der vergangenen Woche noch nicht dabei. Nur Delia Owens' Dauerbrenner »Where the Crawdads sing« war von alledem nach wie vor nicht zu erschüttern und landete auch in der 39. Chartswoche auf Platz Eins. Die Ausgabe der Bestsellerliste, die hier thematisiert wird, wird am 23. Juni in der gedruckten Ausgabe der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 8. Juni zu Ende gegangen war. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich wie stets hier umschauen.

Für den höchsten Neueinstieg war in dieser Woche Christine Feehan verantwortlich. Sie sicherte sich mit ihrem romantischen Fantasyroman »Shadow Warrior« den zweiten Platz. Dabei handelt es sich um den vierten Band ihrer Shadow-Riders-Serie. Hierzulande wird er unter dem - etwas unspektakuläreren - Titel »Shadows - Vittorio« im Januar 2020 vom Heyne Verlag veröffentlicht werden. Gerade am Montag ist dort der dritte Band auf Deutsch erschienen. »Shadow Warrior« erzählt die Liebesgeschichte zweier »Schattengleiter«. Dabei handelt es sich um Wesen, die mit Schatten verschmelzen und Licht und Dunkelheit ihrem Willen unterwerfen können. Die Protagonisten nennen sich in diesem speziellen Fall Vittorio Ferraro und Grace Murphy. Das Problem an der Sache: Der Bruder von Grace ist ein Psychopath, und er nimmt die aufkeimende Liebesbeziehung als Anlass, den gesamten Ferraro-Clan aufs Korn zu nehmen.

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht James Patterson mit einem seiner Bücher in der Bestsellerliste der New York Times auftaucht, und so ist es auch dieses Mal wieder gekommen. Bei dem Thriller »Unsolved«, der es bis auf den dritten Platz schaffte, fungierte David Ellis als der »Co-Autor«, der Pattersons Ideen in Worte goss. Ellis hatte in der Vergangenheit schon wiederholt für Patterson die Feder geschwungen. »Unsolved« ist der zweite Band der Reihe »Invisible«, die vor vier Jahren mit einem gleichnamigen Buch ihren Anfang genommen hatte und damals von der Leserschaft sehr gute Kritiken bekam. In »Unsolved« muss sich FBI-Analystin Emmy Dockery mit einer Serie von Todesfällen beschäftigen, deren Opfer scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben und die allesamt bei vermeintlichen Unfällen ihr Leben verloren haben. Und während Emmy Dockery recherchiert, wird sie selbst von jemandem beobachtet, der nur auf den richtigen Moment wartet, um zuzuschlagen.

Direkt hinter Patterson und Ellis landete mit Elizabeth Gilbert die nächste Neueinsteigerin. Die Autorin, die einst mit einem GQ-Artikel die Grundlage für den Film »Coyote Ugly« legte und die in der Verfilmung ihres autobiografischen Romans »Eat Pray Love« von Julia Roberts verkörpert wurde, platzierte sich dort mit ihrem neuesten Werk »City of Girls«. Dieses beschäftigt sich mit der inzwischen 89 Jahre alten Vivian Morris, die einen Blick auf die Zeit zurückwirft, in der sie als Neunzehnjährige nach New York kam. Mit dabei hatte sie nicht mehr als einen Handkoffer und eine Nähmaschine, und ihre Eltern hatten sie verstoßen. Dennoch schaffte sie dank ihrer überragenden Talente den Einstieg in die New Yorker Theaterszene.

Auf dem fünften Rang konnte sich Neal Stephenson platzieren. Ihm gelang der Neueinstieg mit einem Techno-Thriller, der den kurzen Titel »Fall« trägt. Der Roman erzählt auf beinahe 900 Seiten die Geschichte eines Mannes namens Richard »Dodge« Forthrast, der ein Unternehmen gegründet hatte, das die Spieleindustrie aufmischte, wodurch er zu einem mehrfachen Milliardär wurde. Er lässt sein Hirn scannen, um es für die Zukunft aufzubewahren, und als eine virtuelle Nachwelt erschaffen wird - die »Bitworld«, in der Menschen als digitale Seelen weiterexistieren -, wird es wieder zum »Leben« erweckt. Die scheinbar schöne Welt entpuppt sich allerdings nicht als das Paradies, nach dem es sich zunächst anhört.

Drei Bücher, die sich neu auf der Bestsellerliste platzieren konnten, haben es nicht unter die ersten Fünf geschafft. Stuart Woods und Parnell Hall gelangten mit »Skin Game« bis auf den sechsten Rang. Dabei handelt es sich um das dritte Buch ihrer Reihe über den einstigen CIA-Agenten Teddy Fay. Romantasy-Expertin Nalini Singh kam mit ihrem Roman »Wolf Rain« auf dem achten Platz ins Ziel. Das Buch ist Teil ihres Psy-Changeling-Universums, genauer gesagt der Unterreihe »Age of Trinity«. Der LYX Verlag wird es im November unter dem Titel »Schatten der Erinnerung« in deutscher Sprache veröffentlichen, vorbestellbar ist es bereits jetzt. Last but not least landete auch Jean Kwok auf der Liste, ihr Werk »Searching for Sylvie Lee« sicherte sich den dreizehnten Platz.
Autorentags: Christine Feehan, David Ellis, James Patterson, Jean Kwok, Nalini Singh, Neal Stephenson
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz