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  Bestseller der New York Times 24/19 mit Delia Owens, Dorothea Benton Frank und Lisa Wingate
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Auch in dieser Woche hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste veröffentlicht. Viele Dinge sind beim alten geblieben, aber immerhin zwei neue Bücher haben es auf die Liste geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, die hier thematisiert wird, wird am 16. Juni in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 1. Juni zu Ende gegangen war. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich wie gewohnt hier umschauen.

Wie in Stein gemeißelt steht Delia Owens nun schon seit vielen Wochen an der Spitze der Liste, und so ist es auch dieses Mal wieder gekommen: Auch in der 38. Chartswoche hat sich ihr Riesenerfolg »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) wieder häufiger verkauft als jeder andere Roman. Direkt dahinter ist jedoch bereits die erste Neueinsteigern dieser Woche ins Ziel gekommen. Dabei handelt es sich um »Queen Bee«, das aktuelle Buch von Dorothea Benton Frank, die neueste ihrer »Lowcountry-Geschichten«, die im gleichnamigen Landstrich entlang der Küste des US-Bundesstaats South Carolina angesiedelt sind. In dem Buch begegnet man einer Barkeeperin, die ihre Mutter als »Bienenkönigin« bezeichnet, da die eifrige Hypochonderin sie nach allen Regeln der Kunst herumschubst. Hollys Schwester Leslie hat schnell geheiratet und ist weggezogen, um nicht mehr unter ihrer Mutter zu leiden. Nun kehrt Leslie zurück, und die vollkommen gegensätzliche Schwester sowie einige Geschehnisse in der Nachbarschaft bringen das bis dahin ruhig verlaufende Leben von Holly gehörig durcheinander.

Das Siegertreppchen wird in dieser Woche von Lisa Wingate komplettiert. Sie landete mit ihrem Roman »Before we were yours« auf dem dritten Platz. Der zwei Jahre Roman ist - wie das Buch von Delia Owens - schon zum 38. Mal in der Bestsellerliste vertreten, hat sich inzwischen mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft, wurde in 35 Ländern veröffentlicht, und die Filmproduktionsfirma Metro-Goldwyn-Mayer hat sich die Rechte an dem Stoff gesichert, um eine Miniserie daraus zu machen. Hierzulande wurde das Buch vom blanvalet Verlag unter dem Titel »Libellenschwestern« herausgegeben.

Um den zweiten und bereits letzten Neueinsteiger dieser Woche zu finden, muss man weit nach unten stöbern. Auf dem dreizehnten Rang wird man schließlich fündig. Dort landete Fantasyautor Terry Brooks mit seinem Werk »The Stiehl Assassin«, dem dritten Roman seiner Saga »The Fall of Shannara«. Der erste Band des ersten Shannara-Zyklusses (das damals sehr stark am »Herrn der Ringe« angelehnte »Schwert von Shannara«) hat inzwischen schon mehr als vier Jahrzehnte auf dem Buckel, und seitdem begleiten die einzelnen Teil-Sagas des riesigen Epos die Karriere des fleißigen Autors ohne Unterbrechung. Die aktuelle Reihe und die vorangegangene Trilogie (»Defenders of Shannara«) wurden noch nicht ins Deutsche übersetzt, aber die wiederum davor erschienene Reihe hat unter dem Titel »Die dunkle Gabe von Shannara« dank des blanvalet Verlages erst vor wenigen Tagen ihren Weg ins Deutsche gefunden (zumindest der erste Band, die beiden anderen Bücher werden im Juli und September folgen).


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Libellenschwestern vom 08.04.2018 10:44:
» Die Staffords sind eine Familie, die zusammenhält. Aber ihr Privatleben ist nicht privat, da der Senator unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit steht. Da er erkrankt ist, unterstützt die Anwältin Avery Stafford ihren Vater und nimmt dafür sogar den Abstand zu ihrem Verlobten in Kauf. Als sie mit ihrem Vater ein Seniorenheim besucht, fällt ihr eine alte Frau auf. Die 90-jährige May Crandall greift nach ihrem Arm und Avery bemerkt nicht, dass ihr Libellenarmband, welches sie von ihrer Großmutter bekommen hat, verschwunden ist. Als das Heim sie später informiert, holt sie ihr Armband ab und sie unterhält sich mit May. Sie sieht ein Foto, auf dem Avery ihre Großmutter Judy zu erkennen glaubt. Kann es sein, dass May und Judy sich kennen? Averys Neugier ist geweckt und sie forscht nach. Ihre Großmutter hat anscheinend ein Geheimnis. Zwischendurch erfahren wir die Geschichte der zwölfjährigen Rill Foss, …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar zu Libellenschwestern vom 27.03.2018 20:35:
» Handlung: Memphis 1939: Rill Foss lebt zusammen mit den Eltern und ihren 4 Geschwistern auf einen Hausboot auf dem Mississippi. Sie führen ein einfaches und glückliches Leben und sind zufrieden damit. Bis Queenie, die Mutter, eines Tages ins Krankenhaus kommt, weil sie schwanger ist und die Zwillinge nicht ohne Hilfe gebären kann. Briny, der Vater und Ehemann begleitet sie, während die 5 Kinder auf dem Boot bleiben. Rill, die Älteste, hat ihren Eltern vesprochen, zusammen mit ihren Geschwistern dort zu warten und sie zu beschützen. Ein Versprechen, welches sie nicht lange halten kann, schon nach einem Tag kommen angebliche Beamte und bringen die Kinder in ein Waisenhaus. Rill hofft und bemüht sich weiterhin, die Familie wiederzuvereinen. Aiken heute: Avery Stattford enstammt einer berühmten Familie und ist selbst eine erfolgreiche Anwältin. Im Grunde ist sie zufrieden mit ihrem Leben, bis sie eines Tages eine Begegnung mit Mary …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von MarySophie

 
Autorentags: Delia Owens, Lisa Wingate
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
Libellenschwestern
Geschrieben von: Lisa Wingate (5. März 2018)
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Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz