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  Bestseller der New York Times 21/19 mit Delia Owens, Patricia Briggs und Danielle Steel
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Vor einigen Stunden hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer allwöchentlichen Bestsellerliste veröffentlicht. Dabei wurde der unfassbaren Erfolgsgeschichte von Delia Owens' Roman »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) ein neues Kapitel hinzugefügt, denn in seiner 35. Woche auf der Liste hat der Roman die Spitzenposition zurückerobert. Darüber hinaus gab es sieben Neueinsteiger, beinahe die Hälfte der fünfzehn Bücher umfassenden Liste wurde also neu besetzt. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 26. Mai in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 11. Mai zu Ende gegangen war. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich in gewohnter Manier hier umschauen.

Die höchste Neueinsteigerin dieser Woche hat sich direkt hinter Delia Owens eingefunden. Dabei handelt es sich um Fantasyautorin Patricia Briggs mit ihrem Werk »Storm Cursed«, dem elften Band der erfolgreichen Mercy-Thompson-Reihe, die ihre Autorinnenkarriere nun schon seit dem Jahre 2006 begleitet. Die vorangegangenen zehn Bände sind allesamt im Heyne Verlag in deutscher Sprache erschienen, und auch der elfte Band wir dort veröffentlicht werden. Für den 14. Oktober wurde angekündigt, dass er dann unter dem Namen »Ruf des Sturms« in deutschen Buchhandlungen landen wird. Durch einen Fehler, den Automechanikerin und Gestaltwandlerin Mercedes Athena Thompson darin begangen hat, machen die Grauen Lords der Fae die Welt unsicher, und so gilt es für sie und ihren Werwolf-Gefährten, die magischen Wesen und die Menschen in ihrem Revier zu beschützen.

Direkt hinter Patricia Briggs landete mit Danielle Steel die nächste Neueinsteigerin. Die mit mehr als 800 Millionen verkauften Exemplaren erfolgreichste noch lebende Autorin der Welt schaffte es mit ihrem Roman »Blessing in Disguise«, auf dem dritten Platz ins Ziel zu kommen. Das Buch erzählt von einer Frau namens Isabelle McAvoy, die aufgrund von Fehlern und Schicksalsschlägen drei Töchter von drei unterschiedlichen Männern hat und diese alleine großziehen muss. Die drei Mädchen entwickeln sich zu vollkommen verschiedenen Persönlichkeiten, und das Verhältnis von Isabelle zu jeder von ihnen ist auf jeweils ganz andere Weise einzigartig. Durch eine neuerliche Wendung des Schicksals kommt schlussendlich ein großes Geheimnis aus der Vergangenheit ans Licht, bringt die Mutter und ihre Töchter näher zusammen und verwandelt eine anstrengede Herausforderung in einen wahren Segen.

Die nächsten Neueinsteiger findet man auf dem fünften Rang. Dort trudelte Janet Evanovich gemeinsam mit ihrem Sohn Peter ein. Sie schrieben zusammen das Buch »The Big Kahuna«, den sechsten Band der Reihe um die FBI-Agentin Kate O'Hare und ihren ungewöhnlichen Mitstreiter Nick Fox. Die vorangegangenen Bände hatte Janet Evanovich noch ohne ihren Sohn verfasst, vier davon wurden vom Goldmann Verlag auch in deutscher Sprache veröffentlicht. In dem Gemeinschaftswerk verschwindet ein geheimnisvoller Silicon-Valley-Milliardär, der als »Big Kahuna« bekannt ist, und so muss er aufgespürt werden. Dessen Ehefrau - eine 26jährige Pornodarstellerin - und sein anrüchiger tschechischer Geschäftspartner sind derweilen weniger am Auffinden des Mannes interessiert, sondern daran, dessen Firma zu übernehmen. Die Resonanz auf das Buch ist bisher eher zurückhaltend ausgefallen: Beim englischsprachigen Amazon haben dem Roman sechzig Prozent der bisherigen Rezensenten die schlechteste oder zweitschlechteste Note gegeben.

Mary Kay Andrews platzierte sich unmittelbar hinter Mutter und Sohn Evanovich. Die Amazon-Bewertungen ihres Romans »Sunset Beach«, mit dem ihr der Neueinstieg gelang, sind das genaue Gegenteil der Evanovich'schen Rezensionen: 94 Prozent der Abstimmenden gaben dem Buch die beste oder zweitbeste Note. »Sunset Beach« erzählt von einer Frau namens Drue Campbell, die auf der Beerdigung ihrer Mutter ihren Vater wiedersieht, nachdem sich dieser zwanzig Jahre lang aus ihrem Leben ferngehalten hatte. Der Versicherungsmakler ist inzwischen mit einer Frau namens Wendy verheiratet, die Drue aus der Schule kannte und die sich dort als falsche Freundin herausgestellt hatte. Drue erbt von ihrer Mutter einen Strandbungalow, und von ihrem Vater bekommt sie ein Jobangebot, das sie gezwungenermaßen annimmt, da ihr Leben zu diesem Zeitpunkt in einer ungünstigen Sackgasse angekommen war. Und so beginnt für sie an dieser Stelle ein ganz neues Leben.

Die drei übrigen Neueinsteiger, die es in dieser Woche gab, haben sich hintereinander am Ende der Liste eingefunden: Jayne Ann Krentz wurde mit ihrem Alter Ego Amanda Quick Dreizehnte. Ihr Roman »Tightrope« ist der dritte Band ihrer Reihe über den kalifornischen Ort Burning Cove. Richard Paul Evans landete mit seinem dritten Broken-Road-Roman »The Road Home« direkt dahinter. Darin reist Protagonist Charles James einmal mehr entlang der sagenumwobenen Route 66. Den Abschluss der Liste bildete Sarah Blake mit ihrem Roman »The Guest Book«.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Delia Owens, Janet Evanovich, Mary Kay Andrews, Patricia Briggs, Richard Paul Evans
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz