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  Bestseller der New York Times 19/19 mit John Sandford, Delia Owens und David Baldacci
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Vor einigen Stunden hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste ins Netz gestellt. Drei Bücher, die zuletzt noch nicht auf der Liste standen, haben dieses Mal den Neueinstieg geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 12. Mai in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 27. April zu Ende gegangen war. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich wie stets hier umschauen.

Der höchste Neueinsteiger hat es dieses Mal bis ganz nach oben an die Spitze geschafft: John Sandford landete mit seinem aktuellen Werk »Neon Prey« direkt auf dem ersten Platz. Dabei handelt es sich um den bereits 29. Band seiner langen Reihe über den Polizisten John Davenport, der in den Twin Cities (der Metropolregion Minneapolis-Saint Paul im amerikanischen Bundesstaat Minnesota) knifflige Fälle zu lösen hat. Die Reihe begleitet Sandfords Autorenkarriere nun schon seit Ende der achtziger Jahre, und im Jahrestakt kommt immer ein weiterer Band hinzu. Dieses Mal ist Davenport einem Serienmörder auf der Spur, der schon seit mehreren Jahren aktiv ist, ohne dass er bisher auffiel.

Hinter Sandford schob sich Delia Owens mit ihrem Dauerbrenner »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) in dessen 33. Chartswoche wieder zurück auf den zweiten Rang, der Vorwochenerste David Baldacci sackte mit seinem fünften Memory-Man-Thriller »Redemption« auf den dritten Rang ab.

Der zweithöchste Neueinstieg gelang in dieser Woche der kanadischen Vampirexpertin Lynsay Sands mit »The Trouble with Vampires«, dem 29. Band ihrer Argenau-Serie. Hierzulande hat der LYX Verlag mit »Was der Vampir begehrt« gerade den 27. Band der Reihe veröffentlicht. Der 28. wird unter dem Titel »Und ewig lockt der Vampir« Ende September erscheinen, der 29. wurde noch nicht in deutscher Sprache angekündigt. In »The Trouble with Vampires« begegnet man dem unfassbar attraktiven Santo Notte, der seit beinahe dreitausend Jahren in Kriegen rund um den Globus gekämpft hat und ebenso mit allerhand persönlichen Herausforderungen beschäftigt war. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt jedoch, als er auf die Geschichtsprofessorin Petronella Stone trifft.

Der dritte und letzte Neueinsteiger dieser Woche hat es bis auf den zehnten Platz geschafft. »War of the Spark: Ravnica« ist ein Roman des Comicmachers und Fernsehschaffenden Greg Weisman und ist im Universum des Sammelkarten-, Computerspiel- und Bücherphänomens »Magic: The Gathering« angesiedelt. Das letzte Buch aus der MTG-Sphäre hatte inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckel. In dem Buch wird Ravnica - die Stadt der Gilden - angegriffen. Leider sind die Kritiken, die das Buch bisher online bekommen hat, nicht sonderlich gut ausgefallen. Beim englischsprachigen Amazon wurde dem Roman beispielsweise von zwei Dritteln der Rezensenten die schlechteste oder zweitschlechteste Note gegeben.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: David Baldacci, Delia Owens, Lynsay Sands
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Argeneau 27 - Was der Vampir begehrt
Geschrieben von: Lynsay Sands (29. März 2019)
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz