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  Bestseller der New York Times 16/19 mit Delia Owens, J.R. Ward und Amor Towles
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Vor einigen Stunden hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste ins Netz gestellt. Wer den ersten Platz innehat, ist eigentlich kaum noch einer Erwähnung wert, denn Delia Owens' Erfolgswerk »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) war auch in seiner dreißigsten Chartswoche wieder nicht vom Platz an der Sonne wegzubewegen. Immerhin drei Neueinsteiger haben es aber unter die ersten fünfzehn Plätze geschafft, zwei davon sogar ziemlich weit oben. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 21. April in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 6. April zu Ende gegangen war.

Die höchste Neueinsteigerin ist in dieser Woche unmittelbar hinter Delia Owens gelandet. J.R. Ward gelang dieses Kunsstück mit ihrem Roman »The Savior«, dem siebzehnten Roman über ihre Black-Dagger-Bruderschaft. In deutscher Sprache hat der Heyne Verlag vor vier Wochen mit »Der Spion« bereits das 32. Black-Dagger-Buch veröffentlicht, was allerdings nur daran liegt, dass die Originalausgaben auf jeweils zwei Bücher aufgeteilt wurden. In deutscher Sprache wird »The Savior« als »Der Erlöser« am 9. Dezember veröffentlicht werden. Darin taucht der mächtige Vampirkrieger Murhder wieder auf. Da er einst seine große Liebe eingebüßt und darüber den Verstand verloren hat, wurde er aus der Bruderschaft verstoßen. Nun will er begangenes Unrecht wiedergutmachen und begegnet dabei einer schönen Wissenschaftlerin namens Sarah Watkins, die gerade einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur ist. In dem Roman wird sich also zeigen, ob es für Murhder eine zweite Chance gibt ... und zwar sowohl in der Bruderschaft als auch in der Liebe.

Mit Amor Towles' Roman »A Gentleman in Moscow« landete ein zweiter Neueinsteiger auf dem Bronzerang. Nun ... »Neueinsteiger« ist in dem Fall ein relativer Begriff, denn das Buch ist inzwischen schon rund drei Jahre alt, wurde mehr als anderthalb Million Mal verkauft und in dreißig Sprachen übersetzt. Die deutsche Ausgabe »Ein Gentleman in Moskau« erschien im September 2017 im Ullstein Verlag List. Dass das Buch nun plötzlich wieder so weit oben in der Bestsellerliste steht, ist einerseits der Tatsache geschuldet, dass am 26. März eine preisgünstige Paperback-Version veröffentlicht worden ist, zum anderen ist eine Mini-Fernsehserie auf Basis des Stoffs in Vorbereitung. In seinem Roman erzählt Towles die Geschichte eines adeligen russischen Bonvivants namens Alexander Iljitsch Rostov, der unter einem vorgeschobenen Grund anno 1922 in lebenslange Haft gerät, sich aber seinen Optimismus nicht nehmen lässt.

Um auf den letzten Neueinsteiger zu stoßen, muss man etwas weiter nach unten auf der Liste stöbern, und auf dem dreizehnten Rang wird man schließlich fündig. J.A. Jance, die hierzulande keine große Prominenz genießt, in englischer Sprache jedoch vier sehr erfolgreiche und sehr lange Buchreihen verfasst hat, landete dort mit »The A List«, dem vierzehnten Band ihrer Reihe um eine Protagonistin namens Ali(son) Reynolds, eine Journalistin, die nebenher Kriminalfälle löst. Dieses Mal wird sie mit Dr. Edward Gilchrist konfrontiert, einem Arzt, der wegen ihr ins Gefängnis wanderte und nun auf Rache sinnt. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich hier umschauen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Ein Gentleman in Moskau vom 12.09.2017 14:09:
» Der Glanz vergangener Epochen Graf Alexander Rostov wird Anfang des 20. Jahrhunderts in Moskau vor die Wahl gestellt: Entweder verbringt er sein Leben fortan unter Hausarrest im Hotel Metropol oder wird vor ein Erschießungskommando gestellt. Seine Zukunft verbringt er nun nicht mehr mit der Upper Class, sondern er findet Freunde unter dem Hotelpersonal und sieht aus dieser Blase heraus, wie sich die Welt langsam verändert, während die Zeit im Metropol scheinbar stillsteht. Auf einfühlsame Art und Weise hat Amor Towles ein Bildnis Russlands geschaffen, dass den Wandel vom prunkvollen Zarenreich zum kargen, kommunistischen Einheitsstaat nicht nur äußerlich sondern auch in den Köpfen seiner Bürger durchgemacht hat und dabei nicht vor Opfern zurückgeschreckt hat. Das Hotel Metropol, die erste Adresse am Platz in Moskau, veranschaulicht dabei sowohl durch die Auswahl seiner Gäste als auch im Umgang mit seinem Personal, diesen …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von julemaus94
Kommentar zu Ein Gentleman in Moskau vom 10.09.2017 11:14:
» Toller Stil, spannende Handlung: „Wie kann jemand sein Leben damit verbringen, auf das Danachkommende zu warten?“ (S. 347) Zusammenfassung. Graf Alexander wird in jungen Jahren zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol verurteilt. Von da an breitet sich sein Leben in den weitläufigen Fluren des Hotels aus, wo er Freundschaften, Bekanntschaften und Liebschaften schließt und schließlich tatsächlich noch die Liebe seines Lebens findet. Cover. Das Bild auf dem Cover gefiel mir sowohl vom Stil als auch vom Motiv her richtig gut. Es passt zum Inhalt so gut und ebenso zur Stimmung des Romans, dass ich wirklich überzeugt war und bin. Inhalt. Hach, ich bin begeistert. Auch wenn man zwischendurch kritisieren könnte, dass es etwas lang ist, gelingt es Towles mit diesem Roman so ungeheuer gut, russische Geschichte mit einem Einzelschicksal zu verknüpfen, dass ich aus dem Staunen kaum herauskam. Über weite Teile ist es wirklich interessant …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von bücherbelle
Kommentar zu Ein Gentleman in Moskau vom 08.09.2017 21:28:
» Zum Inhalt: Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Meine Meinung: Durch die vielen Ereignisse, Personen und den großen Zeitraum fand ich das Buch enorm anstrengend zu lesen. Ich hatte das Gefühl mir ungeheuer viel merken zu müssen um der Geschichte folgen zu können. Durch die sehr ausführlichen Beschreibungen fand ich auch den Schreibstil nicht sehr eingängig sondern eher schwerfällig. Den Protagonisten fand dagegen sehr sympathisch und das war auch der Hauptgrund warum ich bei dem Buch durchgehalten habe. Interessant fand ich auch die geschichtlichen Dinge, die einem eher nebenbei vermittelt wurden. Fazit: Gute Geschichte aber anstrengend zu lesen.«
– geschrieben von brauneye29
Kommentar zu Ein Gentleman in Moskau vom 08.09.2017 13:29:
» Moskau, 1922: Die politischen Verhältnisse ändern sich in Russland. Graf Alexander Iljitsch Graf Rostov hat ein sehr privilegiertes Leben geführt und ist damit und mit einem seiner Gedichte angeeckt. Das Volkskommissariat verurteilt ihn zu lebenslangem Hausarrest im Luxushotel Metropol, in dem der Graf schon vor dem Urteil logiert hat. Er muss seine Suite räumen und darf nur wenige Dinge mit in seine neue Unterkunft, eine Kammer unter dem Dach, mitnehmen. Aber diese Dinge wählt er mit Bedacht. Er richtet sich in seiner Kammer und in seinem neuen Leben ein und dennoch lässt ihn die Situation nach einiger Zeit fast verzweifeln, denn auch wenn er durch das Fenster einen Blick auf das Leben draußen hat, so ist es doch anders als wenn man an dem Leben draußen teilhaben kann. Dann lernt er zum Glück die kleine Nina kennen, mit der er interessante Gespräche führt und die geheimen Ecken des Hotels kennenlernt. Dieses Buch ist ein …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von buecherwurm1310

 
Autorentags: Amor Towles, Delia Owens, J.R. Ward
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Black Dagger 32 - Der Spion
Geschrieben von: J.R. Ward (11. März 2019)
85/100
[2 Blogger]
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
Ein Gentleman in Moskau
Geschrieben von: Amor Towles (8. September 2017)
60/100
[1 Blogger]
 
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