Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.367 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »anouk53«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
  Bestseller der New York Times 15/19 mit Delia Owens, Logic und James S.A. Corey
Werbung:
Vor einigen Stunden hat die New York Times wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste online gestellt. Natürlich ist Delia Owens mit ihrem Erfolgsroman »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) auch in der 29. Woche auf der Liste wieder auf der Spitzenposition gelandet, dahinter haben es aber satte acht Neueinsteiger unter die ersten fünfzehn Plätze geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 14. April in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 30. März zu Ende gegangen war.

Bis auf den zweiten Rang hat es Bobby Hall geschafft, bei dem es sich um niemand anderen als den Rapper Logic handelt, der mit »Supermarket« seinen ersten Roman und obendrein einen zugehörigen Soundtrack abgeliefert hat. In seinem Buch begegnet man einem jungen Mann namens Flynn, der depressiv ist und gerade eine Trennung hinter sich hat. Er arbeitet in einem Lebensmittelgeschäft, und ausgerechnet dieser Supermarkt verwandelt sich in den Schauplatz eines Verbrechens. Dies führt letztlich dazu, dass die Geheimnisse, die der junge Mann mit sich herumträgt, offenbart werden. Beim amerikanischen Amazon überschlagen sich die positiven Stimmen zu den Buch bisher, denn von den rund zweihundert Rezensionen, die es bisher gibt, haben mehr als neunzig Prozent die volle Punktzahl erhalten.

Auch der Bronzerang ging in dieser Woche an einen Neueinsteiger, besser gesagt an ein Neueinsteiger-Duo, nämlich an James S.A. Corey. Der Name ist das gemeinsame Pseudonym der beiden Science-Fiction-Schriftsteller Daniel Abraham und Ty Franck. Für einen Science-Fiction-Roman ist ein dritter Platz heutzutage kaum noch vorstellbar, jedoch bilden die beiden Männer eine Ausnahme, da die Fernsehserie »The Expanse« auf ihrer gleichnamigen Buchreihe basiert und dementsprechend für überproportional viel Rummel sorgt. »Tiamat's Wrath«, das sich dieses Mal nun so weit oben platzieren konnte, ist bereits der achte Band der Reihe. In deutscher Sprache hat der Heyne Verlag die Bücher in den vergangenen Jahren veröffentlicht, erst vor wenigen Wochen erschien mit »Persepolis erhebt sich« die deutsche Ausgabe des siebten Teils.

Zu Beginn des Jahres hatte sich der 48. Band der Stone-Barrington-Reihe auf einer der Spitzenpositionen der Bestsellerliste breit gemacht, nun ist der 49. Band veröffentlicht worden und hat es bis auf den vierten Platz geschafft. Die zugehörige Buchreihe wird von Stuart Woods verfasst ... besser gesagt unter seinem Namen, denn hier sorgt ein Autorenteam dafür, dass mindestens vier neue Bände pro Jahr erscheinen. Der neueste Teil heißt »Wild Card«. Und da wir schon bei Autoren sind, die nur noch in begrenztem Maße selbst schreiben und stattdessen »Co-Autoren« nutzen: James Pattersons neuester Streich »The Cornwalls Are Gone« landete auf dem fünften Platz. Für die Umsetzung von Pattersons Buchidee war dieses Mal Brendan DuBois zuständig. Darin kehrt Offizierin Amy Cornwall von einem Auslandszurück und findet ihr Haus verwaist vor. Wenig später erhält sie einen Anruf, der besagt, dass sie binnen 48 Stunden für die Freilassung eines Gefangenen sorgen soll, ansonsten sterben ihr Ehemann und ihre zehnjährige Tochter.

Weiter geht es mit den Neueinsteigern auf dem sechsten Rang, wo sich Catherine Coulter und J.T. Ellison eingefunden haben. Ihr neuestes Buch trägt den Titel »The Last Second« und ist der sechste Band ihrer (mehr oder weniger) gemeinsam verfassten Reihe »A Brit in the FBI«. Darin erzählen sie von einem französischen Äquivalent zum Raumfahrtprogramm SpaceX, das den Namen »Galactus« trägt. Dieses hat einen Kommunikationssatelliten ins Weltall geschossen, doch in dem Objekt verbirgt sich eine mächtige Waffe, welche die Welt mit einem elektromagnetischen Puls lahmlegen könnte. Die Special Agents Nicholas Drummond und Michaela Caine müssen an dieser Stelle eingreifen und dafür sorgen, dass die daraus resultierende Gefahr nicht zu schrecklicher Realität wird.

Die übrigen Neueinsteiger im Schnelldurchlauf: Jacqueline Winspear schaffte es mit dem fünfzehten Band ihrer Maisie-Dobbs-Reihe bis auf den achten Rang. »The American Agent« führt die Leserschaft mitten hinein in den Zweiten Weltkrieg. Der 24. Band der Eve-Duncan-Reihe von Iris Johansen hat es bis auf den zwölften Platz geschafft. »Dark Tribute« berichtet von der Entführung eines Violinen-Wunderkinds mit tragischer Vergangenheit. Last but not least gelangte Marie Force bis auf den fünfzehnten Rang. »Fatal Reckoning« ist dabei der neueste Band ihrer langen Fatal-Reihe. Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich hier umschauen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Brendan DuBois, Daniel Abraham, Delia Owens, James Patterson, Marie Force, Ty Franck
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
The Expanse 7 - Persepolis erhebt sich
Geschrieben von: James S.A. Corey [Ty Frank] und James S.A. Corey [Daniel Abraham] (11. Februar 2019)
 
Autorin der Meldung: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz