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  Bestseller der New York Times 14/19 mit Delia Owens, Harlan Coben, Clive und Dirk Cussler
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Die New York Times hat vor einigen Stunden wieder eine neue Ausgabe ihrer Bestsellerliste online gestellt. Dieses Mal ist recht schnell erzählt, was es Neues gab, denn in dieser Woche haben nur zwei neue Bücher den Neueinstieg in die fünfzehn Werke umfassende Liste geschafft. Die Ausgabe der Bestsellerliste, von der hier die Rede ist, wird am 7. April in der Printversion der Zeitung erscheinen und fasst die Verkaufszahlen aller Bücher in der Woche zusammen, die am 23. März zu Ende gegangen war.

Dass sich auf dem ersten Platz wieder einmal nichts getan hat, muss man fast schon nicht mehr gesondert erwähnen, denn Delia Owens hat mit ihrem Erfolgsroman »Where the Crawdads Sing« (»Der Gesang der Flusskrebse«) inzwischen bekanntlich eine Art Abonnement auf den Spitzenplatz. Das Buch ist inzwischen schon seit 28 Wochen mit dabei, und nach wie vor zeichnet sich nicht ab, dass die Welle des Erfolgs langsam abebben würde.

Die beiden Neueinsteiger, die wir eingangs erwähnten, haben sich auf dem zweiten und dritten Platz der Liste breitgemacht. Die Silbermedaille ging dabei an Harlan Coben mit seinem neuen Roman »Run Away« aus dem Hause Grand Central Publishing. In dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Thriller erlebt Protagonist Simon seine persönliche Katastrophe, als seine Tochter Paige verschwindet und eine Nachricht hinterlässt, in der sie deutlich macht, dass er sie auf keinen Fall suchen soll. Simon übergeht die Bitte und findet seine Tochter auch tatsächlich. Allerdings erkennt er die völlig verstörte Frau im Central Park kaum wieder. Paige flüchtet erneut. Um sie zu retten, muss er ihr in ihre düstere Welt folgen ... und dabei stößt er auf etwas, das seine ganze Familie in den Abgrund zieht. Die Rechte an der deutschen Übersetzung von »Run Away« liegen beim Goldmann Verlag. Diese wird wie gewohnt von Gunnar Kwisinski vorgenommen werden. Unter dem Titel »Suche mich nicht« wird das Buch im Juni erscheinen, man kann es bereits jetzt vorbestellen. Auch eine Hörbuchausgabe wurde angekündigt.

Clive Cussler und sein Sohn Dirk Cussler haben sich auf dem dritten Rang platziert. »Celtic Empire«, so der Name ihres neuen Thrillers, ist der 25. Band der Dirk-Pitt-Reihe, an der Vater Cussler inzwischen schon seit beinahe einem halben Jahrhundert schreibt. Hierzulande ist eine Übersetzung des neuen Buchs noch nicht angekündigt worden, und vermutlich wird bis dahin auch noch einige Zeit vergehen. »Geheimakte Odessa«, der 24. Band der Reihe, war vom blanvalet Verlag etwa elf Monate nach der Originalausgabe veröffentlicht worden. In »Celtic Empire« werden UN-Wissenschaftler in El Salvador ermordet, als sie gerade einige mysteriöse Todesfälle untersuchen wollten, im Detroit River kommt es zu einer tödlichen Kollision, und eine archäologische Ausgrabung am Nil wird attackiert. Drei zunächst vollkommen voneinander losgelöst scheinende Ereignisse an unterschiedlichsten Orten der Erde also, doch Dirk Pitt wird herausfinden, dass sie alle durch ein antikes Rätsel miteinander verbunden sind ... eines, das die Zukunft der ganzen Menschheit verändern könnte.

Wer sich die gesamte Top 15 ansehen möchte, der kann sich hier umschauen.


KOMMENTARE ZU DEN ERWÄHNTEN BÜCHERN
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 17.10.2019 9:44:
» Äußerst beeindruckend Als ein angesehener Bewohner der Küstenstadt Barkley Cove stirbt, sind sich dessen Bewohner schnell einig: Das Marschmädchen hat Chase Andrews getötet. Kya Clark lebt sehr isoliert im Marschland, die Bewohner der Stadt wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sumpfschlampe nennen sie sie, ohne sie überhaupt näher zu kennen. Doch Kya findet sich in der Natur bestens zurecht. In die Stadt geht sie nur gezielt, um ihre Vorräte aufzustocken. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Sehr einfühlsam und in einer bildhaften und poetischen Sprache erzählt die Autorin Delia Owens die Geschichte von Kya, die durch die Geschehnisse zu einer Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde und völlig allein und einsam aufwuchs, ohne Unterstützung durch die Gemeinschaft. Ihren Kontakt zu den Stadtbewohnern beschränkte sie wegen der Sticheleien der Einwohner auf ein Minimum, bis auf ein farbiges Ehepaar, mit dem sich …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Gisel
Kommentar zu Suche mich nicht vom 19.09.2019 19:08:
» Der Finanzberater Simon und seine Frau Ingrid, eine Kinderärztin, und ihre drei Kinder sind eigentlich eine glückliche Familie, die in Manhattan lebt. Das Glück ist aber getrübt, weil die älteste Tochter Paige verschwunden ist und offenbar auch nicht gefunden werden will. Simon quält sich mit Selbstvorwürfen und sucht nach seiner Tochter. Er entdeckt sie im Central Park, wo sie wie eine Obdachlose Musik macht und Geld erbettelt. Ihr Äußeres macht einen verwahrlosten Eindruck und sie sieht aus, als würde sie Drogen nehmen. Als Simon sie anspricht, flieht sie zunächst vor ihm. Als sie ihn dann erkennt und Simon die Hoffnung hat, sie mit nach Hause nehmen zu können, kommt ihr Freund Aaron dazwischen und es kommt zu einer Prügelei zwischen Aaron und Simon und Paige flieht. Dann beginnt eine Odyssee und der Versuch, Paige erneut zu finden und zu retten. Wie von Harlan Coben gewöhnt, ist man gleich mitten drin in …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Fanti2412
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 15.09.2019 21:25:
» Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag. Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya. Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt. Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von Ele95
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 12.09.2019 20:42:
» Delia Owens hat einen großen Wurf gestartet mit ihrem Buch "der Gesang der Flusskrebse". Ihr Buch ist sowohl eine Coming of Age-Story, Außenseiterstudie, Justizdrama und poetische Landschafts- und Naturbeschreibungen. Das ist viel. Das könnte ziemlich leicht ziemlich daneben gehen oder sentimental-kitschig geraten. Zum ausgesprochenen Gewinn für die Leser tut es das aber nicht. Statt dessen lässt das Buch nicht nur am Lebensweg einer faszinierenden Frauenfigur teilhaben, die sich in widrigsten Verhältnissen behauptet, bietet spannende Unterhaltung und zugleich faszinierende Einblicke in die Natur des Marschlandes von North Carolina. Möglicherweise gibt es davon noch mehr, als ich mitbekommen hatte denn ich habe den "Gesang der Flusskrebse" in der Hörbuch-Version kennengelernt, wobei die Sprecherin Luise Helm mit ihrer Interpretation des Textes es eindrucksvoll geschafft hat, ein Kopfkino loszutreten und dem Buch …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von evaczyk
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 03.09.2019 11:45:
» Das Cover des Buches hat etwas romantisches, aber auch etwas düsteres. Nachdem man das Buch gelesen hat, passt es aber absolut zum Inhalt. Inhalt: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Meine Meinung: Delia Owens hat mit „Der Gesang der Flußkrebse“ ein wirklich tolles Buch geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Die Hauptprotagonistin Kya ist …« [vollständige Rezension anzeigen]
– geschrieben von dartmaus
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 25.08.2019 22:19:
» Das ist ja wohl der erfolgreichste Roman dieses Jahres in den USA, sagt man. Darum habe ich es mir mal durchgelesen. Hm, soweit eine ganz nette Geschichte über ein Mädchen das in ganz außergewöhnlich (schlechten) Umständen erwachsen wird und dabei trotzdem irgendwie genau die "normalen" Schritte und Einschnitte vom pubertierenden Mädchen zur Frau mitnimmt. Gut geschrieben, aber auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht hat man als US Bürger einen anderen Bezug, aber ich fand das nicht viel mehr als "gelesen, war okay, das wars aber auch".«
– geschrieben von yarel
Kommentar zu Der Gesang der Flusskrebse vom 09.08.2019 7:22:
» Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.«
– geschrieben von brauneye29

 
Autorentags: Clive Cussler, Delia Owens, Dirk Cussler, Harlan Coben
IN DER MELDUNG ERWÄHNTE BÜCHER
Der Gesang der Flusskrebse
Geschrieben von: Delia Owens (22. Juli 2019)
Dirk Pitt 24 - Geheimakte Odessa
Geschrieben von: Clive Cussler und Dirk Cussler (28. August 2017)
60/100
[1 Blogger]
Suche mich nicht
Geschrieben von: Harlan Coben (18. Juni 2019)
94/100
[4 Blogger]
 
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