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Dunkelreise 1 - Engeltreiber
Verfasser: Ditha Brickwell (1)
Verlag: Drava (2)
VÖ: 30. Januar 2023
Genre: Familienepos (776)
Seiten: 474
Themen: 20. Jahrhundert (113), Einsamkeit (283), Jugend (56), Kindheit (173), Nationalsozialismus (472)
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BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Mit ihrem neuen Roman „Engeltreiber“, der am 31. Januar 2023 bei Drava erscheint, holt Schriftstellerin Ditha Brickwell das Welttheater des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Anhand zweier Lebensgeschichten spannt Brickwell einen weiten Bogen über Jahrzehnte der Weltgeschichte, die von Krieg, Not und den Härten der Nachkriegszeit geprägt waren, ihre Figuren treibt es durch die Hauptstädte Europas, Wien, Paris, Berlin… von den Umständen bedrängt, nehmen sie doch ihr Leben in die Hand…

Mit ihrer bildreichen Sprache erzeugt Ditha Brickwell bei den Lesern Empathie für ihre Figuren, sie durchbricht den düsteren Hintergrund der geschilderten Zeit mit komischen Momenten und warmherzigem Humor. „Engeltreiber“ erzählt von der Perlenfädlerin Genoveva, Tochter zugewanderter mährischer Bauern, denen in Oberösterreich Missachtung und Ausgrenzung entgegenschlägt. Und von Leo, dem alleingelassenen Sohn reicher Eltern, der in Künstlerkreise, die Abhängigkeit von einer Frau und materielle Not gerät. Die Wege der beiden kreuzen sich, sie schildern einander Episoden vom tapferen Überleben und geben sich Halt. Entlang der Wirklichkeit erzählt hören wir Stimmen im Originalton – aus dem Milieu der Armut und aus den Wiener Künstlerkreisen der kreativen Sechziger Jahre, deren Mitglied Ditha Brickwell war. Als Leser dieser Lebensgeschichten erahnt man den Ursprung unserer heutigen Krisen – wie die apokalyptischen Reiter brechen sie hervor: Pandemie, Hunger, Krieg.

Engeltreiber ist der erste Band der Trilogie Dunkelreise – drei Bücher über drei Epochen und deren Charaktere – starke Frauen und fantasievolle Jugendliche, jüdische Familien und ihre widerständigen Helfer, Künstler und Weltwanderer…sie alle sind unterwegs auf der Suche nach besserem Leben.

Ditha Brickwell:

1941 in Wien geboren, studierte Architektur, Städtebau und Bildungsökonomie in Wien, Berlin und New York. Sie arbeitete in Helsinki, Tel Aviv und Paris sowie für den Berliner Senat und die EU in Brüssel, um neue Perspektiven für verarmte Stadtregionen zu entwickeln.

Seit 1987 schreibt sie Romane, Essays und Erzählungen. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Wien und Berlin.

Publikationen (Auswahl):
Die Welt unter meinen Zehen, Zwölf Geschichten aus hundert Jahren. Drava 2019;
Fedjas Flucht, Roman, Drava 2018;
Die Akte Europa – eine Utopie geht verloren, Essay-Roman,
Wieser 2010 (ausgezeichnet mit dem Bruno-Kreisky-Preis);
7 Leben – Frauen biographien, Freimut & Selbst 2005;
Der Kinderdieb, Roman,Deuticke 2001;
Angstsommer, Roman, Mandelbaum Wien 1999.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Birgit Böllinger vom Büro für Text und Literatur für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Ditha Brickwell gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Instagram.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. März 2023 um 9:47 Uhr (Schulnote 2):
» Die Perlenfädlerin Genove und Leo sitzen beieinander und erzählen sich die Geschichte ihres Lebens. Während Genoveva schon auf die Rente zugeht, ist Leo noch sehr jung, ein Teenager würde man heute sagen. Und doch besteht eine besondere Verbindung zwischen den beiden so unterschiedlichen Charkteren. Während Leo in der Obhut einer Bekannten seiner Mutter nach Paris ging und dort die unterschiedlichsten Künstler kennenlernt und von einem zum anderen gereicht wird, erfährt er das Leben im Paris der 60er Jahre, hautnah mit. Bis er am Ende am Tisch mit Genoveva landet, sie soll ihn in Geschichte abhören, doch das, was die ältere Frau zu erzählen hat, ist um vieles interessanter. Und so erzählt Genoveva vom harten, manchmal grausam scheinenden Leben auf dem Land und ihrem Traum von einem besseren Leben, das sie sich durch die Flucht vom Land in die Stadt erhofft. Mit erstaunlicher Auffassungsgabe und starken Willen kämpft versucht sie ihren Traum zu erfüllen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, die Erzählung enthält viele Metaphern und Vergleiche, die meine Vorstellungskraft anregten, es aber auch schwierig machten, das Buch in einem Zug zu lesen, ich braucht ehrlicherweise immer wieder eine Pause, um das gelesene Revue passieren, zu lassen, die Autorin verwendet eine sehr eigene Sprache, die den Text ausgesprochen persönlich und einzigartig macht. Manchmal erschien mir das geschriebene etwas umständlich zu lesen, aber das ist natürlich meine ganz eigene Empfindung.«
  8      0        – geschrieben von Manuela Hahn
 
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