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Mysterium der Drachenreiter
Verfasser: Birgit Waßmann (1)
Verlag: Twentysix (263)
VÖ: 16. Januar 2023
Genre: Fantasy (16690)
Seiten: 402 (Taschenbuch-Version), 452 (Kindle-Version)
Themen: Bruderschaft (188), Drachen (1280), Orden (273), Studenten (1406), Verschwinden (2687)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Birgit Waßmann für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Der urzeitliche Riesenvogel suchte nach ihr, soviel war sicher! Dass er sie bislang noch nicht entdeckt hatte, war nur der Tatsache zu verdanken, dass sie frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam geworden war und sich mucksmäuschenstill verhielt. Sie sah die ausgefahrenen Krallen und den scharfen Schnabel aus der Nähe, sobald die urwüchsige Kreatur dicht an ihrem Versteck vorbeiflog. Es kostete sie jedesmal enorme Überwindung, sich nicht durch hastige Bewegungen oder heftiges Atmen zu verraten.
     Alicia zog sich vorsichtig immer weiter zurück, um der Gefahrenzone zu entkommen. Sie hatte vor, koste es was es wolle, in eine andere Abteilung zu gelangen, weg von der akuten Bedrohung hier Saal. Daher hastete sie blindlings durch das Labyrinth der Bücherregale. Unvermutet stand sie plötzlich vor einer Bücherwand, die ihr vorher noch nicht aufgefallen war. Sie war hinter einer Leiter auf Rollen, über die man die oberen Regalfächer erreichen konnte, verborgen gewesen. Irritiert schaute die Studentin sich um. Sie war nicht zum ersten Mal hier und sicher, diese Wand noch nie zuvor gesehen zu haben. Das massive Regal versperrte ihr den Durchgang, was in dieser Situation höchst unangenehm war. Zum Glück konnte sie dort, wo sie sich befand, von außen nicht gesehen werden
     Unsicher ging sie näher an das ominöse Regal heran. Da fiel ihr ein kleines Schild ins Auge mit der Aufschrift: Hier ist der Eingang. Das wurde ja immer sonderbarer. Wo kam das Schild auf einmal her? Auch stand auf einem der Regalbretter seltsamerweise ein Stundenglas, das hier fehl völlig am Platze schien.

     Die Studentin tastete an dem Bücherbord entlang, doch nichts geschah. Entmutigt lehnte sie sich gegen das massive Gestell, als sie plötzlich eine Bewegung bemerkte. Das Regal bewegte sich! Wie konnte das geschehen? Alicia rückte ein Stück davon ab und betrachtete die geheimnisvolle Wand genauer. Sie unterschied sich in keiner Weise von den anderen Regalwänden, die es hier zu Hunderten gab. Nur dass sie da, wo sie stand, nicht hingehörte!
     Plötzlich war gedämpftes Donnergrollen zu hören, das nichts Gutes verhieß. Bei allen Heiligen, was wurde hier gespielt? Die Studentin fragte sich langsam, ob dies alles nur ein seltsamer Traum war? Es gab luzide Träume, die leicht mit der Wirklichkeit verwechselt werden konnten. Doch hier wirkte alles so echt und real, wie es nur sein konnte.
     Nein, dies war keineswegs ein Traum und auch keine Einbildung. Was war es dann? Hatte sich die Wand nicht gerade eben bewegt? Mehrmals drückte die Studentin mit aller Kraft gegen das schwere Holzregal und wieder geschah rein gar nichts. Dann nahm sie sich die andere Seite vor und verstärkte stufenweise den Druck. Da, wieder eine Bewegung! Alicia schaute sich angespannt um, ob vielleicht eines der Drachenwesen sie heimlich beobachtete und nur darauf wartete, zuzuschnappen. Doch da war nichts. Es war merkwürdig still geworden; Friedhofsruhe, wie sie fand.
     Sie wandte sich wieder der Wand zu. Nach hartnäckiger Suche hatte sie die Stelle entdeckt, die das Regal in Bewegung setzte. Nun wollte sie es genau wissen. Beharrlich stemmte sie sich mit ihrem ganzen Gewicht gegen das sperrige Gestell, das ihr immer noch Widerstand entgegensetzte, fast so, als wollte es sie vor derartigen Versuchen warnen. Doch sie hatte keine Wahl, sie musste hier raus! Dieser Gedanke spornte sie an und sie wandte all ihre Kraft auf – bis die Wand mitsamt den Büchern nach hinten schwang. Endlich!
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