Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.461 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Mathias Singer«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Das glückliche Geheimnis
Verfasser: Arno Geiger (14)
Verlag: Hanser (645)
VÖ: 10. Januar 2023
Genre: Biografie (2060)
Seiten: 240 (Gebundene Version), 205 (Kindle-Version)
Themen: Doppelleben (210), Geheimnisse (5676), Schriftsteller (1581)
Charts: Einstieg am 20. Januar 2023
Höchste Platzierung (3) am 21. Januar 2023
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 2 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 7)
3 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
2 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 5)
Voting: Das hat geklappt! Das Buch wurde von dir für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 vorgeschlagen. Über die zwölf Bücher mit den meisten Stimmen wird Mitte Februar abgestimmt.
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
10mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,54 (89%)
1
56%
2
34%
3
10%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 41 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Mann führt ein Doppelleben und erzählt in seinem Buch offen und witzig darüber, wie er Dinge tat, die andere unterlassen, wie er seinen Lebensweg schmerzhaft, überraschend und zur großen Liebe führte und von seiner Sorge um die Eltern.
Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. Januar 2023 um 11:41 Uhr (Schulnote 2):
» Warmherzig und sehr offen erzählt Arno Geiger von sich. Vom Finden zu sich selbst und vom Suchen nach immer neuem Lesestoff ist er unterwegs in Wien, immer dem von anderen Weggeworfen auf der Spur. Eine Autobiographie.

Er ist jung, das Geld immer Mangelware. Aber aufs Lesen will er nicht verzichten und so sind ihm die Bücher, die er in Wiens Container findet, mehr als willkommen. Bald sind diese Streifzüge sowas wie Alltag, viele von seinen erbeuteten Schätzen verkauft er nach dem Lesen auf Flohmärkten, eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle.

Schreiben ist seit jeher seine Leidenschaft, lange ist er der unbekannte Literat, aber aufgeben ist keine Option. Der Erfolg stellt sich ein, Arno Geiger ist mittlerweile ein anerkannter und mit Preisen ausgezeichneter Schriftsteller. Diese literarische Seite mit allen Höhen und Tiefen zieht sich durchs Buch, gefühlt bin ich sehr oft mit ihm unterwegs, um all die Bücher, die alten Briefe und die vielen Schriften zu retten, die anderen nichts mehr wert sind.

Daneben oder besser gesagt dazwischen erfahre ich von seinen Frauen, immer vorne dabei K., mit der er es nach vielen Irrungen und Wirrungen in den Hafen der Ehe geschafft hat. Auch von seinen Eltern gibt er viel preis, für mein Empfinden fast zu viel. Seine Eltern gehören zu ihm und er zu ihnen, man spürt ihre tiefe Verbundenheit.

Der Autor macht sich und sein Leben sichtbar, dabei gelingt es ihm, den richtigen Ton zu treffen. Es ist ein kurzweiliges Porträt über ein erfülltes Dasein geworden, sein Leben ist geprägt von und mit seinen Büchern. Den gelesenen und denen, die ihn zum Schreiben inspiriert haben.

Arno Geigers glücklichem Geheimnis bin ich hörend gefolgt, gesprochen von Matthias Brandt, dem herausragenden Schauspieler und Hörbuchinterpreten. Ich kenne und schätze ihn sehr, er ist immer ein Gewinn. Ihm habe ich gerne zugehört, er hat mir „Das glückliche Geheimnis“ aufs Beste nahegebracht.«
  13      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 11. Januar 2023 um 14:46 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Doppelleben

Dieses Werk von Arno Geiger ist mein erstes dieses Schriftstellers. Das Cover in Gelb- und Orangetönen evoziert Fröhlichkeit, Losgelöstsein und gute Laune. Es past perfekt zu einem „glücklichen“ Geheimnis.
Ausgewählt habe ich es, da es eine gänzlich andere und für mich neue Thematik behandelt, denn es geht um die Persönlichkeit Arno Geigers und seine Wandlung vom erfolglosen jungen Autor bis zum gesetzten, erfolggekrönten Autor mit zunehmenden Alter. Dabei berichtet er in dieser Biografie schonungslos von seinen Problemen, Erfolg zu haben und davon leben zu können.
Mindestens einmal wöchentlich fuhr er etliche Jahre lang mit dem Fahrrad die Altpapiertonnen in Wien ab, und entdeckte dabei Tagebücher, Briefkonvolute und Bücher. Er tat das, um durch den Verkauf auf dem Flohmarkt seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, aber er erhielt auch viele Anregungen für seine eigenen Bücher, indem er viele „Fundstücke“ intensiv las und somit in die Gedankenwelt fremder Menschen eindringen konnte. Das Wühlen im Papiermüll wurde zu einer Obsession, für die er sich zunächst schämte, es in dieser „Selbstoffenbarung“ aber als notwendig für seine Persönlichkeitsentwicklung darlegt. Geiger teilt diese „glückliche Geheimnis“ nur mit seiner Lebensgefährtin K.
Es wird deutlich, wie Geiger unter Selbstzweifeln gelitten hat, und wie schwer das Leben eines Schriftstellers sein kann, der Perfektion anstrebt und zwar nicht nur in inhaltlicher Hinsicht, sondern auch in grammatikalischer und semantischer Hinsicht. Das wird in dieser Biografie deutlich, die mich oft zum Nachdenken gebracht hat. Er macht den Unterschied zwischen einem Perfektionisten und einem Serienschriftsteller deutlich, was mir besonders gut gefallen hat.
Ein schonungsloses Werk mit inhaltlicher Tiefe.«
  8      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 11. Januar 2023 um 0:04 Uhr (Schulnote 1):
» Ironische autobiografische Betrachtungen des Autors auf seinem Weg zum Schriftsteller.

Die meisten Geheimnisse sind dunkel - umso schöner, wenn jemand ein glückliches Geheimnis hat, wie der 1968 in Bregenz/Vorarlberg geborene österreichische Schriftsteller Arno Geiger. Davon berichtet er uns in seiner Biografie, die etwa 25 Jahre seines Lebens umspannt. Gleich zu Anfang des Buches verrät er uns, dass er seit seinem Auszug aus dem Elternhaus einmal wöchentlich heimlich die Altpapier-Container der Stadt Wien nach Brauchbarem, Bücher, Tagebücher, Briefe und Notizen, durchsuchte – anfangs um durch den Verkauf von Büchern auf dem Flohmarkt seinen Lebensunterhalt aufzubessern, später als seelischen Ausgleich und um durch die schriftlichen Hinterlassenschaften fremder Menschen Anregungen und Ideen für seine Romane zu finden.

Der Schreibstil Arno Geigers ist angenehm und abwechslungsreich, gespickt mit ironischen Erkenntnissen und amüsanten Lebensweisheiten. Während er seine Tätigkeit der Schatzsuche beschreibt, die er wegen der Peinlichkeit inkognito mit Mütze und alter Kleidung versehen als sportliche Betätigung betrachtete, rollt sein Leben chronologisch vor uns ab. Er grübelt über seine Beziehungen zu Frauen nach, bemerkt mit Schrecken den langsamen geistigen Verfall seines Vaters und ist sich selbst über seinen weiteren Lebensweg noch nicht im klaren. Er beobachtet, sinniert, beschreibt und philosophiert – während sich sein glückliches Geheimnis als roter Faden durch das ganze Buch zieht.

Fazit: Ein sehr offenes und ehrliches Buch, mit vielen philosophischen Betrachtungen die zum Nachdenken anregen – und das Interesse auf die anderen Bücher des Autors wecken.«
  8      0        – geschrieben von Herbstrose
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2023)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies