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Projekt Porta
Verfasser: Judith Laverna (11)
Verlag: Books on Demand (4880)
VÖ: 3. Januar 2023
Genre: Thriller (8222)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 439 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1373), Eliten (31), Entführungen (2263), Experimente (339), Geheimgesellschaften (335), Professor (473), Projekte (106)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Judith Laverna für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Judith Laverna gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ist das hier so etwas wie Ihr Hauptquartier?«, wollte er leicht knurrend wissen. »Von der unbekannten Macht, die seit Monaten die Welt von überall infiltriert?«
     »Nicht infiltriert…«, korrigierte sie ihn bemessen. »Der Schritt ist schon lange abgeschlossen.«
     »Also?«, insistierte er weiter.
     »Einer unserer Stützpunkte, ja«, gab sie zurück.
     »Wo befinden wir uns?«, fragte er weiter.
     Sie antwortete ihm darauf nicht. Er wusste es nicht, da sie ihn einen Großteil der Strecke natürlich blind gehalten hatten.
     »Das kann ich nicht sagen, wie Sie sicher verstehen werden. Aber ich werde versuchen, auf all Ihre Fragen einzugehen, so weit ich das darf.«
     »Was wollen Sie von mir?«, wiederholte er nun die Frage, die er schon so oft gestellt hatte.
     »Sie sind hier, weil Sie der wohl berühmteste und erfolgreichste Physiker auf Ihrem Gebiet sind. Eine echte Koryphäe, wie es heißt. Und wir wollen nur die Besten. Sie sollen hier an etwas arbeiten, für das wir sie brauchen. Ein Projekt.«
     »Und wie kommen Sie darauf, dass Sie mich einfach so entführen können und dann von mir erwarten, dass ich das freiwillig tue?«
     Jetzt verschränkte er ebenfalls die Arme und lehnte sich zurück.
     »Sie haben doch Familie, wie Sie selbst erwähnt haben«, erklärte Bia gelassen. »Und wenn das so bleiben soll… Aber davon abgesehen, denke ich, dass Sie von ganz allein daran arbeiten wollen, wenn wir Ihnen zeigen, worum es geht.«
     »Ach ja?«, schnaubte der Professor.
     »Dieses Projekt… es trägt den Namen Porta. Und das charakterisiert auch ganz gut, was es sich zum Ziel gesetzt hat. Unsere Mitarbeiter haben bereits entscheidende Schritte selbst getan, aber es liegt nun an Ihnen, das Ganze zum finalen Erfolg zu bringen.«
     »Nun reden Sie endlich«, forderte er weiterhin rabiat, doch sie gab sich geduldig.
     »Es geht um Dunkle Energie«, sprach sie es aus. »Schon mal gehört? Das ist dieses Ding, mit dem Sie sich schon Ihr Leben lang befassen.«
     William zog die Augenbrauen zusammen.
     »Ja, damit beschäftige ich mich durchaus, mit diesem… Ding.«
     »Und das Phänomen, was die Welt bisher nur als Theorie kannte, ist unseren Wissenschaftlern gelungen aufzuzeigen und zu beweisen.«
     »Was?«, entfuhr es ihm sofort und in erstmals herabgesenkter Tonlage. »Sie existiert wirklich? Sie haben einen Beweis?«
     »Im Vakuum erbracht… ja.«
     »Das ist… das glaube ich erst, wenn ich… aber wie ist das möglich?«
     »Nun, für die Details befragen Sie besser Ihre zukünftigen Assistenten. Aber ich versichere Ihnen, das ist ein ziemlicher Durchbruch.«
     »Allerdings! Ich habe mein ganzes Leben…«
     »… danach gesucht. Ich weiß. Also. In der Theorie bewirkt die Dunkle Energie, wie ich Ihnen ja nicht erklären muss, dass das Universum sich ausdehnt.«
     »Gesetzt dem Fall, dass das Universum tatsächlich flach ist…«
     »Und es gibt uns ungeahnte Möglichkeiten, jetzt wo wir seine Essenz erweisen und isolieren konnten. Möglichkeiten zu sehen… was dahinter ist. Hinter dem Raum. Hinter dem… Universum.«
     »Aber«, machte der Professor, dem offensichtlich etwas die Worte fehlten. Seine blauen Augen waren glasig geworden, als wäre er völlig in sich gekehrt. »Was haben Sie herausgefunden, dass Sie das glauben?«
     »Wie uns die Wissenschaftler mitteilten, haben sie es schon so weit erforscht, weshalb Sie denken, dass es möglich ist, das Feld der Energie zu durchbrechen und unser Raum-Zeit-Gefüge zu verlassen. Eine Tür zu erschaffen… um dahinter zu blicken. PORTA-L. Leuchtet Ihnen jetzt ein, oder?«
     »Hm.« Umsichtig hob er das Kinn an und ließ einige Sekunden schweigend verstreichen. »… Ich muss darüber nachdenken.«
     »Tun Sie das.«
     »Und meine Familie… Was wird mit ihr geschehen?«
     »Nichts, wenn Sie kooperieren.«
     »Ich meine, könnten Sie… könnten Sie für Ihre Sicherheit garantieren?«
     »Sie meinen in der Zukunft?«, fragte Bia direkt. Er ahnte wohl schon, dass die unbekannte Macht erst dabei war, ihre lange vorbereiteten Pläne in die Tat umzusetzen. Und er hatte gesehen, was sie mit dem Militär beim Institut gemacht hatten. »Na ja. Ich kann nichts versprechen, aber ich kann diesbezüglich mal nachhören. So was gehört eigentlich nicht zu unseren Tätigkeiten.«
     »Und wenn Sie sie hier herholen? Zu mir?«
     »Auch das wird schwierig«, meinte sie. »Zeigen Sie erst mal, dass Sie die Mühe wert sind.«
     William senkte still den Blick. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, nach ihren zunächst scheinbar willigen Antworten derartig mit seinen Bitten abzuprallen.
     »Na schön. Nur mal angenommen, ich würde Ihnen helfen. Was passiert, wenn ich damit fertig bin? Darf ich dann gehen?«
     Bias Mundwinkel zuckten überrascht.
     »Gehen?«
     Aber er wusste ja nicht, was sie wusste. Also verstand sie, wieso er glaubte, dass das eine Option sein könnte.
     »Wohin gehen, Herr Gilbert? Wenn die erste und zweite Phase von Horizon abgeschlossen ist… dann werden Sie in die Ordnung integriert. Sie und Ihre Familie. Dann sehen Sie sich wieder… vermute ich.«
     Sie sah die Verwirrung in seinem angespannten Gesicht, doch er hakte nicht mehr ein, sondern fragte sie nach etwas anderem, das ihm vermutlich schon lange auf der Zunge brannte.
     »Gut. Und wer sind nun Sie?«
     »Ich bin Bia, eine Agentin.«
     »Bia – wer?«
     Sie blinzelte. »Einfach Bia.«
     »Wirklich. Ist das so eine Art Codename?«
     »Nein«, erwiderte sie achselzuckend. »So heiße ich.«
     »Aha«, antwortete er murmelnd. »Und was ist eine Agentin in ihrem System? Spezialkräfte?«
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