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Projekt Porta
Verfasser: Judith Laverna (11)
Verlag: Books on Demand (4880)
VÖ: 3. Januar 2023
Genre: Thriller (8222)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 439 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1373), Eliten (31), Entführungen (2263), Experimente (339), Geheimgesellschaften (335), Professor (473), Projekte (106)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Judith Laverna für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Judith Laverna gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Remo, ich habe bereits unser nächstes Ziel festgelegt. Du solltest dich umziehen und mich anschließend im Besprechungszimmer sehen.«
     »Ja, Vater.«
     Gleichzeitig drehten sie sich beide um und verließen wieder den lichten Saal. Erst als sie draußen waren, warf Remo ihr einen vielsagenden Blick zu.
     »Das ist eigentlich nicht dein Aufgabenbereich. Du sollst kämpfen. In bewaffneten Einsätzen als Spezialwaffe fungieren. Keinen Kontakt mit Entwicklern führen…«
     Bia war im Grunde selbst überrascht, dass der Vater ihr eine solche Aufgabe übertragen hatte. Insofern hatte Remo schon Recht. Doch das würde sie sicher nicht zugeben. Sie hasste jetzt schon wieder den Ausdruck auf seinem Gesicht, als er sich eine Zigarette anzündete, sie mit blitzenden Augen beobachtete und dann genüsslich einen Zug nahm, um ihr den Rauch entgegen zu blasen.
     »Du denkst, ich kann das nicht«, stellte sie fest und ergänzte verbissen: »Er offenbar schon.«
     »Offenbar«, wiederholte Remo nur und lächelte dann: »Hoffentlich vermasselst du es nicht. Das könnte das wichtigste Projekt überhaupt werden.«
     Sie würdigte ihn keiner Antwort mehr und schob sich vorbei. Zielstrebig machte sie sich auf den Weg. Doch nicht auf Anlage C, die unterhalb inmitten des Berges lag. Nein, sie musste zuerst was anderes erledigen. Dazu nahm sie den Lift zum benachbarten Komplex, in dem auch einer ihrer medizinischen Forschungsbereiche lag. Sie fühlte sich bereits schwach und unheimlich müde seit dem Morgen, und die lange Fahrt hatte es nicht besser gemacht. Ein wenig übel war ihr auch und bevor noch die Schmerzen anfingen, ließ sie den Professor lieber warten. Auch wenn sie diese unerwartete Aufgabe lieber gleich erledigt hätte. Aber in diesem Zustand wollte sie das nicht – nicht um Remo oder den anderen noch irgendeinen Grund mehr zu liefern, auf sie herabzuschauen.
     Gezielt steuerte sie auf einen der Behandlungsräume zu und fragte nach dem leitenden Arzt. Wie meistens ließ dieser nicht lange auf sich warten – er war oft in der Nähe, in seinem Labor, und ziemlich beschäftigt, und außerdem genoss sie Priorität, wann immer sie hier auftauchte.
     »Ah, Bia – ist es wieder so weit?«, wurde sie von dem schmalen Mann im weißen Kittel begrüßt.
     Sie nickte nur steif.
     »Gut, legen Sie sich hin. Ich fange sofort an.«
     Lautlos seufzend hob sie sich auf die Liege, lehnte sich zurück und schloss die Augen. Sie konnte ihren eigenen Herzschlag in der Brust spüren, während sie wartete. Es schmerzte… doch sie konzentrierte sich mit aller Macht darauf, alle Gedanken fortzuschieben. Sie hätte nicht so lange warten sollen. Sie hätte schon vor ihrer Mission herkommen sollen… Sie war zu nah dran an einem Zustand, der den Abgrund in ihr zutage riss.
     »Ich lege jetzt die Nadel.«
     »Doktor, könnten wir die Infusionen heute etwas beschleunigen? Ich habe noch zu tun.«
     »Wie sehr beschleunigen?«
     »Eine halbe Stunde?«
     »Hm. Ihr Körper könnte dann allerdings etwas heftiger reagieren.«
     »Sie sind doch in der Nähe«, meinte sie und blickte ihn an. »Ich schreie, wenn irgendwas ist.«
     »Wie Sie wollen.«
     Ungeduldig wartete sie darauf, dass die Zeit vorbeiging und sich der Flüssigkeitsbeutel über ihr leerte. Nach einer Weile wurde ihr schwindelig von dem starken Mittel, das in ihre Adern floss. Doch sie überstand es, ohne nach dem Arzt rufen zu müssen, und fühlte sich nach der anschließenden intravenösen Dosis eines Schmerzmittels schon viel besser. Doch sie war immer noch müde.
     »Danke«, murmelte sie und schlug die Augen nieder. Sie hasste es, sie hasste alles an dieser Situation. Mittlerweile sollte sie es gewöhnt sein und in gewisser Weise war sie das auch. Aber nicht völlig… nie ganz.
     Der Arzt nickte knapp und erwiderte:
     »Sie hätten früher kommen sollen, Ihre Blutwerte sind nicht besonders gut. Die Entzündungswerte sind hoch und die Nierenwerte ebenfalls. Sie sollten es nicht zu einer Dialyse kommen lassen.«
     »Ja, ich… ich komme nächstes Mal rechtzeitig zum Termin.«
     Mit einer geschmeidigen Bewegung rutschte sie von der Liege und verließ den Raum, um sich endlich zu Anlage C aufzumachen. Die Fahrt mit dem Lift und der Bahn dauerte gut eine Viertelstunde, dann war sie am Zielort angelangt. Sie hatte sich nicht einmal ganz umgezogen. Noch immer trug sie die Schildapparatur am Arm, deren Metall in einem bräunlichen Glanz schimmerte, sowie ihren verstärkten Anzug. Egal, das war bestimmt nicht der verkehrteste Aufzug, um dem Neuankömmling entgegen zu treten. Das sollte ihr gleich einmal Respekt verschaffen, auch wenn sie den nach ihrem Einsatz im Institut vermutlich schon hinreichend geerntet hatte.
     Etliche Wachen umstellten den Raum, in den sie den Professor gesetzt hatten. Als sie eintrat, fand sie ihn auf einen Stuhl gekauert in der Mitte vor. Die Schreibtische ringsum hatte er nicht inspiziert, obwohl er sicherlich neugierig war, doch er wurde ja beobachtet. Erst als sie herein gekommen war, verließ die letzte Wache das Zimmer. Sie waren allein.
     Langsam schritt sie vor ihn und lehnte sich an die Rückseite eines Tisches. Er hob stumm den Blick, als sie die Arme verschränkte, seine Miene war trotzig. Oder widerspenstig, wie Remo es formuliert hatte.
     »Herr William Gilbert«, sprach sie dann seinen Namen. »Ich bin hier, um Sie zu instruieren und über das Nötigste zu informieren. Außerdem werde ich Sie in der nächsten Zeit überwachen. Ich nehme an, Sie haben eine grobe Vorstellung davon, wo Sie hier sind.«
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