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Projekt Porta
Verfasser: Judith Laverna (11)
Verlag: Books on Demand (4866)
VÖ: 3. Januar 2023
Genre: Thriller (8197)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 439 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1368), Eliten (31), Entführungen (2257), Experimente (338), Geheimgesellschaften (334), Professor (472), Projekte (106)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Judith Laverna für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Judith Laverna gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Herzlichen Glückwunsch, Herr Professor. Sie sind ab jetzt Teil von etwas Großem. Sie sind Teil der Zukunft.«
     »Ich habe Familie.«
     »Schön für Sie.«
     Er schwieg. Dann, bevor er herausfuhr, hielt er an.
     »Hier?«, fragte die Frau.
     Er nickte.
     »Gut, ich erledige das.«
     Sie stieg aus und ließ ihn allein. Der Mann kramte vorn im Auto herum und steckte sich kurz darauf einen Kaugummi in den Mund. Gelassen darauf herum kauend, beobachtete er ihn durch den Rückspiegel. Und registrierte zweifellos, dass er gerade deutlich zur Tür geschielt hatte.
     »Versuchen Sie’s erst gar nicht.«
     Hatte er auch nicht. Nicht ernsthaft. Die Beiden wirkten nicht, als ob ihnen Fehler unterlaufen würden.
     »Danke für die Warnung«, raunte er zurück. »Und was genau ist das für eine Zukunft, von der ich Teil werden soll?«
     Seine Lippen zogen sich auseinander.
     »Das sehen Sie früh genug… und jetzt keine Fragen mehr. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich führe keine Gespräche mit Entwicklern.«
     »Mit was?«
     Er ignorierte ihn und schien den Ausgang zu beobachten. Der Himmel war wolkenverhangen und es stürmte weiterhin. Er tat es ihm gleich und spähte verhalten nach vorn. Nach einer Weile erschien die Frau wieder über ihnen – und er traute seinen Augen kaum: Ihre schmale Statur wurde von einem glänzenden Schild geschützt, der fast golden im Tageslicht schimmerte. Aber es war kein gewöhnliches Metall – irgendwie schien es von einem Feld umgeben zu sein, weil die Luft um sie herum seltsam verschwamm. Doch er kam kaum dazu, den Anblick genauer in Augenschein zu nehmen, denn da zog sich der Schild jäh zusammen, faltete sich und verbarg sich wieder in der Apparatur an ihrem Arm. Mit der Pistole in der Rechten kam sie langsam auf das Auto zu und klappte die Klinge einfach ein, ehe sie einstieg.
     »Erledigt«¸ informierte sie knapp.
     Der Mann legte den Gang ein und fuhr wieder los. Als sie die Garage verließen, bot sich ihm ein Bild des Grauens. Das Militär war verstreut auf den Parkanlagen des Instituts. Ihre gepanzerten Fahrzeuge zerstört, die Toten lagen inmitten ihres Blutes und hielten noch ihre Waffen in den Händen. Hatte sie sie alle getötet? Sie allein? Wie war das möglich? Kein Mensch könnte so etwas vollbringen, nicht einmal mit der besten Technik… Wer waren sie? Wer war diese unbekannte Macht?
     »Lehnen Sie sich zurück. Entspannen Sie sich.« Er drehte steif den Kopf zur Seite, und sie blinzelte ihn an. »Kleiner Tipp von mir.«
     Sie schlug die Beine übereinander und sah aus dem Fenster. Ihr Blick schweifte in die Ferne. Die Straßen waren leer. Als hätten die Menschen die Gegend verlassen.
     »Wir sollten eigentlich längst am Treffpunkt sein«, sagte der Fahrer nach einer Weile, was sein ziemlich beschleunigtes Tempo erklärte.
     »Und?«, erwiderte die Frau.
     »Du hast lange gebraucht.«
     »Es gab… ein paar Hindernisse.«
     »Und du hast unnötigen Ballast mitgebracht. Aber immerhin wenig Verluste.«
     »Dann sagst du ihm, dass ich meine Aufgabe wie immer bestens erfüllt habe?«
     Er hielt inne und seine dunklen Augen flackerten kurz im Glas des Rückspiegels.
     »Muss ich wohl.«
     Sie hüllten sich in Schweigen und das Auto fuhr weiter Richtung Süden. Keine Polizei, keine Menschen. Es waren wenige auf den Straßen geworden, doch das – das war anders. Es musste etwas bedeuten. Ihre Gegenwart würde schon bald nicht mehr dieselbe sein.
     Der Director
     Sie betraten die lichte Halle Seite an Seite. All die großartigen Visionen, die hier geteilt wurden. Es würde in ihr immer ein beflügelndes Gefühl der Ehrfurcht hervorrufen. Ganz gleich, welche Schwere die Welt draußen ihr einflößte, wenn sie hierher kam, klopfte ihr Herz leichter, als ob es von all dieser Last befreit wäre.
     Ihre Schritte verhallten auf dem strahlenden Boden, bis sie vorn beim steinernen Podest angekommen waren, das links und rechts von friedlichen Wasserspielen umsäumt wurde. Kaum hörbar, war ihr Plätschern das einzige Geräusch zwischen den verglasten Wänden, die den Blick auf wunderschöne Gebirge freigaben, das auch zu dieser Jahreszeit schon in dichten Schnee gehüllt lag.
     Sie blieben stehen und sie starrte auf den weißen Boden. Die Person vor ihnen erhob sich von ihrem Sitz und trat an sie heran.
     »Bia«, sprach seine feste und unumstößliche Stimme klangvoll. »Und Remo. Ihr seid zurück.«
     Ihre Lippen öffneten sich einen Spalt, als er ihren Namen sagte.
     »Mein Vater, wir haben den Physiker. Wie du es aufgetragen hast.«
     »Sehr gut«, antwortete er. »Ich habe nichts anderes erwartet.«
     »Wir haben ihn auf Anlage C gebracht«, führte Remo ihren Bericht weiter aus. »Er gibt sich aktuell noch etwas widerspenstig, aber das dürfte sich bald geben. Wenn er sieht, woran er arbeiten soll…«
     »Kein Grund zur Sorge«, zerstreute der Anführer der unbekannten Macht jegliche Bedenken. »Bia, mein Kind… du wirst dich um ihn kümmern.«
     Hinter ihren Augen zuckte es, als er den Kopf wandte und sie ansah. Er hatte dabei eine dermaßen eindringliche Art, dass ihr jedes Mal heiß und kalt zugleich wurde. Manchmal wünschte sie sich, er würde sie nicht dieser Spannung aussetzen; aber viel mehr sehnte sie sich danach, dass er niemals damit aufhörte.
     »Natürlich.«
     »Instruiere und überwache ihn in der Anfangszeit. Wenn du das Gefühl hast, dass das nicht mehr nötig ist, informiere mich. Ich überlasse es deinem Ermessen.«
     Sofort registrierte sie, dass das Remo nicht gefiel. Sie bemerkte die Falte, die sich in diesem Moment auf seiner Stirn bildete. Doch er wagte es nicht, vor ihrem Vater Einwand zu erheben. Dieser richtete nun eine weitere Bitte an ihn.
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