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Projekt Porta
Verfasser: Judith Laverna (11)
Verlag: Books on Demand (4866)
VÖ: 3. Januar 2023
Genre: Thriller (8197)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 439 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1368), Eliten (31), Entführungen (2257), Experimente (338), Geheimgesellschaften (334), Professor (472), Projekte (106)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Judith Laverna für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Judith Laverna gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ein lauter Knall riss sie alle jäh aus der Unterhaltung. Und die Stille war zurück. Mehr noch – auf einmal wirkten alle im Raum so versteinert. Timothy starrte ihn mit offenem Mund an, während Dr. Velstat seine Anstalten stoppte, die Zigarette aus dem Fenster zu werfen. Die anderen bewegten sich keinen Zentimeter, sondern blickten in seine Richtung.
     »Was…?«
     Ein kaum hörbares Klicken direkt an seinem Hinterkopf.
     »Nicht bewegen.« Eine Stimme. »Bis ich es sage.«
     Er schluckte.
     »Ihr da… zur Tür.« Sie machte eine Pause. »Na los!«
     Timothy erhob sich als erster und die anderen folgten ihm. Vor der Tür stellten sie sich auf.
     »Jetzt. Aufstehen.«
     Langsam erhob er sich aus dem Stuhl, widerstand dem Drang, sich unvermittelt umzudrehen. Denn die Gesichter der Übrigen verhießen nichts Gutes.
     »Gehen Sie.«
     Zögernd setzte er seine Schritte, bis er aufgeschlossen hatte. Dann konnte er nicht mehr anders und wandte sich um.
     »Hallo, Professor.«
     Er staunte. Obwohl diese ganze Situation so ernst und bedrohlich war, konnte er nicht anders. Er hätte alles erwartet, vielleicht einen voll ausgerüsteten Soldaten mit einem Sturmgewehr, oder einer weniger ungewöhnlichen Waffe. Aber nicht so jemanden. Vor ihm stand eine Frau, was nach dem Klang ihrer Stimme eigentlich wenig überraschend war. Doch ihr Auftreten glich nichts, was sie bisher gesehen hatten.
     »Wer sind Sie?«, fragte er und hörte sich dabei sogar sehr selbstbewusst an.
     »Keine Fragen.« Sie deutete mit der seltsamen Waffe in ihren Händen zur Tür. Es war im Grunde eine Pistole – das war sein erster Gedanke – doch sie verfügte über eine Art Lauf parallel zur schimmernden Klinge und ein doppeltes Magazin. Und sie surrte.
     »Wir werden jetzt gehen«, fuhr sie fort. Ihre Stimme klang fest und ohne jede Regung. »Sie gehen voraus. Wenn Sie sich weigern, töte ich Sie.«
     So einfach? Aber niemand von ihnen war darauf aus, es herauszufinden. Also öffnete Timothy die Tür und begab sich auf den Flur. Die anderen folgten. Wo wohl die Soldaten waren? Wie war sie überhaupt unbemerkt in diesen Raum gekommen? Durch die Tür oder das Fenster offenbar nicht. Und woher hatte sie überhaupt gewusst, wo sie sich befanden…?
     »Gehen Sie zur Garage«, hörten sie von hinten. »Sie wissen, wo das ist.«
     »Und wenn nicht?«, wagte Timothy vorn zu sagen.
     »Machen Sie sich nicht lächerlich, Herr Assistent«, kam es trocken zurück. »Sie parken dort. Jeden Morgen. Wenn Sie so vergesslich sind, können wir Sie leider nicht gebrauchen.«
     »Schon gut, schon gut!«
     Im Treppenhaus ging es hinunter, bis unter die Erde. Auf dem Weg entfuhr Timothy irgendwann ein entsetzter Schrei, als er einige Körper auf dem Boden liegen sah.
     »Gehen Sie«, drängte sie ungerührt.
     Unten angekommen betraten sie die Tiefgarage. Sofort fiel ihnen jemand ins Auge, der dort an ein schwarzes Fahrzeug gelehnt stand und ebenfalls eine Zigarette rauchte. Das dunkle Haar fiel ihm in die Stirn. Er war genauso ungewöhnlich gekleidet wie sie – ein fremdes Material, das wie Metall glänzte und seinen ganzen Körper wie eine netzartige Struktur bedeckte. An seinem Schultergurt hing etwas, das er als so etwas wie eine Maschinenpistole identifizierte. Immerhin etwas Vertrautes.
     »Ah, du hast es geschafft.«
     Die Frau stellte sich ihm gegenüber und verschränkte die Arme. Ihre Waffe steckte nun an ihrer Hüfte; an ihrem Handgelenk befand sich eine lange Apparatur, die bis zu ihrem Ellbogen reichte. Wofür sie wohl gut war?
     »Hast du was anderes erwartet?«
     Der Mann blies langsam und genüsslich den Rauch aus. Seine schwarzen Augen schienen geradezu zu blitzen.
     »Also, ich dachte wir wollten den Professor. Das wäre eine Person. Ich zähle hier fünf.«
     Sie streckte das Kinn vor und rückte damit ihre blasse Gesichtsfarbe ins künstliche Licht der Garage, das vom Rauch der Zigarette durchzogen wurde.
     »Das sind Doktoren und Assistenten. Die waren mit im Raum. Vielleicht nützlich.«
     »Nützlich oder nicht«, gab er in gelangweiltem Tonfall zurück und griff an sein Holster, »nicht der Auftrag.«
     »Moment, warten Sie!«
     Doch es war schon zu spät – ehe sie reagieren konnten, hatte er mit einer fließenden Bewegung geschossen. Und zwar auf alle – zuerst Timothy, dann seine Kollegen. Wie erstarrt rang er nach Luft und sprang zurück, als sie neben ihm auf den Beton aufschlugen.
     »Oh mein Gott!«
     Er drehte den Filter in den Händen und warf ihn schließlich fort.
     »Das ist mein Auftrag. Und so machen wir ihn auch.«
     »Was auch immer…« Die Frau nahm den schockierten Professor prüfend in den Blick. »Ist deine Seite frei?«
     »So frei wie es geht. Das ungeplante Ablenkungsmanöver hatte seine Grenzen.«
     »Okay.«
     Während er die Autotür ausladend aufschwang, bedeutete sie ihm mit einem Nicken, einzusteigen. Da ihm wohl nichts anderes übrig blieb, leistete er Folge.
     Er fuhr los. Neben ihm rutschte die Frau auf die Rückbank. Kurz traf ihn der Blick ihrer eindringlichen blauen Augen. Aus irgendeinem Grund lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. Das leise Surren ihrer Waffe bohrte sich in seinen Kopf. Er schlang fest die Arme um seinen Körper und atmete schwer.
     »Was wollen Sie von mir?«, presste er zwischen den Zähnen heraus.
     Er bekam keine Antwort. Doch als sie das obere Level erreichten, sprach der Fahrer:
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